Kategorie: Startup Stories

Gastronomie-Erlebnisse neu denken – ORDA im WERK1

Chris, Janis und Peter studieren zusammen, haben Mittagspause – und Hunger! Im überfüllten Mittagslokal können sie einen begehrten Tische ergattern. Doch die einzige Kellnerin ist mit dem mittäglichen Ansturm etwas überfordert. Die Pausenuhr tickt: Eine Schlange von anderen Gästen, welche ihr Essen zum Mitnehmen bestellen möchten, wartet mit knurrenden Mägen. Warum ist es eigentlich nicht möglich, die Bestellung über eine App aufzugeben? Wäre doch viel einfacher! Und die Zeit bis zum fertigen Essen könnte produktiv genutzt werden. Irgendwann kommt die Kellnerin und auch das Essen. Mist,… kann man hier eigentlich mit Karte bezahlen? Nein. „Auch das könnte man doch ganz easy per App organisieren“, denken sich die drei. Die Idee zu ORDA ist geboren – das war 2017.

Gastronomen und Kunden sollen profitieren

Das ist die Mission von ORDA: Um diese zu erfüllen, übernimmt die App die Schritte, die sich beim Restaurantbesuch digitalisieren und damit vereinfachen bzw. beschleunigen lassen: Bestellung und Bezahlung. Für den Gast hat ORDA die Vorteile schnell über das Smartphone zu bestellen, bargeldlos zu bezahlen und lange Wartezeiten zu vermeiden. Gastronomen können so zum einen ihre Wirtschaftlichkeit signifikant steigern, zum Beispiel durch optimierte Auslastung und größere Durchschnittswarenkörbe. Zum anderen können sie dank Entlastung des Servicepersonals dem Gast mehr Aufmerksamkeit schenken.

Immer NOCH ein bisschen „smoother“

Digitale Bestell- und Bezahlsysteme sind hier und dort bereits im Einsatz. Da man ORDA aber bereits auf seinem eigenen Smartphone hat, macht das die ganze Sache für den Nutzer schon einmal deutlich unkomplizierter. Für ORDA liegt die größte Challenge darin, einen B2C2B Markt aufzubauen und den Nutzen sowohl für den Anwender als auch für Gastronomen zu maximieren, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Das Ziel ist es, dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, seine Zeit zu nutzen und die Mittagspause so gut wie möglich zu genießen.

ORDA fühlt sich „pudelwohl“

Seit ORDA 2017 mit dem ersten Restaurant live ging, konnte das mittlerweile 13-köpfige Team nach einer erfolgreichen Investitionsrunde den Schwerpunkt auf den Aufbau eines starken Teams und auf die enge Zusammenarbeit mit Anwendern und Partnern legen. Hier, im WERK1 fühlt sich das Startup seit Anfang 2019 „pudelwohl“. Gerne nutzen sie die Möglichkeiten zum Networking wie das AfterWERK oder das monatliche Werksfrühstück. Gleichzeitig beflügele sie das Gefühl, „Teil von etwas Größerem zu sein“, lässt uns Head of Marketing, Carmen de la Iglesia, wissen, als wir sie zum Interview im WERK1 Café treffen. So wie draußen mit dem Werksviertel ein ganz besonderer Stadtteil Münchens gestaltet wird, könne ORDA im WERK1 aktiv die Zukunft des Business Hubs mitgestalten. Und nicht nur die!

Aus dem WERK1 nach ganz Europa

Bis 2028 – so die Vision – will ORDA europaweit Pionier und Vorreiter der digitalen Bestellung und Bezahlung in der Gastronomie sein. Schon innerhalb dieses Jahres soll sich das ORDA Team verdoppeln. Wir vom WERK1 wünschen weiterhin viel Erfolg! Und freuen uns jetzt schon, wenn das Gastronomie-Erlebnis 3.0 in Zukunft auch im Werksviertel Einzug hält. Für eine noch entspanntere Lunch-Pause.

WERK1 - Resident - ORDA - Logo

Startup: ORDA
Kontakt: kontakt@orda-app.com
Webseite: www.orda-app.com

“Wir müssen reden” – Logopädie-App-Entwickler Neolexon im WERK1

Wir müssen reden. Wir alle. Sprechen ist unsere Verbindung zur Welt. Doch für viele Menschen ist das „leichter gesagt als getan“. Wie wichtig das für unseren Alltag ist, merkt man besonders, wenn zum Beispiel durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu Sprechen verloren geht und man sich mühsam in die Welt der akustischen Kommunikation zurückkämpfen muss. Das WERK1-Startup Neolexon hilft dabei – mit der modernsten Logopädie-App auf dem Markt.

Üben – der Schlüssel zum Therapie-Erfolg – Eigentlich

10 Stunden Sprachtherapie pro Woche empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Neurologie. Die Realität sieht anders aus: In der Therapie üben Patienten in der Regel gerade einmal eine Stunde pro Woche. Viel zu wenig und aktuelle Angebote sind wenig auf Alltagssituationen zugeschnitten. Da muss eine Lösung her, fand Hanna Jakob. Als sie während ihres Sprachtherapie-Studiums in einer Klinik als Sprachtherapeutin arbeitete, war oft nicht einmal Zeit für diese so wichtige Übungssession, weil die Patienten erst einmal den Schluckreflex trainieren mussten. Auch die bereits vorhandenen, therapiebegleitenden Apps waren nicht benutzerfreundlich und damit wenig hilfreich. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse gründete Hanna 2017 deshalb zusammen mit ihrer Sprachtherapeuten-Kollegin Mona Späth Neolexon.

Neolexon – Smartes Sprachtraining

Das digitale Logopädie-Therapiesystem Neolexon umfasst sowohl eine App für Therapeuten, als auch eine zum Eigentraining für Patienten und ist als Medizinprodukt zertifiziert. Basis ist eine einzigartige Datenbank, mit rund 10.000 Übungsbegriffen mit zugehörigen Bildern und Aussprache-Videoclips. Daraus können Logopäden ein individuelles Set an Begriffen erstellen, die sich sowohl unter therapeutischen Aspekten, als auch hinsichtlich ihrer Alltagsrelevanz für den jeweiligen Patienten am besten eignen. Mit diesem wissenschaftlich fundierten, höchst flexiblen System hebt sich Neolexon deutlich von anderen Sprachtraining-Apps ab. Darüber hinaus sind  viele Motivationselemente eingereiht, damit das Üben auch zuhause Spaß macht und effektiv ist. Im April 2019 folgte die Version neolino für Kinder mit Artikulationsstörungen. Ideen zu weiteren Anwendungsfeldern gehen den beiden Gründerinnen so schnell nicht aus – auch dank ihrer nach wie vor engen Bindung zum Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung der LMU München.

Neolexon zum Fliegen bringen

Jetzt gilt es allerdings, das bestehende, System an den Mann und die Frau zu bringen. Aufgrund unterschiedlichster Interessensgruppen wie Therapeuten, Patienten, Angehörigen, Kliniken und Krankenkassen, muss Neolexon auf vielerlei Ebenen agieren. Letztere sind dabei das wichtigste und gleichzeitig aufwendigste Projekt. Einen ersten großen Milestone hat Neolexon bereits hinter sich: Die Aufnahme von neolino in das Programm der Techniker Krankenkasse.

Ins WERK1 gekommen, um (so lange wie möglich) zu bleiben

Nach mehreren Förderprogrammen wie EXIST und FLÜGGE steht das insgesamt vierköpfige Gründerteam mit ihrem Startup nun auf eigenen Beinen. Nach der ersten Phase an der Uni konnten sie, wie Hanna noch immer sichtlich erleichtert erzählt, „sehr kurzfristig“ ins WERK1 umziehen. Die Kombination aus eigenem Büro plus Austausch mit anderen Startups – entweder im WERK1-Alltag oder auf diversen Inhouse-Events wie z.B. dem „AfterWERK“ – bildet für sie das ideale Wachstumsumfeld. Und wenn dementsprechend der Platzbedarf bei Neolexon in nächster Zeit wächst, findet sich im WERK1 auf jeden Fall eine Lösung. Da ist sich Hanna sicher. So schnell wollen sie und ihr Team hier definitiv nicht weg! Im Gegenzug tragen sie als eines der wenigen Medi-Startups fleißig zur Diversität in der WERK1-Community bei.

Neolexon - Logo

Startup: Neolexon
Kontakt: info@neolexon.de
Webseite: www.neolexon.de

Limehome – Ein WERK1 Startup revolutioniert die Hotellerie

Wer hin und wieder geschäftlich unterwegs ist, kennt das Problem: Unterschreitet die Einwohnerzahl der bereisten Stadt die 700.000, siehts in der Hotellandschaft schnell düster aus. Was es gibt, ist teuer und unter qualitativen wie ästhetischen Gesichtspunkten häufig nicht überzeugend. Das WERK1-Startup Limehome löst dieses Problem.

ERSATZ-ZUHAUSE STATT HOTEL

Limehome bietet Geschäftsreisenden und Touristen voll ausgestattete Appartements als Wohlfühl-Alternative zum unpersönlichen Hotel. Dank eines eigens entwickelten, geschmackvollen und hochwertigen Designkonzepts, fühlt sich jeder Gast wie Zuhause. Derzeit finden sich Limehome Apartments an 14 Standorten in Deutschland. Allen voran in sogenannten „B-Städten“ wie Aachen, das mit einer Million Übernachtungen eine durchaus nennenswerte Nachfrage aufweist, die für große Hotelketten als Standort dennoch als unrentabel gilt. Diese Märkte würden überwiegen von in die Jahre gekommene Familienhotels á la „Goldener Hirsch“ bedient, wie sie die beiden Limehome-Gründer Lars Stäbe und Josef Vollmayr recht treffend bezeichnen.

HOTELBUSINESS NEU GEDACHT

Als ehemalige McKinsey-Berater wussten sie ganz genau, wo sie beim klassischen Hotel-Geschäftsmodell den Rotstift ansetzen müssen, um eine vielversprechende Nische zu erschließen. Alles, was nicht unmittelbar vor Ort geschehen muss, wird zentral vom Münchener Office aus gesteuert. Das elektronische Zugangssystem, mit dem der Gast jederzeit selbstständig einchecken kann, ersetzt den Kostenfaktor Servicepersonal. Die Reinigung übernimmt ein lokaler Dienstleister. Dabei koordiniert eine „State of the Art“-IT sämtliche internen und externen Schnittstellen. Und zu guter Letzt gewährleistet ein ausgeklügeltes, agiles Pricing eine Auslastung weit über dem Branchendurchschnitt. „Statt der für Februar üblichen 53 Prozent, liegen wir aktuell bei 78 Prozent“, erklärt Josef.

Dank dieses hocheffizienten Geschäftsmodells sei man auch bei der Immobilienakquise viel flexibler. Limehome brauche nicht 150-Betten-Einheiten, um profitabel zu sein. Stattdessen würden ganz normale, in B-Städten häufig leerstehende Gewerbeeinheiten genutzt, um die ideale Anzahl von 10 bis 20 Appartements unterzubringen.

WERK1 – HIER ENTSTEHEN ECHTE UNTERNEHMEN

Die Idee zu Limehome hatten die Gründer bereits während ihrer Zeit bei McKinsey. Nach einem ersten Testlauf Anfang 2018 und einer erfolgreichen Seed-Runde im Herbst, starteten sie dann voll durch. Bis heute konnten sie über 2.000 Übernachtungen vermitteln – und stoßen mit mehr als 20 Mitarbeitern schon jetzt an die Grenzen ihrer WERK1-Bürofläche. Doch die wird genutzt, solange es geht! Noch vor der offiziellen Gründung haben sich Lars und Josef auf einen Office-Space im WERK1 beworben. Obgleich schon in der konkreten Umsetzungsphase befindlich, mögen und schätzen Lars, Josef und ihr Team die starke Community im WERK1 sehr. Ganz anders als im Coworking-Space in der Innenstadt, in dem sie zuerst kurz ansässig waren, herrscht hier im WERK1 genau die Anpack-Atmosphäre, die so ein ambitioniertes Startup brauche. Schließlich will man die Anzahl der Standorte und Mitarbeiter in 2019 geschmeidig verdoppeln. In diesem Sinne spiegelt die WERK1-Nachbarschaft hervorragend den Dauerzustand bei Limehome wider: Viele, viele Baustellen … und eine spannende Zukunft!

KARRIERE BEI LIMEHOME?

Wollt Ihr diese Zukunft mitgestalten? Werft einen Blick in das Limehome-Karriereportal!  

WERK1 - Resident - limehome - Logo

Startup: Limehome
Webseite: https://www.limehome.de/
Kontakt:info@limehome.de

ArtMasters im WERK1 – Vom Unternehmensberater zum Gastgeber von kreativen Events

Im WERK1 sind sie der „bunte Vogel“ unter den Startups, im realen Leben bringen Alexander Eloe und Oliver Breiter mit ihrem Team Farbe in den Alltag vieler Menschen, die Feierabend, Teamevent und Co. mal ganz anders gestalten wollen: Mit sogenannten „Paint Partys“. Die ArtMasters sind wohl das einzige Startup im WERK1, das sich mit Mal- und Kreativtechniken bestens auskennt. Und dass, obwohl die Gründer selbst gar keinen künstlerischen Hintergrund haben. Wo liegt die Motivation zur Gründung eines Startups und was ist das Erfolgsrezept von ArtMasters? Diese und andere Fragen haben wir Mitgründer Alex bei einer Tasse Kaffee im WERK1-Café gefragt.

Kreative Erlebnisse für jeden

Die Idee ist schnell erklärt: Die ArtMasters Oliver und Alex schmeißen mit Hilfe ihres Teams aus begabten und ausgebildeten Künstlern abwechslungsreiche Kreativ-Partys in außergewöhnlichen Locations. Ihre Mission ist dabei zum einen kreative Erlebnisse zu schaffen und zum anderen unterschiedliche Charaktere in ungezwungener Atmosphäre zusammenzubringen. Unter professioneller Anleitung können die Teilnehmer ein vorgegebenes Motiv ihrer Wahl nachzeichnen, oder ihre ganz eigene Version kreieren. Der künstlerischen Freiheit sind im Rahmen des ArtMasters-Events keine Grenzen gesetzt – Vorkenntnisse sind auch nicht notwendig.

Vom Unternehmensberater zum Gründer von ArtMasters

Aber wie kommt man überhaupt auf die Idee, von der Unternehmensberatung aus ein eigenes Startup zu gründen und dann noch mit kreativem Hintergrund? Die beiden ehemaligen Unternehmensberater schnappten den ersten Impuls im Rahmen einer gemeinsamen Geschäftsreise in die USA auf. „Die Amerikaner sind ja schon ein bisschen… crazy“, lacht Alex, der sich am Anfang übrigens gar nicht so sicher war, ob diese Art von Freizeitvergnügen in Deutschland überhaupt Anklang fände. Was allerdings „aus einer Laune heraus“ und als „eventuelle Alternative zur Unternehmensberatung“ entstanden ist, wurde innerhalb von knackigen drei Monaten in die Tat umgesetzt. Mittlerweile arbeiten die beiden Unternehmer in Vollzeit mit einem festen Team an ihrem Startup: Rund 70 Künstler und ca. 10 Teammitglieder, die die Geschäftsführer bei allen Punkten rund um Event-Planung, Technik, Marketing und Co. unterstützen.

Qualität & Zufriedenheit sind die Schlüssel zum Erfolg

Bei der Auswahl der Künstler, nimmt man es bei den ArtMasters ganz genau. Denn Talent alleine reicht nicht aus. Alex und Oliver legen großen Wert auf spannende Persönlichkeiten mit passenden Social Skills – sie müssen Geduld haben, mit einem Talent für Entertainment und gleichzeitig hilfsbereite Lehrer sein. Die ArtMasters-Crew nimmt sich also Zeit, um neue Bewerber über ihre Fähigkeiten mit Pinsel und Leinwand hinaus zu checken. So kommen sie auf ein buntes Potpourri aus professionellen Malern mit eigener Galerie, eifrigen Kunststudenten und begabten Hobby-Zeichnern – die für viel Abwechslung bei Events sorgen.

Was die ArtMasters können, können andere noch lange nicht: Neben den klassischen Nachmal-Motiven, erweitern die anspruchsvollen Gründer ihre Palette stetig um originelle Angebote. Seit kurzem können handwerksaffine Teilnehmer zum Beispiel auch „Foto Transfer“-Events buchen: Hier wird das eigene Lieblingsfoto in Handarbeit auf Objekte wie einen Holzklotz übertragen. Außerdem können die Teilnehmer sich mit Kohle und Pastellfarben auf unterschiedlichen Leinwandgrößen austoben. Genau durch diese Abwechslung und die Auswahl qualitativ hochwertiger Utensilien, wie großer Leinwand, guten Farben etc., wollen sich die ArtMasters von der Konkurrenz auf dem Markt klar abgrenzen.

ArtMasters fühlen sich wohl im WERK1

Das Marketing ist für langfristiges Wachstum enorm wichtig: Und nicht nur in dem Punkt gilt es gerade für Startups, das Wissen aus den verschiedenen Bereichen zu bündeln. Und genau das ist es, was die ArtMasters am WERK1 als Standort so mögen, sagt uns Alex. „Wir nutzen die Academy Angebote vom WERK1 sehr gerne – das ist schon ein großer Vorteil.“ Auch das flexible Coworker-Netzwerk schätzen die ArtMasters sehr. Die Möglichkeit sich auszutauschen, wenn für einen Bereich das Verständnis fehlt. „Das ist schon ganz praktisch, wenn man zum Beispiel Unterstützung beim Thema Programmierung braucht.“ Nur mehr Platz müssten sie so langsam haben – denn bei dem Kreativ-Startup stehen alle Zeichen auf Wachstum.

Mit Vollgas in die Zukunft

Von der Zukunft haben die zuversichtlichen Gründer genaue Vorstellungen: Sie wollen ihr Produkt und die Marke auch über die deutschen Grenzen hinweg bekannt machen. Den ersten Schritt haben sie bereits getan: Nach Ungarn, sollen jetzt auch Österreich und die Schweiz dem ArtMaster-Kunstfieber verfallen.

Aber der Standort München bringt für sie als Startup auch Probleme mit sich: „Es ist schon schwer, in München passende Leute zu finden. Die großen Konzerne saugen viel auf.“ Und dann wäre da ja auch noch die Thematik der Finanzen. Bis dato finanziert sich ArtMasters durch einen Privatinvestor und durch eigene Mittel. Ob sich das in nächster Zeit mit Hilfe eines weiteren Investors ändert, wird sich herausstellen. Was aber feststeht: Das Team will auf seinem Expansionskurs weiter Vollgas geben.

WERK1 - Resident - ART MASTERS - Logo

Startup: ArtMasters
Webseite: https://www.artmasters.co/
Kontakt: info@artmasters.co

Curiosity.ai im WERK1 – Die Mission: Das Wissen aus Firmendokumenten befreien

Einen kompletten Tag pro Arbeitswoche – so viel Zeit vergeudet ein Mitarbeiter laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey durchschnittlich mit der Suche nach Informationen, bevor er seine eigentlichen Aufgaben angehen kann. Die WERK1-ResidentsLeon Zucchini und Rafael Fernandes stießen in ihrem Arbeitsalltag selbst auf dieses Problem und entwickelten daraufhin eine Lösung. Ihr Startup Curiosity.ai hilft Unternehmen dabei, das über Jahre angehäufte Wissen aus unstrukturierten Dokumenten wie E-Mails, Präsentationen, und Co. herauszulösen und damit bisher ungenutzte Potentiale auszuschöpfen.

WAS BIETET CURIOSITY.AI?

Leon erklärt: „Stellt euch das Internet einmal ohne Google vor. In den meisten Unternehmen sieht der Arbeitsalltag genau so aus. Du bist umgeben von Protokollen, Präsentationen, Textfeldern in Datenbanken, aber du kannst nichts finden, wenn du nicht den genauen Begriff kennst, unter dem dein Kollege vor 20 Jahren das Dokument abgespeichert hat.“ Nach hilfreichen Inhalten suchen kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch frustrierend. Die KI-Technik der beiden hilft dabei das zu verhindern, sowie Doppelarbeit zu vermeiden und versteckte Zusammenhänge aufzuzeigen.

Das funktioniert, indem die KI-Software die Informationen aus allen Dokumenten des Unternehmens extrahiert und zu einem so genannten Knowledge-Graph zusammenfügt, der das komplette Firmenwissen abbildet. Auf Basis dieser Technologie können Mitarbeiter auf das Wissen zugreifen: Über Kognitive Suchfunktionen, automatisches Tagging und Dokumentenanalyse. Das Besondere an dem System erklärt Co-Founder Rafael: „Keine künstliche Intelligenz ist von Anfang an perfekt, Fehler sind normal. Denn die unstrukturierte Sprache, die in Firmen vorherrscht, ist extrem komplex. Unser Ansatz war es, ein System zu entwickeln, das sich immer weiter verbessert, indem es von den Nutzern lernt. Sie sind schließlich die Experten! Und durch sie wird es mit der Zeit immer intelligenter.“

HINTERGRÜNDE UND ENTWICKLUNG DES STARTUPS

Vor sechs Monaten begann die Startup-Reise – erst in Leons Wohnzimmer. Ein wichtiger Meilenstein sei der Umzug ins WERK1 gewesen. „Das war ein großer Fortschritt. Es haben sich schon in den ersten Tagen interessante Gespräche und Kontakte zu anderen Startups und Investoren ergeben. Und man hat uns von Anfang an freundlich aufgenommen.“ Hinzu kämen die Vorteile des Standorts München: Gute Anbindungen, Kapital und eine hohe Lebensqualität. „Nicht umsonst wird München immer wieder zu den lebenswertesten Städten gewählt. Das haben wir auch bei den ersten Jobausschreibungen gemerkt“, erzählt Leon. „Die Bewerbungen kamen aus 20 verschiedenen Ländern.“

WHAT’S NEXT? –  EIN AUSBLICK

Das gute Feedback auf die Stellenausschreibungen trifft sich gut für Leon und Rafael. „Wir benötigen natürlich sehr speziell ausgebildete Mitarbeiter. Und wir brauchen sie sehr bald. Denn Curiosity wächst stetig: Erste Kunden sind im Boot und erste Produktversionen gehen live.“ Trotz vollem Terminplan ist es wichtig für Rafael und Leon, sich in die WERK1-Community einzubringen und ihr etwas zurückzugeben. Leon: „Wir haben schon viele Ideen, die man gemeinsam umsetzen könnte. Bis hierhin aber erst einmal vielen Dank an euch vom WERK1, ihr macht einen wirklich tollen Job!“

WERK1 - Resident - curiosity.ai - Logo

Startup: Curiosity.ai
Webseite: www.curiosity.ai
Kontakt: hello@curiosity.ai

gasido im WERK1 – Aus dem Coworking in das eigene Büro

Als die Münchnerin Cornelia Klaubert – damals angestellt bei der Linde Group – mit ihrer Idee, die Möglichkeiten der Digitalisierung für den Vertrieb von Industriegasen zu nutzen, auf taube Ohren stieß, kündigte sie und setze ihre Vision kurzerhand selbst um – parallel zur Schwangerschaft und Geburt ihres Kindes. Durchhaltevermögen ‚par excellence‘ und das hat sich ausgezahlt. Nach rund 1,5 Jahren besteht das Team ihres Startups gasido aus vier Leuten und zusätzlich zu ersten Kundenbeziehungen, gibt es Gespräche mit großen Lebensmittelkonzernen, die von gasido Stickstoff beziehen wollen. Eine Success Story, wie sie im Buche steht und eng mit dem WERK1 verwoben. Vom Coworking aus haben sie es mittlerweile in das eigene Büro geschafft.

GASE ONLINE VERKAUFEN – WARUM?

„Nach fünf Jahren in der Branche habe ich gemerkt, wie wenig digital-affin die Branche tickt. Der B2B-Vertrieb läuft noch komplett analog und über persönliche Kontakte“, erklärt uns Cornelia, als wir sie zum Interview im WERK1 Café treffen. „Das Potential der digitalen Betriebswege wurde bisher noch gar nicht angezapft.“ Genau das wollte und will Cornelia ändern. Denn: Von Sauerstoff in Krankenhäusern für die Beatmung von Patienten, über Bars, die Stickstoff zum Bier zapfen nutzen, bis hin zum Schweißarbeiten – der Markt umfasse viele Produkte, mit denen wir alle täglich zu tun haben. „Ich glaube daran, dass das Produkte sind, die langfristig digital verkauft werden. Und ich bin der Meinung, dass wir jetzt damit anfangen müssen. Darum habe ich damals gekündigt und gegründet.“

TEAM UND KUNDEN

Die größte Nachfrage bestehe derzeit nach Schweißgasen. Zu den bisherigen gasido-Kunden zählen zum Beispiel Werkstätten oder Redereien, die die Spezialgase für Schiffe benötigen. Der nächste Schritt sei es nun, so die Gründerin, an Großkunden heranzutreten. Dabei unterstützt sie in erster Linie ihr CTO Thomas Obkircher, der von Berlin aus am gemeinsamen Startup arbeitet. Außerdem sind da noch die Entwicklerin Julie Fang und Kollegin Karin Stopp, die sich um den Kundensupport und um das Marketing kümmert. Cornelia selber hat an der TU München studiert und promoviert. Dass sie auch hier gründen möchte, war für sie selbstverständlich.

WARUM DAS WERK1?

„Ich halte ein Netzwerk für sehr wichtig. Und das habe ich hier. Im Studium habe ich gerne in der Bibliothek gelernt – geteiltes Leid ist halbes Leid. Darum habe ich auch von Anfang an meinen Arbeitsplatz hier in den Coworking-Space verlegt. Am WERK1 finde ich super, dass hier viele Startups mit digitalem Hintergrund zusammenkommen und man von so vielen spannenden Lebensläufen inspiriert wird.“ Das Networking vor Ort funktioniert offensichtlich: Schließlich hat Cornelia im WERK1 ihren CTO Thomas kennengelernt. Der nächster Meilenstein war der „Next Commerce Accelerator“, den gasido gewonnen hat. Next Steps: Der Relaunch des Online-Shops mit verbesserten Funktionen ist gerade durch, neue Kunden sind in der Pipeline

GRÜNDEN? IRGENDWIE MACHT MAN ALLES UND ALLES GLEICHZEITIG

Wenn man gründet, hat man es mit einer Vielzahl von Aufgaben zu tun: SEO, Marktanalysen, Vertrieb, Buchhaltung…die Liste ist lang. Es muss einem also liegen, sich schnell in viele Dinge einzuarbeiten und zu akzeptieren, dass man nicht alles im Detail versteht. Wenn jemand lieber an einer Sache, dann aber in der Tiefe arbeitet, ist man in etablierten Firmen sicher besser aufgehoben.“

Das Gründen einer Firma und gleichzeitig einer Familie schließt sich für Cornelia nicht aus. „Ich habe mal gelesen, dass Gründer in Deutschland im Durchschnitt 35 Jahre alt sind. Und in diesem Alter ist das Thema Familie natürlich relevant. Außerdem wollen wir mit unseren Firmen ja die zukünftige Arbeitswelt gestalten und da sollten wir eine Lösung finden wie man Familie und Firma vereint. Klar sind auch schlaflose Nächste dabei. Die nehme ich aber gerne in Kauf, wenn sich dafür meine Familie und gasido zusammen gut entwickeln“

Es ist also nicht immer alles nur „glossy“ und heile in der innovativen Startup-Welt. Aber Durchhalten und an seine Idee glauben lohnt sich. Cornelia Klaubert und ihr Ihre B2B Plattform gasido liefern den Beweis dafür.

Startup: gasido
Webseite: https://www.gasido.de/
Kontakt: service@gasido.com

Chatchamp – „Continuous Improvement“ im WERK1

Geschäftige Stille herrscht im Raum. Die Schreibtische übersät mit kreativem Chaos, die Wände voll mit Mindmaps und Ergebnissen aus den letzten Brainstormings. Zwischen all den Notizen prangt ein asiatischer Schriftzug – übersetzt: “Continuous Improvement“ Keine Frage, wer das Office des jungen Münchner Startups Chatchamp betritt, merkt sofort, hier brennt jemand für seine Idee! „Instant Messenger wie der Facebook-Messenger oder WhatsApp sind heute fest in unserer täglichen Kommunikation verankert und obwohl sie bisher größtenteils für private Nachrichten genutzt wurden, erleben wir jetzt eine Entwicklung, dass auch Kunden gerne auf diesem Weg angesprochen werden möchten. Diesen Trend haben wir erkannt.“ so Felix Belau, einer der drei Gründer von Chatchamp. Seit April diesen Jahres darf das WERK1 der ambitionierten Crew und ihrer erfolgsversprechenden Vision ein „Zuhause“ geben.

CHATCHAMP SIEHT TRENDWENDE BEI INSTANT-MESSENGERN

Gegründet vor gut zwei Jahren von den Münchnern Felix Schröder, Felix Belau und Dominik Grusemann, setzt das Startup auf Messenger-Dienste wie Facebook und WhatsApp als neuen B-to-C- Kommunikationskanal. „Wir haben einfach erkannt, dass sich die Kommunikation immer mehr verschiebt. Statt über E-Mail und Co., wollen die Leute persönlicher und individueller angesprochen werden“, erklärt Mitgründer Felix Belau. Zusammen mit seinen beiden Partnern hat das Team eine Software entwickelt, die es Online-Shops möglich macht, individualisiert über Instant Messenger mit dem Kunden zu kommunizieren. Der Vorteile: Der Kunde kann auch Wünsche und Feedback äußern. Damit lernt das Unternehmen ihn besser kennen, kann ganz gezielte Inhalte senden, die für ihn auch wirklich relevant sind und erhöht damit Kundenzufriedenheit, -bindung und letztendlich die Verkäufe.

Ein Ansatz, der offensichtlich funktioniert: Erste Kunden nutzen die Software erfolgreich. Felix: „Das war ein großer Meilenstein für uns. Wenn ich daran denke, wie alles angefangen hat, bekomme ich eine Gänsehaut.“ Was der Mitgründer damit meint? Ganz einfach! Die Momente, die jedes Startup kennt. Felix nennt sie „Die knackigen Momente, in denen man nicht absehen kann, wie lange es einen noch gibt.“ Was in kritischen Situationen vor allem geholfen habe, sei die Freundschaft, die im Team herrscht. Felix und Dominik kennen sich schon seit 15 Jahren. Felix kam dann nach dem Kennenlernen bei der Münchner Startup Alm dazu, einem mehrtägigen Workshop für Gründer. Zusammen vereinen die Drei Knowhow und langjährige Erfahrungen aus den Bereichen IT, Business und Marketing.

MÜNCHEN, BERLIN UND ZURÜCK – IM WERK1 UNTER GRÜNDERN

Nach einer kurzen Stippvisite in Berlin – Chatchamp hat sich für einen Accelerator des Axel-Springer-Verlags qualifiziert – sind die Drei zurück in München. „Ganz zu Anfang sind wir ja in München auch gestartet, damals aber noch in einem kleinen Zimmerlein in einem Gemeinschaftsbüro Nähe Nordbad“, erinnert sich Felix. Und hier kommt der zweite Aspekt des Gänsehautfaktors: Auch erinnert er sich an die Nachmittage, wenn die Angestellten der Agentur, die mit im Haus saßen, strahlend das Büro verließen. Und er mit seinen Kollegen noch lange nicht fertig war. „Dann sitzt du da, alleine und frustriert. Hier im WERK1 ist das ganz anders. Diese Startup Atmosphäre gefällt uns total. Wir lernen so viele andere Gründer kennen, können gegenseitig aus den Erfahrungen schöpfen. Alle sind hilfsbereit und wenn man zum Beispiel mal kurzfristig in Sachen Sales und Co. Input braucht, ist Hilfe nur eine Slack-Nachricht weit entfernt und Minuten später bieten 3-4 Leute ihre Erfahrungen an. Und: Wir sehen, welche Herausforderungen die anderen überwinden. Das motiviert extrem.“

Nicht nur die Räumlichkeiten seien es, von denen das junge Unternehmen im WERK1 profitiere, sagen die Gründer von Chatchamp. Auch dass sie beispielsweise bei der Organisation Events und Meetups, sowie bei anderen bürokratischen und logistischen Schritten unterstützt werden, sei ein riesiger Vorteil des Standorts. So haben sie vor kurzem beispielsweise ihr erstes eigenes Meetup im Eventspace organisiert und dabei Hilfe vom Event-Team gehabt.

KURS AUF DIE USA GESETZT

Was die Zukunft für Chatchamp bereithalte, wollen wir noch von Felix wissen. „USA“ lautet die kurze Antwort. Dort haben sie sich für eines der German-Accelerator-Programme beworben. Das Mitarbeiterteam ist derweil auf gut zehn Leute gewachsen. Neben den drei Gründern sind diverse Sales & Marketing und Entwickler im Boot. Felix kommentiert das mit: „Wir glühen“. Dem Motto „Continuous Improvement“ steht also nichts im Weg. Wir vom WERK1 freuen uns, dass wir Chatchamp den Nährboden für so viel Tatendrang liefern dürfen!

Startup: Chatchamp
Webseite: https://www.chatchamp.com/
Kontakt: info@chatchamp.io

Crashtest Security – die Cyber Security Innovation “Made in Munich”

Jung, Innovativ und mehrfach ausgezeichnet: Crashtest Security geht im WERK1 automatisiert auf die Suche nach Sicherheitslücken – zwischendurch darf es natürlich auch „bayrisch – zünftig“ sein.

Das Thema Cyber Security beschäftigt Entwickler, Betreiber und User von Web Anwendungen wie kaum ein anderes, und das nicht erst seit in Kraft treten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung. Die große Frage lautet: Wie können Unternehmen möglichst schon im Entwicklungsstadium potentielle Sicherheitslücken schließen, um eigene Daten und die ihrer User gegen Hackerangriffe und Missbrauch von außen zu schützen? Dieser Schritt in der Anwendungsentwicklung erfordert bislang viel manuellen Aufwand und ist dementsprechend komplex, zeitaufwändig und letztendlich teuer.

Das Münchner Startup Crashtest Security hat eine bessere Lösung: Einen automatisierten Crashtest für Web-Anwendungen jeder Art. Die Software scannt Anwendungen bereits zu einem festgelegten Zeitpunkt im Entwicklungsprozess bzw. im späteren Live-Betrieb und gibt dem Entwickler so zeitnah Hinweise auf signifikante Sicherheitslücken in der Anwendung. Der Effekt: Maximale Datensicherheit für Entwickler bei minimalem Zeitaufwand und deutlich reduzierten Kosten noch während der Entwicklung, bevor eine Anwendung den Live-Status erreicht. Es braucht wenig Fantasie, um sich die Zahl potentieller Kunden für das Startup vorzustellen.

KEINE LUST AUF NINE-TO-FIVE

Seit Januar 2018 sind Felix, Janosch, René und Daniel Residents im WERK1. Drei Nerds, ein BWLer und die ersten festen Mitarbeiter. Felix ist für Vertrieb, Marketing und Finanzen zuständig. Die Programmierer Janosch, René und Daniel haben an der TU München schon während des Studiums gemeinsam Software entwickelt und noch vor dem Abschluss die erste GbR gegründet. Schnell merkten sie, wie komplex das Thema „Sicherheitstest“ in der Software-Entwicklung noch immer ist und so nutzen sie die Chance auf das erste eigene Startup-Unternehmen. Felix hat bereits bei seinen ersten Praktika und Anstellungen gemerkt, dass für ihn ein klassisches Nine-to-Five-Angestelltendasein nicht in Frage kommt. Wer gründet kann selbst bestimmen mit wem, woran, wie viel und wann er arbeitet – ein großer Vorteil, den alle vier zu schätzen wissen. Außerdem stehen Gründer mit hundert Prozent hinter dem eigenen Produkt und dafür schiebt man notfalls gerne mal Nachtschichten oder steht früh auf.

OPTIMALE BEDINGUNGEN IM WERK1

In München/Bayern fanden die vier Crashtestler optimale Startbedingungen vor: Im Februar 2017 bekamen sie für ein Jahr das EXIST-Stipendium und im Anschluss einen Platz im WERK1. Die erste WERK1-Halbjahresbilanz fällt sehr positiv aus. Sie haben Investoren gewonnen und noch dazu den 2. Preis beim CEBIT Innovation Award 2018 abgeräumt. Ihre Test-Präsentation auf der Messe in Hannover überzeugte die Jury nicht nur virtuell, sondern auch durch einen Praxis-Test vor Ort: Mit einem Quick-Scan erstellte das Team automatisiert PDF-Berichte (Vulnerability-Reports), mit denen die Besucher Sicherheitslücken in ihren Anwendungen und den Mehrwert der Crashtest-Secruity-Software direkt vor Augen geführt bekamen.

Euer „One Sentence Pitch“?

Wir automatisieren den bislang sehr aufwändigen, hauptsächlich manuellen und damit teuren Sicherheitstest für Webanwendungen.

Wer braucht’s?

Jeder, der Webseiten/-anwendungen entwickelt

Wie hoch schätzt Ihr den WERK1-Faktor?

Sehr hoch – Die Kombination von Netzwerk und Förderung ist einfach unschlagbar, und damit meinen wir nicht nur die günstigen Büroräume in der Münchner Innenstadt. Der Community Aspekt hier vor Ort, der Austausch mit den anderen Startups und den Coworkern, das Netzwerken innerhalb der Branche und die Veranstaltungen hier vor Ort sind einfach ideal.

WERK! - Resident - Crashtest Security - logo

Startup: Crashtest Security
Webseite:https://crashtest-security.com/
Kontakt: info@crashtest-security.com

“Anders sein” in der Videospiel-Branche: Salmi Games arbeitet im WERK1 fair und erfolgreich

Das WERK1 hat grade seinen 5. Geburtstag gefeiert und in den vergangenen Jahren haben wir viele Startups mit digitalem Hintergrund bei uns im Haus gehabt. Dank Games/Bavaria und vieler ambitionierter Gründer gehören Projekte aus der Videospiel-Branche von Anfang an quasi zur Ur-DNA des WERK1 und neben der Dachmarke für die Branche hier in Bayern sind wir auch sehr stolz drauf, noch immer zwei hervorragende Studios unter unserem Dach zu haben. Eines davon ist das Indie-Studio Salmi Games mit seinem Gründer Yacine Salmi.

Nach mehreren Jahren als Mitarbeiter bei den großen Namen der Branche hat der gebürtige Engländer sein eigenes Studio gegründet – zunächst ganz klassisch aus dem eigenen Wohnzimmer heraus. Doch mit Familie und den ersten Mitarbeitern wurde der Platz schnell knapp und das WERK1 wurde durch seine Lage, Kollegen aus der Branche und der nötigen Infrastruktur in Form von günstigen Räumlichkeiten und schnellem Internet zur idealen Zuflucht. Denn wie bei allen Startups, doch im Bereich der Videospiele ganz besonders ist Geld in der Anfangsphase ein rares Gut. Doch seit der Gründung hat das Studio zwei eigene Titel veröffentlicht und besonders im Bereich VR (Virtual Reality) auf sich aufmerksam gemacht. Der zweite Titel des Studios „Late for work“ ist als reines VR-Mehrspielervergnügen erschienen und hat Fans und Experten sofort begeistert. Mit dem Höhepunkt, dass Salmi Games Ende 2017 beim deutschen Entwicklerpreis mit dem Sonderpreis für das beste VR-Spiel ausgezeichnet wurde. Mit diesen Einnahmen, einem kleinen Förderbudget durch den FFF-Bayern und den Einnahmen aus Projekt- und Consulting-Arbeit wird der Titel noch immer weiterentwickelt.

„ANDERS SEIN“ ALS ARBEITGEBER

Doch auch als Unternehmer und Arbeitgeber möchte Yacine Salmi mit seinem Studio neue Wege gehen. In einer Branche, die wie kaum eine andere an schlechter Bezahlung, knappen Abgabeterminen und unzumutbaren Arbeitszeiten leidet, steht er mit seinem Studio für einen anderen Stil: Fairer Umgang mit seinen Mitarbeitern ist ihm enorm wichtig und als Familienvater weiß er, wie wichtig ausreichend Freizeit und faire Bezahlung sind, um täglich motiviert und voller kreativer Energie ans Werk zu gehen – der Erfolg gibt ihm Recht.

DAS ERSTE SPIEL BEWEISST POTENTIAL – ELLIPSIS

Ellipsis wirft einen in ein abstraktes Universum, das man im eigenen Tempo erforschen kann. Fliegt durch die Level, weicht den Gegnern aus und entkomme ihnen, bevor sie reagieren können. Oder erforscht ohne jede Eile, meistert jede Welt und enthüllt alle Geheimnisse. Unabhängig von dem eigenen Spielstil wird einen Ellipsis herausfordern – vom ersten bis zum letzten Level! Die einfache grundlegende Spielmechanik wird begleitet von einer ungeahnten Spieltiefe der von Hand erstellten, einzigartigen Level, die sich kontinuierlich weiterentwickeln, um das Spielerlebnis von Anfang bis Ende spannend zu gestalten.

LATE FOR WORK“ SETZT MASSSTÄBE IM BEREICH V

In „Late For Work“ ist ein Spieler ein riesiger Gorilla, der Gorilla-Sachen macht. Bis zu 4 andere Spieler versuchen, den Gorilla in einer epischen lokalen Multiplayer-VR-Party zu besiegen. Arbeitet zusammen, um das Monster von unermesslicher Kraft zu besiegen. Oder einfach um das eigene Leben zu retten. Es ist ein intensives Partyspiel fürs heimische Wohnzimmer. Das Spiel bringt VR- und Nicht-VR-Spieler zu einem gemeinsamen Erlebnis zusammen.

DEUTSCHER ENTWICKLERPREIS 2017 – BESTES VR-GAME

Und im Bereich VR scheint Salmi-Games vieles richtig zu machen. Beim offiziellen deutschen Entwicklerpreis hat das kleine Studio mit „Late for Work“ überraschend den Sonderpreis „Bestes VR-Spiel“ abgeräumt. So überraschend, dass der Gründer selber nicht mal vor Ort war – sein Team hat diese Aufgabe natürlich gerne übernommen und der Scheck schmückt jetzt das kleine gemütliche Büro.

Wir vom WERK1 freuen uns auf weitere Erfolgsgeschichten von Salmi-Games. Wir kennen sie als visionäre und kreative Köpfe, die Videospielern in Zukunft sicher noch viel Freude machen werden.

Startup: Salmi Games
Webseite: http://salmi.de/
Kontakt: contact@salmi.de

Vom WERK1 auf große Tour: Smartlane liefert die intelligente Lösung für die Logistik-Branche

Wenn Erfahrung, Unternehmergeist, die richtige Idee und das nötige Knowhow aus den Bereichen IT, Logistik und Verkehr zusammenkommen, ist der Rahmen für ein erfolgreiches digitales Startup-Projekt abgesteckt – so auch im Fall von Smartlane. Zusammen mit ein wenig Starthilfe aus dem WERK1, wird daraus eine gemeinsame Erfolgsgeschichte.

Seit Mitte 2015 entwickelt das Gründerteam eine Lösung für automatisiertes, digitales Liefermanagement. Die zugrundeliegende Technologie basiert auf dem vereinten Wissen von mehr als 20 Jahren Forschung an der Schnittstelle zwischen IT und Verkehr an der TU München. Smartlane nutzt Big-Data-Technologien zur Integration von hochdynamischen unternehmensinternen und externen Daten. Routen können somit in Echtzeit – im Hinblick auf die Ressourcenauslastung der Flotte, Benzinkosten, das Verkehrsaufkommen uvm. optimiert und Fahrer gezielt gesteuert werden. Das Ziel des Teams ist es, mit der intelligentesten und benutzerfreundlichsten Software den Standard für die moderne Liefer- und Dienstleistungslogistik zu etablieren. Das Ergebnis ist simpel und beeindruckt die Kunden zugleich: Zuverlässig hohe Servicequalität, Umsatzsteigerung, Kostenreduktion und Entlastung der Mitarbeiter.

Die Vision von Smartlane: Die vollständige Automatisierung der Logistik-Branche.
Florian Schimandl, Mitgründer und Geschäftsführer von Smartlane:

Smartlane vereint mit seiner SaaS-Lösung maximale Automatisierung, herausragende Intelligenz und modernste Usability in nur einem Produkt. Mit unserer cloudbasierten Software bieten wir mittelständischen Unternehmen im Bereich Lieferlogistik den einfachsten Einstieg in die Digitalisierung. Unseren Kunden ist es möglich, den Trend der On-Demand-Logistik nicht als unüberwindbare Herausforderung, sondern als große und vor allem auch nachhaltige Chance zu begreifen und gewinnbringend zu nutzen.

GUT GEWACHSEN IM WERK1

Mit Einzug in das WERK1 im Januar 2016, stand Smartlane auch das Finanzierungscoaching zur Verfügung – ausgeführt durch BayStartUP. Mit Erfolg: Ende 2016 konnte das Startup eine erfolgreiche erste Finanzierungsrunde durch ein Family Office vorweisen. Nach Umwandlung der UG in eine GmbH wurde auch das Team größer – die ersten Mitarbeiter in den Bereichen Marketing/PR und Design/Branding wurden eingestellt und ein größerer Büroraum im WERK1 wurde bezogen. Neben dem Team ist natürlich auch die Software mitgewachsen und Mitte des Jahres 2017 wurde die erste Version von Smartlane auf den Markt gebracht. Auch das mit Erfolg. Denn mittlerweile ist Smartlane deutschlandweit vertreten, Partner von DER KURIER (der Expresssparte von GLS) und auch bei der Deutschen Bahn zur Optimierung der Touren von Lastenrädern mit involviert. Um weiter den Vertrieb und die Entwicklung auszubauen – und somit wachsen zu können – steht nun eine zweite Finanzierungsrunde bevor, die erneut durch BayStartUP begleitet wird.

SMARTLANE UND DAS WERK1

Smartlane ist für uns im WERK1 ein tolles Beispiel, wie wir ambitionierten Gründern bei der Verwirklichung ihrer Vision unterstützen möchten: Attraktive und erschwingliche Büroräume in jeder Größe und die Möglichkeit, auch kurzfristig mehr Platz für wachsende Unternehmen zu bieten, Zugang zu unserer Community und effektives Coaching, um Schwierigkeiten in der Anfangsphase einer Gründung zu überwinden. Doch fragen wir die Gründer von Smartlane selbst:

Warum habt Ihr Eure Büroräume im WERK1 und würdet Ihr anderen Startups aus dem digitalen Bereich diesen Schritt empfehlen?

Florian Schimandl – CEO Smartland

Florian von Smartlane: Definitiv. Das Werk1 und die dazugehörige Infrastruktur können wir durchweg empfehlen. Sei es das regelmäßig stattfindende leckere Werksfrühstück, das Angebot von Workshops und Events, die Atmosphäre im Allgemeinen, … das WERK1 bietet unserer Meinung nach für Startups eine super Plattform, um sich auszutauschen. Auch wenn die Themenbereiche der einzelnen Startups im WERK1 breit gefächert sind, müssen wir trotzdem immer wieder feststellen, dass die Probleme doch größtenteils die gleichen sind und ein Austausch untereinander daher sehr wertvoll ist. Neben dem Austausch bietet das WERK1 zudem die Möglichkeit zu wachsen – auch wieder für Startups ein sehr wichtiger Aspekt. Daher können wir der Aussage „das WERK1 ist der wohl Startup-freundlichste Ort in München“ nur zustimmen.

Startup: Smartlane
Webseite: https://www.smartlane.de/
Kontakt: https://www.smartlane.de/kontakt/