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Kickoff für die erste “Female Founders”-Initiative im WERK1 – 30 Teilnehmer*innen erarbeiten Input für das nächste Jahr 🚀

Wie schon versprochen haben wir uns durch den Kickoff der #BayFiD-Kampagne bei uns inspirieren lassen: Jetzt haben wir unsere erste eigene Initiative gestartet und 30 Teilnehmer*Innen eingeladen, konkrete Maßnahmen für “Female Entrepreneurship” im WERK1 zu erarbeiten.

Dem Thema “Gender Gap in Entrepreneurship” begegnet man – nicht erst seit gestern – sehr häufig. Let’s face it: Es gibt ein Problem und das WERK1 möchte etwas dagegen tun! Laut dem Deutschen Startup Monitor 2018 sind nur 15,1% der Entrepreneure weiblich – auch das WERK1 ist da keine Ausnahme! Warum ist das so und wie kann das WERK1 – als der startup-freundlichste Ort in München – gegensteuern? Klare Zielsetzung dabei: Nicht einfach noch ein Programm zur Förderung von Frauen in digitalen Berufen, sondern ein schlüssiges Konzept für relevante Maßnahmen, die Frauen beim Gründen im WERK1 und darüber hinaus fördern und unterstützen. Dieser Aufgabe stellten sich 30 Teilnehmer*Innen bei unserem Kick-off Workshop zum Thema “Female Entrepreneurship”.

Idee und Konzeption stammen direkt aus der WERK1-Teamfeder, in diesem Fall vertreten durch Marlene Eder, Vanessa Provenzano und Maike Wursthorn. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gemacht, ihre Fähigkeiten aus verschiedenen Disziplinen zu nutzen und im neuen Jahr Themen im Bereich “Female Entrepreneurship” im WERK1 offensiv voran zu treiben.

Probleme erkennen & Einstiegshürden senken

Gemeinsam mit den anhand von Qualifikation und passenden Erfahrungen ausgewählten Teilnehmer*Innen ging es im ersten Schritt um das Entwickeln konkreter Ideen und Konzepte, die Frauen als Gründerinnen in der Realität wirklich helfen. Dazu wurde Input gesammelt und anhand aktueller Studienlage ermittelt, wo die tatsächlichen Probleme und Einstiegshürden liegen könnten. Das wurde mit den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer*Innen “gematcht”, um so einen möglichst ausführlichen “Status Quo” zu erheben.

Nach den einleitenden Worten des WERK1-Teams und einer Vorstellungsrunde, eröffnete Verhandlungsexpertin Claudia Kimich den thematischen Teil des Workshops und gab einen kurzen Impuls-Vortrag darüber, wie Auftreten und Selbstbewusstsein auf die Wahrnehmung von Frauen im Geschäftsumfeld Einfluss nehmen. Anschließend hieß es Brainstorming: In wechselnden Gruppen wurden Ideen gesammelt, wie sich die „typischen“ Herausforderungen im “Female Entrepreneurship” am besten meistern lassen. Wo liegen die Probleme? Was hilft wirklich?

Die Themen-Boards reichten dabei von Verbesserungen im Bereich der Finanzierungsmöglichkeiten, bis zu Ideen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Aufbrechen etablierter gesellschaftlicher Rollenverteilung. Zum Ende des Workshops wurden die verschiedenen Boards vorgestellt, nochmal in der ganzen Gruppe diskutiert und fertiggestellt.

Jetzt ist das WERK1-Team wieder am Zug, mit dem überwältigenden Input und den vielen Ideen konkrete Maßnahmen im neuen Jahr zu entwickeln – wir halten Euch auf dem Laufenden! 

Das war der ProChile Innovation Summit München im WERK1

Die traumhaft gelegene Metropole am Rande des größten Gebirges des Kontinents ist ein wahrer Hidden Champ in Sachen starke Gründerszene. Nicht nur die Jungen Wilden zeigen sich hier von ihrer erfolgreichsten Seite. Die alt-eingesessenen Größen der Wirtschaft ergeben zusammen die Hauptstadt des nationalen Aktienindex. Dieses imposante Intro könnte fast ebenso für München stehen. Gemeint ist aber Santiago de Chile. Der ProChile Innovation Summit war als einziges europäisches Event der Art also scheinbar mit gutem Grund in der Isarmetropole anzutreffen.

Exportförderung mit Bayrischer Unterstützung

Um die eigene Wirtschaft noch stärker an der Exportfront aufzustellen, hat Chile mit seinen 56 internationalen Exportförderungsbüros eine lange Historie diplomatischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit vorzuweisen. Seit Beginn des Jahres steht auch München wieder auf der langen Liste der interessanten Märkte. In der Eröffnungsrede des ProChile Direktors, Jorge O’Ryan, wurde klar, dass es ihm ein persönliches Anliegen ist, die kurzfristige Abwesenheit einer örtlichen Dependance rückgängig zu machen. Nachdem der ehemalige Botschafter Chiles sein neues Amt bekleidet hatte, wurde ihm klar, dass München mit seinen exzellenten B2B Möglichkeiten nicht nur unbedingt auf die Liste der Handelsvertretungen gehört, sondern sich auch gleich bestens als europäischer Veranstaltungsort für das wichtigste Networking-Event der Behörde eignet. Es gehört nicht zwangsläufig zur 45-jährigen DNA von ProChile, den Fokus auf die Startups des Landes zu richten. Zu lang die Liste an vergangenen Exportschlagern. Aber eine solide Entrepreneur-Szene ist die wichtigste Säule des Social Economic Development Chiles und somit auch für Jorge O’Ryan.

Zweitägiger Gipfel im WERK1

Nachdem für den Asiatischen und Amerikanischen Kontinent bereits Events in Peking und Miami stattgefunden haben, wollte ProChile mit dem Innovation Summit nun sowohl die bayrische, als auch die eigene Gründerszene mit der Münchner Politik und Wirtschaft vernetzen. Entsprechend las sich die Gästeliste der Speaker, ranghohe Diplomaten, Politiker und Investoren. Zwei Tage lang wurden im WERK1 Workshops, Panel, Keynotes und Social Events abgehalten. Gesondert geladene Gäste hatten darüber hinaus die Gelegenheit, dem Microsoft Headquarter Germany und dem BMW Werk mit einer privaten Tour einen Besuch abzustatten. Abschluss für den zweiten Tag bildete eine zweistündige Venture Capital & Pitch Session. Auch wenn die 48-stündige Veranstaltung für alle Teilnehmer ein straffes Programm bedeutete, kamen die nötigen Networking-Gespräche in geselliger Atmosphäre im WERK1 nicht zu kurz.

Die „homebase“ der Startups

Dass der erste ProChile Innovation Summit auf europäischem Boden am Startup-freundlichsten Ort Münchens stattfand, war quasi die logische Konsequenz. Das WERK1 hat dabei nicht nur das passende Ökosystem aus Gründerspirit und Vernetzung zur Wirtschaft und Wirtschaftspolitik des Landes geliefert, sondern auch die gewohnte Gastfreundschaft. Clemens Baumgärtner als Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München (und Wiesn Chef, soviel Zeit muss sein) bezog sich bei seiner Eröffnungsrede genauso gerne auf die Gastgeberattribute Bayerns und München im Speziellen. So ist für ihn völlig klar, dass Chile mit der Landeshauptstadt nicht nur einen starken Handelspartner zu erwarten hat, sondern auch den richtigen Ort, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Stadt hat mit seinen 17 Universitäten zum Einen eine extrem starke akademische Gründerszene, zum Anderen aber auch die entsprechenden Unternehmen von relevanter Größe und Marktplatzierung, die für ein vitales B2B-Umfeld wichtig sind. Jedes noch so gute Geschäftsmodell braucht am Ende eben auch zahlungswillige Kunden.

Die Münchner Mischung macht’s!

Am Schluss war Baumgärtner noch wichtig zu erwähnen, dass die „Münchner Mischung“ nichts ist, was die Stadt in die Wiege gelegt bekam. Die ausgewogene Verteilung unterschiedlicher Wirtschafts- und Unternehmensstrukturen liegt München besonders am Herzen. Nur wenn KMU’s, Konzerne und Kleinstunternehmen sich gleichermaßen das Feld teilen wie die unterschiedlichen Branchen und Sektoren, kann eine Stadt stabil durch Krisenzeiten gehen. Das Jahr 2008 habe einfach gezeigt, wie wichtig eine vielfältige Wirtschaft sei, wie wir sie in München haben. Insofern sei völlig klar, welche Stellung auch die Münchner Startup-Kultur habe. Nur dort wo Neues wächst, könne Altes auch gedeihen.

Entrepreneurship international vernetzen

Nicht weniger zufrieden zeigte sich auch WERK1 CEO Dr. Florian Mann während des ProChile Innovation Summit. Für ihn stelle sich sowieso gar nicht erst die Frage, welche Stellung München als Startup-Spot habe. Immerhin haben wir zwei Eliteuniversitäten, eine extrem hohe Talent-Dichte, Headquarter aus IT, Automotive, Aerospace, Beratung und vieles mehr. Auch wenn hier nur ein Drittel der VC’s anzutreffen sei, also im Vergleich zu Berlin und Co. recht wenig, habe die Stadt schlicht ein innovatives Ökosystem. Umso schöner, wenn in einem solchen Umfeld das WERK1 als Brand funktioniere und sich internationales Entrepreneurship bei uns vernetzen wolle. Für Florian Mann steht auf jeden Fall noch im November die nächste Reise nach Santiago auf dem Plan. Dort wird er als Gastjuror in einer nationalen Pitch Session einen Platz im WERK1 zu vergeben haben. Wir dürfen also gespannt bleiben, was uns der landestypische Gründergeist aus der Ferne noch so ins WERK1 bringt…

Kick-off der #BayFiD-Kampagne im WERK1 – Initiatorin Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach

Mit dem Kick-off der Kampagne “#BayFiD – Bayerns Frauen in Digitalberufen” will die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach gezielt Frauen auf ihrem Weg in digitale Berufe unterstützen. Die Initiative läuft unter der Schirmherrschaft von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Der Start des Programms fand im WERK1 statt und zur Unterstützung ist auch die Bundesministerin Dorothee Bär extra aus Berlin angereist.

Eine Frauenquote von über 95% für eine Veranstaltung: Das ist auch unter Gründern im WERK1 eine Seltenheit und generell ist der Anteil von Frauen in Digitalberufen mit knapp 20% deutlich zu gering. So sieht das in jedem Fall Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, die hier auch eine große Verschwendung von Potential im Zuge des Fachkräftemangels in Digitalberufen in Bayern sieht. Die von ihr initiierte #BayFiD-Kampagne soll das ändern. Ein 2-Jahres-Programm mit fachkundiger Begleitung, Erfahrungsaustausch und vielen Möglichkeiten zum Netzwerken soll den Anfang machen und viele neue “Rolemodels” für junge Frauen hervor bringen.

„Ich wünsche mir, dass Frauen schon bei der Berufswahl und Berufseinstieg eine Begeisterung für digitale Themen besitzen. Hier müssen wir die nötige Vorarbeit leisten: Interesse für digitale Themen frühzeitig wecken, Frauenanteil in der Forschung stärken, Frauen bei Aus- und Weiterbildung für digitale Berufe unterstützen und digitale Gründerinnen fördern.“

Judith Gerlach Bayerische Staatsministerin für Digitales
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Kick-Off Event des ersten Jahrgangs von BayFiD „Bayerns Frauen in Digitalberufen“ – Bayern

Der Kick-Off im WERK1 – ein inspirierender Start

Zum Start hat Gastgeberin Judith Gerlach die Teilnehmerinnen in das WERK1 eingeladen. Besonderer Gast war außerdem Bundesministerin Dorothee Bär, die ebenfalls aus Bayern kommt und extra den langen weg aus Berlin für die Veranstaltung gemacht hat. In ihrer kurzen Rede betonte sie, welche Signalwirkung von der Initiative ausgehe und lud alle Beteiligten ein, ihre Erfahrungen auf Bundesebene mit nach Berlin zu bringen. Für sie läge grade in der Digitalisierung eine große Chance für Frauen, ihre Karriere mit ihrer Rolle in der Familie zu verbinden, da “remote” arbeiten in Digitalberufen an der Tagesordnung sei. Außerdem müssten mehr Frauen aktiv an der Digitalisierung mitgestalten und aktive Vorbildfunktion für andere übernehmen.

Eine Rolle die beide Power-Frauen jetzt schon gerne übernehmen. Sie selbst wünschten sich aber noch viele weitere, die zeigen, wie Frauen erfolgreich Unternehmen & Produkte gestalten. So wurden im anschließenden Talk noch weitere weibliche “Rolemodels” auf die Bühne geholt, die von ihren Erfahrungen und Erfolgen in digitalen Berufen berichteten.

Auch das WERK1 sieht das Potential und die Notwendigkeit der Initiative

Vom WERK1 war es uns natürlich eine große Freude Gastgeber für die Kick-Off-Veranstaltung der Initiative zu sein und die vielen kreativen Impulse aufzugreifen. Denn auch inhaltlich begrüßen wir die Initiative. WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann dazu: “Das gesamte Team und auch ich persönlich sehen die Notwendigkeit für diese Initiative, um auf diesem Weg mehr Diversität in digitale Berufe und letztendlich auch digitale Gründerteams, die wir ja im besonderen fördern wollen, zu bekommen.”

So ist es durchaus möglich, dass sich das WERK1 im nächsten Jahren mit eigenen Projekten und Initiativen zum Thema “Female Founders” am Diskurs beteiligt. Für die aktuelle #BayFiD-Kampagne wünschen wir schon mal viel Erfolg – der Start weckt Vorfreude auf mehr.

Bilder: www.joergkochfoto.de / copyright StMD / Jörg Koch

Startup Safari 2018 im WERK1 – von der “verrückten Idee” zum Event für 1.500 Teilnehmer

Drei Tage voller Events rund um Themen, die die Startup-Szene bewegen. Veranstaltungsort ist GANZ München, rund 20 Locations über die Stadt verteilt. Los geht’s schon in 12 Wochen. „Eigentlich eine völlig verrückte Idee“, resümierte Initiator Daniel Kilger am letzten Abend der Startup Safari. „Florian Mann und Oliver Halbig vom WERK1 haben als erste von meinem Plan erfahren. Und sie meinten direkt: „Cool, lass uns loslegen!“ So wurde das WERK1 nicht nur zum wichtigen Partner der ersten Startup Safari in München, sondern als Hauptsponsor und Host von rund 20 Sessions und der Pre-Opening-Party bei der Durchführung des mehrtägigen Events „federführend“, wie Ideengeber Daniel Kilger es formulierte.

GROSSE „RANGE“ AN PARTNERN & FACETTENREICHE THEME

Eine Expedition durch das ganze Ökosystem der Startup Szene sollte es werden. Vom 23. bis 26.10. konnten sich Teilnehmer mit nur einem Ticket aus einem Timetable von 75 Sessions an 25 Startup freundlichen Orten in der Stadt ihr individuelles Programm je nach persönlichen Interessensgebieten zusammenstellen. Weit über 80 Partner sowohl aus der Startup-Szene, als auch von offiziellen Stellen, Initiativen und Medien waren beteiligt. Darunter viele Big Player, berühmte und aufstrebende Startups wie FlixbusCelonis oder Freeletics, große Investoren und Acceleratoren, bis hin zu globalen Konzernen wie Google. Sie alle boten so genannte „Sessions“ zu diversen Themen an und öffneten sich damit den interessierten Teilnehmern zum Wissensaustausch und zum Networking. Das Angebot der Sessions reichte vom Workshop, über den Vortrag und die Diskussionsrunde, bis hin zum informellen „Connecten“ bei Drinks und Co und direktes Matchmaking für knapp 250 „Job Seeker“.

DIE SESSIONS: THEMATISCHER TIEFGANG & „HANDS ON“

Dabei war es Daniel Kilger – selber Gründer des Digital Health Sartups Smokeless – und seinen Unterstützern wichtig, dass die einzelnen Veranstaltungen eine hohe Qualität haben. Möglichst kleine Gruppen sollten dafür sorgen, dass die Teilnehmer interaktiv untereinander und mit den Experten arbeiten konnten.

Wie zum Beispiel beim Workshop „Live Hacking“ durch den WERK1 Resident Crashtest Security, der am Freitagabend stattfand. Ziel für die Teilnehmer war es, in einer Art „Escape the Room Challenge“ eine Website zu entdecken und zu verstehen, wie ein Hacker denkt. „Die Webseite, die ich im Vorhinein programmiert habe, enthält Sicherheitslücken“, erklärt Workshop-Leiter und Co-Founder von Crashtest Security, Janosch Maier. „Die sollen die Teilnehmer finden. Im Anschluss schalten wir die Sicherheitslücken zusammen aus. Wir arbeiten hier also wirklich „Hands On“ mit dem Thema Sicherheit.“

AUCH DIE PARTNER PROFITIERTEN VON DER TEILNAHME

Die Range der Teilnehmer war wie bei der Startup Safari generell sehr gemischt – was den Background aber auch das Knowhow betrifft. Vom Studenten bis zum Softwareentwickler war alles vertreten. Egal bei welchem Thema – „The Art of Pitching“, „Storytelling im Kontext einer Präsentation“, „Der Weg vom Angestellten zum Gründer“ und viele mehr – immer ging es darum, Wissen zu teilen, aber auch in den Aspekten Recruiting und Netzwerk von einander zu profitieren. Das Motiv für den WERK1 Resident Crashtest Security lag aber vor allem im Community-Gedanken, wie Mitgründer Janosch Maier sagt: „Wir wollten dem Startup Netzwerk mit unserer Beteiligung als Workshop-Ausrichter und damit als Partner der Startup Safari einfach etwas zurückgeben. Ich persönlich finde die Idee dahinter super, dass man wirklich die Möglichkeit hat, sich total flexibel genau das herauszupicken, was einen als Teilnehmer interessiert. Und wir Startups haben auf der anderen Seite die Chance, uns während der drei Tage einem breiten Publikum zu präsentieren.“

INITIATOR DANIEL KILGER IST „MEGA HAPPY“

Auch Daniel Kilger sieht die Startup Safari eher als Gelegenheit für Gründer und die Szene an sich, etwas an die Community zurückgeben. „Das Ganze ist für mich als eine Art Hobbyprojekt entstanden. Weil ich der Überzeugung bin, dass die Startup Familie hier in München Großes leisten kann.“ Damit scheint er Recht zu haben, schaut man sich die Ausmaße an, die das eigentlich erst einmal als „Pilot“ geplante Event schon innerhalb kürzester Zeit genommen hat. „Wir haben gar nicht erwartet, dass es so groß wird. Ursprünglich wollten wir einfach mal gucken, welche Partner im Boot wären und ob das überhaupt ein interessantes Thema für die Leute ist“, witzelt Kilger. „Und dann ist es ehrlich gesagt völlig eskaliert. Wir haben in acht Tagen mehr als 1500 Tickets verkauft und in nur 12 Wochen 75 Session an 25 Locations an den Start gebracht. Alle wichtigen Accelerator und Partner sind dabei. Dafür möchten wir an der Stelle noch einmal ganz herzlich danke sagen. Natürlich auch dem WERK1 als Hauptsponsor, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre. Wir sind mega happy!“

UND WAS SAGEN DIE TEILNEHMER?

Auch das Feedback der Teilnehmer, der am Freitagabend zum abschließenden Get-together – dem Silicon Drinkabout – im prall gefüllten WERK1 Café unter dem Motto „No talks, no bullshit, just networking and free beer“ mit den WERK1 Residents zusammenkamen, fiel durchweg positiv aus. Studentin Kim Nike Wiedenhold: „Ich hab leider nur am letzten Tag teilnehmen können, aber gleich mehrere Veranstaltungen besucht, weil ich mich mit dem Thema Gründen gerade stark beschäftige. Ich fand es vor allem super, dass man so easy in Kontakt kommt mit Experten aus vielen Bereichen, aber auch Gleichgesinnte trifft, mit denen man sich austauschen kann.“ Andere Teilnehmer hoben besonders die gute Organisation während der drei Tage hervor, den Facettenreichtum der Themen und Inhalte sowie die Qualität der Sessions. Letztere lag den Initiatoren besonders am Herz, betonte Daniel Kilger kurz vor dem kollektiven Aufbruch zur Closing Party im „Enter the Dragon“ am Lehnbachplatz in München. „In der Planung haben wir speziell Wert auf „nischige“ Themen und kleine Gruppen gelegt, sodass die Teilnehmer nicht nur zuhören, sondern interaktiv miteinander arbeiten können. Wo hat man denn schon die Möglichkeit, mal vor Profis zu pitschen, die einen sofort verbessern? Oder wann hast du mal die Chance zu Google reinzugehen und ganz locker mit ein paar der Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen?!“

 WHAT’S NEXT?!

Gute Frage… Wer keine Antwort auf sie weiß und auch leider die Startup Safari 2018 selber verpasst hat, darf aber jetzt ganz beruhigt sein: Es wir eine Wiederholung geben. Auch dafür haben Daniel Kilger und seine Supporter schon „große Pläne“. Wie die konkret aussehen, wird aber noch nicht verraten. Nur so viel lässt der Hauptinitiator blicken: „Wir werden das Ganze ausbauen, noch mehr in die Tiefe gehen.“ Fest steht: Das WERK1 wird als wichtiger Unterstützer der Startup Safari auch bei der Neuauflage maßgeblich involviert sein. Also: Stay tuned!

Netzwerken in der Startup-Szene: Das Gründerpokern ist zurück im WERK1

„Heads up“ im WERK1: Wir haben am Freitag den 6. April das erste Gründerpokern 2018 in München veranstaltet. Knapp 140 Gründer, Förderer wie Business Angels und andere Insider aus der Gründerszene sind für einen Abend in unserem Eventspace zusammengekommen, um sich besser kennenzulernen. Und was wäre dafür besser geeignet, als eine zwanglose Pokerrunde, in der man mit anderen Teilnehmern am eigenen Tisch, in den Pausen oder am Ende an der Cocktail-Bar ganz automatisch ins Gespräch kommt. Eine Netzwerk-Veranstaltung nach Maß also, die wir im WERK1 zum wiederholten male mit großem Erfolg ausgerichtet haben.

Dank der Experten vom Allgäuer Pokerclub ist die Veranstaltung grundsätzlich für alle offen. Die erfahrenen Dealer gaben zu Beginn eine kurze Einführung in die Grundregeln und Karten mit den wichtigsten Informationen lagen an jedem Tisch bereit. Außerdem behielten die Experten den gesamten Abend alles im Blick und halfen bei Fragen weiter, so dass bis zum Ende Experten und Anfänger an einem Tisch sitzen konnten und dem fachlichen Netzwerken nichts im Wege stand.

Mit deutlich mehr hungrigen Teilnehmern als geplant, war das einzige Problem, dass unser  Essen nicht für alle reichte. Die Freude über das große Interesse an der Veranstaltung tröstete uns jedoch darüber hinweg un da unser Event-Team natürlich die Kunst der Improvisation beherrscht, gab es nach einer kurzen Wartezeit noch ausreichend Pizza für alle – immer in direkter Nachbarschaft zu den Arbeitsplätzen von knapp 40 Startups und mehr als 100 Coworkern. Mehr Startup-Feeling geht wohl kaum.

So hatten alle ausreichend Energie, um bis in die Nacht erst am Pokertisch und nach und nach an der Cocktail-Bar Platz zu nehmen und es zog sich tatsächlich bis in den Samstag rein, bevor die letzten Karten am „Final Table“ ausgezählt wurden und die glücklichen Gewinner ihre Preise in Empfang nehmen konnten. Doch letztendlich gehörten alle Teilnehmer zu den Gewinnern, denn jeder von ihnen ist nun ein kleines Stück bekannter in der Münchner Startup-Szene als vorher. Und auch als Veranstalter sind wir ein weiteres Mal sehr stolz darauf, dass wir so viele spannende Persönlichkeiten im Rahmen eines tollen Events bei uns begrüßen konnten.

Digital Health meets InsurTech – die Pioniere eines modernen Gesundheitssystems im WERK1

Es kommt nicht häufig vor, dass wir schon vor einer Veranstaltung ins Schwitzen kommen. Doch zum Event „InsurTech meets Digital Health“ waren wir von der Zahl der Anmeldungen zuerst positiv überrascht, fürchteten dann aber zwischenzeitig, dass wir nicht allen Interessierten Platz bieten können. Letztendlich präsentierten wir uns im WERK1 aber wiedermal als souveräner Gastgeber.

INSURTECH MEETS DIGITAL HEALTH

Doch von vorne: Die Themen InsurTech und Digital Health haben dank unserer W1>>Forward-Programme einen festen Platz im WERK1. Was läge da näher, als beide Welten zusammenzubringen und genau das haben wir gemacht. Am 19. Februar haben wir gemeinsam mit unseren Partnern, dem InsurTech Hub München und Roche im WERK1 das erste offizielle Meetup zur Digitalisierung der Versicherungsbranche und des Gesundheitswesens organisiert. Mit über 350 Anmeldungen – inklusive einer 70 Personen langen Warteliste – fürchteten wir schon, dass wir nicht allen interessierten Teilnehmenden Platz bieten können. Doch wir mussten niemanden abweisen und letztendlich kamen alle in unserem bis auf den letzten Platz gefüllten Eventspace unter.

VOM PITCH ZUR PANEL-DISKUSSION

Die Bühne gehörte zunächst vier aufstrebenden Startups: FibricheckOttonovaSkinVisionTeleclinic, teils schon bekannte Namen in Startup-Kreisen und alle pitchten ihre Konzepte vor versammelten Experten. Diese kamen teils von großen Unternehmen der Branche, aber auch potentielle Investoren waren unter den Besuchern. Kurze Keynotes von Munich Re und der Schön Klinik gaben einen Einblick in aktuelle Herausforderungen beider Branchen. Im folgenden Experten-Panel, moderiert von Dr. Dominik Pförringer, diskutierten Benedikt Zacher – CEO bei BK Ventures, Dr. Jochen Hurlebaus – Head of Central R&D Services – Innovation & IP Management bei Roche Diagnostics, Carol Wildhagen – CEO und Co-Founder von Ariana Health und Dr. Regina Vetters – Head of Digital and Innovation bei BARMER über den Bedarf zur Digitalisierung beider Branchen und gaben anwesenden Startup-Vertretern Tipps, um auf ihrem Gebiet erfolgreich zu sein. Insgesamt ein rundes Programm, in dem sich nahezu alle Anwesenden auf die ein oder andere Art wiederfanden.

Gegen 21 Uhr war das offizielle Programm dann vorbei und bei Snacks und Getränken konnten alle Anwesenden die vielen Informationen in netter Runde verdauen. Zeit für Networking und direkten Austausch untereinander war natürlich auch noch.

Wir freuen uns, auch weiterhin vom WERK1 aus mit kreativen Startup-Konzepten und einer Plattform für den direkten Austausch neue Impulse für die Versicherungswirtschaft und das Gesundheitswesen zu geben. Auch unsere WERK1-Community kann davon nur profitieren.

FEEDBACK ZUM EVENT

Dank Organisation via Meetup haben wir viel interessantes Feedback im direkten Anschluss an das Event bekommen – vielen Dank dafür. Hier ein paar Auszüge: