deepc – Künstliche Intelligenz krempelt den Health Markt um

Blogbeitrag: deepc

Die Mission unseres WERK1 Startups deepc ist es, weltweit alle Krankenhäuser mit seinem selbstlernenden KI-System auszustatten. Die aktuell noch zum Großteil unstrukturierten biomedizinischen Daten sollen dank der smarten und hochmodernen Lösung künftig für Modelltraining nutzbar gemacht werden. Wer hinter deepc steckt und was es mit dem Startup auf sich hat, erfährst du im Blogpost.

Vom praktizierenden Mediziner zum erfolgreichen Startup-Gründer

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudium in München und Boston wollte Franz mehr. Neben seiner Tätigkeit in der Klink im Bereich Neurowissenschaften begann er, sich mit dem Thema Daten und Künstliche Intelligenz zu beschäftigen. “Wenn ich mal ein Startup machen werde, dann in diesem Bereich”, dachte sich Franz schon damals.

Kein Wunder, dass der Schritt zum eigenen Health Startup dann nicht lange auf sich warten ließ. In seinem Masterstudium ‚Data Science‘ begann er mit Julia ein Studentenprojekt zum Thema KI und Datenaufbereitung in der Medizin. Das Projekt wurde als Förderprojekt bewilligt und der Grundstein für deepc war gelegt.

Don’t panic. Pivot.

Aus seinen Erfahrungen als Mediziner wollte Franz für Kliniken einen Mehrwert stiften. Er hat gemerkt, dass Ärztinnen und Ärzte zwei große Aufgabenbereiche bedienen müssen. Zum einen müssen sie mittels Algorithmen Entscheidungen treffen: Zunächst wird aufgrund von Wissen und Erfahrung eine Diagnose gefällt und anschließend eine entsprechende Therapie empfohlen. Zum anderen ist die Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen enorm wichtig. Dafür fehlt den Medizinern allerdings aktuell häufig die Zeit.

2018 begannen Franz, Julia, Paul und Michael ein Geschäftsmodell für Mediziner und Kliniken im Bereich KI zu entwickeln. Es folgten einige Pivots, bis es zur finalen Lösung und damit zur Gründung 2019 von deepc kam. Das Unternehmen bietet eine Software-Lösung mit Deep Learning Technologien an, die in verschiedensten IT Infrastrukturen der Kliniken genutzt werden kann.

Das Spotify für die Diagnostik

Mit der deepc-Plattform wird Ärztinnen und Ärzten sozusagen ein „One-Stop-Shop“ für KI und andere digitale Lösungen zur Verfügung gestellt, der einfach und unkompliziert in bestehende Systeme und Abläufe integriert werden kann. Ziel ist es, mit dem Betriebssystem von deepc die gesamte diagnostische Wertschöpfungskette abzubilden und so den Arbeitsalltag von Medizinern zu erleichtern. Die deepc-Software hebt Auffälligkeiten in Gesundheitsdaten hervor und spielt diese dem Arzt in Echtzeit zurück. So werden Mediziner bei der Diagnosestellung unterstützt. 

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass mithilfe des Systems Diagnosefehler verhindert werden können und so das Gesundheitswesen nachhaltig verbessert werden kann.

Im Gegensatz zu anderen KI-basierten Lösungen auf dem Gesundheitsmarkt bietet deepc einen generalistischen Ansatz. Das Health AI Software erkennt nicht nur einzelne Erkrankungen, sondern das gesamte Spektrum an Krankheiten, insbesondere auch seltene Krankheiten, so genannte Orphan Diseases.  

Corona – Neue Chancen für deepc

Das junge Startup arbeitet bereits mit einigen Kliniken zusammen. Während die Pandemie das Gesundheitssystem zunächst sehr forderte, stellte sich schnell heraus, dass Corona eine große Chance für viele Health Startups, insbesondere auch für deepc bietet. Die Menschen werden offener gegenüber Cloud-Lösungen und dank der DSGVO gibt es mittlerweile auch weniger Bedenken bezüglich des Schutzes persönlicher Daten.

Mittlerweile besteht das Team aus 16 Personen, wobei der Großteil Entwickler sind, die die Software weiter optimieren. Eine Hausnummer für ein so junges Unternehmen.

deepc im WERK1

Seit Anfang 2020 ist das Health AI Startup Teil der WERK1 Community. Mit einigen anderen Firmen sind sie in sehr engem Kontakt und betreiben einen regelmäßigen Austausch. Leider hat die Corona-Krise diesen etwas erschwert, aber im WERK1 gibt es zum Glück auch viele digitale Wege, in Kontakt zu bleiben.

Neben den WERK1 Benefits profitieren die vier Gründer auch insbesondere vom Austausch mit BayStartUP. Dadurch bekommen sie wertvollen Input und können so noch effizienter arbeiten.

Wir sind uns sicher, dass wir in Zukunft noch viel von deepc hören werden!

Danke, lieber Franz, für deinen Einblick in euer Unternehmen.

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