Monat: August 2019

Kick-off der #BayFiD-Kampagne im WERK1 – Initiatorin Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach

Mit dem Kick-off der Kampagne “#BayFiD – Bayerns Frauen in Digitalberufen” will die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach gezielt Frauen auf ihrem Weg in digitale Berufe unterstützen. Die Initiative läuft unter der Schirmherrschaft von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Der Start des Programms fand im WERK1 statt und zur Unterstützung ist auch die Bundesministerin Dorothee Bär extra aus Berlin angereist.

Eine Frauenquote von über 95% für eine Veranstaltung: Das ist auch unter Gründern im WERK1 eine Seltenheit und generell ist der Anteil von Frauen in Digitalberufen mit knapp 20% deutlich zu gering. So sieht das in jedem Fall Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, die hier auch eine große Verschwendung von Potential im Zuge des Fachkräftemangels in Digitalberufen in Bayern sieht. Die von ihr initiierte #BayFiD-Kampagne soll das ändern. Ein 2-Jahres-Programm mit fachkundiger Begleitung, Erfahrungsaustausch und vielen Möglichkeiten zum Netzwerken soll den Anfang machen und viele neue “Rolemodels” für junge Frauen hervor bringen.

„Ich wünsche mir, dass Frauen schon bei der Berufswahl und Berufseinstieg eine Begeisterung für digitale Themen besitzen. Hier müssen wir die nötige Vorarbeit leisten: Interesse für digitale Themen frühzeitig wecken, Frauenanteil in der Forschung stärken, Frauen bei Aus- und Weiterbildung für digitale Berufe unterstützen und digitale Gründerinnen fördern.“

Judith Gerlach Bayerische Staatsministerin für Digitales
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Kick-Off Event des ersten Jahrgangs von BayFiD „Bayerns Frauen in Digitalberufen“ – Bayern

Der Kick-Off im WERK1 – ein inspirierender Start

Zum Start hat Gastgeberin Judith Gerlach die Teilnehmerinnen in das WERK1 eingeladen. Besonderer Gast war außerdem Bundesministerin Dorothee Bär, die ebenfalls aus Bayern kommt und extra den langen weg aus Berlin für die Veranstaltung gemacht hat. In ihrer kurzen Rede betonte sie, welche Signalwirkung von der Initiative ausgehe und lud alle Beteiligten ein, ihre Erfahrungen auf Bundesebene mit nach Berlin zu bringen. Für sie läge grade in der Digitalisierung eine große Chance für Frauen, ihre Karriere mit ihrer Rolle in der Familie zu verbinden, da “remote” arbeiten in Digitalberufen an der Tagesordnung sei. Außerdem müssten mehr Frauen aktiv an der Digitalisierung mitgestalten und aktive Vorbildfunktion für andere übernehmen.

Eine Rolle die beide Power-Frauen jetzt schon gerne übernehmen. Sie selbst wünschten sich aber noch viele weitere, die zeigen, wie Frauen erfolgreich Unternehmen & Produkte gestalten. So wurden im anschließenden Talk noch weitere weibliche “Rolemodels” auf die Bühne geholt, die von ihren Erfahrungen und Erfolgen in digitalen Berufen berichteten.

Auch das WERK1 sieht das Potential und die Notwendigkeit der Initiative

Vom WERK1 war es uns natürlich eine große Freude Gastgeber für die Kick-Off-Veranstaltung der Initiative zu sein und die vielen kreativen Impulse aufzugreifen. Denn auch inhaltlich begrüßen wir die Initiative. WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann dazu: “Das gesamte Team und auch ich persönlich sehen die Notwendigkeit für diese Initiative, um auf diesem Weg mehr Diversität in digitale Berufe und letztendlich auch digitale Gründerteams, die wir ja im besonderen fördern wollen, zu bekommen.”

So ist es durchaus möglich, dass sich das WERK1 im nächsten Jahren mit eigenen Projekten und Initiativen zum Thema “Female Founders” am Diskurs beteiligt. Für die aktuelle #BayFiD-Kampagne wünschen wir schon mal viel Erfolg – der Start weckt Vorfreude auf mehr.

Bilder: www.joergkochfoto.de / copyright StMD / Jörg Koch

fulfin – erfolgreich mit E-Commerce-Knowhow im WERK1

Ein Klick bei Amazon und unser gewünschtes Produkt liegt einen Tag später vor der Haustüre. Bequem, schnell und einfach. Der Onlinehandel und vor allem Amazon boomt, besonders dank des Marktplatz-Konzepts. Auch für Verkäufer schafft der Marktplatz neue Möglichkeiten. Aber viele neue Händler stoßen auf Wachstumshürden, welche mit Eigenkapital nicht zu überwinden sind. fulfin geht bei der Kreditversorgung von Online-Händlern neue Wege. Von ihrer neu durchdachten Warenfinanzierung für Online Händler
konnten sie jetzt auch namhafte Fintech-Investoren überzeugen: Hevella und Lakeside haben einen 7-stelligen Betrag aus Eigen- und Fremdkapital in das Startup investiert.

Mangelnde Kreditversorgung im Onlinehandel

Der E-Commerce-Markt wächst jedes Jahr um mehr als 12%. Amazon dominiert diesen Markt mit 60% – Tendenz steigend. Der Marktplatz von Amazon bietet neue Möglichkeiten für junge Unternehmer, ihre Produkte einfach zu vermarkten. Der Weg von der Herstellung des Produkts, zur Lagerung, Lieferung und letztendlich zum Verkauf über Amazon ist allerdings sehr langwierig und mit erheblichen Liquiditätsbedarf verbunden. Herkömmliche Finanzdienstleister und Banken stoßen hier mit ihren Angeboten auf Probleme, da sie Risiken und vorhandene Sicherheiten nicht angemessen abschätzen können. Damit ist es für Online-Seller schwierig, einen passenden Kredit zu bekommen.

Individuelle Darlehen für Händler im E-Commerce

Mit Experten-Knowhow aus E-Commerce und der Finanzwirtschaft lösen Fredi Gruber und Nathan Evans von fulfin dieses Problem. Durch digitale Schnittstellen macht sich fulfin ein exaktes Bild über den Verkäufer, das Produkt und die Logistikstrecke und kann so das Darlehen individuell, passgenau und effizient ausrichten. Durch die Verzahnung der Finanzierung mit dem Logistikprojekt, kann der vorhandene Warenbestand zur Besicherung herangezogen werden und oftmals können sogar noch die Kosten des „fulfilments“ reduziert werden. Dadurch bekommen ambitionierte Online-Händlern die Möglichkeit, auf dem Amazon-Markplatz oder auch bei ihrem eigenen Online-Shop mit einem individuellen Darlehen zu expandieren.

Fredi und Nathan haben zusammen über 40 Jahre Erfahrung im Finanzmanagement und E-commerce. Ende 2017 kam Nathan aus dem Silicon Valley zurück und brachte den richtigen Impuls mit ins Coworking vom WERK1. Anfang 2018 gründeten die beiden dann fulfin, nachdem sie schon lange den Wunsch hatten, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen.

fulfin founder

WERK1 hat Authentizität wie kein anderer Ort in München

Nach eineinhalb Jahren fühlt sich das Gründerteam im WERK1 und dem Hub München Ost so wohl, dass sie am liebsten noch viele weitere Jahre bleiben möchten. Kein Ort ist so authentisch in München wie das WERK1 erzählt uns Nathan, und deswegen hätten sie auch ihr „Seller Barcamp“ mit über 120 Amazon Händlern und Experten im WERK1 veranstaltet. Bei einem Barcamp gibt es keine Referenten, sondern alle Teilnehmer stellen zusammen ein gemeinsames Programm auf. Das Event kam so gut an, dass es als eines der besten Events der Branche deutschlandweit betitelt wurde.

Mit den Investoren im Rücken werden sie nicht nur die Idee des Seller Barcamps auf weitere deutsche Städte ausweiten, sondern auch als Team ausbauen und gemeinsam erfolgreich in die Zukunft gehen.

WERK1 - Resident - fulfin - Logo

Startup: fulfin
Kontakt: info@fulfin.io
Webseite: fulfin.io