Autor: Oliver Halbig

Chatchamp – „Continuous Improvement“ im WERK1

Geschäftige Stille herrscht im Raum. Die Schreibtische übersät mit kreativem Chaos, die Wände voll mit Mindmaps und Ergebnissen aus den letzten Brainstormings. Zwischen all den Notizen prangt ein asiatischer Schriftzug – übersetzt: “Continuous Improvement“ Keine Frage, wer das Office des jungen Münchner Startups Chatchamp betritt, merkt sofort, hier brennt jemand für seine Idee! „Instant Messenger wie der Facebook-Messenger oder WhatsApp sind heute fest in unserer täglichen Kommunikation verankert und obwohl sie bisher größtenteils für private Nachrichten genutzt wurden, erleben wir jetzt eine Entwicklung, dass auch Kunden gerne auf diesem Weg angesprochen werden möchten. Diesen Trend haben wir erkannt.“ so Felix Belau, einer der drei Gründer von Chatchamp. Seit April diesen Jahres darf das WERK1 der ambitionierten Crew und ihrer erfolgsversprechenden Vision ein „Zuhause“ geben.

CHATCHAMP SIEHT TRENDWENDE BEI INSTANT-MESSENGERN

Gegründet vor gut zwei Jahren von den Münchnern Felix Schröder, Felix Belau und Dominik Grusemann, setzt das Startup auf Messenger-Dienste wie Facebook und WhatsApp als neuen B-to-C- Kommunikationskanal. „Wir haben einfach erkannt, dass sich die Kommunikation immer mehr verschiebt. Statt über E-Mail und Co., wollen die Leute persönlicher und individueller angesprochen werden“, erklärt Mitgründer Felix Belau. Zusammen mit seinen beiden Partnern hat das Team eine Software entwickelt, die es Online-Shops möglich macht, individualisiert über Instant Messenger mit dem Kunden zu kommunizieren. Der Vorteile: Der Kunde kann auch Wünsche und Feedback äußern. Damit lernt das Unternehmen ihn besser kennen, kann ganz gezielte Inhalte senden, die für ihn auch wirklich relevant sind und erhöht damit Kundenzufriedenheit, -bindung und letztendlich die Verkäufe.

Ein Ansatz, der offensichtlich funktioniert: Erste Kunden nutzen die Software erfolgreich. Felix: „Das war ein großer Meilenstein für uns. Wenn ich daran denke, wie alles angefangen hat, bekomme ich eine Gänsehaut.“ Was der Mitgründer damit meint? Ganz einfach! Die Momente, die jedes Startup kennt. Felix nennt sie „Die knackigen Momente, in denen man nicht absehen kann, wie lange es einen noch gibt.“ Was in kritischen Situationen vor allem geholfen habe, sei die Freundschaft, die im Team herrscht. Felix und Dominik kennen sich schon seit 15 Jahren. Felix kam dann nach dem Kennenlernen bei der Münchner Startup Alm dazu, einem mehrtägigen Workshop für Gründer. Zusammen vereinen die Drei Knowhow und langjährige Erfahrungen aus den Bereichen IT, Business und Marketing.

MÜNCHEN, BERLIN UND ZURÜCK – IM WERK1 UNTER GRÜNDERN

Nach einer kurzen Stippvisite in Berlin – Chatchamp hat sich für einen Accelerator des Axel-Springer-Verlags qualifiziert – sind die Drei zurück in München. „Ganz zu Anfang sind wir ja in München auch gestartet, damals aber noch in einem kleinen Zimmerlein in einem Gemeinschaftsbüro Nähe Nordbad“, erinnert sich Felix. Und hier kommt der zweite Aspekt des Gänsehautfaktors: Auch erinnert er sich an die Nachmittage, wenn die Angestellten der Agentur, die mit im Haus saßen, strahlend das Büro verließen. Und er mit seinen Kollegen noch lange nicht fertig war. „Dann sitzt du da, alleine und frustriert. Hier im WERK1 ist das ganz anders. Diese Startup Atmosphäre gefällt uns total. Wir lernen so viele andere Gründer kennen, können gegenseitig aus den Erfahrungen schöpfen. Alle sind hilfsbereit und wenn man zum Beispiel mal kurzfristig in Sachen Sales und Co. Input braucht, ist Hilfe nur eine Slack-Nachricht weit entfernt und Minuten später bieten 3-4 Leute ihre Erfahrungen an. Und: Wir sehen, welche Herausforderungen die anderen überwinden. Das motiviert extrem.“

Nicht nur die Räumlichkeiten seien es, von denen das junge Unternehmen im WERK1 profitiere, sagen die Gründer von Chatchamp. Auch dass sie beispielsweise bei der Organisation Events und Meetups, sowie bei anderen bürokratischen und logistischen Schritten unterstützt werden, sei ein riesiger Vorteil des Standorts. So haben sie vor kurzem beispielsweise ihr erstes eigenes Meetup im Eventspace organisiert und dabei Hilfe vom Event-Team gehabt.

KURS AUF DIE USA GESETZT

Was die Zukunft für Chatchamp bereithalte, wollen wir noch von Felix wissen. „USA“ lautet die kurze Antwort. Dort haben sie sich für eines der German-Accelerator-Programme beworben. Das Mitarbeiterteam ist derweil auf gut zehn Leute gewachsen. Neben den drei Gründern sind diverse Sales & Marketing und Entwickler im Boot. Felix kommentiert das mit: „Wir glühen“. Dem Motto „Continuous Improvement“ steht also nichts im Weg. Wir vom WERK1 freuen uns, dass wir Chatchamp den Nährboden für so viel Tatendrang liefern dürfen!

Startup: Chatchamp
Webseite: https://www.chatchamp.com/
Kontakt: info@chatchamp.io

Crashtest Security – die Cyber Security Innovation “Made in Munich”

Jung, Innovativ und mehrfach ausgezeichnet: Crashtest Security geht im WERK1 automatisiert auf die Suche nach Sicherheitslücken – zwischendurch darf es natürlich auch „bayrisch – zünftig“ sein.

Das Thema Cyber Security beschäftigt Entwickler, Betreiber und User von Web Anwendungen wie kaum ein anderes, und das nicht erst seit in Kraft treten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung. Die große Frage lautet: Wie können Unternehmen möglichst schon im Entwicklungsstadium potentielle Sicherheitslücken schließen, um eigene Daten und die ihrer User gegen Hackerangriffe und Missbrauch von außen zu schützen? Dieser Schritt in der Anwendungsentwicklung erfordert bislang viel manuellen Aufwand und ist dementsprechend komplex, zeitaufwändig und letztendlich teuer.

Das Münchner Startup Crashtest Security hat eine bessere Lösung: Einen automatisierten Crashtest für Web-Anwendungen jeder Art. Die Software scannt Anwendungen bereits zu einem festgelegten Zeitpunkt im Entwicklungsprozess bzw. im späteren Live-Betrieb und gibt dem Entwickler so zeitnah Hinweise auf signifikante Sicherheitslücken in der Anwendung. Der Effekt: Maximale Datensicherheit für Entwickler bei minimalem Zeitaufwand und deutlich reduzierten Kosten noch während der Entwicklung, bevor eine Anwendung den Live-Status erreicht. Es braucht wenig Fantasie, um sich die Zahl potentieller Kunden für das Startup vorzustellen.

KEINE LUST AUF NINE-TO-FIVE

Seit Januar 2018 sind Felix, Janosch, René und Daniel Residents im WERK1. Drei Nerds, ein BWLer und die ersten festen Mitarbeiter. Felix ist für Vertrieb, Marketing und Finanzen zuständig. Die Programmierer Janosch, René und Daniel haben an der TU München schon während des Studiums gemeinsam Software entwickelt und noch vor dem Abschluss die erste GbR gegründet. Schnell merkten sie, wie komplex das Thema „Sicherheitstest“ in der Software-Entwicklung noch immer ist und so nutzen sie die Chance auf das erste eigene Startup-Unternehmen. Felix hat bereits bei seinen ersten Praktika und Anstellungen gemerkt, dass für ihn ein klassisches Nine-to-Five-Angestelltendasein nicht in Frage kommt. Wer gründet kann selbst bestimmen mit wem, woran, wie viel und wann er arbeitet – ein großer Vorteil, den alle vier zu schätzen wissen. Außerdem stehen Gründer mit hundert Prozent hinter dem eigenen Produkt und dafür schiebt man notfalls gerne mal Nachtschichten oder steht früh auf.

OPTIMALE BEDINGUNGEN IM WERK1

In München/Bayern fanden die vier Crashtestler optimale Startbedingungen vor: Im Februar 2017 bekamen sie für ein Jahr das EXIST-Stipendium und im Anschluss einen Platz im WERK1. Die erste WERK1-Halbjahresbilanz fällt sehr positiv aus. Sie haben Investoren gewonnen und noch dazu den 2. Preis beim CEBIT Innovation Award 2018 abgeräumt. Ihre Test-Präsentation auf der Messe in Hannover überzeugte die Jury nicht nur virtuell, sondern auch durch einen Praxis-Test vor Ort: Mit einem Quick-Scan erstellte das Team automatisiert PDF-Berichte (Vulnerability-Reports), mit denen die Besucher Sicherheitslücken in ihren Anwendungen und den Mehrwert der Crashtest-Secruity-Software direkt vor Augen geführt bekamen.

Euer „One Sentence Pitch“?

Wir automatisieren den bislang sehr aufwändigen, hauptsächlich manuellen und damit teuren Sicherheitstest für Webanwendungen.

Wer braucht’s?

Jeder, der Webseiten/-anwendungen entwickelt

Wie hoch schätzt Ihr den WERK1-Faktor?

Sehr hoch – Die Kombination von Netzwerk und Förderung ist einfach unschlagbar, und damit meinen wir nicht nur die günstigen Büroräume in der Münchner Innenstadt. Der Community Aspekt hier vor Ort, der Austausch mit den anderen Startups und den Coworkern, das Netzwerken innerhalb der Branche und die Veranstaltungen hier vor Ort sind einfach ideal.

WERK! - Resident - Crashtest Security - logo

Startup: Crashtest Security
Webseite:https://crashtest-security.com/
Kontakt: info@crashtest-security.com

InsurTech Cashwalk im WERK1: Ein Pitch-Event der Superlative

Vom mobilen Gesundheits-Check am Arbeitsplatz bis hin zum Full-Service-Partner für Drohnendienstleistungen. Auf dem ersten InsurTech Cashwalk im WERK1 buhlten 27 internationale Startups um die Gunst von mehr als 60 handverlesenen Investoren. Am Ende zeichnete die Jury drei Gewinner aus.

Der InsurTech Hub München hat gemeinsam mit dem LMU Entrepreneurship Center zum  Cashwalk geladen und die Startups, sie kamen zahlreich. Über 50 hatten sich im Vorfeld beworben, am Ende durfte sich rund die Hälfte von ihnen einem Publikum potentieller Investoren präsentieren. Die Herausforderung: Jedes Startup hatte gerade mal drei Minuten Zeit, um ein Problem, die Lösung und das Produkt vorzustellen.

Für uns ist das Besondere, dass es ein Pitchen im Staccato-Modus ist. Der Cashwalk ist eine ganz nette Anspielung auf den Catwalk, sozusagen ein Schaulaufen der Startups. Dieses Format haben wir sehr gezielt gewählt, dass man als Zuhörer, das sind ja vor allem Investoren, die Möglichkeit hat, in kürzester Zeit eine große Anzahl an Startups zu sehen und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Dr. Florian Mann, Geschäftsführer im WERK1

Wer dann auch noch einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollte, musste im Anschluss an den Pitch die passenden Antworten für die Jury parat haben. Die kritischen Fragen der zehn Jury-Mitglieder zielten vor allem darauf ab, die Gründer noch ein bisschen aus der Reserve zu locken und ihre Ideen genauestens zu prüfen.

Neben dem Blick auf Geschäftsmodell, Gründer und bisherige Traction bzw. Piloten interessiert mich vor allem auch, welche wirklich differenzierenden Capabilities das Unternehmen aufbaut und wie sich diese – beispielsweise mit einem Versicherer als Kooperationspartner – skalieren lassen und konkreter Impact generiert werden kann.

Dr. Volker Büttner, Head of Group Innovation im Generali-Headoffice in Mailand (Juror)

Mir ist vor allem auch wichtig zu sehen, wie das Team zusammengesetzt ist und welches Feuer sie mitbringen, also sind sie wirklich überzeugt von ihrer Idee?

Dr. Florian Mann, Geschäftsführer im WERK1 (Juror)

Am Ende zählte also nicht nur das Businesspotential, sondern auch die Begeisterung, die natürlich auch bei den Investoren spürbar sein musste, um zu überzeugen. Die gewünschte Investitionssumme der Startups reichte von 40.000, bis hin zu 2 Millionen Euro. Ambroise Fargère von +Simple ist für den InsurTech Cashwalk extra aus Frankreich angereist.

Ich habe erst vor vier Wochen in meiner Firma angefangen. Daher war der Pitch heute eine ganz schöne Herausforderung. Aber es ist super hier zu sein, Leute kennenzulernen und vor allem sich mit potentiellen Partnern zu connecten.

Ambroise Fargère / +Simple

Wir sind hier um interessante neue Startups aus dem InsurTech-Bereich kennenzulernen, weil das ein wichtiger Markt ist und sich die Branche im Umbruch befindet. Das Interessante bei diesem Event ist, dass zum einen sehr viele Startups aus einem Themenbereich da sind und zum anderen, dass auch die Investoren-Szene vertreten ist. Man kann sich also auch austauschen.

Stephan Mohrhardt / Ancore Finance Group

Interessante und außergewöhnliche Ideen gab es auf diesem exklusiven Pitch-Tag auf jeden Fall genug. Hier ein kleiner Auszug:

BODY-LABS: DER GESUNDHEITS-CHECK AM ARBEITSPLATZ

Ob Kontrolle von Herz, Blut, oder Atmung. Die Vision von Body-Labs ist es, mithilfe eines mobilen Labors Mitarbeitern in nur 15 Minuten einen ganzheitlichen Einblick in ihre wichtigsten Gesundheitswerte zu geben. Alles ganz bequem am Arbeitsplatz. Für Unternehmer könnte das in Zukunft eine interessante Möglichkeit sein, gezielt und
individuell in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu investieren.

IDANA: DIE DIGITALE ANAMNESE

Mit einem digitalen Fragebogen will das Startup wichtige Informationen bereits vor dem Arztgespräch erfassen. Die Fragebögen sind speziell auf die Beschwerden des Patienten zugeschnitten und können via Smartphone oder Tablet im Wartezimmer, oder bereits von zu Hause beantwortet werden. Der Arzt erhält die Daten verschlüsselt und kann sich so
vorab ein genaueres Bild von seinem Patienten machen.

DYNAMIC COMPONENTS: FRÜHERKENNUNG DER PROZESSRISIKEN VON FAHRSTÜHLEN

Das Startup aus München hat eine Soft- und Hardware zur vorausschauenden Wartung für Aufzüge und Fahrtreppen entwickelt. So sollen zum Beispiel Daten an Aufzügen oder Rolltreppen erfasst und daraus Trendanalysen abgebildet werden. Ziel ist es, die Wartungskosten für dem Kunden zu senken und Ausfälle zu vermeiden, die in Krankenhäusern sogar über Leben und Tot entscheiden können.

Am Ende dieses spannenden Pitch-Tages zeichnete Andy Goldstein vom Entrepeneurship Center der LMU München die Sieger aus. Platz 1 belegte Black Rock Insurance aus Großbritannien, gefolgt von Dynamic Components und FairFleet aus München. Die Geschenktüte für die Gewinner, eher symbolisch. Den viel größeren Wert hatte sicherlich die ein oder andere Visitenkarte eines Investors.

Follow the white Rabbit… WERK1 Sommerparty 2018 mit viel Fußball und Special Guest “Ströme”

Alle Jahre wieder laden wir all unsere Residents, Freundinnen und Freunde, Nachbarinnen und Nachbarn, Sponsoren und und und zu unserer Sommerparty ein. Dieses Mal unter dem Motto: „Follow the white Rabbit“ haben wir alle Teilnehmer tief in den WERK1-Kaninchenbau geführt.

Der Start war alles andere als gelungen. Geplant war die Feier mit einem Sieg der deutschen Fußball Nationalmannschaft zu eröffnen. Das hat leider nicht so geklappt, aber der Plan alle zusammen zu bringen hat in jedem Fall funktioniert. Unsere Fußballparty hat trotz des Ergebnisses den Startschuss für eine tolle Feier gegeben. Nach gemeinsamen Public Viewing ging es ab 18 Uhr im Café weiter. Unsere brandneuen Kicker-Tische wurden mit einer offiziellen Turnierrunde eingeweiht und Hunger und Durst wurden mit ausreichend Grillgut, Eis vom Eiswagen und Getränken versorgt. Frisch gestärkt fühlten sich alle fit für eine lange Sommernacht und unser „Special Guest“ – das Electro-Duo Ströme hat zur Freude aller zu den Synthesizern gegriffen.

Das gesamte WERK1-Team bedankt sich bei allen für einen tollen Abend. Den Link zur vollständigen Gallerie vom Abend und einigen Videos könnt Ihr über unsere Email hello@werk1.com erfragen.

LIVE IM WERK1 – DAS ELECTRO-DUO STRÖME

Ströme, das ist der einzigartige Electroliveact der zwei Musiker Mario Schönhofer und Tobias Weber. Mit ihren Modularsynthesizern machen sie brachiale Beats, warme Melodien und ungehörte Klänge, die zu einem einzigartigen Sound verschmelzen der die Clubs und Festivals zum kochen bringt. Die zwei Musiker studierten Bass und Drums und waren die letzten Jahre mit vielen Livebands unterwegs (die letzten Jahre spielten sie beide bei Labrassbanda). Seit Ende 2015 haben sie sich voll und ganz dem Elektro verschrieben und traten mit Ströme unter anderem in vielen Clubs (Distillery, Grelle Forelle, Harry Klein..) und Festivals (Echelon, Ikarus..) auf. Im WERK1 hat sich das Duo für ihren Live-Auftritt bei der Fusion 2018 warm gespielt.

WERK1 feiert Demo Day vom ersten Digital Health Accelerator in München

It’s Demo Time! WERK1, Roche und Plug’n Play haben gemeinsam den ersten Digital Health Accelertor in München organisiert und nach Monaten konzentrierter Arbeit, präsentierten am 7. Juni fünf herausragende Startups ihre Ergebnisse. Völlig klar, dass da unser Eventspace an seine Grenzen kommt. Doch zum Glück haben wir im Werksviertel passende Ausweich-möglichkeiten: Im Technikum direkt nebenan präsentierten sich die Startups über 350 Interessierten und feierten im Anschluss sich selbst und die Ergebnisse bis tief in die Nacht – wohl verdient! 

Neben Startup-Förderung und Coworking sind die Accelerator-Programme ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit im WERK1. Nach den Erfolgen im Bereich InsurTech, haben wir uns 2018 basierend auf dem erfolgreichen Start des Future X Healthcare Events (www.fxh2017.com) Digital Health als neues Thema für uns entdeckt. Gemeinsam mit Roche, einem der führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche und Plug and Play, dem weltweit größten Anbieter von Accelerator-Programmen haben wir den ersten Digital Health Accelerator für München ins Leben gerufen.

Fünf Monate haben die Startups vom WERK1 aus mit Hilfe von Mentoren an ihren Projekten gearbeitet und ab 7. Juni war es Zeit, die Ergebnisse vorzustellen. Mit dem Technikum am Werksgelände war die richtige Location schnell gefunden. Insgesamt wurde es dann ein langer Tag. Los ging es mit einem Presse-Brunch, um in entspannter Atmosphäre die Ergebnisse der Fachpresse vorzustellen. Frisch gestärkt ging es dann schnell vor großem Publikum weiter. Nach den Grußworten von Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer und einigen Vorständen hatten dann die Startups das Wort. Ein Pitch folge auf den anderen und schnell wurde klar, welch professionelles Niveau jedes der jungen Unternehmen in der kürze der Zeit erreicht hatte. Die Qualität der Vorträge, Videos und Präsentation war herausragend. Doch auch danach war noch nicht Schluß. Nur selten hat man so viele führende Vertreter der Gesundheitsbranche an einem Ort und so wurde der Rest des Abends bis in die Nacht für Networking und verdiente Feierlichkeiten genutzt.

DIE STARTUPS

1. Fibricheck 

Fibricheck ist eine verschreibungspflichtige, medizinisch zertifizierte Screening- und Monitoringapplikation zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen einschließlich Vorhofflimmern

2. inveox

Inveox automatisiert die Probenvorbereitung in der Histopathologie.

3. Medicus.ai

Medicus.ai ist eine KI-basierte Plattform, die medizinische Berichte und Gesundheitsdaten erklärt und interpretiert, um aus Zahlen aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen.

4. SagivTech

SagivTech bietet Forschungs- und Entwicklungslösungen in den Bereichen Computer Vision, Machine Learning und Deep Learning sowie Hardcore Code Optimierung für verschiedene Hardwareplattformen.

5. StethoMe

StethoMe ist das erste medizinische Diagnosegerät seiner Art, das die Atemwege überwacht und die Körpertemperatur präzise und benutzerfreundlich misst.

DR. FLORIAN MANN ÜBER DIE ROLLE VOM WERK1 BEIM DIGITAL HEALTH ACCELERATOR

„Nach der Erfahrung im Rahmen des InsurTech Accelerators und des Aufbaus des InsurTech Hubs unterstützt von der de:hub Initiaitve haben wir einen sehr schnellen und pragmatischen Weg gewählt.

In enger Zusammenarbeit mit Roche haben wir innerhalb von 2 Monaten ein maßgeschneidertes Programm aufgebaut, basierend auf den Anforderungen von Startups, die bereits vorausgewählt waren und Roche. Hier lag der Fokus auf Kollaboration und Pilotprojekte mit starken Kontakten zu Roche und externen Experten. Unsere Erfahrung hat uns sehr geholfen, die richtigen Mentoren und Coaches für die 5 Startups des Batch Zero zu finden.

Digital Health ist definitiv eines der meist-reguliertesten und komplexesten Marktfelder! Es gibt eine Menge an Stakeholder und Parteien, die das umfangreiche Ökosystem bilden. Hut ab an die Startups, die wagen, hier ihr Business aufzubauen!

Es ist ganz wichtig, flexibel mit der Programmstruktur zu sein und frühzeitig auf die einzelnen Bedürfnisse der Startups und Partner einzugehen. Denn erst dann kann das Programm einen wirklichen Mehrwert bringen. Ein umfangreiches Netzwerk und ein richtiges Gespür fürs Matchmaking, (die richtigen Leute an den Tisch zusammen zu bringen) sind essentielle Bestandteile, um auch einen wesentlichen Mehrwert für alle zu stiften und auf die nächste Stufe zu bringen.“

FORSETZUNG FOLGT

Die anwesenden Vorstandsvertreter von Roche betonten immer wieder, dass ein Accelerator nicht alleine den Startups hilft. Sie lobten das kreative Miteinander, das im besonderen technische KnowHow und die Einstellung aller fünf Startups, von der Konzerne wie Roche enorm profitieren könnten. Der nächste Schritt sei daher nur logisch: Nach der erfolgreichen Pilotphase im WERK1, wird der Accelerator gemeinsam mit Plug’n Play mit Batch 1 fortgesetzt.

Netzwerken in der Startup-Szene: Das Gründerpokern ist zurück im WERK1

„Heads up“ im WERK1: Wir haben am Freitag den 6. April das erste Gründerpokern 2018 in München veranstaltet. Knapp 140 Gründer, Förderer wie Business Angels und andere Insider aus der Gründerszene sind für einen Abend in unserem Eventspace zusammengekommen, um sich besser kennenzulernen. Und was wäre dafür besser geeignet, als eine zwanglose Pokerrunde, in der man mit anderen Teilnehmern am eigenen Tisch, in den Pausen oder am Ende an der Cocktail-Bar ganz automatisch ins Gespräch kommt. Eine Netzwerk-Veranstaltung nach Maß also, die wir im WERK1 zum wiederholten male mit großem Erfolg ausgerichtet haben.

Dank der Experten vom Allgäuer Pokerclub ist die Veranstaltung grundsätzlich für alle offen. Die erfahrenen Dealer gaben zu Beginn eine kurze Einführung in die Grundregeln und Karten mit den wichtigsten Informationen lagen an jedem Tisch bereit. Außerdem behielten die Experten den gesamten Abend alles im Blick und halfen bei Fragen weiter, so dass bis zum Ende Experten und Anfänger an einem Tisch sitzen konnten und dem fachlichen Netzwerken nichts im Wege stand.

Mit deutlich mehr hungrigen Teilnehmern als geplant, war das einzige Problem, dass unser  Essen nicht für alle reichte. Die Freude über das große Interesse an der Veranstaltung tröstete uns jedoch darüber hinweg un da unser Event-Team natürlich die Kunst der Improvisation beherrscht, gab es nach einer kurzen Wartezeit noch ausreichend Pizza für alle – immer in direkter Nachbarschaft zu den Arbeitsplätzen von knapp 40 Startups und mehr als 100 Coworkern. Mehr Startup-Feeling geht wohl kaum.

So hatten alle ausreichend Energie, um bis in die Nacht erst am Pokertisch und nach und nach an der Cocktail-Bar Platz zu nehmen und es zog sich tatsächlich bis in den Samstag rein, bevor die letzten Karten am „Final Table“ ausgezählt wurden und die glücklichen Gewinner ihre Preise in Empfang nehmen konnten. Doch letztendlich gehörten alle Teilnehmer zu den Gewinnern, denn jeder von ihnen ist nun ein kleines Stück bekannter in der Münchner Startup-Szene als vorher. Und auch als Veranstalter sind wir ein weiteres Mal sehr stolz darauf, dass wir so viele spannende Persönlichkeiten im Rahmen eines tollen Events bei uns begrüßen konnten.

“Anders sein” in der Videospiel-Branche: Salmi Games arbeitet im WERK1 fair und erfolgreich

Das WERK1 hat grade seinen 5. Geburtstag gefeiert und in den vergangenen Jahren haben wir viele Startups mit digitalem Hintergrund bei uns im Haus gehabt. Dank Games/Bavaria und vieler ambitionierter Gründer gehören Projekte aus der Videospiel-Branche von Anfang an quasi zur Ur-DNA des WERK1 und neben der Dachmarke für die Branche hier in Bayern sind wir auch sehr stolz drauf, noch immer zwei hervorragende Studios unter unserem Dach zu haben. Eines davon ist das Indie-Studio Salmi Games mit seinem Gründer Yacine Salmi.

Nach mehreren Jahren als Mitarbeiter bei den großen Namen der Branche hat der gebürtige Engländer sein eigenes Studio gegründet – zunächst ganz klassisch aus dem eigenen Wohnzimmer heraus. Doch mit Familie und den ersten Mitarbeitern wurde der Platz schnell knapp und das WERK1 wurde durch seine Lage, Kollegen aus der Branche und der nötigen Infrastruktur in Form von günstigen Räumlichkeiten und schnellem Internet zur idealen Zuflucht. Denn wie bei allen Startups, doch im Bereich der Videospiele ganz besonders ist Geld in der Anfangsphase ein rares Gut. Doch seit der Gründung hat das Studio zwei eigene Titel veröffentlicht und besonders im Bereich VR (Virtual Reality) auf sich aufmerksam gemacht. Der zweite Titel des Studios „Late for work“ ist als reines VR-Mehrspielervergnügen erschienen und hat Fans und Experten sofort begeistert. Mit dem Höhepunkt, dass Salmi Games Ende 2017 beim deutschen Entwicklerpreis mit dem Sonderpreis für das beste VR-Spiel ausgezeichnet wurde. Mit diesen Einnahmen, einem kleinen Förderbudget durch den FFF-Bayern und den Einnahmen aus Projekt- und Consulting-Arbeit wird der Titel noch immer weiterentwickelt.

„ANDERS SEIN“ ALS ARBEITGEBER

Doch auch als Unternehmer und Arbeitgeber möchte Yacine Salmi mit seinem Studio neue Wege gehen. In einer Branche, die wie kaum eine andere an schlechter Bezahlung, knappen Abgabeterminen und unzumutbaren Arbeitszeiten leidet, steht er mit seinem Studio für einen anderen Stil: Fairer Umgang mit seinen Mitarbeitern ist ihm enorm wichtig und als Familienvater weiß er, wie wichtig ausreichend Freizeit und faire Bezahlung sind, um täglich motiviert und voller kreativer Energie ans Werk zu gehen – der Erfolg gibt ihm Recht.

DAS ERSTE SPIEL BEWEISST POTENTIAL – ELLIPSIS

Ellipsis wirft einen in ein abstraktes Universum, das man im eigenen Tempo erforschen kann. Fliegt durch die Level, weicht den Gegnern aus und entkomme ihnen, bevor sie reagieren können. Oder erforscht ohne jede Eile, meistert jede Welt und enthüllt alle Geheimnisse. Unabhängig von dem eigenen Spielstil wird einen Ellipsis herausfordern – vom ersten bis zum letzten Level! Die einfache grundlegende Spielmechanik wird begleitet von einer ungeahnten Spieltiefe der von Hand erstellten, einzigartigen Level, die sich kontinuierlich weiterentwickeln, um das Spielerlebnis von Anfang bis Ende spannend zu gestalten.

LATE FOR WORK“ SETZT MASSSTÄBE IM BEREICH V

In „Late For Work“ ist ein Spieler ein riesiger Gorilla, der Gorilla-Sachen macht. Bis zu 4 andere Spieler versuchen, den Gorilla in einer epischen lokalen Multiplayer-VR-Party zu besiegen. Arbeitet zusammen, um das Monster von unermesslicher Kraft zu besiegen. Oder einfach um das eigene Leben zu retten. Es ist ein intensives Partyspiel fürs heimische Wohnzimmer. Das Spiel bringt VR- und Nicht-VR-Spieler zu einem gemeinsamen Erlebnis zusammen.

DEUTSCHER ENTWICKLERPREIS 2017 – BESTES VR-GAME

Und im Bereich VR scheint Salmi-Games vieles richtig zu machen. Beim offiziellen deutschen Entwicklerpreis hat das kleine Studio mit „Late for Work“ überraschend den Sonderpreis „Bestes VR-Spiel“ abgeräumt. So überraschend, dass der Gründer selber nicht mal vor Ort war – sein Team hat diese Aufgabe natürlich gerne übernommen und der Scheck schmückt jetzt das kleine gemütliche Büro.

Wir vom WERK1 freuen uns auf weitere Erfolgsgeschichten von Salmi-Games. Wir kennen sie als visionäre und kreative Köpfe, die Videospielern in Zukunft sicher noch viel Freude machen werden.

Startup: Salmi Games
Webseite: http://salmi.de/
Kontakt: contact@salmi.de

Digital Health meets InsurTech – die Pioniere eines modernen Gesundheitssystems im WERK1

Es kommt nicht häufig vor, dass wir schon vor einer Veranstaltung ins Schwitzen kommen. Doch zum Event „InsurTech meets Digital Health“ waren wir von der Zahl der Anmeldungen zuerst positiv überrascht, fürchteten dann aber zwischenzeitig, dass wir nicht allen Interessierten Platz bieten können. Letztendlich präsentierten wir uns im WERK1 aber wiedermal als souveräner Gastgeber.

INSURTECH MEETS DIGITAL HEALTH

Doch von vorne: Die Themen InsurTech und Digital Health haben dank unserer W1>>Forward-Programme einen festen Platz im WERK1. Was läge da näher, als beide Welten zusammenzubringen und genau das haben wir gemacht. Am 19. Februar haben wir gemeinsam mit unseren Partnern, dem InsurTech Hub München und Roche im WERK1 das erste offizielle Meetup zur Digitalisierung der Versicherungsbranche und des Gesundheitswesens organisiert. Mit über 350 Anmeldungen – inklusive einer 70 Personen langen Warteliste – fürchteten wir schon, dass wir nicht allen interessierten Teilnehmenden Platz bieten können. Doch wir mussten niemanden abweisen und letztendlich kamen alle in unserem bis auf den letzten Platz gefüllten Eventspace unter.

VOM PITCH ZUR PANEL-DISKUSSION

Die Bühne gehörte zunächst vier aufstrebenden Startups: FibricheckOttonovaSkinVisionTeleclinic, teils schon bekannte Namen in Startup-Kreisen und alle pitchten ihre Konzepte vor versammelten Experten. Diese kamen teils von großen Unternehmen der Branche, aber auch potentielle Investoren waren unter den Besuchern. Kurze Keynotes von Munich Re und der Schön Klinik gaben einen Einblick in aktuelle Herausforderungen beider Branchen. Im folgenden Experten-Panel, moderiert von Dr. Dominik Pförringer, diskutierten Benedikt Zacher – CEO bei BK Ventures, Dr. Jochen Hurlebaus – Head of Central R&D Services – Innovation & IP Management bei Roche Diagnostics, Carol Wildhagen – CEO und Co-Founder von Ariana Health und Dr. Regina Vetters – Head of Digital and Innovation bei BARMER über den Bedarf zur Digitalisierung beider Branchen und gaben anwesenden Startup-Vertretern Tipps, um auf ihrem Gebiet erfolgreich zu sein. Insgesamt ein rundes Programm, in dem sich nahezu alle Anwesenden auf die ein oder andere Art wiederfanden.

Gegen 21 Uhr war das offizielle Programm dann vorbei und bei Snacks und Getränken konnten alle Anwesenden die vielen Informationen in netter Runde verdauen. Zeit für Networking und direkten Austausch untereinander war natürlich auch noch.

Wir freuen uns, auch weiterhin vom WERK1 aus mit kreativen Startup-Konzepten und einer Plattform für den direkten Austausch neue Impulse für die Versicherungswirtschaft und das Gesundheitswesen zu geben. Auch unsere WERK1-Community kann davon nur profitieren.

FEEDBACK ZUM EVENT

Dank Organisation via Meetup haben wir viel interessantes Feedback im direkten Anschluss an das Event bekommen – vielen Dank dafür. Hier ein paar Auszüge:

Global Game Jam im WERK1 – Ein weltweit organisierter Hackatron

Wieder einmal stand der Global Game Jam auf dem Programm: Ein weltweit organisierter Hackatron, bei dem Anfänger und Profis von Freitag bis Sonntag gemeinsam Videospiele entwickeln konnten. Das Team von Games/Bavaria hat die Veranstaltung über ein gesamtes Wochenende im WERK1 organisiert. Insgesamt haben 804 Standorte – weltweit vernetzt – an der Veranstaltung teilgenommen. Besonderes Highlight: Durch die professionelle Umsetzung des Livestreams war der Münchener Stream über mehrere Stunden Teil des offiziellen Livestreams der Veranstalter und wurde dort mehrfach gezeigt und erwähnt.

Unser Dank gilt Games/Bavaria für die professionelle Organisation. Einige fabelhafte Spiele wurden entwickelt, die Sie hier sehen können: Website
Insgesamt sind 10 teils aufwendig geplant und ausgeführte Spiele entstanden.

Im Jahr 2018 stand bei der Global Game Jam ein Jubiläum an: Seit nunmehr zehn Jahren findet diese besondere Form der kreativen Spielentwicklung einmal im Jahr rund um den Globus verteilt statt. Die Teilnehmenden machen es sich zur Aufgabe, in 48 Stunden gemeinschaftlich ein Spiel zu entwickeln und mit der Welt zu teilen. Das WERK1 war in München der einzige Veranstaltungsort – dementsprechend groß war die Begeisterung und der Enthusiasmus der Teilnehmenden – ein wichtiger Tag für den Spieleentwickler-Standort Bayern.

Neben den technischen Themen sind die gemischten Teams ein wichtiger Bestandteil des Events. Anfänger können mit Branchenveteranen zusammen arbeiten und so erste Einblicke bekommen und wichtige Kontakte knüpfen. Gleichzeitig haben Profis die Chance „Out of the box“ zu denken und neben ihren alltäglichen Projekten völlig neue Genres oder Mechaniken auszuprobieren. Sicher einer der wesentlichen Gründe, warum der Global Game Jam seit Jahren eine der beliebtesten Veranstaltungen dieser Art ist.

Dank Cipsoft und Elgato konnten wir auch dieses Jahr eine voll-verpflegten Austragungsort mit 48h Livestream stellten, Ausschnitte davon gibt es hier.

Süddeutsche Zeitung Online: 28. Januar 2018

Mission abgeschlossen! InsurTech Hub auf der internationalen Messe DIA

Zahlreiche hochinformative Gespräche, intensiver Austausch und enge Kontakte zu bestehenden und potenziellen Partnern: Der Kongress Digital Insurance Agenda (DIA), auf dem sich der InsurTech Hub Munich e.V. sich als einer der Messepartner präsentierte , war ein tolles Ereignis für das gesamte Netzwerk. Wir haben einmal mehr gezeigt, wie attraktiv München für InsurTech-Unternehmen ist. Es ist beeindruckend zu sehen, dass Teilnehmer aus allen Branchen, große Rückversicherer und Versicherer, Startups, Technologieunternehmen, Journalisten und Politiker sich einig sind und sagen: Wir werden die Versicherungsbranche digitalisieren und wir werden es gemeinsam tun“, so Tom Van den Brulle, 1st Chairman des InsurTech Hubs, mit durchweg positiver Bilanz.

Nicht weniger als 1.000 Entscheider aus 42 Ländern der Welt, von Australien bis Kanada und von Argentinien bis Japan, verwandelten die dritte Ausgabe der DIA in eine InsurTech-Veranstaltung der Superlative. Einer der Höhepunkte war zweifellos der Auftritt von Daniel Schreiber, Gründer von Lemonade und eine Art Steve Jobs in der InsurTech-Branche. Aber auch die zahlreichen Vorträge anderer Existenzgründer haben das Publikum in ihren Bann gezogen.

Die gute Stimmung spiegelte sich auch in der Atmosphäre am InsurTech Hub-Stand wider. Hochkarätige Gäste und Gespräche prägten die beiden DIA-Tage. Internationale Investoren auf der Suche nach innovativen Startups sowie Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner informierten sich vor Ort über die Ideen für die Zukunft. Ein weiteres Highlight war der Demo-Tag des W1 Forward InsurTech Accelerator. Die fünf Startups des zweiten Batchs präsentierten sich dem Fachpublikum und erhielten viel Lob. Die gesammelten Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der InsurTech Hub München seine feste Position als führendes InsurTech-Netzwerk gefunden hat.

WEITERE KOMMENTARE

„Die Kopplung des Demo Days unseres W1 Forward Accelerator Programms mit DIA bot unseren Startups eine außergewöhnliche Plattform. Sie konnten ihre Produkte einem Publikum von mehr als 1.000 hochspezialisierten InsurTech-Experten präsentieren. Dadurch verfügen sie jetzt über äußerst wertvolle Kontakte zu Investoren, Unternehmenspartnern, Branchenführern und internationalen Peer-Startups. All dies spiegelt sehr schön wider, worum es beim InsurTech Hub Munich und WERK1 geht: Connecting the dots”.

Dr. Florian Mann, CEO WERK1

“InsurTech Hub München und DIA: Was für eine tolle Veranstaltung, bei der uns viele neue Versicherungsideen in den Sinn gekommen sind. Wir sind rundum zufrieden. Die Live-Präsentationen sowie der direkte Austausch waren großartig. 35 Visitenkarten und rund 50 wichtige Gespräche am Stand sind die besten Beweise.”
Andreas Gensch, CEO und Co-founder treefin AG

“Wir haben uns bewusst für München als Austragungsort des DIA entschieden. Laut unserer Datenbank ist München bereits heute de facto die Hauptstadt der Insurtech-Welt. Mit dem nun teilnehmenden Insurtech Hub München steht fest, dass die zentrale Position weiter ausgebaut wird.”
Roger Peverelli und Reggy De Feniks, DIA Gründer

Quelle: 29. November 2017 von Christian Krause auf www.insurtech-munich.com