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KI-basierte Transportoptimierung – Smartlane digitalisiert die Logistikbranche

Eine effiziente Transportlogistik ist ein wichtiger Pfeiler für eine florierende Wirtschaft. Doch aufgrund veralteter Software und immer komplexer werdenden Prozessen und Anforderungen nagt der Zahn der Zeit an einer der Branchen, welche die Welt am Laufen hält. Die meisten Logistikunternehmen arbeiten noch sehr analog und gefährden damit ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit – mit Hilfe von Smartlane kann sich das jetzt ändern. Vereinfacht gesagt, digitalisiert, automatisiert und optimiert Smartlane das Transportmanagement und hilft Disponenten sich an die wachsenden Anforderungen erfolgreich anzupassen. Smartlane senkt die operativen Kosten bei den Logistikern dadurch um bis zu 30 % und schafft ein neues Level an Transparenz in den Transportprozessen.

DER WUNSCH VOM EIGENEN STARTUP

Florian Schimandl und Dr. Mathias Baur lernten sich während der Forschung an der Technischen Universität München kennen. Florian erinnert sich: „Damals trafen wir die Entscheidung, dass die Dinge, die in der Forschung entwickelt wurden in die Wirtschaft gebracht werden müssten. Die entwickelten Tools und Erkenntnisse sollten genutzt werden, um einen Mehrwert für die Allgemeinheit zu schaffen. Um dies in die Tat umzusetzen, haben wir uns auf ein EXIST-Gründerstipendium beworben und dies auch erhalten.“ Ein Jahr später kam Monja Mühling ebenfalls über die TUM hinzu und 2015 erfolgte die Gründung von Smartlane.

Die Gewissheit etwas Eigenes aufbauen zu wollen, entwickelte sich bei Mathias früh. In der wissenschaftlichen Projektarbeit hatte er sich bereits wohl gefühlt, aber der Drang selbst zu gründen überwog, wie er mit ruhiger und besonnener Stimme erklärt: “Ich wollte eigentlich schon immer selbst etwas bewegen.”

Monja interviewte im Rahmen ihrer Masterarbeit zahlreiche Gründer-Teams. “Nach fünfzehn Interviews wurde ich von zwei Teams gefragt, was ich nach dem Studium vorhabe. Im Nachgang führte ich mit den Teams noch weitere Gespräche und wendete den Blick zum ersten Mal darauf, vielleicht auch mal selbst zu gründen“, erzählt Monja. Die letztendliche Entscheidung zu gründen, beruhte in ihrem Fall eher auf einer persönlichen Basis, da sie mit Florian und Mathias die richtigen Partner dafür fand.     

DER PAIN POINT DER LOGISTIKBRANCHE

Wie eingangs erwähnt, erwies sich die Transportlogistik-Branche bezüglich der Digitalisierung als recht resistent, erklärt das Team. In der Branche sei immer noch viel statische Software, teilweise aus den 90er Jahren, im Einsatz. „Es gibt auch Unternehmen, die ihre Logistik irgendwann in den 80ern etabliert haben und sich seither sagen – es funktioniert ja, warum muss ich was ändern?“, sagt Mathias.

Die Branche ist also sehr traditionell aufgestellt, doch langsam kommt Bewegung hinein, denn vor allem große Player wie Amazon mischen das Spielfeld auf. „Wir merken, dass die Logistiker viel offener geworden sind. Sie sitzen auf Bergen von Daten, tun aber effektiv nichts damit. Die Bereitschaft dies zu ändern ist jetzt da“, stellt Mathias fest.

Hier kommt die Software von Smartlane ins Spiel. Sie optimiert die Transportlogistik und ist auch für den Einsatz in komplexen IT-Umgebungen geschaffen. Was Smartlane von anderen Angeboten in dem Bereich abhebt, ist die vollautomatisierte Analyse von Daten und das daraus entstehende Optimierungspotenzial für die Transportlogistik. So können Disponenten ihr Transportmanagement nach eigenen Bedürfnissen optimieren, je nachdem ob Sie Kosten einsparen oder ihre Servicequalität steigern möchten. Smartlanes smarte Technologie im Hintergrund ermittelt aus vielen möglichen Szenarien stets automatisch das individuell beste Optimierungsergebnis. Zu den Kunden von Smartlane zählen inzwischen schon Big Player wie METRO.

DIE FINANZIERUNG – SOLIDE BASIS UND EINSTIEG VON FRANK THELEN MIT FREIGEIST

Nach dem EXIST-Gründerstipendium verfolgte das Gründer-Team dann Bootstrapping über andere Softwareentwicklungsprojekte, um weiterhin an ihrem Projekt arbeiten zu können. So konnten sie ihr Produkt konkret auf den Markt formen, um damit Geld zu verdienen. Dennoch hätte das nicht gereicht, um das Produkt ganz groß rauszubringen. Ende 2016 erfolgt die erste Finanzierung über das Family Office Ideenschaft Invest. Anfang 2017 stellte Smartlane dann seine ersten beiden Mitarbeiter ein.  2018 kamen noch der Mobility Fund und Next Logistics Accelerator als Investoren dazu. Das Ziel war immer, ein skalierbares Produkt auf den Markt zu bringen und im Oktober 2019 passierte das, was nur wenigen Startups vergönnt ist: Der aus der TV-Sendung “Die Höhle der Löwen” bekannte Frank Thelen stieg mit ein. Smartlane hatte Frank Thelen bzw. das Unternehmen Freigeist als potenziellen Investoren erstmal gar nicht auf dem Schirm, bis ein Mitarbeiter von Freigeist „bei Smartlane an die Tür klopfte“.    

DER STANDORT MÜNCHEN

Vor allem der universitär-technische Hintergrund der bayerischen Hauptstadt ist ein großes Plus für München im Kampf um den Titel, das beste Startup-Hub Deutschlands zu sein. „Die Technische Universität München, aber auch die LMU machen gute Programme und fördern wahnsinnig das Unternehmertum.“, sagt Monja. Sie alle drei haben sich immer gut aufgehoben gefühlt in München.

SMARTLANE UND DAS WERK1

Außerhalb des universitären Campus, hatten die Gründer ihr erstes Büro tatsächlich im WERK1. Mit dem Wachstum ergab sich im WERK1 auch immer flexibel die Möglichkeit größere Flächen zu beziehen. „Im Endeffekt können wir hier in Ruhe arbeiten und es besteht immer ein intensiver Austausch zwischen den Startups. Es vergeht kein Tag, wo wir nicht eine Anfrage bekommen oder selbst bei jemandem fragen: Hey, wie hast du das gemacht? Wie habt ihr das gelöst? Könnt ihr uns jemanden empfehlen für bestimmte Bereiche usw.. Das ist wahnsinnig hilfreich, um schneller vorwärts zu kommen.“, sagt Florian. Die Community und die Möglichkeit zum uneingeschränkten Networking innerhalb des WERK1 und den transparenten Austausch schätzt das Smartlane-Team besonders.

DIE SMARTLANE TIPPS FÜR STARTUPS

Smartlane hat sich immer gut überlegt, mit welchen Investoren sie sich „verheiraten“ wie Monja sagt. Eine starke Due-Diligence sei auch auf Seiten der Gründer unabdingbar. „Es ist ganz wichtig, diesen essentiellen Pool der Geldgeber so zu halten, dass er zu uns passt. Unser Rezept ist, dass wir in den Entscheidungsprozessen bis heute schlank aufgestellt sind und alle Entscheidungen einstimmig beschließen. Weil eben auch alle uns vertrauen.“, erklärt sie. Ebenso wichtig sei aber auch das eigene Durchhaltevermögen, egal wie schwierig es wird.  

„Nach außen hin sieht man natürlich immer mehr die Highlights, aber ich glaube, es gibt kein Unternehmen in der Gründungsphase, das nur Highlights hat, erzählt Mathias und erläutert weiter: „Das war bei uns definitiv auch nicht so. Und wir hatten viele Phasen, in denen wir uns nicht vorstellen konnten wo wir in einem halben Jahr stehen, wie wir das alles eigentlich finanzieren könnten. An dem Punkt steht wahrscheinlich jeder Gründer in irgendeiner Phase. Da muss man auch mal die eigenen Grenzen überwinden. Das ist dann hart, aber ich glaube, was uns schon immer stark gemacht hat, ist wirklich das sehr starke Durchhaltevermögen.“

Wichtig sei laut Monja auch, an seinem Produkt fokussiert zu arbeiten: „Konzentriert Euch auf das wirklich Wichtige. Dann nimmt es Schritt für Schritt andere Dimensionen an. Das muss man aber auch feiern, denn die nächste Entscheidung, die einen in die Richtung des Erfolgs führt, steht immer bevor.“

Einen besonderen Tipp für Startups gibt uns Florian noch mit: „Wenn Ihr gründen wollt, sucht euch eine Community. Das macht das Leben deutlich einfacher.“

Wir wünschen unserem Startup Smartlane weiterhin viel Erfolg bei der Eroberung der Transportlogistik-Branche.

Startup: Smartlane
Kontakt: info@smartlane.de
Webseite: www.smartlane.de

Reparaturanleitungen und Ersatzteile bei Clonck: Alles für Auto-Schrauber in einer App

„Pascal ist ein begeisterter Autoschrauber“, sagt Joshua Worger über seinen Mitgründer Pascal Walter. „In seiner Freizeit bastelt er an seinem Wagen, macht Reparaturen, baut Ersatzteile ein.“ Als die beiden vor zwei Jahren eine gemeinsame Fahrt im FlixBus machen, erzählt Pascal von seinem Hobby, seiner Leidenschaft. Und auch von den Problemen, die Schrauber haben: Reparaturanleitungen gibt es entweder als Buch und nur mit viel Glück passend für das eigene Fahrzeug, oder in Internetforen und Youtube-Videos – inklusive der Gefahr, das geliebte Auto mit dem gelieferten Halbwissen erst recht reparaturbedürftig zu machen.

Joshua erkennt schnell die zentrale Herausforderung für die Szene: Es gibt kein Angebot, das die Bedürfnisse der Autobastler schnell und zuverlässig abdeckt. Als Pascal im FlixBus erzählt, wie gerne er eine Plattform für die Schrauber etablieren würde, ist Joshua dennoch zunächst skeptisch: „Ich dachte, da geht es um 10.000 Leutchen oder so.“ Pascal belehrt ihn eines Besseren – Millionen Menschen gestalten ihre Freizeit, indem sie an ihrem Allerliebsten arbeiten: dem Auto. „Schon fand ich das Thema interessant“, lacht Joshua. Zudem erkannten sie einen zweiten Pain Point: Die Bestellung der passenden Ersatzteile ist in gängigen Online-Shops für Kfz-Ersatzteile oft sehr schwierig. Bei Clonck werden diese Probleme gelöst, indem der Ersatzteilkauf für den Kunden so leicht wie nie zuvor gemacht wird. In der Clonck App wählt der Nutzer anhand einer Grafik seines Fahrzeugs das Bauteil aus, das er repariereren/austauschen möchte und bekommt sofort das passende Ersatzteil angezeigt, das er dann direkt in der App bestellen kann. Der Kunde, der bei Clonck bestellt, braucht kein Fachwissen um das richtige Ersatzteil zu bestellen.

Clonck ist die Rettung der Hobbyschrauber

Und schon ist auch ein Geschäftsmodell geboren: zusammen mit Christian Reimann gründen Worger und Walter, ein Start-up, das die Bedürfnisse der Schrauber-Gemeinschaft erfüllen soll: online, unkompliziert, schnell und verlässlich. Heute steht Clonck kurz vor dem Markteintritt. Über die Clonck-App können Hobbybastler ein Modell ihres Fahrzeugs abrufen und genau auswählen, welches Ersatzteil sie benötigen. Langfristig soll das Auto sogar als 3D-Modell abrufbar sein – damit findet sich der Kunde noch leichter zurechtfindet.

Es bestehen Kooperationen mit unterschiedlichen Teilehändlern. Die Wahl zwischen Originalteil und Zubehörteile trifft der Nutzer innerhalb der Clonck App. Nachdem die Entscheidung – welches Teil er kaufen möchte – getroffen ist, wird der Nutzer auf die Seite des Partner weitergeleitet. Sie erhalten garantiert das richtige Teil – passend genau für ihr Fahrzeug. Dies geschieht über die Entschlüsselung der Fahrgestellnummer (FIN). Aktuell läuft die Partnerschaft als Affiliate-Lösung, im Frühsommer will Clonck sich zum Marktplatz entwickelt haben und den Kauf direkt abwickeln. Außerdem bietet das Team auch Original-Reparaturanleitungen an. Damit hat der Schrauber eine umfassende und garantiert verlässliche Hilfe. „Langfristig wollen wir eine Community aufbauen, damit Nutzer sich austauschen können“, sagt Worger. „Wir möchten es den Leuten ermöglichen, alle gängigen Reparaturarbeiten an ihrem Auto selbst zu erledigen, ohne teure Werkstatt.“

Warum nicht auch selbst gründen?

Für Worger ist das Start-up nicht die erste Gründung. Nach einigen Stationen im Vertrieb war er bis 2017 bei Invest in Bavaria tätig und hat dort erstmals die Start-up-Szene kennengelernt. „Irgendwann dachte ich mir: Es macht natürlich Spaß, die Entrepreneure zu unterstützen – aber noch mehr Spaß macht es ja vielleicht, selbst zu gründen. So kam eines zum anderen“, erklärt Worger. 2017 startet er 18points, eine Gesetze-App für Jurastudenten.

Flügge-Förderung als Starthilfe

Damals sichert er sich ein Exist-Gründerstipendium. Das will er mit Clonck möglichst wiederholen – und wird abgelehnt. „Das hat uns natürlich alle sehr traurig gemacht“, sagt Worger. Lange allerdings hat er keinen Grund, Trübsal zu blasen. Denn schnell tut sich eine Alternative auf: Die Flügge-Förderung, das Bayerische Förderprogramm zur Unterstützung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz. „Wir haben unsere Exist-Anträge noch einmal überarbeitet und komprimiert und uns dann beworben“, erzählt Worger. Diesmal klappt es mit der Förderung. Über Flügge erhalten Worger und sein Team jeweils 2.500 Euro „Gehalt“ im Monat über
ein Stipendium, zudem werden bestimmte Sachausgaben finanziert.
„Wir hätten unsere Idee auch ohne die Förderung vorangetrieben“, sagt der Clonck-Gründer. „Aber Flügge ermöglicht es uns, dass alle Team-Mitglieder Vollzeit an unserem Projekt arbeiten können, dass wir alle verfügbaren Kompetenzen stets nutzen können, das ist eine große Hilfe.“

Lass uns noch ein bisschen bleiben – Clonck im Werk1

Die Förderung also hat Joshua bereitwillig gewechselt. Anders sieht es mit dem Arbeitsplatz aus. Seit dem Start von 18Points sitzt er mit seinem Team im Werk1 – und will so gar nicht gehen: „Ich weiß, die Regeln sind die Regeln“, sagt der Gründer. „Man darf nur zwei Jahre bleiben. Deswegen müssen wir bald ausziehen. Aber ich will nicht weg!“ Die Werk1-Family, so Joshua, bietet alles, was das Herz begehrt. „Das ist in München der beste Platz für Start-ups“, sagt er. „Hier gibt es super Räumlichkeiten zum fairen Preis, das Ökosystem aus Gründern stimmt perfekt, der Kontakt zu den anderen Start-ups ist super.“ Und sogar der Kaffee schmeckt, erklärt Joshua. Er kann als alter Hase im Werk1 natürlich auch einschätzen, welche Benefits die Community gerade für junge Gründungen mit sich bringt: Start-Hilfe in Form von Mentoring und Netzwerk-Events zum Beispiel.

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Startup: Clonck
Kontakt:  contact@clonck.com
Webseite:  www.clonck.com

Mit KI die Welt der Forstwirtschaft und der Versicherungen revolutionieren – OCELL macht smarte Analysen von Luftbildern

Ein Förster geht in den Wald und beurteilt den Bestand seiner Bäume. Dabei kann er sich auf seine Ausbildung und Erfahrungswerte verlassen. Das ist im Jahr 2020 wichtiger denn je, denn die trockenen Sommer der Jahre 2018/2019 haben besonders den heimischen Fichten sehr zugesetzt. Der Qualitätsverlust dieses Rohstoffes wirkt sich bereits auf den internationalen Holzhandel aus.Infolgedessen müssen tausende Hektar große Bestände regelmäßig auf Schäden und Befall von Borkenkäfern überwacht werden. Normalerweise würde man hier mit viel Manpower vorgehen, was mit hohen Personalkosten, unbeständiger Qualität und viel Zeit verbunden ist.

DIE DIGITALISIERTE LÖSUNG VON OCELL

Der sich an dieser Stelle zuspitzende Pain Point der Forstwirtschaft wird durch das Startup OCELL aufgegriffen. Die drei Gründer bieten eine auf KI basierte Analyse von Luftbildern an. Aber warum haben sie sich gerade für die deutsche Forstwirtschaft als Use Case entschieden? “Der Forstbereich war für uns einfach ein super Startbereich. Wir können an Leute herantreten, die ein Problem haben und händeringend nach Lösungen suchen”, verriet uns David Dohmen von OCELL. Das Startup verfügt über ein großes Netzwerk an Piloten, die für sie die Luftaufnahmen machen, welche wiederum von der von OCELL entwickelten Machine Learning Software analysiert werden.“Anfangs haben die Großwaldbesitzer ganz schnell verstanden: Die Jungs haben wenig Ahnung von Wald, aber: Wir aus der Forstwirtschaft haben kaum Erfahrung mit Big Data und künstlicher Intelligenz. Man hilft sich hier gegenseitig. ​Wir konnten extrem viel von unseren Pilotkunden lernen und bieten heute ein Produkt an, das sehr gut angenommen und sogar weiterempfohlen wird.”, ​so David.“In der Forstbranche geht es um Aspekte wie ​Baumartenverteilung, Baumhöhen und potenziellen Zuwachs.​ Da kommen auch Themen wie CO2-Up take auf: Also falls eine Umlage kommt, kann man ermitteln wie viel CO2 der Wald überhaupt verspeist. Das ist eines der Zukunftsthemen zusammen mit Borkenkäfer-Früherkennung, um in diesem Bereich auch rechtzeitig agieren zu können, bevor der ganze Waldstrich weg ist.”Im Feldeinsatz konnte sich die OCELL Software bereits beweisen.

DER PROOF POINT DES STARTUPS

“Einerseits klassifizieren wir die Bäume. Wir können genau sagen, wo welcher Baum steht und anhand der Höhen können wir auch Alter und Holzvolumen abschätzen.” David erklärt, dass es OCELL auch möglich ist, zu analysieren, in welchem Alter der Baum wie schnell wächst. Ebenso lässt sich mit den analysierten Daten eine Aussage darüber treffen, wie vieler im nächsten Jahr wachsen wird. Für die Zuwächse gibt es Ertragstafeln.Die von OCELL entwickelte KI ist auch voll vernetzt. Die sehr gute Datenlage, lässt sich mit einer sehr guten wissenschaftlichen Basis fundiert kombinieren. “Wir arbeiten auch mit Harvester zusammen. Das sind die Maschinen, welche die Bäume herausschneiden. Deren Daten werden direkt in unsere Modelle zurück gefüttert. Das ist alles auch wieder Training und verbessert das Modell kontinuierlich mit jedem neuen Kunden.”

WIE IMMER GILT: HAUPTSACHE GUT VERSICHERT

In der Forstbranche kam das Startup sehr gut an, der nächste Markt, den sie erobern wollen sind Versicherungen: “Das ist eine ganz andere Branche. Aber auch hier gibt es relevante Erkenntnisse aus Luftdaten zu extrahieren und effizient anzubieten.” Den Kunden interessieren an dieser Stelle zwei Aspekte: Zum einen das vorherige Risiko – wie hoch ist beispielsweise das Risiko für ein Gebäude. Hat man ein normales, oder ein Flachdach, eine Versicherung für letzteres ist teurer.Hier verbirgt sich viel potenzieller Schaden und Risiko. Diese Infos stehen, laut David, den Erstversicherern teilweise nicht oder nur sehr unzureichend zur Verfügung. OCELLs Ansatz ist es, über die Objekt-Standorte die Gebäude-Parameter wie Flachdach, Steildach, nahestehende Bäume, Solarzellen oder auch die Materialqualität des Daches an die Versicherungen weiterzugeben. Der zweite Aspekt befasst sich im Nachhinein mit der Schadensanalyse. Wenn beispielsweise drei Ortschaften von einem Sturm heimgesucht werden, fliegt OCELL drüber und erstellt die Bilder mit einem Flugzeug, welches auch unter der Wolkendecke fliegen kann – anders als der Satellit – und erfasst die Daten. Hier liegt auch der große Vorteil von OCELL: Luftaufnahmen und Analyse aus einer Hand.

OCELL UND DAS WERK1

Zwei der drei Gründer von OCELL haben einen Date Science Background und kommen aus einem anderen Startup. Alle drei schnuppern schon seit längerem die berühmte“Startup-Luft”, ​aber konnten vorher auch in Großkonzernen Erfahrungen sammeln.“Die riesen Motivation ist eher das eigene Ding aufzubauen, mehr und schneller bewegen zu können. ​Mit unserer Data Science Qualifikation haben wir den Luxus auf viele faszinierende Probleme zu stoßen und innovative Lösungen anbieten zu dürfen, was uns immer enorm antreibt!​”, so David.

Das Team wurde auf WERK1 per Empfehlung von Crashtest Security aufmerksam, einem weiteren im WERK1 gewachsenem Startup. Beide Teams kamen auf einem Alumni-Event von XPRENEURS ins Gespräch. “Die meinten, sie sitzen jetzt dort und lieben das WERK1. Da haben wir uns dann auch einfach direkt beworben. Wir sind hier auch absolut happy.”

Wir von WERK1 freuen uns darauf, dass wir OCELL in ihrer nächsten Entwicklungsphase begleiten dürfen.

Ocell

Startup: OCELL
Kontakt:  info@ocell.io
Webseite:  ocell.io

Eine Welt ohne Schranken – das Startup Peter Park digitalisiert das Parkraummanagement

Genug Parkplätze für alle und das auch im Zentrum von Großstädten? Keine Warteschlangen beim Automaten, keine verzweifelten Suchen nach freien Parkplätzen nach der Arbeit? – Was sich erst einmal utopisch anhört, ist bereits Realität. Die Gründer des WERK1-Startups Peter Park erkannten, wie die Branche des Parkraummanagements durch Digitalisierung eine optimale und stressfreie Parkflächennutzung erzielen kann.

Mit der Cloud-basierten B2B-Plattform für Betreiber ermöglicht der Software Dienstleister Peter Park einfaches Verwalten und die effiziente Nutzung von Parkflächen und Parkhäusern. Die Idee dahinter: Parkflächen können mit der Peter Park Software digitalisiert werden – beim Ein- und Ausfahren werden die Kennzeichen gescannt und die Parkdauer automatisch ermittelt. Der Parkende kann entweder per App oder am Automaten nach Angabe des Kennzeichens ganz bequem die Parkgebühr bezahlen. In der Branche werden Parkräume oft als statisch verstanden. Bei Peter Park begreift man Parkplätze als flexibel nutzbare Flächen, die mithilfe digitaler Abbildungen zu Tag und Nachtzeiten unterschiedlich genutzt werden können – ein bisschen wie Airbnb für Parkplätze also.

Die Vision eines derartigen Software-Services für Betreiber ist einmalig in Deutschland. „Die Software-zentrierte Herangehensweise hat deutliche Vorteile“, zeigt Florian Schaule, CTO bei Peter Park. „Sie ist flexibel und skalierbar, lohnt sich also für große Parkhäuser genauso wie für kleinere Parkflächen, bei welchen sich die Installation teurer Hardware-Systeme, die zudem regelmäßig gewartet werden müssen, nicht rentieren.“ Das Software-System funktioniert über eine vollautomatisierte Cloud – damit entfallen die Anschaffungs- und Wartungskosten von Servern, teure Updates und zeitaufwändigen Backups.

Startup vs. Festanstellung im Konzern

Die Gründer kennen sich bereits seit ihrer Arbeit für ein Projekt im Bereich Mobility App Development und entdeckten in der aktuellen Parkplatz-Situation einen Pain Point. Anfang 2019 entwickelten sie ihre Idee zum Produkt. Das System hat sich inzwischen bereits bundesweit in 50 Städten bewährt, von Garmisch bis Hamburg.

COO Patrick Bartler schätzt die Flexibilität und die Freiheit im Startup, etwas Eigenes zu entwickeln und aufzubauen. „Das Interessante am Gründen ist, dass man sich einerseits wahnsinnig reinhängen kann, aber auch ziemlich viele Freiheiten durch die eigene Priorisierung hat und dadurch sehr effizient arbeitet“, schilderte CEO Maximilian Schlereth. In Konzernen wird man oft mit dem Fakt konfrontiert, dass Probleme immer nur von einer Sichtweise betrachtet werden. Bei einem Startup hingegen hat man die Möglichkeit, „Probleme aus einer komplett neuen Perspektive anzugehen“, so Maximilian.

Peter Park und das WERK1

Seit einigen Monaten ist Peter Park nun Teil der WERK1 Family – doch wie sind sie eigentlich auf das WERK1 aufmerksam geworden? Für Maximilian, Florian und Patrick war das wichtigste Kriterium, einen Officespace mit einer guten Startup-Nachbarschaft zu finden: „Wir wollten wohin, wo es mehr nach Startup riecht“, so Patrick. Im WERK1 bekommen sie genau das: „Der Austausch mit der WERK1 Community, der direkte Zugang zu den Teams sowie die Chance, Beziehungen auf einer persönlichen Ebene aufzubauen“ waren für Maximilian Grund genug, die Office-Zelte von Peter Park im WERK1 aufzuschlagen. Auch von anderen Startups hatten sie bereits von der Möglichkeit gehört, hier eine starke Community aufzubauen, in der man sich gegenseitig unterstützt und von der Erfahrung anderer Startups profitiert. Als Start-Hilfe unterstützt das System von WERK1 mit Mentoring und Events. Die Community, die Location, die Räume sind einfach genial!“ kommentiert Maximilian. „Wo kriegt man in München schon sowas?“

Recruiting für Startups: Vernetzt euch!

Jedes Startup kommt früher oder später an den Punkt, an dem Recruiting eine immer wichtiger werdende Rolle spielt. Vor allem als Startup ist es eine Herausforderung, junge, hochqualifizierte Talente zu begeistern. Die bisherigen Anstellungen bei Peter Park funktionierten hauptsächlich über ihr eigenes Netzwerk und Abwerbungen aus den Kaderschmieden der deutschen Wirtschaft. Vor allem Leute, die direkt mit den Gründern zusammenarbeiten wollen, an einem Startup mitwirken oder den direkten Effekt und Erfolg sehen wollen, sind die besten Kandidaten. Der Standortvorteil Münchens ist sowohl in Hinblick auf die Anwerbung hochqualifizierter Talente als auch in Hinblick auf die Kundengewinnung herausragend. Die Möglichkeit des persönlichen Kontakts zwischen Gründer und potenziellen Mitarbeitern oder Talenten ist schneller realisierbar. Ebenso wichtig wie das Netzwerk ist auch die Sichtbarkeit des Startups, da zwar das positive Startup-Image vorliegt, aber der Bekanntheitsgrad, wie z.B. bei einem alteingesessenen Dax Konzern, gerade am Anfang nicht so hoch ist. „Aus diesem Grund muss die Sichtbarkeit von jungen, ambitionierten Startups gefördert werden, um geeignete Mitarbeiter anzuziehen“, so Peter Park. Das sehen wir ebenso.

Wir von WERK1 freuen uns darauf, Peter Park in ihrer nächsten Entwicklungsphase zu begleiten!

Peter Park Logo

Startup: peter park
Kontakt: info@peter-park.de
Webseite: www.peter-park.de

“Wir müssen reden” – Logopädie-App-Entwickler neolexon überzeugt 45 Krankenkassen

Update: 3. Februar 2020 |

neolexon Artikulations-App: Mehr als jede dritte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland erstattet seit 1. Februar die App von Neolexon. 

Die ersten Wörter sind besondere Momente, für Kinder und ihre Eltern. Aber nicht jedes Kind spricht gleich problemfrei, bei 1,12 Millionen Kindern in Deutschland ist die Sprach- entwicklung beeinträchtigt. Meistens hakt es an der Aussprache. Wird eine Artikulations- störung beim Kind frühzeitig erkannt und sprachtherapeutisch betreut, lässt sich diese gut behandeln. 

Entscheidend für einen Behandlungserfolg ist regelmäßiges Üben. Herkömmliche Übungs- aufgaben und -blätter sind für Kinder meist wenig motivierend. Die neolexon Artikulations-App setzt auf Gamification. Zusammen mit der Spielfigur feilen Kinder in fünf abwechslungsreichen Spielmodulen an ihrer Aussprache. Die Übungsaufgaben werden vorher von einem Sprachtherapeuten eingestellt und je nach Therapieerfolg angepasst. Somit kann die Aussprache zielgenau therapiert werden. Das Ziel: Die App soll den Kindern Spaß machen, ihre Lust an der Sprachtherapie steigern und die Therapie schneller zum Erfolg führen. 

Die App wurde von Sprachtherapeutinnen und Wissenschaftlern der neolexon UG entwi- ckelt. Die neolexon UG ist eine Ausgründung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nachdem das Münchner Startup in den vergangenen Monaten bereits die ersten Kranken- kassen für eine Kostenübernahme der neolexon Artikulations-App gewinnen konnte, verkündet es nun einen weiteren großen Erfolg: Zum 1. Februar unterstützen auf einen Schlag 45 Betriebs- krankenkassen das neue Versorgungsangebot. Für Versicherte, die sich in einer logopädi- schen Behandlung befinden, übernehmen somit aktuell bundesweit 46 gesetzliche und 3 private Krankenkassen die Kosten. 

Die neolexon Artikulations-App ist die erste Sprachtherapie-App in Deutschland, die als Medizinprodukt eingetragen ist. Sie wird bereits von zahlreichen Logopäden in ganz Deutschland als Er- gänzung zur Therapie angeboten. Sowohl der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. sowie der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. berichten positiv über die Innovationen der neolexon UG, die bereits zahlreiche Auszeichnungen auf Bundes- und Landesebene erhalten hat.


Neolexon im WERK1

Wir müssen reden. Wir alle. Sprechen ist unsere Verbindung zur Welt. Doch für viele Menschen ist das „leichter gesagt als getan“. Wie wichtig das für unseren Alltag ist, merkt man besonders, wenn zum Beispiel durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu Sprechen verloren geht und man sich mühsam in die Welt der akustischen Kommunikation zurückkämpfen muss. Das WERK1-Startup Neolexon hilft dabei – mit der modernsten Logopädie-App auf dem Markt.

Üben – der Schlüssel zum Therapie-Erfolg – Eigentlich

10 Stunden Sprachtherapie pro Woche empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Neurologie. Die Realität sieht anders aus: In der Therapie üben Patienten in der Regel gerade einmal eine Stunde pro Woche. Viel zu wenig und aktuelle Angebote sind wenig auf Alltagssituationen zugeschnitten. Da muss eine Lösung her, fand Hanna Jakob. Als sie während ihres Sprachtherapie-Studiums in einer Klinik als Sprachtherapeutin arbeitete, war oft nicht einmal Zeit für diese so wichtige Übungssession, weil die Patienten erst einmal den Schluckreflex trainieren mussten. Auch die bereits vorhandenen, therapiebegleitenden Apps waren nicht benutzerfreundlich und damit wenig hilfreich. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse gründete Hanna 2017 deshalb zusammen mit ihrer Sprachtherapeuten-Kollegin Mona Späth Neolexon.

Neolexon – Smartes Sprachtraining

Das digitale Logopädie-Therapiesystem Neolexon umfasst sowohl eine App für Therapeuten, als auch eine zum Eigentraining für Patienten und ist als Medizinprodukt zertifiziert. Basis ist eine einzigartige Datenbank, mit rund 10.000 Übungsbegriffen mit zugehörigen Bildern und Aussprache-Videoclips. Daraus können Logopäden ein individuelles Set an Begriffen erstellen, die sich sowohl unter therapeutischen Aspekten, als auch hinsichtlich ihrer Alltagsrelevanz für den jeweiligen Patienten am besten eignen. Mit diesem wissenschaftlich fundierten, höchst flexiblen System hebt sich Neolexon deutlich von anderen Sprachtraining-Apps ab. Darüber hinaus sind  viele Motivationselemente eingereiht, damit das Üben auch zuhause Spaß macht und effektiv ist. Im April 2019 folgte die Version neolexon Artikulations-App für Kinder mit Artikulationsstörungen. Ideen zu weiteren Anwendungsfeldern gehen den beiden Gründerinnen so schnell nicht aus – auch dank ihrer nach wie vor engen Bindung zum Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung der LMU München.

Neolexon zum Fliegen bringen

Jetzt gilt es allerdings, das bestehende, System an den Mann und die Frau zu bringen. Aufgrund unterschiedlichster Interessensgruppen wie Therapeuten, Patienten, Angehörigen, Kliniken und Krankenkassen, muss Neolexon auf vielerlei Ebenen agieren. Letztere sind dabei das wichtigste und gleichzeitig aufwendigste Projekt. Einen ersten großen Milestone hat Neolexon bereits hinter sich: Die Aufnahme der neolexon Artikulations-App in das Programm der Techniker Krankenkasse.

Ins WERK1 gekommen, um (so lange wie möglich) zu bleiben

Nach mehreren Förderprogrammen wie EXIST und FLÜGGE steht das insgesamt vierköpfige Gründerteam mit ihrem Startup nun auf eigenen Beinen. Nach der ersten Phase an der Uni konnten sie, wie Hanna noch immer sichtlich erleichtert erzählt, „sehr kurzfristig“ ins WERK1 umziehen. Die Kombination aus eigenem Büro plus Austausch mit anderen Startups – entweder im WERK1-Alltag oder auf diversen Inhouse-Events wie z.B. dem „AfterWERK“ – bildet für sie das ideale Wachstumsumfeld. Und wenn dementsprechend der Platzbedarf bei Neolexon in nächster Zeit wächst, findet sich im WERK1 auf jeden Fall eine Lösung. Da ist sich Hanna sicher. So schnell wollen sie und ihr Team hier definitiv nicht weg! Im Gegenzug tragen sie als eines der wenigen Medi-Startups fleißig zur Diversität in der WERK1-Community bei.

Neolexon - Logo

Startup: Neolexon
Kontakt: info@neolexon.de
Webseite: www.neolexon.de

Mit zentor auf dem richtigen Weg zu einem erfüllten Leben im WERK1

Neujahresvorsätze hat bzw. kennt jeder. Das neue Jahr beginnt und wir möchten etwas verändern: Öfter zum Sport gehen, in der Arbeit richtig durchstarten, endlich die große Liebe finden oder einfach wieder glücklicher sein. Doch wie definiert sich eigentlich Glück? Warum fühlen sich viele so rastlos und unzufrieden, obwohl die üblichen „Checkboxen“ im Leben wie Erfolg im Beruf, tolle Familie und Gesundheit abgehakt sind? Was genau fehlt?

Diese Erfahrung hat auch WERK1-Startup-Gründer Valentin Schellhaas gemacht. Die Frage nach „Glück“ im Leben sei gesellschaftlich und auch sprachlich im Deutschen sehr stigmatisiert und würde öffentlich nur sehr ungern gestellt. Wer sich dennoch mit dem Thema befassen wolle, findet aktuell wenig echten Input.

Mit dem Startup zentor möchte Valentin genau das ändern. Die Plattform soll ein „Digitaler Mentor“ für ein erfülltes Leben sein. Als promovierter Psychologe baut er dafür auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Glücksforschung, positiven Psychologie und Philosophie auf.

Vom Incubator in London in das WERK1 nach München

Ein Workshop nach dem anderen steht bei Dr. Valentin Schellhaas auf dem Plan, als wir den Gründer von zentor im WERK1 zum Interview treffen. Anfangs war das gar nicht geplant, doch sein „Purpose Bootcamp“ Workshop scheint auch bei Unternehmen den Nerv der Zeit zu treffen. Da die Workshops so gut ankommen, ist jetzt der Plan, die Inhalte in einem „Online Training“ anzubieten. Mit neuer Co-Founderin an der Seite, steht dem nichts im Wege und auch für die eigentliche zentor-Plattform bleibe weiter genug Zeit.

Die Erfahrungen aus den Workshops würden sogar mit in die Plattform einfließen. Auch wenn ihm das Gründer-Dasein sowie das vermitteln der Inhalte bei Workshops beides viel Spaß mache, soll die Plattform weiter im Fokus der Arbeit stehen.

Valentin gründete seinen digitalen Mentor zentor in einem Incubator in London. Er selbst hat Psychologie studiert, war dann in der Strategieberatung und im E-Commerce tätig und hat in einer spannenden Großstadt nach der anderen gelebt. Neben dem beruflichen Erfolg hat er auch seine eigene Familie gegründet – alles schien perfekt.

 „Je mehr man erreicht, umso mehr fehlt einem. Eine gesunde Work-Life-Balance war da nicht mehr gegeben“ erklärt uns der Gründer und wollte etwas ändern. Er habe immer viel über die Erfüllung des Glücks nachgedacht, wie man diese erreichen kann und sie am besten mit den Menschen teilt. Die Idee für zentor und die Gründung des Startups sei das Ergebnis daraus gewesen – einen digitalen Mentor zu kreieren, um Menschen zu helfen, Glück und Erfüllung im Leben zu finden.

„Das Streben nach Erfüllung im Leben“ – in der Arbeit sowie im Alltag

Nach aktuellem Stand der Forschung seien es im Wesentlichen 3 Komponenten, die für alle Menschen relevant seien: Sinn, Engagement und Wertschätzung, erklärt Valentin. Das alleine könne zentor natürlich nicht bieten, aber die Plattform inspiriere mit spannenden Erkenntnissen wie diesen und soll im nächsten Schritt Menschen zusammenbringen. Gemeinsam könne man sich engagieren, sinnvolle Projekte finden und diese zusammen starten. Das große Ziel sei es, durch Motivation jedes einzelnen, eine positivere und letztendlich glücklichere Gesellschaft zu bilden. Das sei auch sein persönlicher Ansatz für eine Reaktion auf vielen gesellschaftlichen und letztendlich auch politischen Herausforderungen unserer Zeit.

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Zentor W1 Forward Demo Day 2019

Große Community & Zusammenhalt im WERK1

Da die Idee für eine digitale Plattform den Ursprung in der psychischen Gesundheit hat und auch psychische Erkrankungen vorbeugen soll, wusste Valentin von Anfang an, dass die Versicherungsbranche Teil seiner Zielgruppe werden würde. Durch das WERK1 hat er letztes Jahr beim Accelerator-Programm vom InsurTech Hub Munich teilgenommen und so den Sprung wesentliche schneller geschafft, als anfangs erwartet.

Durch das große Netzwerk des Programms hat er viel Zuspruch bekommen und spannende Versicherer kennengelernt. Ohne das WERK1 sei es nicht so weit gekommen, und nicht nur das schätzt Valentin: „Das Ökosystem, die Community und die fantastischen Veranstaltungen von WERK1 sind großartig!“

Er könne den Schritt in das WERK1 jedem empfehlen und er freue sich darauf, dass er ja auch noch knapp ein Jahr sein Büro dort habe. Wir sind gespannt, wie sich zentor entwickeln wird.

WERK1 - Resident - Zentor - Logo

Startup: zentor
Kontakt:  info@zentor.me
Webseite: zentor.de

Im WERK1 zum “europäischen Tech-Champion”: Frank Thelen investiert Millionen in Smartlane

Zum Ende ihrer Zeit im WERK1 ist das Team von Smartlane der eigenen Vision einer vollständigen Digitalisierung der Logistik-Branche einen großen Schritt näher gekommen!

Startup-Investor Frank Thelen und sein Freigeist-Team halten Smartlane für einen “europäischen Tech-Champion”, was ihnen das bisher größte Einzelinvestment wert war. Das Team rund um die Gründerin Monja Mühling möchte jetzt das eigene Wachstum beschleunigen und eine internationale Marke aufbauen.

Doch die Münchener Unternehmerin entschied sich für den Bonner Gründer und Investor Frank Thelen und seinen Wagniskapitalfonds Freigeist Capital, der nun mit einem hohen einstelligen Millionenbetrag in die 2015 gegründete Firma investiert, wie das Handelsblatt exklusiv erfuhr.

In kein anderes Unternehmen hat Thelen, bekannt durch das TV-Duell „Höhle der Löwen“, bislang mehr investiert. Aus gutem Grund, wie er findet. „Smartlane hat das Potenzial, ein europäischer Tech-Champion zu werden“, sagt er.

Handelsblatt Online am 6. Oktober 2019

Update: 7. Oktober 2019


Wenn Erfahrung, Unternehmergeist, die richtige Idee und das nötige Knowhow aus den Bereichen IT, Logistik und Verkehr zusammenkommen, ist der Rahmen für ein erfolgreiches digitales Startup-Projekt abgesteckt – so auch im Fall von Smartlane. Zusammen mit ein wenig Starthilfe aus dem WERK1, wird daraus eine gemeinsame Erfolgsgeschichte.

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Seit Mitte 2015 entwickelt das Gründerteam eine Lösung für automatisiertes, digitales Liefermanagement. Die zugrundeliegende Technologie basiert auf dem vereinten Wissen von mehr als 20 Jahren Forschung an der Schnittstelle zwischen IT und Verkehr an der TU München. Smartlane nutzt Big-Data-Technologien zur Integration von hochdynamischen unternehmensinternen und externen Daten. Routen können somit in Echtzeit – im Hinblick auf die Ressourcenauslastung der Flotte, Benzinkosten, das Verkehrsaufkommen uvm. optimiert und Fahrer gezielt gesteuert werden. Das Ziel des Teams ist es, mit der intelligentesten und benutzerfreundlichsten Software den Standard für die moderne Liefer- und Dienstleistungslogistik zu etablieren. Das Ergebnis ist simpel und beeindruckt die Kunden zugleich: Zuverlässig hohe Servicequalität, Umsatzsteigerung, Kostenreduktion und Entlastung der Mitarbeiter.

Die Vision von Smartlane: Die vollständige Automatisierung der Logistik-Branche.
Florian Schimandl, Mitgründer und Geschäftsführer von Smartlane:

Smartlane vereint mit seiner SaaS-Lösung maximale Automatisierung, herausragende Intelligenz und modernste Usability in nur einem Produkt. Mit unserer cloudbasierten Software bieten wir mittelständischen Unternehmen im Bereich Lieferlogistik den einfachsten Einstieg in die Digitalisierung. Unseren Kunden ist es möglich, den Trend der On-Demand-Logistik nicht als unüberwindbare Herausforderung, sondern als große und vor allem auch nachhaltige Chance zu begreifen und gewinnbringend zu nutzen.

GUT GEWACHSEN IM WERK1

Mit Einzug in das WERK1 im Januar 2016, stand Smartlane auch das Finanzierungscoaching zur Verfügung – ausgeführt durch BayStartUP. Mit Erfolg: Ende 2016 konnte das Startup eine erfolgreiche erste Finanzierungsrunde durch ein Family Office vorweisen. Nach Umwandlung der UG in eine GmbH wurde auch das Team größer – die ersten Mitarbeiter in den Bereichen Marketing/PR und Design/Branding wurden eingestellt und ein größerer Büroraum im WERK1 wurde bezogen. Neben dem Team ist natürlich auch die Software mitgewachsen und Mitte des Jahres 2017 wurde die erste Version von Smartlane auf den Markt gebracht. Auch das mit Erfolg. Denn mittlerweile ist Smartlane deutschlandweit vertreten, Partner von DER KURIER (der Expresssparte von GLS) und auch bei der Deutschen Bahn zur Optimierung der Touren von Lastenrädern mit involviert. Um weiter den Vertrieb und die Entwicklung auszubauen – und somit wachsen zu können – steht nun eine zweite Finanzierungsrunde bevor, die erneut durch BayStartUP begleitet wird.

SMARTLANE UND DAS WERK1

Smartlane ist für uns im WERK1 ein tolles Beispiel, wie wir ambitionierten Gründern bei der Verwirklichung ihrer Vision unterstützen möchten: Attraktive und erschwingliche Büroräume in jeder Größe und die Möglichkeit, auch kurzfristig mehr Platz für wachsende Unternehmen zu bieten, Zugang zu unserer Community und effektives Coaching, um Schwierigkeiten in der Anfangsphase einer Gründung zu überwinden. Doch fragen wir die Gründer von Smartlane selbst:

Warum habt Ihr Eure Büroräume im WERK1 und würdet Ihr anderen Startups aus dem digitalen Bereich diesen Schritt empfehlen?

Florian Schimandl – CEO Smartland

Florian von Smartlane: Definitiv. Das Werk1 und die dazugehörige Infrastruktur können wir durchweg empfehlen. Sei es das regelmäßig stattfindende leckere Werksfrühstück, das Angebot von Workshops und Events, die Atmosphäre im Allgemeinen, … das WERK1 bietet unserer Meinung nach für Startups eine super Plattform, um sich auszutauschen. Auch wenn die Themenbereiche der einzelnen Startups im WERK1 breit gefächert sind, müssen wir trotzdem immer wieder feststellen, dass die Probleme doch größtenteils die gleichen sind und ein Austausch untereinander daher sehr wertvoll ist. Neben dem Austausch bietet das WERK1 zudem die Möglichkeit zu wachsen – auch wieder für Startups ein sehr wichtiger Aspekt. Daher können wir der Aussage „das WERK1 ist der wohl Startup-freundlichste Ort in München“ nur zustimmen.

Startup: Smartlane
Webseite: https://www.smartlane.de/
Kontakt: https://www.smartlane.de/kontakt/

Cliniserve im WERK1 – mit Digitalisierung den Pflege-Notstand beheben

„Das Schönste an unserer Arbeit: Die Pflegekräfte sind einfach unheimlich dankbar. Endlich setzt sich mal jemand mit ihren Problemen auseinander.“ Bevor Jaakko Nurkka, einer der Gründer hinter den digitalen Pflege-Organisations-Tools von Cliniserve, zu seinem letzten Termin des Tages losstartet, treffen wir ihn im WERK1-Café zum Interview. Jaakkos Tage sind meistens lang. Denn Cliniserve hat sich einer Mammut-Aufgabe verschrieben: Märkte mit komplexen und veralteten Strukturen, bei gleichzeitig enormem Volumen anzugehen – die Gesundheitssysteme weltweit.

Mit Digitalisierung das „Pflege-Problem“ angehen

Etwa 100.000 Pflegekräfte fehlten zurzeit in deutschen Kliniken. Und die Arbeit derer, die „den Gesundheitsladen am Laufen halten“, falle mitunter chaotisch aus, erzählt uns Jaakko. Er wisse das aus eigener Erfahrung. Vor der Gründung des Startups Anfang 2018 absolvierten er und seine beiden Co-Founder, Quirin Körner und Julian Nast-Kolb, mehrere Praktika in Kliniken und Pflegeheimen und erfuhren so aus erster Hand, welcher Belastung Pflegekräfte im regulären Schichtbetrieb ausgesetzt sind. „Ein großes Problem ist die rein binäre Kommunikation: Der Patient klingelt oder klingelt nicht. Ob er nur etwas zu trinken braucht oder Atemnot hat, weiß die Pflegekraft vorher nicht, muss aber trotzdem immer laufen“, sagt Jaakko. Genau hier setze Cliniserve an. Genauer gesagt die App. Der Patient kann sie über einen QR-Code am Bett – natürlich datenschutzkonform – auf sein eigenes Smartphone laden und über intuitive Buttons konkret kommunizieren, was er in der jeweiligen Situation brauche. Das Pflegeteam organisiert die Aufgaben dann über ihr eigenes Cliniserve Smartphone, delegiert nach Qualifikationsstufen und spart die wichtigste Ressource in der Pflege: Zeit!

Pflege & Digitalisierung: Echtes Neuland!

In der Praxis organisieren deutsche Krankenhäuser die meisten Abläufe noch via Stift und Papier. Das Team von Cliniserve kann bei der Digitalisierung der Pflege also auf grüne Wiese blicken – weitestgehend ungestört, aber auch ohne nennenswerte Unterstützung. Eine jüngere Generation von Pflegekräften fordere aber zunehmend digitale Prozesse bei der Arbeit. Und wenn der aktuelle Pflegenotstand zumindest ein Gutes habe, dann ist es die Tatsache, dass diese Bedürfnisse der Pflegekräfte nun gehört würden. Gute Aussichten für Cliniserve!

Mehrwert auch ohne IT-Integration

Wir sind gerade in der guten Situation, dass unsere Kunden mit ihren Problemen auf uns zukommen, erklärt Jaakko weiter. Cliniserve entwickle daher das System weiter mit Funktionen, die über die Vereinfachung der Patientenkommunikation weit hinausgehen. Mit einer Einschränkung: „Die hauseigene Klinik-IT ist meistens zu komplex, als dass wir schnell ein integriertes System aufsetzen könnten. Wir stellen daher sowohl Soft- als auch Hardware und bieten Integration nur als langfristigen Mehrwert an.“ Langfristig soll Cliniserve – so die Vision der drei Gründer – aber tatsächlich das vollintegrierte Betriebssystem der Pflege werden. Und damit die Arbeit in der Pflege grundlegend verändern.

Hilfe beim Wachsen

Mit dieser Vision konnte gerade die erste Runde zur Seed-Finanzierung erfolgreich abgeschlossen werden. Heißt: Vollzeit-Verstärkung für Jaakko, Julian, Quirin und ihre aktuell drei weiteren Mitarbeiter. Sowohl die damit notwendige Erweiterung der Büroräume im Oktober 2019, als auch ein weiterer Umzug innerhalb des WERK1 Anfang 2020 ist damit gesichert und terminlich festgezurrt. „Das Team vom WERK1 ist da immer sehr, sehr bemüht“, betont Jaakko zufrieden.

Bestätigt: Der ‘Startup-freundlichste’ Ort in München

Und überhaupt – die anfängliche Skepsis der Cliniserve-Gründer, ob das hier nicht alles ein wenig zu „startup-hip“ werden könnte, sei schnell vergessen gewesen: „Im WERK1 herrscht eine angenehme Mischung aus Ruhe zum Arbeiten und vielen Gelegenheiten, um Rat zu Suchen und zu Networken.“ Dazu zählen Jaakko und sein Team auch Branchen-Events, wie den Health Accelerator von Roche, über den Cliniserve selbst zum WERK1 kam. Events wie die Recruiting-Messe oder einfach ein unkompliziertes Mittagessen mit anderen Gründern. „Seinem Anspruch, der ‘Startup-freundlichste’ Ort in München zu sein, wird das WERK1 aus unserer Sicht mehr als gerecht“, lobt der Gründer. Und muss dann aber wirklich los zu seinem Termin…

Bleibt uns noch die Zeit, um für das interessante Gespräch zu danken. Und für einen Wunsch: Möge die Businessidee von Cliniserve genau den positiven Impact auf die Gesellschaft haben, für den die Crew so brennt. Sodass wir alle in einigen Jahren mit gutem Gefühl alt werden können. Weil wir wissen, dass wir im Notfall in der Pflege gut aufgehoben sind.

WERK1 - Resident - Cliniserve - Logo

Startup: Cliniserve
Kontakt:  info@cliniserve.de
Webseite: www.cliniserve.de

Gastronomie-Erlebnisse neu denken – ORDA im WERK1

Chris, Janis und Peter studieren zusammen, haben Mittagspause – und Hunger! Im überfüllten Mittagslokal können sie einen begehrten Tische ergattern. Doch die einzige Kellnerin ist mit dem mittäglichen Ansturm etwas überfordert. Die Pausenuhr tickt: Eine Schlange von anderen Gästen, welche ihr Essen zum Mitnehmen bestellen möchten, wartet mit knurrenden Mägen. Warum ist es eigentlich nicht möglich, die Bestellung über eine App aufzugeben? Wäre doch viel einfacher! Und die Zeit bis zum fertigen Essen könnte produktiv genutzt werden. Irgendwann kommt die Kellnerin und auch das Essen. Mist,… kann man hier eigentlich mit Karte bezahlen? Nein. „Auch das könnte man doch ganz easy per App organisieren“, denken sich die drei. Die Idee zu ORDA ist geboren – das war 2017.

Gastronomen und Kunden sollen profitieren

Das ist die Mission von ORDA: Um diese zu erfüllen, übernimmt die App die Schritte, die sich beim Restaurantbesuch digitalisieren und damit vereinfachen bzw. beschleunigen lassen: Bestellung und Bezahlung. Für den Gast hat ORDA die Vorteile schnell über das Smartphone zu bestellen, bargeldlos zu bezahlen und lange Wartezeiten zu vermeiden. Gastronomen können so zum einen ihre Wirtschaftlichkeit signifikant steigern, zum Beispiel durch optimierte Auslastung und größere Durchschnittswarenkörbe. Zum anderen können sie dank Entlastung des Servicepersonals dem Gast mehr Aufmerksamkeit schenken.

Immer NOCH ein bisschen „smoother“

Digitale Bestell- und Bezahlsysteme sind hier und dort bereits im Einsatz. Da man ORDA aber bereits auf seinem eigenen Smartphone hat, macht das die ganze Sache für den Nutzer schon einmal deutlich unkomplizierter. Für ORDA liegt die größte Challenge darin, einen B2C2B Markt aufzubauen und den Nutzen sowohl für den Anwender als auch für Gastronomen zu maximieren, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Das Ziel ist es, dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, seine Zeit zu nutzen und die Mittagspause so gut wie möglich zu genießen.

ORDA fühlt sich „pudelwohl“

Seit ORDA 2017 mit dem ersten Restaurant live ging, konnte das mittlerweile 13-köpfige Team nach einer erfolgreichen Investitionsrunde den Schwerpunkt auf den Aufbau eines starken Teams und auf die enge Zusammenarbeit mit Anwendern und Partnern legen. Hier, im WERK1 fühlt sich das Startup seit Anfang 2019 „pudelwohl“. Gerne nutzen sie die Möglichkeiten zum Networking wie das AfterWERK oder das monatliche Werksfrühstück. Gleichzeitig beflügele sie das Gefühl, „Teil von etwas Größerem zu sein“, lässt uns Head of Marketing, Carmen de la Iglesia, wissen, als wir sie zum Interview im WERK1 Café treffen. So wie draußen mit dem Werksviertel ein ganz besonderer Stadtteil Münchens gestaltet wird, könne ORDA im WERK1 aktiv die Zukunft des Business Hubs mitgestalten. Und nicht nur die!

Aus dem WERK1 nach ganz Europa

Bis 2028 – so die Vision – will ORDA europaweit Pionier und Vorreiter der digitalen Bestellung und Bezahlung in der Gastronomie sein. Schon innerhalb dieses Jahres soll sich das ORDA Team verdoppeln. Wir vom WERK1 wünschen weiterhin viel Erfolg! Und freuen uns jetzt schon, wenn das Gastronomie-Erlebnis 3.0 in Zukunft auch im Werksviertel Einzug hält. Für eine noch entspanntere Lunch-Pause.

WERK1 - Resident - ORDA - Logo

Startup: ORDA
Kontakt: kontakt@orda-app.com
Webseite: www.orda-app.com

Curiosity.ai im WERK1 – Die Mission: Das Wissen aus Firmendokumenten befreien

Einen kompletten Tag pro Arbeitswoche – so viel Zeit vergeudet ein Mitarbeiter laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey durchschnittlich mit der Suche nach Informationen, bevor er seine eigentlichen Aufgaben angehen kann. Die WERK1-ResidentsLeon Zucchini und Rafael Fernandes stießen in ihrem Arbeitsalltag selbst auf dieses Problem und entwickelten daraufhin eine Lösung. Ihr Startup Curiosity.ai hilft Unternehmen dabei, das über Jahre angehäufte Wissen aus unstrukturierten Dokumenten wie E-Mails, Präsentationen, und Co. herauszulösen und damit bisher ungenutzte Potentiale auszuschöpfen.

WAS BIETET CURIOSITY.AI?

Leon erklärt: „Stellt euch das Internet einmal ohne Google vor. In den meisten Unternehmen sieht der Arbeitsalltag genau so aus. Du bist umgeben von Protokollen, Präsentationen, Textfeldern in Datenbanken, aber du kannst nichts finden, wenn du nicht den genauen Begriff kennst, unter dem dein Kollege vor 20 Jahren das Dokument abgespeichert hat.“ Nach hilfreichen Inhalten suchen kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch frustrierend. Die KI-Technik der beiden hilft dabei das zu verhindern, sowie Doppelarbeit zu vermeiden und versteckte Zusammenhänge aufzuzeigen.

Das funktioniert, indem die KI-Software die Informationen aus allen Dokumenten des Unternehmens extrahiert und zu einem so genannten Knowledge-Graph zusammenfügt, der das komplette Firmenwissen abbildet. Auf Basis dieser Technologie können Mitarbeiter auf das Wissen zugreifen: Über Kognitive Suchfunktionen, automatisches Tagging und Dokumentenanalyse. Das Besondere an dem System erklärt Co-Founder Rafael: „Keine künstliche Intelligenz ist von Anfang an perfekt, Fehler sind normal. Denn die unstrukturierte Sprache, die in Firmen vorherrscht, ist extrem komplex. Unser Ansatz war es, ein System zu entwickeln, das sich immer weiter verbessert, indem es von den Nutzern lernt. Sie sind schließlich die Experten! Und durch sie wird es mit der Zeit immer intelligenter.“

HINTERGRÜNDE UND ENTWICKLUNG DES STARTUPS

Vor sechs Monaten begann die Startup-Reise – erst in Leons Wohnzimmer. Ein wichtiger Meilenstein sei der Umzug ins WERK1 gewesen. „Das war ein großer Fortschritt. Es haben sich schon in den ersten Tagen interessante Gespräche und Kontakte zu anderen Startups und Investoren ergeben. Und man hat uns von Anfang an freundlich aufgenommen.“ Hinzu kämen die Vorteile des Standorts München: Gute Anbindungen, Kapital und eine hohe Lebensqualität. „Nicht umsonst wird München immer wieder zu den lebenswertesten Städten gewählt. Das haben wir auch bei den ersten Jobausschreibungen gemerkt“, erzählt Leon. „Die Bewerbungen kamen aus 20 verschiedenen Ländern.“

WHAT’S NEXT? –  EIN AUSBLICK

Das gute Feedback auf die Stellenausschreibungen trifft sich gut für Leon und Rafael. „Wir benötigen natürlich sehr speziell ausgebildete Mitarbeiter. Und wir brauchen sie sehr bald. Denn Curiosity wächst stetig: Erste Kunden sind im Boot und erste Produktversionen gehen live.“ Trotz vollem Terminplan ist es wichtig für Rafael und Leon, sich in die WERK1-Community einzubringen und ihr etwas zurückzugeben. Leon: „Wir haben schon viele Ideen, die man gemeinsam umsetzen könnte. Bis hierhin aber erst einmal vielen Dank an euch vom WERK1, ihr macht einen wirklich tollen Job!“

WERK1 - Resident - curiosity.ai - Logo

Startup: Curiosity.ai
Webseite: www.curiosity.ai
Kontakt: hello@curiosity.ai