Monat: April 2020

AfterWERK goes digital!

Einmal im Monat trifft sich die Münchner Startup-Community im WERK1 zum AfterWERK, bei dem meist 1-2 Startups pitchen und welches zum Networking mit Bier, Snacks und Wein einlädt. Da das AfterWERK am 16. April aufgrund der aktuellen Lage nicht vor Ort stattfinden konnte, hat sich das WERK1 Team dazu entschieden, ein virtuelles Event daraus zu machen – Digitalisierung on point!

Ihr konntet nicht dabei sein? Kein Grund zur Sorge, hier findet ihr alle wichtigen Infos zusammengefasst.

Morgenstund hat gold im mund – das erste virtuelle werksfrühstück

Anfang April fand bereits das erste virtuelle WERKSFrühstück statt und glänzte mit vollem Erfolg. Die rund 40 Teilnehmer*innen äußerten in diesem Zuge vermehrt den Wunsch nach einer “Happy Hour” am Abend, bei der in gemütlicher Atmosphäre mit einem Feierabendbier genetzwerkt werden kann. Und hier sind wir genau beim Thema: Dem AfterWERK!

mood-check: Wie ist die stimmung?

Mit Hilfe einer interaktiven Online-Umfrage, konnten die Teilnehmer*innen in Echtzeit auf die folgenden Fragen reagieren:

  • Die erste Frage zielte auf die Gefühlslage in der aktuellen Corona-Situation ab. Ganz nach dem Motto “think positive” fielen die Antworten überwiegend optimistisch aus. Ein gutes Beispiel dafür, das Beste aus der Situation zu machen, ist WERK1 Alumnus ArtMasters, der seine Kunst-Events nun komplett in die virtuelle Welt verlagert hat.
  • Dass die Teilnehmer*innen von den WERK1 Events und dem AfterWERK im Speziellen durchweg begeistert sind, wurde bei der zweiten Frage nach dem Grund der Teilnahme klar. Vor allem das Networking und die Startup-Pitches kommen sehr gut an.
  • In der dritten und letzten Frage ging es darum für was das WERK1 für die Mitglieder steht und hier macht “der startup-freundlichste Ort in München” seinem Namen alle Ehre. Das WERK1 wurde mit Begriffen wie “Familie”, “tolle Community”, “entspannte Office Umgebung” oder “Place to be für Startups” assoziiert.

werk1 update

Nach dem Mood-Check hat das WERK1 Team die Gelegenheit genutzt, um ein kurzes Update zum WERK1 zu geben. Wie geht es vor Ort weiter?

Highlight war hierbei die Einführung eines To-Go-Services im WERK1 Café. Ab sofort kann man sich von 9 – 14 Uhr den heißgeliebten Kaffee holen und im Büro oder Coworking Space genießen.

Positiv hervorgehoben wurde in diesem Zuge außerdem, dass durch die derzeitige Situation ein digitaler Ruck durch Deutschland geht, der sich positiv auf viele Unternehmen auswirkt – Hier wären wir wieder bei “think positive”!

one mission update

Weiter ging es mit geballter Frauenpower: Die WERK1 Female Entrepreneurship Initiative
beschäftigt sich mit der Förderung von Frauen im Startup-Ökosystem. ONE MISSION sieht sich in der Aufgabe durch Events, Trainings und einem großen Netzwerk mehr Diversität in der digitalen Gründer*innenwelt, besonders im WERK1, zu etablieren und zu stärken.

Was macht denn eigentlich… ?

Jetzt hatten einige Startups, Mitglieder und Mitarbeiter*innen die Chance, sich kurz vorzustellen, damit sich die Community noch besser kennenlernen kann:

  • Stefano leitet das WERK1 Café und bringt mit seiner Spotify Playlist “ALLES WIRD GUT!” gute Laune ins Home Office. Außerdem kocht er fleißig für das WERK1 Kochstudio, in dem man Stefanos Rezepte ansehen und zu Hause nachkochen kann.
  • Weiter ging es mit Franz, Gründer des Startups deepc und seit Februar mit einem eigenen Büro im WERK1. Die Mission des Startups ist es, Menschenleben zu retten, indem medizinische Fehler durch den Einsatz von Deep-Learning-Technologie verhindert werden. Die KI-Lösung erkennt verdächtige Befunde in medizinischen Daten, meldet sie an die Ärzte zurück und leitet sie in die Regionen, die sie sich ansehen sollten.
  • Simon gründete Virtonomy und hat sich mit seinem Team zur Aufgabe gemacht klinische Studien von Medizintechnik-Produkten zu digitalisieren, indem diese an virtuellen Patienten getestet werden.
  • Günter ist Repräsentant von lexRocket, der führenden Startup-Initiative Deutschlands mit kostenlosen Tools, Coachings und Tipps. Für die WERK1 Community gibt es das lexoffice Buchhaltungs-Tool zwei Jahre und die Lohnbuchhaltungs-Anwendung ein Jahr kostenlos.
  • Sebastian ist Coworker im WERK1 und macht als Freelance Scientific Software Developer Datenanalysen für klinische Studien von Pharmaunternehmen. Außerdem baute er ein COVID-19 Dashboard, worüber man die aktuellen Infektionszahlen weltweit einsehen kann.
  • Carl ist bereits seit 3,5 Jahren im WERK1 Coworking und arbeitet als Projektmanager in verschiedenen Forschungsprojekten. Unter anderem ist er gerade an einer Forschungsgruppe beteiligt, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz eine Corona Blitz-Diagnose per Computertomographie verfeinern möchte.

Breakout-sessions: Time to network

In den abschließenden Breakout-Sessions fand jeweils ein 15-minütiger Austausch in kleinen Gruppen statt. Das Kennenlernen und Networking unter den Teilnehmer*innen ist ein wichtiger Bestandteil des AfterWERKS und erfreut sich besonders großer Beliebtheit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil hier ein sehr lockeres und freundschaftliches Miteinander herrscht, das das WERK1 zu dem macht, was es ist.

Das Fazit des ersten virtuellen AfterWERKS ist durchweg positiv. Es wurde über aufschlussreiche Themen gesprochen und es fand ein interessanter Austausch unter den Teilnehmer*innen statt, welcher direkt Lust auf das nächste AfterWERK macht – Also bis zum nächsten Mal!

WERK1 - Logo

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KI-basierte Transportoptimierung – Smartlane digitalisiert die Logistikbranche

Eine effiziente Transportlogistik ist ein wichtiger Pfeiler für eine florierende Wirtschaft. Doch aufgrund veralteter Software und immer komplexer werdenden Prozessen und Anforderungen nagt der Zahn der Zeit an einer der Branchen, welche die Welt am Laufen hält. Die meisten Logistikunternehmen arbeiten noch sehr analog und gefährden damit ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit – mit Hilfe von Smartlane kann sich das jetzt ändern. Vereinfacht gesagt, digitalisiert, automatisiert und optimiert Smartlane das Transportmanagement und hilft Disponenten sich an die wachsenden Anforderungen erfolgreich anzupassen. Smartlane senkt die operativen Kosten bei den Logistikern dadurch um bis zu 30 % und schafft ein neues Level an Transparenz in den Transportprozessen.

DER WUNSCH VOM EIGENEN STARTUP

Florian Schimandl und Dr. Mathias Baur lernten sich während der Forschung an der Technischen Universität München kennen. Florian erinnert sich: „Damals trafen wir die Entscheidung, dass die Dinge, die in der Forschung entwickelt wurden in die Wirtschaft gebracht werden müssten. Die entwickelten Tools und Erkenntnisse sollten genutzt werden, um einen Mehrwert für die Allgemeinheit zu schaffen. Um dies in die Tat umzusetzen, haben wir uns auf ein EXIST-Gründerstipendium beworben und dies auch erhalten.“ Ein Jahr später kam Monja Mühling ebenfalls über die TUM hinzu und 2015 erfolgte die Gründung von Smartlane.

Die Gewissheit etwas Eigenes aufbauen zu wollen, entwickelte sich bei Mathias früh. In der wissenschaftlichen Projektarbeit hatte er sich bereits wohl gefühlt, aber der Drang selbst zu gründen überwog, wie er mit ruhiger und besonnener Stimme erklärt: “Ich wollte eigentlich schon immer selbst etwas bewegen.”

Monja interviewte im Rahmen ihrer Masterarbeit zahlreiche Gründer-Teams. “Nach fünfzehn Interviews wurde ich von zwei Teams gefragt, was ich nach dem Studium vorhabe. Im Nachgang führte ich mit den Teams noch weitere Gespräche und wendete den Blick zum ersten Mal darauf, vielleicht auch mal selbst zu gründen“, erzählt Monja. Die letztendliche Entscheidung zu gründen, beruhte in ihrem Fall eher auf einer persönlichen Basis, da sie mit Florian und Mathias die richtigen Partner dafür fand.     

DER PAIN POINT DER LOGISTIKBRANCHE

Wie eingangs erwähnt, erwies sich die Transportlogistik-Branche bezüglich der Digitalisierung als recht resistent, erklärt das Team. In der Branche sei immer noch viel statische Software, teilweise aus den 90er Jahren, im Einsatz. „Es gibt auch Unternehmen, die ihre Logistik irgendwann in den 80ern etabliert haben und sich seither sagen – es funktioniert ja, warum muss ich was ändern?“, sagt Mathias.

Die Branche ist also sehr traditionell aufgestellt, doch langsam kommt Bewegung hinein, denn vor allem große Player wie Amazon mischen das Spielfeld auf. „Wir merken, dass die Logistiker viel offener geworden sind. Sie sitzen auf Bergen von Daten, tun aber effektiv nichts damit. Die Bereitschaft dies zu ändern ist jetzt da“, stellt Mathias fest.

Hier kommt die Software von Smartlane ins Spiel. Sie optimiert die Transportlogistik und ist auch für den Einsatz in komplexen IT-Umgebungen geschaffen. Was Smartlane von anderen Angeboten in dem Bereich abhebt, ist die vollautomatisierte Analyse von Daten und das daraus entstehende Optimierungspotenzial für die Transportlogistik. So können Disponenten ihr Transportmanagement nach eigenen Bedürfnissen optimieren, je nachdem ob Sie Kosten einsparen oder ihre Servicequalität steigern möchten. Smartlanes smarte Technologie im Hintergrund ermittelt aus vielen möglichen Szenarien stets automatisch das individuell beste Optimierungsergebnis. Zu den Kunden von Smartlane zählen inzwischen schon Big Player wie METRO.

DIE FINANZIERUNG – SOLIDE BASIS UND EINSTIEG VON FRANK THELEN MIT FREIGEIST

Nach dem EXIST-Gründerstipendium verfolgte das Gründer-Team dann Bootstrapping über andere Softwareentwicklungsprojekte, um weiterhin an ihrem Projekt arbeiten zu können. So konnten sie ihr Produkt konkret auf den Markt formen, um damit Geld zu verdienen. Dennoch hätte das nicht gereicht, um das Produkt ganz groß rauszubringen. Ende 2016 erfolgt die erste Finanzierung über das Family Office Ideenschaft Invest. Anfang 2017 stellte Smartlane dann seine ersten beiden Mitarbeiter ein.  2018 kamen noch der Mobility Fund und Next Logistics Accelerator als Investoren dazu. Das Ziel war immer, ein skalierbares Produkt auf den Markt zu bringen und im Oktober 2019 passierte das, was nur wenigen Startups vergönnt ist: Der aus der TV-Sendung “Die Höhle der Löwen” bekannte Frank Thelen stieg mit ein. Smartlane hatte Frank Thelen bzw. das Unternehmen Freigeist als potenziellen Investoren erstmal gar nicht auf dem Schirm, bis ein Mitarbeiter von Freigeist „bei Smartlane an die Tür klopfte“.    

DER STANDORT MÜNCHEN

Vor allem der universitär-technische Hintergrund der bayerischen Hauptstadt ist ein großes Plus für München im Kampf um den Titel, das beste Startup-Hub Deutschlands zu sein. „Die Technische Universität München, aber auch die LMU machen gute Programme und fördern wahnsinnig das Unternehmertum.“, sagt Monja. Sie alle drei haben sich immer gut aufgehoben gefühlt in München.

SMARTLANE UND DAS WERK1

Außerhalb des universitären Campus, hatten die Gründer ihr erstes Büro tatsächlich im WERK1. Mit dem Wachstum ergab sich im WERK1 auch immer flexibel die Möglichkeit größere Flächen zu beziehen. „Im Endeffekt können wir hier in Ruhe arbeiten und es besteht immer ein intensiver Austausch zwischen den Startups. Es vergeht kein Tag, wo wir nicht eine Anfrage bekommen oder selbst bei jemandem fragen: Hey, wie hast du das gemacht? Wie habt ihr das gelöst? Könnt ihr uns jemanden empfehlen für bestimmte Bereiche usw.. Das ist wahnsinnig hilfreich, um schneller vorwärts zu kommen.“, sagt Florian. Die Community und die Möglichkeit zum uneingeschränkten Networking innerhalb des WERK1 und den transparenten Austausch schätzt das Smartlane-Team besonders.

DIE SMARTLANE TIPPS FÜR STARTUPS

Smartlane hat sich immer gut überlegt, mit welchen Investoren sie sich „verheiraten“ wie Monja sagt. Eine starke Due-Diligence sei auch auf Seiten der Gründer unabdingbar. „Es ist ganz wichtig, diesen essentiellen Pool der Geldgeber so zu halten, dass er zu uns passt. Unser Rezept ist, dass wir in den Entscheidungsprozessen bis heute schlank aufgestellt sind und alle Entscheidungen einstimmig beschließen. Weil eben auch alle uns vertrauen.“, erklärt sie. Ebenso wichtig sei aber auch das eigene Durchhaltevermögen, egal wie schwierig es wird.  

„Nach außen hin sieht man natürlich immer mehr die Highlights, aber ich glaube, es gibt kein Unternehmen in der Gründungsphase, das nur Highlights hat, erzählt Mathias und erläutert weiter: „Das war bei uns definitiv auch nicht so. Und wir hatten viele Phasen, in denen wir uns nicht vorstellen konnten wo wir in einem halben Jahr stehen, wie wir das alles eigentlich finanzieren könnten. An dem Punkt steht wahrscheinlich jeder Gründer in irgendeiner Phase. Da muss man auch mal die eigenen Grenzen überwinden. Das ist dann hart, aber ich glaube, was uns schon immer stark gemacht hat, ist wirklich das sehr starke Durchhaltevermögen.“

Wichtig sei laut Monja auch, an seinem Produkt fokussiert zu arbeiten: „Konzentriert Euch auf das wirklich Wichtige. Dann nimmt es Schritt für Schritt andere Dimensionen an. Das muss man aber auch feiern, denn die nächste Entscheidung, die einen in die Richtung des Erfolgs führt, steht immer bevor.“

Einen besonderen Tipp für Startups gibt uns Florian noch mit: „Wenn Ihr gründen wollt, sucht euch eine Community. Das macht das Leben deutlich einfacher.“

Wir wünschen unserem Startup Smartlane weiterhin viel Erfolg bei der Eroberung der Transportlogistik-Branche.

Startup: Smartlane
Kontakt: info@smartlane.de
Webseite: www.smartlane.de

Reparaturanleitungen und Ersatzteile bei Clonck: Alles für Auto-Schrauber in einer App

„Pascal ist ein begeisterter Autoschrauber“, sagt Joshua Worger über seinen Mitgründer Pascal Walter. „In seiner Freizeit bastelt er an seinem Wagen, macht Reparaturen, baut Ersatzteile ein.“ Als die beiden vor zwei Jahren eine gemeinsame Fahrt im FlixBus machen, erzählt Pascal von seinem Hobby, seiner Leidenschaft. Und auch von den Problemen, die Schrauber haben: Reparaturanleitungen gibt es entweder als Buch und nur mit viel Glück passend für das eigene Fahrzeug, oder in Internetforen und Youtube-Videos – inklusive der Gefahr, das geliebte Auto mit dem gelieferten Halbwissen erst recht reparaturbedürftig zu machen.

Joshua erkennt schnell die zentrale Herausforderung für die Szene: Es gibt kein Angebot, das die Bedürfnisse der Autobastler schnell und zuverlässig abdeckt. Als Pascal im FlixBus erzählt, wie gerne er eine Plattform für die Schrauber etablieren würde, ist Joshua dennoch zunächst skeptisch: „Ich dachte, da geht es um 10.000 Leutchen oder so.“ Pascal belehrt ihn eines Besseren – Millionen Menschen gestalten ihre Freizeit, indem sie an ihrem Allerliebsten arbeiten: dem Auto. „Schon fand ich das Thema interessant“, lacht Joshua. Zudem erkannten sie einen zweiten Pain Point: Die Bestellung der passenden Ersatzteile ist in gängigen Online-Shops für Kfz-Ersatzteile oft sehr schwierig. Bei Clonck werden diese Probleme gelöst, indem der Ersatzteilkauf für den Kunden so leicht wie nie zuvor gemacht wird. In der Clonck App wählt der Nutzer anhand einer Grafik seines Fahrzeugs das Bauteil aus, das er repariereren/austauschen möchte und bekommt sofort das passende Ersatzteil angezeigt, das er dann direkt in der App bestellen kann. Der Kunde, der bei Clonck bestellt, braucht kein Fachwissen um das richtige Ersatzteil zu bestellen.

Clonck ist die Rettung der Hobbyschrauber

Und schon ist auch ein Geschäftsmodell geboren: zusammen mit Christian Reimann gründen Worger und Walter, ein Start-up, das die Bedürfnisse der Schrauber-Gemeinschaft erfüllen soll: online, unkompliziert, schnell und verlässlich. Heute steht Clonck kurz vor dem Markteintritt. Über die Clonck-App können Hobbybastler ein Modell ihres Fahrzeugs abrufen und genau auswählen, welches Ersatzteil sie benötigen. Langfristig soll das Auto sogar als 3D-Modell abrufbar sein – damit findet sich der Kunde noch leichter zurechtfindet.

Es bestehen Kooperationen mit unterschiedlichen Teilehändlern. Die Wahl zwischen Originalteil und Zubehörteile trifft der Nutzer innerhalb der Clonck App. Nachdem die Entscheidung – welches Teil er kaufen möchte – getroffen ist, wird der Nutzer auf die Seite des Partner weitergeleitet. Sie erhalten garantiert das richtige Teil – passend genau für ihr Fahrzeug. Dies geschieht über die Entschlüsselung der Fahrgestellnummer (FIN). Aktuell läuft die Partnerschaft als Affiliate-Lösung, im Frühsommer will Clonck sich zum Marktplatz entwickelt haben und den Kauf direkt abwickeln. Außerdem bietet das Team auch Original-Reparaturanleitungen an. Damit hat der Schrauber eine umfassende und garantiert verlässliche Hilfe. „Langfristig wollen wir eine Community aufbauen, damit Nutzer sich austauschen können“, sagt Worger. „Wir möchten es den Leuten ermöglichen, alle gängigen Reparaturarbeiten an ihrem Auto selbst zu erledigen, ohne teure Werkstatt.“

Warum nicht auch selbst gründen?

Für Worger ist das Start-up nicht die erste Gründung. Nach einigen Stationen im Vertrieb war er bis 2017 bei Invest in Bavaria tätig und hat dort erstmals die Start-up-Szene kennengelernt. „Irgendwann dachte ich mir: Es macht natürlich Spaß, die Entrepreneure zu unterstützen – aber noch mehr Spaß macht es ja vielleicht, selbst zu gründen. So kam eines zum anderen“, erklärt Worger. 2017 startet er 18points, eine Gesetze-App für Jurastudenten.

Flügge-Förderung als Starthilfe

Damals sichert er sich ein Exist-Gründerstipendium. Das will er mit Clonck möglichst wiederholen – und wird abgelehnt. „Das hat uns natürlich alle sehr traurig gemacht“, sagt Worger. Lange allerdings hat er keinen Grund, Trübsal zu blasen. Denn schnell tut sich eine Alternative auf: Die Flügge-Förderung, das Bayerische Förderprogramm zur Unterstützung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz. „Wir haben unsere Exist-Anträge noch einmal überarbeitet und komprimiert und uns dann beworben“, erzählt Worger. Diesmal klappt es mit der Förderung. Über Flügge erhalten Worger und sein Team jeweils 2.500 Euro „Gehalt“ im Monat über
ein Stipendium, zudem werden bestimmte Sachausgaben finanziert.
„Wir hätten unsere Idee auch ohne die Förderung vorangetrieben“, sagt der Clonck-Gründer. „Aber Flügge ermöglicht es uns, dass alle Team-Mitglieder Vollzeit an unserem Projekt arbeiten können, dass wir alle verfügbaren Kompetenzen stets nutzen können, das ist eine große Hilfe.“

Lass uns noch ein bisschen bleiben – Clonck im Werk1

Die Förderung also hat Joshua bereitwillig gewechselt. Anders sieht es mit dem Arbeitsplatz aus. Seit dem Start von 18Points sitzt er mit seinem Team im Werk1 – und will so gar nicht gehen: „Ich weiß, die Regeln sind die Regeln“, sagt der Gründer. „Man darf nur zwei Jahre bleiben. Deswegen müssen wir bald ausziehen. Aber ich will nicht weg!“ Die Werk1-Family, so Joshua, bietet alles, was das Herz begehrt. „Das ist in München der beste Platz für Start-ups“, sagt er. „Hier gibt es super Räumlichkeiten zum fairen Preis, das Ökosystem aus Gründern stimmt perfekt, der Kontakt zu den anderen Start-ups ist super.“ Und sogar der Kaffee schmeckt, erklärt Joshua. Er kann als alter Hase im Werk1 natürlich auch einschätzen, welche Benefits die Community gerade für junge Gründungen mit sich bringt: Start-Hilfe in Form von Mentoring und Netzwerk-Events zum Beispiel.

WERK1 - Resident - CLOCK - Logo

Startup: Clonck
Kontakt:  contact@clonck.com
Webseite:  https://home.clonck.com/