Kategorie: Event Stories

Kickoff für die erste “Female Founders”-Initiative im WERK1 – 30 Teilnehmer*innen erarbeiten Input für das nächste Jahr 🚀

Wie schon versprochen haben wir uns durch den Kickoff der #BayFiD-Kampagne bei uns inspirieren lassen: Jetzt haben wir unsere erste eigene Initiative gestartet und 30 Teilnehmer*Innen eingeladen, konkrete Maßnahmen für “Female Entrepreneurship” im WERK1 zu erarbeiten.

Dem Thema “Gender Gap in Entrepreneurship” begegnet man – nicht erst seit gestern – sehr häufig. Let’s face it: Es gibt ein Problem und das WERK1 möchte etwas dagegen tun! Laut dem Deutschen Startup Monitor 2018 sind nur 15,1% der Entrepreneure weiblich – auch das WERK1 ist da keine Ausnahme! Warum ist das so und wie kann das WERK1 – als der startup-freundlichste Ort in München – gegensteuern? Klare Zielsetzung dabei: Nicht einfach noch ein Programm zur Förderung von Frauen in digitalen Berufen, sondern ein schlüssiges Konzept für relevante Maßnahmen, die Frauen beim Gründen im WERK1 und darüber hinaus fördern und unterstützen. Dieser Aufgabe stellten sich 30 Teilnehmer*Innen bei unserem Kick-off Workshop zum Thema “Female Entrepreneurship”.

Idee und Konzeption stammen direkt aus der WERK1-Teamfeder, in diesem Fall vertreten durch Marlene Eder, Vanessa Provenzano und Maike Wursthorn. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gemacht, ihre Fähigkeiten aus verschiedenen Disziplinen zu nutzen und im neuen Jahr Themen im Bereich “Female Entrepreneurship” im WERK1 offensiv voran zu treiben.

Probleme erkennen & Einstiegshürden senken

Gemeinsam mit den anhand von Qualifikation und passenden Erfahrungen ausgewählten Teilnehmer*Innen ging es im ersten Schritt um das Entwickeln konkreter Ideen und Konzepte, die Frauen als Gründerinnen in der Realität wirklich helfen. Dazu wurde Input gesammelt und anhand aktueller Studienlage ermittelt, wo die tatsächlichen Probleme und Einstiegshürden liegen könnten. Das wurde mit den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer*Innen “gematcht”, um so einen möglichst ausführlichen “Status Quo” zu erheben.

Nach den einleitenden Worten des WERK1-Teams und einer Vorstellungsrunde, eröffnete Verhandlungsexpertin Claudia Kimich den thematischen Teil des Workshops und gab einen kurzen Impuls-Vortrag darüber, wie Auftreten und Selbstbewusstsein auf die Wahrnehmung von Frauen im Geschäftsumfeld Einfluss nehmen. Anschließend hieß es Brainstorming: In wechselnden Gruppen wurden Ideen gesammelt, wie sich die „typischen“ Herausforderungen im “Female Entrepreneurship” am besten meistern lassen. Wo liegen die Probleme? Was hilft wirklich?

Die Themen-Boards reichten dabei von Verbesserungen im Bereich der Finanzierungsmöglichkeiten, bis zu Ideen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Aufbrechen etablierter gesellschaftlicher Rollenverteilung. Zum Ende des Workshops wurden die verschiedenen Boards vorgestellt, nochmal in der ganzen Gruppe diskutiert und fertiggestellt.

Jetzt ist das WERK1-Team wieder am Zug, mit dem überwältigenden Input und den vielen Ideen konkrete Maßnahmen im neuen Jahr zu entwickeln – wir halten Euch auf dem Laufenden! 

Startup Safari 2019 im WERK1 – An expedition though the whole ecosystem

Die Startup Safari 2019 im WERK1: Mehr als 20 von 110 Sessions im Haus, 2500+ Teilnehmer*Innen, eine E-Roller-Teststrecke (Niu) und mit einer Flotte aus E-Scootern (Bird & Circ) und etron-Fahrzeugen von Audi gelebte E-Mobilität. Nach dem großen Erfolg von 2018 hat das Team der Startup Safari gemeinsam mit dem WERK1 das Münchner Startup Ökosystem wieder um ein echtes Highlight bereichert und die “Familie” nochmal näher zusammen gebracht.

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Events von Gründern für Gründer

Die Startup Safari hat in München in diesem Jahr zum 2. Mal stattgefunden und wieder waren wir mit dem WERK1 bei der Organisation mitten drin. Der Grund dafür ist simpel: Mit dem Ansatz auf große Speaker zu verzichten und statt dessen Sessions von den Gründerinnen und Gründern in München hosten zu lassen, steht bei der Safari der gleiche Community-Gedanke, auf den wir auch bei uns großen Wert legen. Unter dem Hashtag “StrongerTogether” haben mehr als 100 Sessions, verteilt über die ganze Stadt stattgefunden. Es wurden unzählige neue Kontakte unter den 2500 Teilnehmenden geknüpft und KnowHow sowie Kompetenzen untereinander ausgetauscht – das ganze über 3 Tage.

Am Thema E-Mobilität kommt aktuell keiner vorbei und so haben sich auch im Rahmen der Safari diverse Startups aus diesem Bereich präsentiert. Aus der Corporate-Reihe unterstützt durch Audi, die Fahrzeuge aus der eTron-Flotte zur Verfügung gestellt haben. Doch auch die Scooter-Startups Circ und Bird haben den Teilnehmenden Freiminuten zur Verfügung gestellt und so waren ganze Safari-Gruppen auf ihren Rollern quer durch die Stadt zu Sessions im WERK1, aber auch bei google, EY oder den Büros von Freelatics und Flixbus unterwegs.

Auch am Abend wurde es mit dem Safari-Ticket nicht langweilig. Von der Opening-Party im WERK1 am Dienstag, bis zur großen Abschluß-Sause im Flimcasino in der Innenstadt, war an allen Tagen bis spät in die Nacht etwas geboten – ein Konzept was sich auch im nächsten Jahr sicher wiederholen lässt. Der Termin für die nächste Safari steht auch schon fest: Vom 20. – 23. Oktober öffnet die Community wieder ihre Tore und für “Super Crazy Early Birds” gibt es auch schon Tickets – das WERK1-Team freut sich schon drauf!

Lange Safari Tage im WERk1

Neben Platz für die WERK1-Residents, haben wir auch anderen Startups unsere Räume angeboten, um Sessions im Rahen der Safari zu organisieren. Insgesamt sind so mehr als 20 Sessions in 3 Tagen zusammengekommen. Einen Tag mit Themenfokus AI, inklusive abendlichem Meetup und am Freitag mit einer kleinen Ausgabe des Startup-Work-Formats, um den vielen Job-Suchenden der Safari auf einen Schlag mit die vielen Startups der Safari zu vernetzen. Aber nur ein kleiner Vorgeschmack, was wir da im nächsten Jahr noch vor haben.

Und natürlich haben auch unsere beliebten WERK1-Formate wie AfterWERK und WERKsFrühstück im Rahmen der Safari stattgefunden. Beide passen vom Spirit wie das WERK1 allgemein perfekt zur Safari und so finden wir auch im nächsten Jahr sicher passende Möglichkeiten, uns an der Safari zu beteiligen.

Bis dahin wünschen wir uns allen und der ganzen Familie ein erfolgreiches Jahr!

Das war der ProChile Innovation Summit München im WERK1

Die traumhaft gelegene Metropole am Rande des größten Gebirges des Kontinents ist ein wahrer Hidden Champ in Sachen starke Gründerszene. Nicht nur die Jungen Wilden zeigen sich hier von ihrer erfolgreichsten Seite. Die alt-eingesessenen Größen der Wirtschaft ergeben zusammen die Hauptstadt des nationalen Aktienindex. Dieses imposante Intro könnte fast ebenso für München stehen. Gemeint ist aber Santiago de Chile. Der ProChile Innovation Summit war als einziges europäisches Event der Art also scheinbar mit gutem Grund in der Isarmetropole anzutreffen.

Exportförderung mit Bayrischer Unterstützung

Um die eigene Wirtschaft noch stärker an der Exportfront aufzustellen, hat Chile mit seinen 56 internationalen Exportförderungsbüros eine lange Historie diplomatischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit vorzuweisen. Seit Beginn des Jahres steht auch München wieder auf der langen Liste der interessanten Märkte. In der Eröffnungsrede des ProChile Direktors, Jorge O’Ryan, wurde klar, dass es ihm ein persönliches Anliegen ist, die kurzfristige Abwesenheit einer örtlichen Dependance rückgängig zu machen. Nachdem der ehemalige Botschafter Chiles sein neues Amt bekleidet hatte, wurde ihm klar, dass München mit seinen exzellenten B2B Möglichkeiten nicht nur unbedingt auf die Liste der Handelsvertretungen gehört, sondern sich auch gleich bestens als europäischer Veranstaltungsort für das wichtigste Networking-Event der Behörde eignet. Es gehört nicht zwangsläufig zur 45-jährigen DNA von ProChile, den Fokus auf die Startups des Landes zu richten. Zu lang die Liste an vergangenen Exportschlagern. Aber eine solide Entrepreneur-Szene ist die wichtigste Säule des Social Economic Development Chiles und somit auch für Jorge O’Ryan.

Zweitägiger Gipfel im WERK1

Nachdem für den Asiatischen und Amerikanischen Kontinent bereits Events in Peking und Miami stattgefunden haben, wollte ProChile mit dem Innovation Summit nun sowohl die bayrische, als auch die eigene Gründerszene mit der Münchner Politik und Wirtschaft vernetzen. Entsprechend las sich die Gästeliste der Speaker, ranghohe Diplomaten, Politiker und Investoren. Zwei Tage lang wurden im WERK1 Workshops, Panel, Keynotes und Social Events abgehalten. Gesondert geladene Gäste hatten darüber hinaus die Gelegenheit, dem Microsoft Headquarter Germany und dem BMW Werk mit einer privaten Tour einen Besuch abzustatten. Abschluss für den zweiten Tag bildete eine zweistündige Venture Capital & Pitch Session. Auch wenn die 48-stündige Veranstaltung für alle Teilnehmer ein straffes Programm bedeutete, kamen die nötigen Networking-Gespräche in geselliger Atmosphäre im WERK1 nicht zu kurz.

Die „homebase“ der Startups

Dass der erste ProChile Innovation Summit auf europäischem Boden am Startup-freundlichsten Ort Münchens stattfand, war quasi die logische Konsequenz. Das WERK1 hat dabei nicht nur das passende Ökosystem aus Gründerspirit und Vernetzung zur Wirtschaft und Wirtschaftspolitik des Landes geliefert, sondern auch die gewohnte Gastfreundschaft. Clemens Baumgärtner als Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München (und Wiesn Chef, soviel Zeit muss sein) bezog sich bei seiner Eröffnungsrede genauso gerne auf die Gastgeberattribute Bayerns und München im Speziellen. So ist für ihn völlig klar, dass Chile mit der Landeshauptstadt nicht nur einen starken Handelspartner zu erwarten hat, sondern auch den richtigen Ort, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Stadt hat mit seinen 17 Universitäten zum Einen eine extrem starke akademische Gründerszene, zum Anderen aber auch die entsprechenden Unternehmen von relevanter Größe und Marktplatzierung, die für ein vitales B2B-Umfeld wichtig sind. Jedes noch so gute Geschäftsmodell braucht am Ende eben auch zahlungswillige Kunden.

Die Münchner Mischung macht’s!

Am Schluss war Baumgärtner noch wichtig zu erwähnen, dass die „Münchner Mischung“ nichts ist, was die Stadt in die Wiege gelegt bekam. Die ausgewogene Verteilung unterschiedlicher Wirtschafts- und Unternehmensstrukturen liegt München besonders am Herzen. Nur wenn KMU’s, Konzerne und Kleinstunternehmen sich gleichermaßen das Feld teilen wie die unterschiedlichen Branchen und Sektoren, kann eine Stadt stabil durch Krisenzeiten gehen. Das Jahr 2008 habe einfach gezeigt, wie wichtig eine vielfältige Wirtschaft sei, wie wir sie in München haben. Insofern sei völlig klar, welche Stellung auch die Münchner Startup-Kultur habe. Nur dort wo Neues wächst, könne Altes auch gedeihen.

Entrepreneurship international vernetzen

Nicht weniger zufrieden zeigte sich auch WERK1 CEO Dr. Florian Mann während des ProChile Innovation Summit. Für ihn stelle sich sowieso gar nicht erst die Frage, welche Stellung München als Startup-Spot habe. Immerhin haben wir zwei Eliteuniversitäten, eine extrem hohe Talent-Dichte, Headquarter aus IT, Automotive, Aerospace, Beratung und vieles mehr. Auch wenn hier nur ein Drittel der VC’s anzutreffen sei, also im Vergleich zu Berlin und Co. recht wenig, habe die Stadt schlicht ein innovatives Ökosystem. Umso schöner, wenn in einem solchen Umfeld das WERK1 als Brand funktioniere und sich internationales Entrepreneurship bei uns vernetzen wolle. Für Florian Mann steht auf jeden Fall noch im November die nächste Reise nach Santiago auf dem Plan. Dort wird er als Gastjuror in einer nationalen Pitch Session einen Platz im WERK1 zu vergeben haben. Wir dürfen also gespannt bleiben, was uns der landestypische Gründergeist aus der Ferne noch so ins WERK1 bringt…

Kick-off der #BayFiD-Kampagne im WERK1 – Initiatorin Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach

Mit dem Kick-off der Kampagne “#BayFiD – Bayerns Frauen in Digitalberufen” will die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach gezielt Frauen auf ihrem Weg in digitale Berufe unterstützen. Die Initiative läuft unter der Schirmherrschaft von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Der Start des Programms fand im WERK1 statt und zur Unterstützung ist auch die Bundesministerin Dorothee Bär extra aus Berlin angereist.

Eine Frauenquote von über 95% für eine Veranstaltung: Das ist auch unter Gründern im WERK1 eine Seltenheit und generell ist der Anteil von Frauen in Digitalberufen mit knapp 20% deutlich zu gering. So sieht das in jedem Fall Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, die hier auch eine große Verschwendung von Potential im Zuge des Fachkräftemangels in Digitalberufen in Bayern sieht. Die von ihr initiierte #BayFiD-Kampagne soll das ändern. Ein 2-Jahres-Programm mit fachkundiger Begleitung, Erfahrungsaustausch und vielen Möglichkeiten zum Netzwerken soll den Anfang machen und viele neue “Rolemodels” für junge Frauen hervor bringen.

„Ich wünsche mir, dass Frauen schon bei der Berufswahl und Berufseinstieg eine Begeisterung für digitale Themen besitzen. Hier müssen wir die nötige Vorarbeit leisten: Interesse für digitale Themen frühzeitig wecken, Frauenanteil in der Forschung stärken, Frauen bei Aus- und Weiterbildung für digitale Berufe unterstützen und digitale Gründerinnen fördern.“

Judith Gerlach Bayerische Staatsministerin für Digitales
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Kick-Off Event des ersten Jahrgangs von BayFiD „Bayerns Frauen in Digitalberufen“ – Bayern

Der Kick-Off im WERK1 – ein inspirierender Start

Zum Start hat Gastgeberin Judith Gerlach die Teilnehmerinnen in das WERK1 eingeladen. Besonderer Gast war außerdem Bundesministerin Dorothee Bär, die ebenfalls aus Bayern kommt und extra den langen weg aus Berlin für die Veranstaltung gemacht hat. In ihrer kurzen Rede betonte sie, welche Signalwirkung von der Initiative ausgehe und lud alle Beteiligten ein, ihre Erfahrungen auf Bundesebene mit nach Berlin zu bringen. Für sie läge grade in der Digitalisierung eine große Chance für Frauen, ihre Karriere mit ihrer Rolle in der Familie zu verbinden, da “remote” arbeiten in Digitalberufen an der Tagesordnung sei. Außerdem müssten mehr Frauen aktiv an der Digitalisierung mitgestalten und aktive Vorbildfunktion für andere übernehmen.

Eine Rolle die beide Power-Frauen jetzt schon gerne übernehmen. Sie selbst wünschten sich aber noch viele weitere, die zeigen, wie Frauen erfolgreich Unternehmen & Produkte gestalten. So wurden im anschließenden Talk noch weitere weibliche “Rolemodels” auf die Bühne geholt, die von ihren Erfahrungen und Erfolgen in digitalen Berufen berichteten.

Auch das WERK1 sieht das Potential und die Notwendigkeit der Initiative

Vom WERK1 war es uns natürlich eine große Freude Gastgeber für die Kick-Off-Veranstaltung der Initiative zu sein und die vielen kreativen Impulse aufzugreifen. Denn auch inhaltlich begrüßen wir die Initiative. WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann dazu: “Das gesamte Team und auch ich persönlich sehen die Notwendigkeit für diese Initiative, um auf diesem Weg mehr Diversität in digitale Berufe und letztendlich auch digitale Gründerteams, die wir ja im besonderen fördern wollen, zu bekommen.”

So ist es durchaus möglich, dass sich das WERK1 im nächsten Jahren mit eigenen Projekten und Initiativen zum Thema “Female Founders” am Diskurs beteiligt. Für die aktuelle #BayFiD-Kampagne wünschen wir schon mal viel Erfolg – der Start weckt Vorfreude auf mehr.

Bilder: www.joergkochfoto.de / copyright StMD / Jörg Koch

Sommerparty 2019 – WILD WILD WERK1 – von Kinderschminken bis Flammenwerfer

Zwei große Feiern haben sich mittlerweile fest im WERK1-Kalender etabliert: Die Weihnachtsfeier zum Ende des Jahres ist immer eine Chance kurz inne zu halten, das Jahr Revue passieren zu lassen und das gemeinsam erreichte zu feiern. Dagegen ist die Sommerparty eher das Zusammengekommen der gesamten Community: Wir lernen uns besser kennen, Freunde, Familie, Alumni, Mentoren und viele weitere aus dem WERK1-Umfeld kommen zusammen und gemeinsam starten wir in die 2. Hälfte des Jahres. Am Donnerstag den 11. Juli war es wieder soweit. Unter dem Motto WILD WILD WERK1 haben wir vom WERK1 eingeladen und knapp 200 Besucher sind gekommen, um eine große Sommerfeier zu starten.

Start für zukünftige Startup-Gründer mit Kinderschminken – dann wurde es „wild“

Den Start machen die Jüngsten schon ab 16 Uhr. Dank der grandiosen Hilfe von unserem WERK1-Startup Artmasters wurden Kinder und später auch die Erwachsenen passend für den Rest des Abends rausgeputzt. Kurze Zeit später, konnten sich am frühen Abend alle Cowboys und -girls beim Bull Riding beweisen – der Gewinner hat mit über einer Minute später am Abend eine Fahrt für zwei im Riesenrad High Sky hier am Werksviertel bekommen. Um Punkt 18 Uhr betrat dann Sheriff & Geschäftsführer Florian Mann die Theke: Nach ein paar Worten zur Begrüßung wurde das Catering eröffnet und alle Gäste mit Burger, Hot Dog oder Ofenkartoffel auf den Rest des Abends vorbereitet. Um 21 Uhr hat der DJ im WERK1 Café da den lauten Teil des Abends eingeläutet und bis zum Ende für Stimmung gesorgt.

Später am Abend wurde es „heiß“

Zwischenzeitig zog ein Hauch Silicon Valley durch die Veranstaltung: Ein Flammenwerfer der von Elon Musk gegründeten „The Boring Company“ hat dank unserer Residents von Curiosity.ai seinen Weg zu den Gästen gefunden und sorgte für spektakuläre Bilder – von „boring“ keine Spur.

Eine Bühne für Nachschwärmer

Startup’ler können nicht nur bis spät in die Nacht arbeiten, auch beim Feiern gehen einige nicht eine Minute zu früh nach Hause. So wurde es gemeinsam mit dem WERK1 Team und vielen Gästen aus der Community eine lange Nacht und gemeinsam starten wir jetzt in die zweite Hälfte des Jahres, in der sicher noch viele weitere Erfolgsgeschichten auf uns alle warten.

Flammenwerfer in Action
Business Development mal anders: Vanessa als Feuerteufel unterwegs

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister mit Startup Teens im WERK1

Am 9. Mai 2019 war das WERK1 Gastgeber für die Startup Teens. Über 100 Teenager verfolgten einen spannenden Talk mit Startup-Unternehmern von TheSimpleClub und Inveox, unserem WERK1 Geschäftsführer Dr. Florian Mann sowie dem diesjährigen Ehrengast, Landwirt und Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Startup-Coaching für Teens

Unser Geschäftsführer Dr. Florian Mann eröffnete die Veranstaltung: Er freue sich immer wieder die Startup Teens bei uns im WERK1 begrüßen zu dürfen und Jugendliche dabei zu unterstützen den Traum vom eigenen Startup wahr werden zu lassen. Bei der Frage, wer zukünftig ein Unternehmen gründen wolle, schnellten die Finger hoch – die beste Voraussetzung für einen tollen Abend!

Rubin Lind, selbst Gewinner der Startup Teens Challenge und Gründer von „Skills4School“, führte durch den Abend.  In einer Talkrunde stellten sich die Unternehmer vor und sprachen darüber, wie man den Weg von der Idee bis zur Gründung am besten meistert. Das wichtigste sei es hinter den Ideen zu stehen immer am Ball zu bleiben, selbst wenn es mal Bergab gehe, motivierten die Experten. Wenn man den Wunsch habe etwas zu verwirklichen, stehe der Umsetzung der Idee nichts im Wege. Die Unternehmer gaben den Jugendlichen außerdem mit auf den Weg, sich im Internet zu Informieren und eine Reichweite sowie Community über die Sozialen Medien aufzubauen und Veranstaltungen wie die Startup-Coaching Programme und Events von Startup Teens wahrzunehmen.

„Startup Initiativen sind unsere Zukunft“

Hubert Aiwanger appellierte an die Schüler und Schülerinnen, mehr Risiko einzugehen, selbst anzupacken und sich selbst zu verwirklichen. Er sprach von einer heutigen „Wohlstands Gesellschaft“ wo es wichtig sei, das Gründerdenken am Laufen zu halten und immer wieder anzustoßen. Der Freistaat Bayern stehe hinter Startups und jungen Unternehmern. Dabei wieß der Bayerische Wirtschaftsminister auf die 7 neuen digitale Gründerzentren hin, welche den jungen Gründern Hilfestellung für das eigene Startup-Projekt böten. Er versicherte „Wir wollen anpacken!“ und spricht damit den Jugendlichen Mut zu, ihre Ideen zu verwirklichen.

Anschließend durften die Jugendlichen selbst Fragen an den bayerischen Wirtschaftsminister sowie den Startup-Unternehmern stellen. Hier kam neben dem allgemeinen unternehmerischen Kontext auch Fragen zum aktuellen Schulsystem auf. Die Schüler und Schülerinnen wünschen sich, auch in der Schule mehr über das Gründen und der Arbeitgeberseite zu erfahren und nicht nur die Arbeitnehmerseite gelehrt zu bekommen. Herr Aiwanger bestätigt die Sicht der Schüler und sei für Anregungen offen, wie diese Inhalte in Zukunft besser vermittelt werden können.


Die zukünftigen Jung-Unternehmer hatten ihr Ziel eines eigenen Startups klar vor Augen und wendeten sich an die Startup-Experten auf der Bühne. Wie lange dauert es eigentlich ein Startup zu gründen? Und wie baue ich mir ein Netzwerk auf? Diese und viele weitere Fragen wurden bis zum Ende der Veranstaltung ausführlich beantwortet.

Anschließend hatten die Schüler und Schülerinnen bei Drinks und Snacks Zeit, persönlich mit ihren unternehmerischen Vorbildern zu sprechen und sich untereinander zu vernetzen. Wir freuen uns, dass wir als WERK1 ein weiteres Mal Gastgeber der tollen Veranstaltung sein durften!

Startup Work – erste Startup-Jobmesse für München im WERK1

It‘s a Match! Diese frohe Botschaft konnten die Startups und Besucher der „Startup Work“ am 30. März nach der Messe verkünden! Die erste Jobmesse in München speziell für die Bedürfnisse von Startups hat aus dem Stand funktioniert und wurde von allen Seiten überragend angenommen.

Startup Work in Zahlen

Das Matchmaking-Event im WERK1 bot mit 51 Startups, über 340 Stellenausschreibungen und knapp 300 Jobsuchenden den idealen Rahmen für vielversprechende Gespräche und neue Karriere-Optionen und damit mehr als einen potentiellen Job für jeden Teilnehmer! Mit dem „Rundgang-Ticket“ konnten alle Besucher mit Gründern oder Personalverantwortlichen verschiedenster Startups, die sich überall im WERK1 präsentierten, direkt ins Gespräch kommen. Inhaber des „Matchmaking-Tickets“ wurden darüber hinaus mittels vorab hochgeladenem CV direkt mit passenden Ausstellern in Kontakt gebracht und hatten die Möglichkeit, das Workshop-Programm zu Themen wie „Arbeiten in einem Startup“ oder „Dos and Dont‘s im Social Media“ zu nutzen.

NETWORKING FÜR STARTUPS

Die ausstellenden Startups setzten sich zu etwa einem Drittel aus Residents des WERK1 und zu zwei Dritteln aus externen Teilnehmern zusammen. Die Branchen reichten von Software im Bereich Technik, Mobilität, Health, HR, Gastronomie und Housing bis hin zu Freizeit Gadgets. Und auch hinsichtlich Entwicklungsphase war die komplette Bandbreite vertreten: Vom Early-Stage-Startup, welches gerade seine EXIST-Förderung bekommen hat und nun erste Praktikanten sucht, bis zum „Grown-Up“ mit 150 Mitarbeitern, welches Bodenkontakt halten und dafür kreative Professionals gewinnen möchte. Vom WERK1 vorausgesetztes, verbindendes Element: Startup-Sprit und damit einhergehender kreativer Gründergeist müssen vorhanden sein. So ist auch der Austausch der Gründer untereinander zu bewegenden Themen wie Recruiting nicht zu kurz gekommen.

Das war dann auch das Thema für das abschließende Panel: Moderiert von WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann berichteten Sebastian Schuon (Gründer von Alasco), Ankit Khare (UX Designer bei Ginlo by Brabbler), Leon Zucchini (Gründer von Curiosity.ai), Magdalena Reith (Startup Coach & Partnership Manager bei Unicorn Pitch) und Daniel Schosser (Mit-Gründer von Crashtest Security) davon, was die Arbeit in einem Startup so besonders macht.

EIN JOB FÜR JEDEN DABEI

Spätestens danach waren alle Anwesenden überzeugt, dass ein Job in einem Startup das Richtige für die Zukunft ist: Und auf der Startup Work konnten sie vom Co-Founder bis zum Werkstudenten, von IT/Development bis Marketing/Sales den passenden Job für die eigene Qualifikation finden. Selten zuvor war es für Startups und Bewerber so transparent, welche Positionen in jungen stark wachsenden Unternehmen zu besetzen sind.

POSITIVES FAZIT VON ALLEN SEITEN

So fiel die Bilanz des Messetages durchweg positiv aus: Alle Startups freuten sich über vielversprechende Gespräche mit ernsthaft interessierten Job-Suchenden. Auch die Job-Sucher verließen mit bester Laune die Veranstaltung: Inspirierende und durchweg motivierte Gründer waren für sie einen ganzen Tag mit samt ihrer innovativen Produkte greifbar. Und das trotz oder vllt. grade wegen des strahlenden Frühlingswetters, dass die Messe begleitete und zum anschließenden Burger-Essen in der Sonne einlud. Eine gelungene erste Ausgabe der Startup Work und die Verantwortlichen waren sich schnell einig: Fortsetzung folgt…

DIE STARTUP-AUSSTELLER

„Valley of the Boom“ Premierenscreening im WERK1 mit anschließendem Panel

© National Geographic / Sebastian Gabriel

Am Sonntag, den 20. Januar, um 21 Uhr startet das globale Serien-Event „Valley of the Boom“ auf National Geographic. In einem höchst unterhaltsamen Mix aus Dokumentar- und Spielszenen zeichnet die sechsteilige Mini-Serie den Urknall der Digitalisierung nach, das Silicon Valley der 90er Jahre. Bereits vier Tage zuvor lud National Geographiczur exklusiven Deutschland-Premiere der ersten beiden Folgen im WERK1 ein. Über das Thema „Gründen damals und heute – Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung“ wurde im anschließenden Panel diskutiert.

DIE ZEIT DER DOTCOM-BLASE ZUM ANFASSEN

Leidenschaftliche, von ihrer Idee ganz versessene Gründer, abgeklärte, erfolgshungrige Investoren, aggressive Vertreter der Marktmächte oder auch abgedrehte Hochstapler – im „Valley of the Boom“ spielen sie alle ihre ganz eigene Rolle. Vom anfänglichen Hype, über das Platzen der DotCom-Blase, bis hin zur spekulationsbereinigten Wiederauferstehung dieser jüngsten großen Technologie-Revolution portraitiert die Serie deren Protagonisten. Sowohl in Form von echten Interviews, als auch in lebhaft nachgespielten Szenen.

In 2 x 45 Minuten bekam das Publikum bei der Premiere einen sehr guten Eindruck von der Dynamik – sowohl der Serie, als auch der tatsächlichen Ereignisse. Für die vier weiteren Folgen müssen sich Fans die Ausstrahlung bei National Geographic abwarten.

NAH AN DER WAHRHEIT? DISKUSSION IM EXPERTEN-PANEL

Direkt im Anschluss erzählten die vier Panel-Teilnehmer von ihren ganz persönlichen Erlebnissen aus den Anfängen des Internets:

  • Constantin Schwaab (Unternehmer und Gründer von Plain Energy, Kinoheld und Wirelane)
  • Jean-Paul Schmetz (Chief Scientist Burda Forward, Gründer & COO Cliqz)
  • Axel Gundolf (Director TV der FOX NETWORKS GROUP GERMANY)
  • Dr. Florian Mann (CEO WERK1 & Mitgründer von FERTILA)

Moderiert wurde die Diskussion von der Markenstrategin und Organisationstrainerin Anais Bock.

© National Geographic / Sebastian Gabriel

Jean-Paul Schmetz war damals im Auftrag der Burda Digital GmbH als Investment-Scout tätig und kennt daher jeden der Protagonisten. Sowohl er, als auch Constantin Schwaab, der 2008 im Silicon Valley nach Businesspartnern suchte, benannten das einzigartige, hochverdichtete Ecosystem im Valley als Schlüsselfaktor seines Erfolgs. Gleichzeitig begünstigten die amerikanische Gesetzgebung und der riesige, amerikanische Binnenmarkt die Bedingungen für dort ansässige Startups. Doch auch in Deutschland würde die Gründerkultur mittlerweile sehr stark gefördert. Aufholbedarf sehen alle Panelisten allerdings im Bereich der Gründermentalität: Liberalismus, Toleranz, Agilität, Netzwerk und „Groß-Denken“. Hier hinke Deutschland noch signifikant hinterher und vergrabe sich lieber in Excel-Listen, anstatt auch jenes ganz entscheidende Startup-Mindset selbstbewusst zu kultivieren.

GRÜNDEN IM 21. JAHRHUNDERT UND IM WERK1

An dieser Stelle kommt das WERK1 ins Spiel. Denn als Ecosystem sind Startup-Hubs wie das WERK1, in denen sich Gründer vernetzen, austauschen und gegenseitig unterstützen können, beinahe unverzichtbar. Hier entstehen und wachsen Ideen. Die Idee zu dieser Veranstaltung zum Beispiel! Denn das Team von National Geographic ist im WERK3 ansässig. Da war eine Kooperation mit dem WERK1 im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend. Und wer weiß, welch fruchtbare Gespräche erst im Anschluss an Screenings und Panel bei Feinkost-Burgern und Hotdogs geführt wurden …!

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„DIE HÖHLE DER LÖWEN“-Panel im WERK1 – Keine Absprachen, kein Skript und kein zweiter Take!

Show oder Chance? Hoher Input, schwacher Output? Oder doch ein „Kickstart“, um mit dem eigenen Startup richtig durchzustarten? Mit ca. 3 Millionen Zuschauern erfreut sich die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ auch in der fünften Staffel großer Beliebtheit beim deutschen TV-Publikum. Doch gilt das auch für die Startups, die mit ihren Ideen um die Gunst der fünf Investoren buhlen? Folgt auf den ergatterten „Deal“ dann auch tatsächlich ein Vertrag? Oder ist alles nur Fake und wenn überhaupt gut für die PR? Drei Startups mit einschlägigen Erfahrungen zu dem TV-Format erzählten im Rahmen eines „Höhle der Löwen-Panels“ im WERK1 aus dem Nähkästchen.

Während im Nebenraum gehackt und über die Stadt verteilt an über 20 weiteren Locations genetworkt wurde, konnten sich Startup Safari-Teilnehmer bei diesem speziellen Panel Tipps und Insights von denen abholen, die sich den Löwen bereits erfolgreich gestellt haben. Mit dabei: Katharina Mayer vom Münchner Social Startup „kuchentratsch“, welches von Rentnern gebackene Kuchen an Privatkunden, Firmen und Gastronomie vertreibt und gerade frisch aus der Höhle kommt. Sebastian Niewöhner, der mit „talentcube“ das Video zum neuen Bewerbungsstandard machen will. Und Malte Janduda vom Smarthome-Plugin-Startup „Parce“, einem WERK1 Resident. Beide waren 2017 in der Höhle der Löwen. Die Fragen, die wohl jedem im Publikum auf den Lippen brannten, stellte Florian Mann, WERK1 CEO, der an dem Abend die Moderation übernahm.

WIE KOMMT MAN REIN IN DIE HÖHLE DER LÖWEN?

Für Talentcube war die Empfehlung durch ein anderes Startup der Schlüssel zur Höhle. Parce und kuchentratsch bewarben sich ganz klassisch. Auf die Fragen der Investoren (v.a. zu Zahlen und Skalierbarkeit) bereitete man sich besonders gründlich vor, indem man vorherige Staffeln analysierte. Außerdem wurde der Webshop mittels shopify für den erwarteten Ansturm fit gemacht. PR und Mitarbeiter müssen ebenfalls gut vorbereitet werden.

WIE LIEF DIE PRODUKTION AB?

Alle drei Startups wurden ins kalte Wasser geworfen und mussten sich für die ca. zweistündige Aufnahme selbst vorbereiten und organisieren. Hilfe oder Tipps von VOX gab es keine, Kontakt zu den Investoren tatsächlich auch erst während des Drehs. Keine Absprachen, kein Skript. Und kein zweiter Take! Mit TV hatten sie alle keine Erfahrung und dementsprechend auch etwas „Bammel“ vor der ungewohnten Situation, bzw. vor der Herangehensweise in der Postproduktion. Die Bedenken der Gründer: Dass völlig zusammenhanglose Takes nach Belieben kombiniert werden, so wie es für die Dramaturgie eben passt. Tipp an der Stelle von Katharina Mayer: Immer schön lächeln, Gesicht unter Kontrolle behalten, auf keinen Fall traurig oder enttäuscht gucken. Übrigens: ganze 11 Monate Abstand hatte talentcube zwischen Dreh und Ausstrahlung – für das zu dieser Zeit gerade einmal 2 Jahre alte Startup eine Ewigkeit. Gut, dass der Investorenvertrag direkt nach der Produktion geschlossen wurde…

WAS WAREN EURE ERWARTUNGEN?… UND WAS LIEF GANZ ANDERS ALS ERWARTET?

Erwartungsgemäß lag der Fokus auf Entertainment, resümierten die Gründer. Obgleich die Deals beim Pitch realitätsgetreu knallhart verhandelt werden, überzeugt man als Startup allen voran durch mediale Performance bzw, durch eine mitreißende Story – und „ja“, die Produzenten von Sony casteten schon im Vorfeld auch nach optischer Eignung.

Während sich parce und talentcube schon vorher auf einen oder zwei Investoren fokussierten, ging kuchentratsch ganz offen in die Verhandlung. Alle drei kamen aber mit „ihrem“ passenden Investor auf eine gute Einigung.

WIE GING ES NACH DER SHOW WEITER?

Auch in puncto Resonanz erfüllten sich die Erwartungen der Startups, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Tendenziell hätten sie alle jedoch mit mehr unmittelbarem Ansturm gerechnet. Die Vertragsverhandlungen verliefen für kuchentratsch und talentcube, die beide Carsten Maschmeyer als Investor gewonnen hatten, sehr erfreulich. Auch über das Geschäftliche hinaus unterstützt Carsten Maschmeyer sie nach wie vor mit wertvollen Tipps und einer lebendigen Investment-Community. Parce hingegen kam mit Frank Thelen leider zu keiner Einigung. Allerdings konnten sie mit ihrem bestehenden Investor einen deutlichen Fortschritt erzielen. Seltener Schaden, wo kein Nutzen.

WÜRDET IHR NOCHMAL MITMACHEN?

Sowohl Katharina als auch ihre männlichen Gründer-Kollegen lobten die steile Lernkurve, die aus der Teilnahme an der Show resultierte. All die Aufregung und all die neuen Erfahrungen boten neben dem finanziellen Gewinn einen solchen Mehrwert, dass v.a. kuchentratsch und talentcube jederzeit wieder dabei wären. Der Hauptgrund für Parce, dies nicht zu tun, liegt allen voran in ihrem Produkt. Der Emotionsfaktor war bei ihrem Smarthome-Gadget einfach nicht quotenförderlich genug. Das betonen auch die beiden anderen: Die Höhle der Löwen ist ein geniales Sprungbrett für massentaugliche, leicht verständliche „Consumer Goods“ – in Form einer ausgewogenen Mischung aus Show und Business. Was manch televisionsverdrossener „Millenial“ nicht unbedingt vermuten würde. Katharinas, Sebastians und Maltes Fazit zur Showteilnahme fiel beim Panel dem entsprechend positiv aus.

An der Stelle danken wir vom WERK1 den Dreien noch einmal ganz herzlich für den spannenden und unterhaltsamen Einblick und damit für die Unterstützung bei der Startup Safari im Allgemeinen.

Startup Safari 2018 im WERK1 – von der “verrückten Idee” zum Event für 1.500 Teilnehmer

Drei Tage voller Events rund um Themen, die die Startup-Szene bewegen. Veranstaltungsort ist GANZ München, rund 20 Locations über die Stadt verteilt. Los geht’s schon in 12 Wochen. „Eigentlich eine völlig verrückte Idee“, resümierte Initiator Daniel Kilger am letzten Abend der Startup Safari. „Florian Mann und Oliver Halbig vom WERK1 haben als erste von meinem Plan erfahren. Und sie meinten direkt: „Cool, lass uns loslegen!“ So wurde das WERK1 nicht nur zum wichtigen Partner der ersten Startup Safari in München, sondern als Hauptsponsor und Host von rund 20 Sessions und der Pre-Opening-Party bei der Durchführung des mehrtägigen Events „federführend“, wie Ideengeber Daniel Kilger es formulierte.

GROSSE „RANGE“ AN PARTNERN & FACETTENREICHE THEME

Eine Expedition durch das ganze Ökosystem der Startup Szene sollte es werden. Vom 23. bis 26.10. konnten sich Teilnehmer mit nur einem Ticket aus einem Timetable von 75 Sessions an 25 Startup freundlichen Orten in der Stadt ihr individuelles Programm je nach persönlichen Interessensgebieten zusammenstellen. Weit über 80 Partner sowohl aus der Startup-Szene, als auch von offiziellen Stellen, Initiativen und Medien waren beteiligt. Darunter viele Big Player, berühmte und aufstrebende Startups wie FlixbusCelonis oder Freeletics, große Investoren und Acceleratoren, bis hin zu globalen Konzernen wie Google. Sie alle boten so genannte „Sessions“ zu diversen Themen an und öffneten sich damit den interessierten Teilnehmern zum Wissensaustausch und zum Networking. Das Angebot der Sessions reichte vom Workshop, über den Vortrag und die Diskussionsrunde, bis hin zum informellen „Connecten“ bei Drinks und Co und direktes Matchmaking für knapp 250 „Job Seeker“.

DIE SESSIONS: THEMATISCHER TIEFGANG & „HANDS ON“

Dabei war es Daniel Kilger – selber Gründer des Digital Health Sartups Smokeless – und seinen Unterstützern wichtig, dass die einzelnen Veranstaltungen eine hohe Qualität haben. Möglichst kleine Gruppen sollten dafür sorgen, dass die Teilnehmer interaktiv untereinander und mit den Experten arbeiten konnten.

Wie zum Beispiel beim Workshop „Live Hacking“ durch den WERK1 Resident Crashtest Security, der am Freitagabend stattfand. Ziel für die Teilnehmer war es, in einer Art „Escape the Room Challenge“ eine Website zu entdecken und zu verstehen, wie ein Hacker denkt. „Die Webseite, die ich im Vorhinein programmiert habe, enthält Sicherheitslücken“, erklärt Workshop-Leiter und Co-Founder von Crashtest Security, Janosch Maier. „Die sollen die Teilnehmer finden. Im Anschluss schalten wir die Sicherheitslücken zusammen aus. Wir arbeiten hier also wirklich „Hands On“ mit dem Thema Sicherheit.“

AUCH DIE PARTNER PROFITIERTEN VON DER TEILNAHME

Die Range der Teilnehmer war wie bei der Startup Safari generell sehr gemischt – was den Background aber auch das Knowhow betrifft. Vom Studenten bis zum Softwareentwickler war alles vertreten. Egal bei welchem Thema – „The Art of Pitching“, „Storytelling im Kontext einer Präsentation“, „Der Weg vom Angestellten zum Gründer“ und viele mehr – immer ging es darum, Wissen zu teilen, aber auch in den Aspekten Recruiting und Netzwerk von einander zu profitieren. Das Motiv für den WERK1 Resident Crashtest Security lag aber vor allem im Community-Gedanken, wie Mitgründer Janosch Maier sagt: „Wir wollten dem Startup Netzwerk mit unserer Beteiligung als Workshop-Ausrichter und damit als Partner der Startup Safari einfach etwas zurückgeben. Ich persönlich finde die Idee dahinter super, dass man wirklich die Möglichkeit hat, sich total flexibel genau das herauszupicken, was einen als Teilnehmer interessiert. Und wir Startups haben auf der anderen Seite die Chance, uns während der drei Tage einem breiten Publikum zu präsentieren.“

INITIATOR DANIEL KILGER IST „MEGA HAPPY“

Auch Daniel Kilger sieht die Startup Safari eher als Gelegenheit für Gründer und die Szene an sich, etwas an die Community zurückgeben. „Das Ganze ist für mich als eine Art Hobbyprojekt entstanden. Weil ich der Überzeugung bin, dass die Startup Familie hier in München Großes leisten kann.“ Damit scheint er Recht zu haben, schaut man sich die Ausmaße an, die das eigentlich erst einmal als „Pilot“ geplante Event schon innerhalb kürzester Zeit genommen hat. „Wir haben gar nicht erwartet, dass es so groß wird. Ursprünglich wollten wir einfach mal gucken, welche Partner im Boot wären und ob das überhaupt ein interessantes Thema für die Leute ist“, witzelt Kilger. „Und dann ist es ehrlich gesagt völlig eskaliert. Wir haben in acht Tagen mehr als 1500 Tickets verkauft und in nur 12 Wochen 75 Session an 25 Locations an den Start gebracht. Alle wichtigen Accelerator und Partner sind dabei. Dafür möchten wir an der Stelle noch einmal ganz herzlich danke sagen. Natürlich auch dem WERK1 als Hauptsponsor, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre. Wir sind mega happy!“

UND WAS SAGEN DIE TEILNEHMER?

Auch das Feedback der Teilnehmer, der am Freitagabend zum abschließenden Get-together – dem Silicon Drinkabout – im prall gefüllten WERK1 Café unter dem Motto „No talks, no bullshit, just networking and free beer“ mit den WERK1 Residents zusammenkamen, fiel durchweg positiv aus. Studentin Kim Nike Wiedenhold: „Ich hab leider nur am letzten Tag teilnehmen können, aber gleich mehrere Veranstaltungen besucht, weil ich mich mit dem Thema Gründen gerade stark beschäftige. Ich fand es vor allem super, dass man so easy in Kontakt kommt mit Experten aus vielen Bereichen, aber auch Gleichgesinnte trifft, mit denen man sich austauschen kann.“ Andere Teilnehmer hoben besonders die gute Organisation während der drei Tage hervor, den Facettenreichtum der Themen und Inhalte sowie die Qualität der Sessions. Letztere lag den Initiatoren besonders am Herz, betonte Daniel Kilger kurz vor dem kollektiven Aufbruch zur Closing Party im „Enter the Dragon“ am Lehnbachplatz in München. „In der Planung haben wir speziell Wert auf „nischige“ Themen und kleine Gruppen gelegt, sodass die Teilnehmer nicht nur zuhören, sondern interaktiv miteinander arbeiten können. Wo hat man denn schon die Möglichkeit, mal vor Profis zu pitschen, die einen sofort verbessern? Oder wann hast du mal die Chance zu Google reinzugehen und ganz locker mit ein paar der Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen?!“

 WHAT’S NEXT?!

Gute Frage… Wer keine Antwort auf sie weiß und auch leider die Startup Safari 2018 selber verpasst hat, darf aber jetzt ganz beruhigt sein: Es wir eine Wiederholung geben. Auch dafür haben Daniel Kilger und seine Supporter schon „große Pläne“. Wie die konkret aussehen, wird aber noch nicht verraten. Nur so viel lässt der Hauptinitiator blicken: „Wir werden das Ganze ausbauen, noch mehr in die Tiefe gehen.“ Fest steht: Das WERK1 wird als wichtiger Unterstützer der Startup Safari auch bei der Neuauflage maßgeblich involviert sein. Also: Stay tuned!