Autor: Alicia Enenkel

Mit zentor auf dem richtigen Weg zu einem erfüllten Leben im WERK1

Neujahresvorsätze hat bzw. kennt jeder. Das neue Jahr beginnt und wir möchten etwas verändern: Öfter zum Sport gehen, in der Arbeit richtig durchstarten, endlich die große Liebe finden oder einfach wieder glücklicher sein. Doch wie definiert sich eigentlich Glück? Warum fühlen sich viele so rastlos und unzufrieden, obwohl die üblichen „Checkboxen“ im Leben wie Erfolg im Beruf, tolle Familie und Gesundheit abgehakt sind? Was genau fehlt?

Diese Erfahrung hat auch WERK1-Startup-Gründer Valentin Schellhaas gemacht. Die Frage nach „Glück“ im Leben sei gesellschaftlich und auch sprachlich im Deutschen sehr stigmatisiert und würde öffentlich nur sehr ungern gestellt. Wer sich dennoch mit dem Thema befassen wolle, findet aktuell wenig echten Input.

Mit dem Startup zentor möchte Valentin genau das ändern. Die Plattform soll ein „Digitaler Mentor“ für ein erfülltes Leben sein. Als promovierter Psychologe baut er dafür auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Glücksforschung, positiven Psychologie und Philosophie auf.

Vom Incubator in London in das WERK1 nach München

Ein Workshop nach dem anderen steht bei Dr. Valentin Schellhaas auf dem Plan, als wir den Gründer von zentor im WERK1 zum Interview treffen. Anfangs war das gar nicht geplant, doch sein „Purpose Bootcamp“ Workshop scheint auch bei Unternehmen den Nerv der Zeit zu treffen. Da die Workshops so gut ankommen, ist jetzt der Plan, die Inhalte in einem „Online Training“ anzubieten. Mit neuer Co-Founderin an der Seite, steht dem nichts im Wege und auch für die eigentliche zentor-Plattform bleibe weiter genug Zeit.

Die Erfahrungen aus den Workshops würden sogar mit in die Plattform einfließen. Auch wenn ihm das Gründer-Dasein sowie das vermitteln der Inhalte bei Workshops beides viel Spaß mache, soll die Plattform weiter im Fokus der Arbeit stehen.

Valentin gründete seinen digitalen Mentor zentor in einem Incubator in London. Er selbst hat Psychologie studiert, war dann in der Strategieberatung und im E-Commerce tätig und hat in einer spannenden Großstadt nach der anderen gelebt. Neben dem beruflichen Erfolg hat er auch seine eigene Familie gegründet – alles schien perfekt.

 „Je mehr man erreicht, umso mehr fehlt einem. Eine gesunde Work-Life-Balance war da nicht mehr gegeben“ erklärt uns der Gründer und wollte etwas ändern. Er habe immer viel über die Erfüllung des Glücks nachgedacht, wie man diese erreichen kann und sie am besten mit den Menschen teilt. Die Idee für zentor und die Gründung des Startups sei das Ergebnis daraus gewesen – einen digitalen Mentor zu kreieren, um Menschen zu helfen, Glück und Erfüllung im Leben zu finden.

„Das Streben nach Erfüllung im Leben“ – in der Arbeit sowie im Alltag

Nach aktuellem Stand der Forschung seien es im Wesentlichen 3 Komponenten, die für alle Menschen relevant seien: Sinn, Engagement und Wertschätzung, erklärt Valentin. Das alleine könne zentor natürlich nicht bieten, aber die Plattform inspiriere mit spannenden Erkenntnissen wie diesen und soll im nächsten Schritt Menschen zusammenbringen. Gemeinsam könne man sich engagieren, sinnvolle Projekte finden und diese zusammen starten. Das große Ziel sei es, durch Motivation jedes einzelnen, eine positivere und letztendlich glücklichere Gesellschaft zu bilden. Das sei auch sein persönlicher Ansatz für eine Reaktion auf vielen gesellschaftlichen und letztendlich auch politischen Herausforderungen unserer Zeit.

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Zentor W1 Forward Demo Day 2019

Große Community & Zusammenhalt im WERK1

Da die Idee für eine digitale Plattform den Ursprung in der psychischen Gesundheit hat und auch psychische Erkrankungen vorbeugen soll, wusste Valentin von Anfang an, dass die Versicherungsbranche Teil seiner Zielgruppe werden würde. Durch das WERK1 hat er letztes Jahr beim Accelerator-Programm vom InsurTech Hub Munich teilgenommen und so den Sprung wesentliche schneller geschafft, als anfangs erwartet.

Durch das große Netzwerk des Programms hat er viel Zuspruch bekommen und spannende Versicherer kennengelernt. Ohne das WERK1 sei es nicht so weit gekommen, und nicht nur das schätzt Valentin: „Das Ökosystem, die Community und die fantastischen Veranstaltungen von WERK1 sind großartig!“

Er könne den Schritt in das WERK1 jedem empfehlen und er freue sich darauf, dass er ja auch noch knapp ein Jahr sein Büro dort habe. Wir sind gespannt, wie sich zentor entwickeln wird.

WERK1 - Resident - Zentor - Logo

Startup: zentor
Kontakt:  info@zentor.me
Webseite: zentor.de

Das „Innovation Program“ vom InsurTech Hub Munich startet in Kooperation mit WERK1 #5

Im Vernetzen von Startups mit Mittelstand- und Corporate-Partnern sehen wir im WERK1 einen entscheidenden Faktor für den Erfolg der Digitalisierung in Bayern. Hier nutzen wir unsere Erfahrungen und unser Netzwerk, um aufwändige Accelerator oder themenspezifische Programme zu beiderseitigem Nutzen zu gestalten.

Der InsurTech Hub Munich ist aus einem dieser Programme hervorgegangen und sitzt seit dem auch bei uns im WERK1. Hier treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche mit großen Schritten voran. Die unternehmerische Plattform bringt die verschiedenen Spieler in der Industrie zusammen und inspiriert sowie organisiert, um gemeinsam an bahnbrechenden, innovativen Versicherungsprodukten und -dienstleistungen zu arbeiten, um so die Zukunft des Versicherungssektors zu revolutionieren.

Das Accelerator-Programm ist von Anfang an ein elementarer Baustein dieser Bemühungen und hat schon mehr als 65 nationalen und internationalen Startups den Zugang zur deutschen Versicherungsbranche ermöglicht.

Durch den ITHM war es uns möglich nicht nur sehr wertvolle insights über die Branche zu sammeln, sondern auch mit spannenden Kunden und Partnern Projekte zu starten!

Fabian Beringer – ebot7

Jetzt für das Innovation Program #5 bewerben!

Mit #5 geht das Accelerator-Programm unter neuem Namen „Innovation Program“ in die nächste Runde. Während in den letzten Jahren nur 8-10 Startups pro #Batch aufgenommen worden sind, bringt der InsurTech Hub das Programm jetzt auf eine völlig neue Ebene: Bis zu 40 Startups sollen die Möglichkeit bekommen, sich für die 1. Phase des Programms zu qualifizieren. Man wolle keine Möglichkeit verpassen, motivierten Gründern mit tollen Ideen Zugang zum Programm zu geben, so Programm-Manager Ben Shaw.

„Wir freuen uns auf viele Bewerbungen von Gründerinnen und Gründern, die sich im Bereich “Pre-Seed” bis “Series A” mit ihrem Startup befinden und mit uns an Lösungen für die Versicherungsbranche – aber auch darüber hinaus – arbeiten wollen.“

Was ist neu am „Innovation Program“

Nicht nur der Name des Programms ist neu, auch beim Inhalt ist auf Basis des Feedbacks aus den vergangenen Programmen viel passiert: Alleine der Zeitrahmen wird auf über 16 Wochen verlängert und damit im Vergleich zum Batch vorher mehr als verdoppelt. Das ist einerseits der größeren Teilnehmerzahl geschuldet, aber auch auf Wunsch von Partnern und Startups so geplant worden.

Während des Programms werden die Unternehmer jetzt angelehnt an das MIT-Curriculum ausgebildet und durchlaufen ein auf Basis dessen entwickeltes 24-Step-System. „Wir möchten in Zukunft noch stärker auf die Ausbildung erfolgreicher Unternehmer setzen“, so Ben Shaw.  Außerdem gibt es ein erweitertes Mentoren-Matching. Über 150 Mentoren aus dem InsurTech-Netzwerk werden den Startups zur Seite stehen. Das Thema Netzwerk ist nach wie vor das zentrale Alleinstellungsmerkmal des Programms: 21 internationale Corporate-Partner, davon 15 namenhafte Versicherer im deutschen und internationalen Markt begleiten das Programm und bringen ihre Kontakte im Sinne der Startups ein. Eine einmalige Chance für internationale Startups einen Einstieg in den europäischen Markt zu finden oder für nationale Startups, das eigene Produkt für internationale Märke weiterzuentwickeln.  

Der letzte Baustein betrifft das Thema Finanzierung: Zum ersten Mal begleiten 10 ausgewählte VC-Partner das Programm, geben Feedback und unterstützen geplante Finanzierungsrunden. Hier nochmal alle Infos auf einen Blick:

Im WERK1 freuen wir uns schon den Start des Programms und den Einzug der ersten Startups bei uns im Haus. Bis dahin drücken wir allen Bewerbern die Daumen, ihren Weg ins Programm zu finden.

fulfin – erfolgreich mit E-Commerce-Knowhow im WERK1

Ein Klick bei Amazon und unser gewünschtes Produkt liegt einen Tag später vor der Haustüre. Bequem, schnell und einfach. Der Onlinehandel und vor allem Amazon boomt, besonders dank des Marktplatz-Konzepts. Auch für Verkäufer schafft der Marktplatz neue Möglichkeiten. Aber viele neue Händler stoßen auf Wachstumshürden, welche mit Eigenkapital nicht zu überwinden sind. fulfin geht bei der Kreditversorgung von Online-Händlern neue Wege. Von ihrer neu durchdachten Warenfinanzierung für Online Händler
konnten sie jetzt auch namhafte Fintech-Investoren überzeugen: Hevella und Lakeside haben einen 7-stelligen Betrag aus Eigen- und Fremdkapital in das Startup investiert.

Mangelnde Kreditversorgung im Onlinehandel

Der E-Commerce-Markt wächst jedes Jahr um mehr als 12%. Amazon dominiert diesen Markt mit 60% – Tendenz steigend. Der Marktplatz von Amazon bietet neue Möglichkeiten für junge Unternehmer, ihre Produkte einfach zu vermarkten. Der Weg von der Herstellung des Produkts, zur Lagerung, Lieferung und letztendlich zum Verkauf über Amazon ist allerdings sehr langwierig und mit erheblichen Liquiditätsbedarf verbunden. Herkömmliche Finanzdienstleister und Banken stoßen hier mit ihren Angeboten auf Probleme, da sie Risiken und vorhandene Sicherheiten nicht angemessen abschätzen können. Damit ist es für Online-Seller schwierig, einen passenden Kredit zu bekommen.

Individuelle Darlehen für Händler im E-Commerce

Mit Experten-Knowhow aus E-Commerce und der Finanzwirtschaft lösen Fredi Gruber und Nathan Evans von fulfin dieses Problem. Durch digitale Schnittstellen macht sich fulfin ein exaktes Bild über den Verkäufer, das Produkt und die Logistikstrecke und kann so das Darlehen individuell, passgenau und effizient ausrichten. Durch die Verzahnung der Finanzierung mit dem Logistikprojekt, kann der vorhandene Warenbestand zur Besicherung herangezogen werden und oftmals können sogar noch die Kosten des „fulfilments“ reduziert werden. Dadurch bekommen ambitionierte Online-Händlern die Möglichkeit, auf dem Amazon-Markplatz oder auch bei ihrem eigenen Online-Shop mit einem individuellen Darlehen zu expandieren.

Fredi und Nathan haben zusammen über 40 Jahre Erfahrung im Finanzmanagement und E-commerce. Ende 2017 kam Nathan aus dem Silicon Valley zurück und brachte den richtigen Impuls mit ins Coworking vom WERK1. Anfang 2018 gründeten die beiden dann fulfin, nachdem sie schon lange den Wunsch hatten, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen.

fulfin founder

WERK1 hat Authentizität wie kein anderer Ort in München

Nach eineinhalb Jahren fühlt sich das Gründerteam im WERK1 und dem Hub München Ost so wohl, dass sie am liebsten noch viele weitere Jahre bleiben möchten. Kein Ort ist so authentisch in München wie das WERK1 erzählt uns Nathan, und deswegen hätten sie auch ihr „Seller Barcamp“ mit über 120 Amazon Händlern und Experten im WERK1 veranstaltet. Bei einem Barcamp gibt es keine Referenten, sondern alle Teilnehmer stellen zusammen ein gemeinsames Programm auf. Das Event kam so gut an, dass es als eines der besten Events der Branche deutschlandweit betitelt wurde.

Mit den Investoren im Rücken werden sie nicht nur die Idee des Seller Barcamps auf weitere deutsche Städte ausweiten, sondern auch als Team ausbauen und gemeinsam erfolgreich in die Zukunft gehen.

WERK1 - Resident - fulfin - Logo

Startup: fulfin
Kontakt: info@fulfin.io
Webseite: fulfin.io

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister mit Startup Teens im WERK1

Am 9. Mai 2019 war das WERK1 Gastgeber für die Startup Teens. Über 100 Teenager verfolgten einen spannenden Talk mit Startup-Unternehmern von TheSimpleClub und Inveox, unserem WERK1 Geschäftsführer Dr. Florian Mann sowie dem diesjährigen Ehrengast, Landwirt und Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Startup-Coaching für Teens

Unser Geschäftsführer Dr. Florian Mann eröffnete die Veranstaltung: Er freue sich immer wieder die Startup Teens bei uns im WERK1 begrüßen zu dürfen und Jugendliche dabei zu unterstützen den Traum vom eigenen Startup wahr werden zu lassen. Bei der Frage, wer zukünftig ein Unternehmen gründen wolle, schnellten die Finger hoch – die beste Voraussetzung für einen tollen Abend!

Rubin Lind, selbst Gewinner der Startup Teens Challenge und Gründer von „Skills4School“, führte durch den Abend.  In einer Talkrunde stellten sich die Unternehmer vor und sprachen darüber, wie man den Weg von der Idee bis zur Gründung am besten meistert. Das wichtigste sei es hinter den Ideen zu stehen immer am Ball zu bleiben, selbst wenn es mal Bergab gehe, motivierten die Experten. Wenn man den Wunsch habe etwas zu verwirklichen, stehe der Umsetzung der Idee nichts im Wege. Die Unternehmer gaben den Jugendlichen außerdem mit auf den Weg, sich im Internet zu Informieren und eine Reichweite sowie Community über die Sozialen Medien aufzubauen und Veranstaltungen wie die Startup-Coaching Programme und Events von Startup Teens wahrzunehmen.

„Startup Initiativen sind unsere Zukunft“

Hubert Aiwanger appellierte an die Schüler und Schülerinnen, mehr Risiko einzugehen, selbst anzupacken und sich selbst zu verwirklichen. Er sprach von einer heutigen „Wohlstands Gesellschaft“ wo es wichtig sei, das Gründerdenken am Laufen zu halten und immer wieder anzustoßen. Der Freistaat Bayern stehe hinter Startups und jungen Unternehmern. Dabei wieß der Bayerische Wirtschaftsminister auf die 7 neuen digitale Gründerzentren hin, welche den jungen Gründern Hilfestellung für das eigene Startup-Projekt böten. Er versicherte „Wir wollen anpacken!“ und spricht damit den Jugendlichen Mut zu, ihre Ideen zu verwirklichen.

Anschließend durften die Jugendlichen selbst Fragen an den bayerischen Wirtschaftsminister sowie den Startup-Unternehmern stellen. Hier kam neben dem allgemeinen unternehmerischen Kontext auch Fragen zum aktuellen Schulsystem auf. Die Schüler und Schülerinnen wünschen sich, auch in der Schule mehr über das Gründen und der Arbeitgeberseite zu erfahren und nicht nur die Arbeitnehmerseite gelehrt zu bekommen. Herr Aiwanger bestätigt die Sicht der Schüler und sei für Anregungen offen, wie diese Inhalte in Zukunft besser vermittelt werden können.


Die zukünftigen Jung-Unternehmer hatten ihr Ziel eines eigenen Startups klar vor Augen und wendeten sich an die Startup-Experten auf der Bühne. Wie lange dauert es eigentlich ein Startup zu gründen? Und wie baue ich mir ein Netzwerk auf? Diese und viele weitere Fragen wurden bis zum Ende der Veranstaltung ausführlich beantwortet.

Anschließend hatten die Schüler und Schülerinnen bei Drinks und Snacks Zeit, persönlich mit ihren unternehmerischen Vorbildern zu sprechen und sich untereinander zu vernetzen. Wir freuen uns, dass wir als WERK1 ein weiteres Mal Gastgeber der tollen Veranstaltung sein durften!