Monat: April 2019

Limehome – Ein WERK1 Startup revolutioniert die Hotellerie

Wer hin und wieder geschäftlich unterwegs ist, kennt das Problem: Unterschreitet die Einwohnerzahl der bereisten Stadt die 700.000, siehts in der Hotellandschaft schnell düster aus. Was es gibt, ist teuer und unter qualitativen wie ästhetischen Gesichtspunkten häufig nicht überzeugend. Das WERK1-Startup Limehome löst dieses Problem.

ERSATZ-ZUHAUSE STATT HOTEL

Limehome bietet Geschäftsreisenden und Touristen voll ausgestattete Appartements als Wohlfühl-Alternative zum unpersönlichen Hotel. Dank eines eigens entwickelten, geschmackvollen und hochwertigen Designkonzepts, fühlt sich jeder Gast wie Zuhause. Derzeit finden sich Limehome Apartments an 14 Standorten in Deutschland. Allen voran in sogenannten „B-Städten“ wie Aachen, das mit einer Million Übernachtungen eine durchaus nennenswerte Nachfrage aufweist, die für große Hotelketten als Standort dennoch als unrentabel gilt. Diese Märkte würden überwiegen von in die Jahre gekommene Familienhotels á la „Goldener Hirsch“ bedient, wie sie die beiden Limehome-Gründer Lars Stäbe und Josef Vollmayr recht treffend bezeichnen.

HOTELBUSINESS NEU GEDACHT

Als ehemalige McKinsey-Berater wussten sie ganz genau, wo sie beim klassischen Hotel-Geschäftsmodell den Rotstift ansetzen müssen, um eine vielversprechende Nische zu erschließen. Alles, was nicht unmittelbar vor Ort geschehen muss, wird zentral vom Münchener Office aus gesteuert. Das elektronische Zugangssystem, mit dem der Gast jederzeit selbstständig einchecken kann, ersetzt den Kostenfaktor Servicepersonal. Die Reinigung übernimmt ein lokaler Dienstleister. Dabei koordiniert eine „State of the Art“-IT sämtliche internen und externen Schnittstellen. Und zu guter Letzt gewährleistet ein ausgeklügeltes, agiles Pricing eine Auslastung weit über dem Branchendurchschnitt. „Statt der für Februar üblichen 53 Prozent, liegen wir aktuell bei 78 Prozent“, erklärt Josef.

Dank dieses hocheffizienten Geschäftsmodells sei man auch bei der Immobilienakquise viel flexibler. Limehome brauche nicht 150-Betten-Einheiten, um profitabel zu sein. Stattdessen würden ganz normale, in B-Städten häufig leerstehende Gewerbeeinheiten genutzt, um die ideale Anzahl von 10 bis 20 Appartements unterzubringen.

WERK1 – HIER ENTSTEHEN ECHTE UNTERNEHMEN

Die Idee zu Limehome hatten die Gründer bereits während ihrer Zeit bei McKinsey. Nach einem ersten Testlauf Anfang 2018 und einer erfolgreichen Seed-Runde im Herbst, starteten sie dann voll durch. Bis heute konnten sie über 2.000 Übernachtungen vermitteln – und stoßen mit mehr als 20 Mitarbeitern schon jetzt an die Grenzen ihrer WERK1-Bürofläche. Doch die wird genutzt, solange es geht! Noch vor der offiziellen Gründung haben sich Lars und Josef auf einen Office-Space im WERK1 beworben. Obgleich schon in der konkreten Umsetzungsphase befindlich, mögen und schätzen Lars, Josef und ihr Team die starke Community im WERK1 sehr. Ganz anders als im Coworking-Space in der Innenstadt, in dem sie zuerst kurz ansässig waren, herrscht hier im WERK1 genau die Anpack-Atmosphäre, die so ein ambitioniertes Startup brauche. Schließlich will man die Anzahl der Standorte und Mitarbeiter in 2019 geschmeidig verdoppeln. In diesem Sinne spiegelt die WERK1-Nachbarschaft hervorragend den Dauerzustand bei Limehome wider: Viele, viele Baustellen … und eine spannende Zukunft!

KARRIERE BEI LIMEHOME?

Wollt Ihr diese Zukunft mitgestalten? Werft einen Blick in das Limehome-Karriereportal!  

WERK1 - Resident - limehome - Logo

Startup: Limehome
Webseite: https://www.limehome.de/
Kontakt:info@limehome.de

Startup Work – erste Startup-Jobmesse für München im WERK1

It‘s a Match! Diese frohe Botschaft konnten die Startups und Besucher der „Startup Work“ am 30. März nach der Messe verkünden! Die erste Jobmesse in München speziell für die Bedürfnisse von Startups hat aus dem Stand funktioniert und wurde von allen Seiten überragend angenommen.

Startup Work in Zahlen

Das Matchmaking-Event im WERK1 bot mit 51 Startups, über 340 Stellenausschreibungen und knapp 300 Jobsuchenden den idealen Rahmen für vielversprechende Gespräche und neue Karriere-Optionen und damit mehr als einen potentiellen Job für jeden Teilnehmer! Mit dem „Rundgang-Ticket“ konnten alle Besucher mit Gründern oder Personalverantwortlichen verschiedenster Startups, die sich überall im WERK1 präsentierten, direkt ins Gespräch kommen. Inhaber des „Matchmaking-Tickets“ wurden darüber hinaus mittels vorab hochgeladenem CV direkt mit passenden Ausstellern in Kontakt gebracht und hatten die Möglichkeit, das Workshop-Programm zu Themen wie „Arbeiten in einem Startup“ oder „Dos and Dont‘s im Social Media“ zu nutzen.

NETWORKING FÜR STARTUPS

Die ausstellenden Startups setzten sich zu etwa einem Drittel aus Residents des WERK1 und zu zwei Dritteln aus externen Teilnehmern zusammen. Die Branchen reichten von Software im Bereich Technik, Mobilität, Health, HR, Gastronomie und Housing bis hin zu Freizeit Gadgets. Und auch hinsichtlich Entwicklungsphase war die komplette Bandbreite vertreten: Vom Early-Stage-Startup, welches gerade seine EXIST-Förderung bekommen hat und nun erste Praktikanten sucht, bis zum „Grown-Up“ mit 150 Mitarbeitern, welches Bodenkontakt halten und dafür kreative Professionals gewinnen möchte. Vom WERK1 vorausgesetztes, verbindendes Element: Startup-Sprit und damit einhergehender kreativer Gründergeist müssen vorhanden sein. So ist auch der Austausch der Gründer untereinander zu bewegenden Themen wie Recruiting nicht zu kurz gekommen.

Das war dann auch das Thema für das abschließende Panel: Moderiert von WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann berichteten Sebastian Schuon (Gründer von Alasco), Ankit Khare (UX Designer bei Ginlo by Brabbler), Leon Zucchini (Gründer von Curiosity.ai), Magdalena Reith (Startup Coach & Partnership Manager bei Unicorn Pitch) und Daniel Schosser (Mit-Gründer von Crashtest Security) davon, was die Arbeit in einem Startup so besonders macht.

EIN JOB FÜR JEDEN DABEI

Spätestens danach waren alle Anwesenden überzeugt, dass ein Job in einem Startup das Richtige für die Zukunft ist: Und auf der Startup Work konnten sie vom Co-Founder bis zum Werkstudenten, von IT/Development bis Marketing/Sales den passenden Job für die eigene Qualifikation finden. Selten zuvor war es für Startups und Bewerber so transparent, welche Positionen in jungen stark wachsenden Unternehmen zu besetzen sind.

POSITIVES FAZIT VON ALLEN SEITEN

So fiel die Bilanz des Messetages durchweg positiv aus: Alle Startups freuten sich über vielversprechende Gespräche mit ernsthaft interessierten Job-Suchenden. Auch die Job-Sucher verließen mit bester Laune die Veranstaltung: Inspirierende und durchweg motivierte Gründer waren für sie einen ganzen Tag mit samt ihrer innovativen Produkte greifbar. Und das trotz oder vllt. grade wegen des strahlenden Frühlingswetters, dass die Messe begleitete und zum anschließenden Burger-Essen in der Sonne einlud. Eine gelungene erste Ausgabe der Startup Work und die Verantwortlichen waren sich schnell einig: Fortsetzung folgt…

DIE STARTUP-AUSSTELLER