Schlagwort: werk1

WERK1 & BEITEN BURKHARDT: Wie WERK1 Startups von der Partnerschaft profitieren

Seit Dezember 2019 sind das WERK1 und BEITEN BURKHARDT Partner. Doch wer steckt überhaupt dahinter, was ist der Sinn der Partnerschaft und wie können WERK1 Startups davon profitieren? 

BEITEN BURKHARDT ist eine der führenden Wirtschaftskanzleien Deutschlands und deckt alle Bereiche des Wirtschaftsrechts ab. Die zwei Rechtsanwälte Dr. Mario Weichel und Christian Kalusa sind Teil des Venture Capital / Startup Teams der Kanzlei das sowohl Investoren als auch Startups in sämtlichen Bereichen des Wirtschaftsrechts berät. 

Von der langjährigen Erfahrung der beiden Rechtsanwälte bei der Zusammenarbeit mit Startups und Investor*innen sollen auch die WERK1 Startups profitieren. Sinn der Partnerschaft ist es jungen Unternehmer*innen eine Anlaufstelle für sämtliche Rechtsfragen zu bieten und den WERK1 Startups zur Seite zu stehen und diese zu beraten.

Die Faszination an der Arbeit mit Startups

“Als Rechtsanwalt ist das Gefühl, den neuen deutschen Mittelstand bei der Entstehung zu unterstützen, großartig”, so Christian. Da die meisten Startups in der Early-Stage-Phase keine großen Beratungskosten stemmen können, haben Mario und Christian ein Workshop Programm  für Gründer*innen ins Leben gerufen, bei denen die Teilnehmer*innen hinsichtlich der wichtigsten juristischen Themen, wie z.B. den Ablauf und die Details von Beteiligungsrunden, geschult werden. Ziel dabei ist es, den Gründer*innen das notwendige Know-How zu vermitteln, um möglichst selbständig mit Investor*innen und Kooperationspartner*innen zu verhandeln.

Spannend, so Christian, bei der Zusammenarbeit mit Startups sind vor allem die Gründer*innen und deren Ideen. Eine Herausforderung birgt dabei oft der besondere Zeitdruck, den viele Startups mitbringen und den es zu händeln gilt.

Full-Service Beratung von Spezialisten aus allen juristischen Bereichen

Christian und Mario sind beide auf Gesellschaftsrecht spezialisiert und kommen bei der Beratung auch nur dann ins Spiel, wenn es um ihre Kernkompetenzen, wie zum Beispiel gesellschaftsrechtliche Fragen, Beteiligungsrunden oder die Aufnahme neuer Gesellschafter*innen geht.

Da BEITEN BURKHARDT eine Full-Service Kanzlei ist, stehen den WERK1 Startups aber auch für alle weiteren juristischen Bereiche Spezialisten als Ansprechpartner zur Verfügung. 

So können speziell WERK1 Startups von der Partnerschaft profitieren

Es finden immer wieder Sprechstunden für WERK1 Startups statt, bei denen Fragen aus der Community von den jeweiligen Experten beantwortet werden. Außerdem sind die Startups herzlich eingeladen an den regelmäßig stattfindenden Webinaren und Workshops von BEITEN BURKHARDT teilzunehmen. “Einer der größten Vorteile an der Partnerschaft ist, dass eine erste Verbindung zu Rechtsanwälten hergestellt wird, die sich auf den Bereich Venture Capital / Startups spezialisiert haben und die man jederzeit bei Fragen kontaktieren kann”, so Christian. Wichtig zu erwähnen ist hier, dass durch ein erstes Telefonat oder einem gemeinsamen Mittagessen, in dem schon viele Fragen geklärt werden können, natürlich keine Kosten entstehen.

Wie ist das Workshop Programm für Startups aufgebaut?

Im Workshop Nr. 1 erarbeiten die Gründer*innen gemeinsam mit den Wirtschaftsprüfern von BEITEN BURKHARDT wie eine integrierte Planungsrechnung aufgebaut ist. Der zweite Block dieses Workshops widmet sich dem Thema Bewertung von Startups und welche Rolle die Planungsrechnung spielt. Abschließend wird auf die Details des Beteiligungsvertrags eingegangen und die beiden ersten Blöcke des Workshops mit diesem letzten Teil verknüpft.

Im Workshop Nr. 2 wird die Verhandlung eines Beteiligungsvertrags simuliert. Die Gründer*innen verhandeln mit einem/r Investor*in die zentralen Klauseln eines Beteiligungsvertrags. Neben den Inhalten des Beteiligungsvertrags geht es bei diesem Workshop auch um Verhandlungstaktik und dem Aufzeigen von Risiken für die jeweiligen Startups.

Der Workshop Nr. 3 dreht sich um das Thema Corporate Venturing, also die Verknüpfung zwischen Corporates und Startups und wie eine Kooperation aussehen kann und sollte. Neben Gründer*innen werden hier auch größere Corporates eingeladen, um gleich im Workshop erste Kontakte zu ermöglichen.

Zu guter Letzt werden im Workshop Nr. 4 dem Venture Capital / Startup Mashup, die wichtigsten juristischen Themen der Startup-Branche mit allen beteiligten Experten von BEITEN BURKHARDT besprochen. 

Natürlich informieren Mario und Christian neben dem Workshop Programm auch unterjährig über aktuelle Themen, so fanden bereits zwei WERK1 Webinare mit BEITEN BURKHARDT zum Thema Corona Krise statt, in denen die staatlichen Fördermaßnahmen und rechtliche Fragen rund um die Corona Krise besprochen wurden. Wann das nächste Webinar zur 2. Säule der Fördermaßnahmen für Startups stattfindet, erfahrt ihr im WERK1 Veranstaltungskalender.

Typische juristische Fauxpas bei der Gründung von Startups

In Bezug auf juristische Fauxpas haben Mario und Christian die Erfahrung gemacht, dass die Gründer*innen gerade in der Early-Stage-Phase leichtfertig Anteile an Dritte abgeben. Es sollte hier genau geprüft werden, was der/die neue Gesellschafter*in für Leistungen erbringen kann und hier sollten die entsprechenden vertraglichen Grundlagen geschaffen werden, um die Anteile auch wieder zurückzubekommen, wenn diese Verpflichtungen nicht eingehalten werden. “Anteile sind die wichtigsten Assets eines jeden Startups, mit denen man vorsichtig haushalten sollte”, so Christian.

Außerdem muss man als Gründer*in realisieren, dass man Unternehmer*in ist und sowohl die betriebswirtschaftliche als auch juristische Seite berücksichtigen muss. Zweiteres wird, so die Erfahrung von Christian und Mario, oft eher stiefmütterlich behandelt, was in den meisten Fällen wohl budgetäre Gründe hat. Allerdings kann auch mit kleinem Budget und Zeitaufwand eine Grundstruktur aufgebaut werden, mit der man erfolgreich weiter arbeiten kann. 

Erfolgreiche Startups haben, laut Christian, eines gemeinsam: Sie nehmen sich den juristischen Themen in genau derselben Intensität an wie den Geschäftsideen und sind deshalb besser vorbereitet, wenn die ersten großen Schritte bei der weiteren Unternehmensentwicklung anstehen.

Diese rechtlichen Tipps sollten Gründer*innen beachten

Die Gründer*innen legen mit dem ersten Gesellschaftsvertrag und der ersten Gesellschaftervereinbarung die Grundlage ihrer späteren Zusammenarbeit. Diese Zusammenarbeit sollte möglichst genau besprochen und geregelt werden und zwar unabhängig davon, ob es bereits Investor*innen gibt oder nicht. Was soll beispielsweise passieren, wenn einer der Gründer*innen das Interesse am gemeinsamen Venture verliert; hier sind z.B. im Rahmen eines Gründervestings die passenden Regelungen zu treffen.

Neben den gesellschaftsrechtlichen Fragen ist es zudem wichtig, sich frühzeitig mit seinen Rechten und Pflichten als Geschäftsführer*in auseinander zu setzen und die Rahmenbedingungen und Hintergründe zu verstehen. “Die WERK1 Startups sollten sich daher nicht scheuen, uns hier frühzeitig zu kontaktieren, denn oft werden wir erst kontaktiert, wenn das “Kind schon in den Brunnen gefallen” ist.” so Mario.

Egal ob es sich um die Beantwortung von rechtlichen Fragen, Workshops, Webinare oder Sprechstunden handelt – Für die WERK1 Startups ist die Partnerschaft mit BEITEN BURKHARDT eine große Bereicherung, von der sie vor allem in der Anfangsphase der Gründung, aber auch darüber hinaus, stark profitieren können.

Ihr gehört als Startup zur WERK1 Familie und habt eine rechtliche Frage? Ihr könnt Christian und Mario über Slack oder per E-Mail (Mail-Adressen sind im Mitgliederportal hinterlegt) kontaktieren.

Wir bedanken uns bei BEITEN BURKHARDT, speziell bei Christian und Mario, für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf alle kommenden Veranstaltungen!

WERK1 - Logo
WERK1 Team
hello@werk1.com
+49 89 995299-0

Das WERK1 in der Corona-Krise – Wir machen das Beste daraus!

Wir alle wissen, welch turbulente Zeiten wir derzeit erleben. Viele hat die Corona-Krise getroffen – manche mehr, manche weniger. Die Devise lautete: Schnell reagieren, sich neu sortieren, um dann das Beste aus der Situation schöpfen zu können. Das WERK1 ist eine Community, die davon lebt, sich zu treffen, miteinander zu kommunizieren und sich auszutauschen. In Home-Office Zeiten eine echte Herausforderung! Wie wir auf die plötzlichen Veränderungen reagiert haben und so den WERK1 Spirit am Leben halten konnten, erfahrt ihr jetzt. Viel Spaß!

Kommunikation im Home-Office – Man kann nicht zu viel kommunizieren

Im Home-Office vernetzt zu bleiben und sich so auszutauschen, als würde man gemeinsam in einem Büro sitzen, ist nicht einfach. Es ist klar, dass regelmäßige Meetings sowie weitere Möglichkeiten zur Kommunikation geschaffen werden müssen. Das WERK1 Team hat dafür zweimal pro Woche ein großes Team-Meeting angesetzt. Bei diesem Meeting werden zum einen aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie besprochen, zum anderen aber auch inhaltliche Aufgaben und Ziele diskutiert. Dabei nutzen wir das Managment-System der “Objectives and Key Results” (OKRs). Dadurch arbeiten wir fokussiert und messbar an festgelegten Zielen. Kleinere Teams setzten zudem auf tägliche Stand-Ups, bei denen einzelne To-Dos durchgesprochen werden und so der Tag gemeinsam strukturiert wird. 

Unsere Kommunikationskanäle sind neben E-Mail, Telefon und Slack, um Google-Hangouts und Zoom gewachsen. Außerdem nutzten wir monday.com, um über den Stand der einzelnen To-Dos und Projekte unserer Kolleg*innen informiert zu bleiben.

Vieles funktioniert auch virtuell – Vor allem die WERK1 Events

Wie gewohnt, wollen wir auch in der Corona-Zeit unserer Community die Möglichkeit bieten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und durch die WERK1 Events mit Expert*innen ins Gespräch zu kommen. Aus diesem Grund haben wir in der ersten Home-Office Woche bereits das WERK1 Webinar gestartet. Bei der virtuellen Event-Reihe werden Expert*innen eingeladen und über aktuelle Themen referiert und diskutiert. Beispielsweise konnten wir durch die Webinare von unserem Partner BEITEN BURKHARDT zu Themen wie “Kurzarbeit in der Corona-Zeit” einen echten Mehrwert bieten. Dies spiegelt sich auch in der Teilnehmer*innenzahl wider: Teilweise dürfen wir mehr als doppelt so viele Teilnehmer*innen als bei unseren Offline-Events begrüßen.

Zusätzlich dazu veranstalten wir weiterhin unsere Community-Events: Das geliebte WERKSFrühstück sowie das AfterWERK wurden in die virtuelle Welt verlagert. So können sich neue WERK1 Startups vorstellen und die Teams haben die Möglichkeit sich in Breakout-Räumen auszutauschen. Zudem konnten wir den WERK1 Spirit durch das WERK1 Kochstudio und unserer Spotify Playlist nach Hause bringen.

Das Freelancer-Portal – Ein echter Mehrwert für unsere Coworker

Um unseren Freiberufler*innen aus dem Coworking mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, haben wir das Freelancer-Portal auf unserer Webseite erschaffen. Hier haben Freelancer*innen aus der WERK1 Community die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Unternehmen und Freelancer*in finden über die WERK1 Webseite nun ganz einfach zusammen.

Mentoring und Alumni – Gemeinsam zum Erfolg

Aus Erfahrungen lernen und voneinander profitieren, das ist das übergreifende Ziel unseres Alumni– und Mentoring-Programms. Das Alumni-Programm schafft eine Verbindung zwischen dem WERK1 und ehemaligen WERK1 Startups. Die meisten Alumni sind erfolgreich tätig und können relevante Erfahrungen teilen. Unsere Mentor*innen können ebenfalls Wissen und Erfahrungen weitergeben und bekommen im gleichen Zuge Zugang zu jungen Talenten und digitalen Geschäftsmodellen. Sowohl das Alumni-Programm als auch die zweite Mentoring-Runde haben wir während der Corona-Zeit initiiert – dabei sind wirklich tolle Konstellationen entstanden.

ONE MISSION – Female Entrepreneurship ist ein großes thema im WERK1

ONE MISSION ist die Female Entrepreneurship Initiative des WERK1 und auch hier hat sich während der Corona-Zeit einiges getan: Das Format “ONE MISSION meets…” haben wir virtuell ins Leben gerufen. Wir freuen uns, dass wir Alissa Stein, Pia Baur und Svenja Lassen bereits virtuell treffen durften und sind gespannt auf das nächste Kennenlernen mit einer Expertin. Außerdem haben wir das erste virtuelle Training zum Thema “Strategische Kommunikation für Female Entrepreneurs” durchgeführt und konnten so 20 Frauen und Männern verschiedene Instrumente für eine strategische Top-Down-Kommunikation in die Hand geben. Durch eine große Social Media Kampagne, bei der wir weibliche Unternehmerinnen dazu aufgerufen haben, Teil der WERK1 Community zu werden, dürfen wir bald noch mehr Frauen begrüßen!

Das WERK1 Gebäude erstrahlt in neuem Glanz

Unser Technik-Team hat die Zeit genutzt, um das WERK1 Gebäude im Werksviertel-Mitte aufzuhübschen. So konnten wir beispielsweise die Akustik im WERK1 Café und Atelier verbessern und unsere Telefonboxen neu ausstatten. Außerdem wurde der Zugang für unsere Coworker komplett digitalisiert – die Coworking Spaces können von unseren Mitgliedern nun mit dem Smartphone betreten werden.

Die Gastronomie erwacht langsam wieder zum leben – so auch das WERK1 Café

Den besten Kaffee Münchens konnten wir unserer Community nicht allzu lange vorenthalten: Nach über fünf Wochen im Home-Office hatten wir uns dazu entschlossen, das WERK1 Café von 9 – 14 Uhr wieder zu öffnen. Anfangs konnte man Getränke und Speisen mitnehmen, mittlerweile kann man sich auch wieder setzten – selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Unsere Meeting- und Workshopräume sind seit einigen Tagen ebenfalls wieder buchbar – hier achten wir natürlich auch auf die geltenden Corona-Regelungen. 

Die große Überraschung zum Schluss

Um unseren Coworkern und Startups ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, haben wir uns etwas ganz besonderes überlegt: Wir haben allen WERK1 Startups ermöglicht, ihre Nutzungs- und Serviceverträge für die Startup-Büros im WERK1 zu verlängern und so zwei weitere Monate Teil der WERK1 Community zu sein. Auch die Coworker werden nicht mit leeren Händen dastehen – stay tuned!

Im Endeffekt sind wir froh darüber, dass wir schnell reagieren und unsere Events und Programme an die Entwicklungen der Corona-Pandemie anpassen konnten. Wir haben zusätzlich viele positive Beobachtungen für die Zukunft mitnehmen können, denn Home-Office, virtuelle Webinare und Co. funktionieren gut und haben gleichzeitig viele Vorteile. Wir freuen uns, dass wir den WERK1 Spirit am Leben halten konnten und die Community weiterhin funktioniert. Nichts­des­to­trotz freuen wir uns Euch bald wieder vor Ort im WERK1 – dem Startup-freundlichsten Ort in München – zu begrüßen!

WERK1 - Logo

WERK1 Team
hello@werk1.com
+49 89 995299-0

AfterWERK goes digital!

Einmal im Monat trifft sich die Münchner Startup-Community im WERK1 zum AfterWERK, bei dem meist 1-2 Startups pitchen und welches zum Networking mit Bier, Snacks und Wein einlädt. Da das AfterWERK am 16. April aufgrund der aktuellen Lage nicht vor Ort stattfinden konnte, hat sich das WERK1 Team dazu entschieden, ein virtuelles Event daraus zu machen – Digitalisierung on point!

Ihr konntet nicht dabei sein? Kein Grund zur Sorge, hier findet ihr alle wichtigen Infos zusammengefasst.

Morgenstund hat gold im mund – das erste virtuelle werksfrühstück

Anfang April fand bereits das erste virtuelle WERKSFrühstück statt und glänzte mit vollem Erfolg. Die rund 40 Teilnehmer*innen äußerten in diesem Zuge vermehrt den Wunsch nach einer “Happy Hour” am Abend, bei der in gemütlicher Atmosphäre mit einem Feierabendbier genetzwerkt werden kann. Und hier sind wir genau beim Thema: Dem AfterWERK!

mood-check: Wie ist die stimmung?

Mit Hilfe einer interaktiven Online-Umfrage, konnten die Teilnehmer*innen in Echtzeit auf die folgenden Fragen reagieren:

  • Die erste Frage zielte auf die Gefühlslage in der aktuellen Corona-Situation ab. Ganz nach dem Motto “think positive” fielen die Antworten überwiegend optimistisch aus. Ein gutes Beispiel dafür, das Beste aus der Situation zu machen, ist WERK1 Alumnus ArtMasters, der seine Kunst-Events nun komplett in die virtuelle Welt verlagert hat.
  • Dass die Teilnehmer*innen von den WERK1 Events und dem AfterWERK im Speziellen durchweg begeistert sind, wurde bei der zweiten Frage nach dem Grund der Teilnahme klar. Vor allem das Networking und die Startup-Pitches kommen sehr gut an.
  • In der dritten und letzten Frage ging es darum für was das WERK1 für die Mitglieder steht und hier macht “der startup-freundlichste Ort in München” seinem Namen alle Ehre. Das WERK1 wurde mit Begriffen wie “Familie”, “tolle Community”, “entspannte Office Umgebung” oder “Place to be für Startups” assoziiert.

werk1 update

Nach dem Mood-Check hat das WERK1 Team die Gelegenheit genutzt, um ein kurzes Update zum WERK1 zu geben. Wie geht es vor Ort weiter?

Highlight war hierbei die Einführung eines To-Go-Services im WERK1 Café. Ab sofort kann man sich von 9 – 14 Uhr den heißgeliebten Kaffee holen und im Büro oder Coworking Space genießen.

Positiv hervorgehoben wurde in diesem Zuge außerdem, dass durch die derzeitige Situation ein digitaler Ruck durch Deutschland geht, der sich positiv auf viele Unternehmen auswirkt – Hier wären wir wieder bei “think positive”!

one mission update

Weiter ging es mit geballter Frauenpower: Die WERK1 Female Entrepreneurship Initiative
beschäftigt sich mit der Förderung von Frauen im Startup-Ökosystem. ONE MISSION sieht sich in der Aufgabe durch Events, Trainings und einem großen Netzwerk mehr Diversität in der digitalen Gründer*innenwelt, besonders im WERK1, zu etablieren und zu stärken.

Was macht denn eigentlich… ?

Jetzt hatten einige Startups, Mitglieder und Mitarbeiter*innen die Chance, sich kurz vorzustellen, damit sich die Community noch besser kennenlernen kann:

  • Stefano leitet das WERK1 Café und bringt mit seiner Spotify Playlist “ALLES WIRD GUT!” gute Laune ins Home Office. Außerdem kocht er fleißig für das WERK1 Kochstudio, in dem man Stefanos Rezepte ansehen und zu Hause nachkochen kann.
  • Weiter ging es mit Franz, Gründer des Startups deepc und seit Februar mit einem eigenen Büro im WERK1. Die Mission des Startups ist es, Menschenleben zu retten, indem medizinische Fehler durch den Einsatz von Deep-Learning-Technologie verhindert werden. Die KI-Lösung erkennt verdächtige Befunde in medizinischen Daten, meldet sie an die Ärzte zurück und leitet sie in die Regionen, die sie sich ansehen sollten.
  • Simon gründete Virtonomy und hat sich mit seinem Team zur Aufgabe gemacht klinische Studien von Medizintechnik-Produkten zu digitalisieren, indem diese an virtuellen Patienten getestet werden.
  • Günter ist Repräsentant von lexRocket, der führenden Startup-Initiative Deutschlands mit kostenlosen Tools, Coachings und Tipps. Für die WERK1 Community gibt es das lexoffice Buchhaltungs-Tool zwei Jahre und die Lohnbuchhaltungs-Anwendung ein Jahr kostenlos.
  • Sebastian ist Coworker im WERK1 und macht als Freelance Scientific Software Developer Datenanalysen für klinische Studien von Pharmaunternehmen. Außerdem baute er ein COVID-19 Dashboard, worüber man die aktuellen Infektionszahlen weltweit einsehen kann.
  • Carl ist bereits seit 3,5 Jahren im WERK1 Coworking und arbeitet als Projektmanager in verschiedenen Forschungsprojekten. Unter anderem ist er gerade an einer Forschungsgruppe beteiligt, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz eine Corona Blitz-Diagnose per Computertomographie verfeinern möchte.

Breakout-sessions: Time to network

In den abschließenden Breakout-Sessions fand jeweils ein 15-minütiger Austausch in kleinen Gruppen statt. Das Kennenlernen und Networking unter den Teilnehmer*innen ist ein wichtiger Bestandteil des AfterWERKS und erfreut sich besonders großer Beliebtheit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil hier ein sehr lockeres und freundschaftliches Miteinander herrscht, das das WERK1 zu dem macht, was es ist.

Das Fazit des ersten virtuellen AfterWERKS ist durchweg positiv. Es wurde über aufschlussreiche Themen gesprochen und es fand ein interessanter Austausch unter den Teilnehmer*innen statt, welcher direkt Lust auf das nächste AfterWERK macht – Also bis zum nächsten Mal!

WERK1 - Logo

Fragen? Dann melde dich einfach per Mail bei uns!

KI-basierte Transportoptimierung – Smartlane digitalisiert die Logistikbranche

Eine effiziente Transportlogistik ist ein wichtiger Pfeiler für eine florierende Wirtschaft. Doch aufgrund veralteter Software und immer komplexer werdenden Prozessen und Anforderungen nagt der Zahn der Zeit an einer der Branchen, welche die Welt am Laufen hält. Die meisten Logistikunternehmen arbeiten noch sehr analog und gefährden damit ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit – mit Hilfe von Smartlane kann sich das jetzt ändern. Vereinfacht gesagt, digitalisiert, automatisiert und optimiert Smartlane das Transportmanagement und hilft Disponenten sich an die wachsenden Anforderungen erfolgreich anzupassen. Smartlane senkt die operativen Kosten bei den Logistikern dadurch um bis zu 30 % und schafft ein neues Level an Transparenz in den Transportprozessen.

DER WUNSCH VOM EIGENEN STARTUP

Florian Schimandl und Dr. Mathias Baur lernten sich während der Forschung an der Technischen Universität München kennen. Florian erinnert sich: „Damals trafen wir die Entscheidung, dass die Dinge, die in der Forschung entwickelt wurden in die Wirtschaft gebracht werden müssten. Die entwickelten Tools und Erkenntnisse sollten genutzt werden, um einen Mehrwert für die Allgemeinheit zu schaffen. Um dies in die Tat umzusetzen, haben wir uns auf ein EXIST-Gründerstipendium beworben und dies auch erhalten.“ Ein Jahr später kam Monja Mühling ebenfalls über die TUM hinzu und 2015 erfolgte die Gründung von Smartlane.

Die Gewissheit etwas Eigenes aufbauen zu wollen, entwickelte sich bei Mathias früh. In der wissenschaftlichen Projektarbeit hatte er sich bereits wohl gefühlt, aber der Drang selbst zu gründen überwog, wie er mit ruhiger und besonnener Stimme erklärt: “Ich wollte eigentlich schon immer selbst etwas bewegen.”

Monja interviewte im Rahmen ihrer Masterarbeit zahlreiche Gründer-Teams. “Nach fünfzehn Interviews wurde ich von zwei Teams gefragt, was ich nach dem Studium vorhabe. Im Nachgang führte ich mit den Teams noch weitere Gespräche und wendete den Blick zum ersten Mal darauf, vielleicht auch mal selbst zu gründen“, erzählt Monja. Die letztendliche Entscheidung zu gründen, beruhte in ihrem Fall eher auf einer persönlichen Basis, da sie mit Florian und Mathias die richtigen Partner dafür fand.     

DER PAIN POINT DER LOGISTIKBRANCHE

Wie eingangs erwähnt, erwies sich die Transportlogistik-Branche bezüglich der Digitalisierung als recht resistent, erklärt das Team. In der Branche sei immer noch viel statische Software, teilweise aus den 90er Jahren, im Einsatz. „Es gibt auch Unternehmen, die ihre Logistik irgendwann in den 80ern etabliert haben und sich seither sagen – es funktioniert ja, warum muss ich was ändern?“, sagt Mathias.

Die Branche ist also sehr traditionell aufgestellt, doch langsam kommt Bewegung hinein, denn vor allem große Player wie Amazon mischen das Spielfeld auf. „Wir merken, dass die Logistiker viel offener geworden sind. Sie sitzen auf Bergen von Daten, tun aber effektiv nichts damit. Die Bereitschaft dies zu ändern ist jetzt da“, stellt Mathias fest.

Hier kommt die Software von Smartlane ins Spiel. Sie optimiert die Transportlogistik und ist auch für den Einsatz in komplexen IT-Umgebungen geschaffen. Was Smartlane von anderen Angeboten in dem Bereich abhebt, ist die vollautomatisierte Analyse von Daten und das daraus entstehende Optimierungspotenzial für die Transportlogistik. So können Disponenten ihr Transportmanagement nach eigenen Bedürfnissen optimieren, je nachdem ob Sie Kosten einsparen oder ihre Servicequalität steigern möchten. Smartlanes smarte Technologie im Hintergrund ermittelt aus vielen möglichen Szenarien stets automatisch das individuell beste Optimierungsergebnis. Zu den Kunden von Smartlane zählen inzwischen schon Big Player wie METRO.

DIE FINANZIERUNG – SOLIDE BASIS UND EINSTIEG VON FRANK THELEN MIT FREIGEIST

Nach dem EXIST-Gründerstipendium verfolgte das Gründer-Team dann Bootstrapping über andere Softwareentwicklungsprojekte, um weiterhin an ihrem Projekt arbeiten zu können. So konnten sie ihr Produkt konkret auf den Markt formen, um damit Geld zu verdienen. Dennoch hätte das nicht gereicht, um das Produkt ganz groß rauszubringen. Ende 2016 erfolgt die erste Finanzierung über das Family Office Ideenschaft Invest. Anfang 2017 stellte Smartlane dann seine ersten beiden Mitarbeiter ein.  2018 kamen noch der Mobility Fund und Next Logistics Accelerator als Investoren dazu. Das Ziel war immer, ein skalierbares Produkt auf den Markt zu bringen und im Oktober 2019 passierte das, was nur wenigen Startups vergönnt ist: Der aus der TV-Sendung “Die Höhle der Löwen” bekannte Frank Thelen stieg mit ein. Smartlane hatte Frank Thelen bzw. das Unternehmen Freigeist als potenziellen Investoren erstmal gar nicht auf dem Schirm, bis ein Mitarbeiter von Freigeist „bei Smartlane an die Tür klopfte“.    

DER STANDORT MÜNCHEN

Vor allem der universitär-technische Hintergrund der bayerischen Hauptstadt ist ein großes Plus für München im Kampf um den Titel, das beste Startup-Hub Deutschlands zu sein. „Die Technische Universität München, aber auch die LMU machen gute Programme und fördern wahnsinnig das Unternehmertum.“, sagt Monja. Sie alle drei haben sich immer gut aufgehoben gefühlt in München.

SMARTLANE UND DAS WERK1

Außerhalb des universitären Campus, hatten die Gründer ihr erstes Büro tatsächlich im WERK1. Mit dem Wachstum ergab sich im WERK1 auch immer flexibel die Möglichkeit größere Flächen zu beziehen. „Im Endeffekt können wir hier in Ruhe arbeiten und es besteht immer ein intensiver Austausch zwischen den Startups. Es vergeht kein Tag, wo wir nicht eine Anfrage bekommen oder selbst bei jemandem fragen: Hey, wie hast du das gemacht? Wie habt ihr das gelöst? Könnt ihr uns jemanden empfehlen für bestimmte Bereiche usw.. Das ist wahnsinnig hilfreich, um schneller vorwärts zu kommen.“, sagt Florian. Die Community und die Möglichkeit zum uneingeschränkten Networking innerhalb des WERK1 und den transparenten Austausch schätzt das Smartlane-Team besonders.

DIE SMARTLANE TIPPS FÜR STARTUPS

Smartlane hat sich immer gut überlegt, mit welchen Investoren sie sich „verheiraten“ wie Monja sagt. Eine starke Due-Diligence sei auch auf Seiten der Gründer unabdingbar. „Es ist ganz wichtig, diesen essentiellen Pool der Geldgeber so zu halten, dass er zu uns passt. Unser Rezept ist, dass wir in den Entscheidungsprozessen bis heute schlank aufgestellt sind und alle Entscheidungen einstimmig beschließen. Weil eben auch alle uns vertrauen.“, erklärt sie. Ebenso wichtig sei aber auch das eigene Durchhaltevermögen, egal wie schwierig es wird.  

„Nach außen hin sieht man natürlich immer mehr die Highlights, aber ich glaube, es gibt kein Unternehmen in der Gründungsphase, das nur Highlights hat, erzählt Mathias und erläutert weiter: „Das war bei uns definitiv auch nicht so. Und wir hatten viele Phasen, in denen wir uns nicht vorstellen konnten wo wir in einem halben Jahr stehen, wie wir das alles eigentlich finanzieren könnten. An dem Punkt steht wahrscheinlich jeder Gründer in irgendeiner Phase. Da muss man auch mal die eigenen Grenzen überwinden. Das ist dann hart, aber ich glaube, was uns schon immer stark gemacht hat, ist wirklich das sehr starke Durchhaltevermögen.“

Wichtig sei laut Monja auch, an seinem Produkt fokussiert zu arbeiten: „Konzentriert Euch auf das wirklich Wichtige. Dann nimmt es Schritt für Schritt andere Dimensionen an. Das muss man aber auch feiern, denn die nächste Entscheidung, die einen in die Richtung des Erfolgs führt, steht immer bevor.“

Einen besonderen Tipp für Startups gibt uns Florian noch mit: „Wenn Ihr gründen wollt, sucht euch eine Community. Das macht das Leben deutlich einfacher.“

Wir wünschen unserem Startup Smartlane weiterhin viel Erfolg bei der Eroberung der Transportlogistik-Branche.

Startup: Smartlane
Kontakt: info@smartlane.de
Webseite: www.smartlane.de

Reparaturanleitungen und Ersatzteile bei Clonck: Alles für Auto-Schrauber in einer App

„Pascal ist ein begeisterter Autoschrauber“, sagt Joshua Worger über seinen Mitgründer Pascal Walter. „In seiner Freizeit bastelt er an seinem Wagen, macht Reparaturen, baut Ersatzteile ein.“ Als die beiden vor zwei Jahren eine gemeinsame Fahrt im FlixBus machen, erzählt Pascal von seinem Hobby, seiner Leidenschaft. Und auch von den Problemen, die Schrauber haben: Reparaturanleitungen gibt es entweder als Buch und nur mit viel Glück passend für das eigene Fahrzeug, oder in Internetforen und Youtube-Videos – inklusive der Gefahr, das geliebte Auto mit dem gelieferten Halbwissen erst recht reparaturbedürftig zu machen.

Joshua erkennt schnell die zentrale Herausforderung für die Szene: Es gibt kein Angebot, das die Bedürfnisse der Autobastler schnell und zuverlässig abdeckt. Als Pascal im FlixBus erzählt, wie gerne er eine Plattform für die Schrauber etablieren würde, ist Joshua dennoch zunächst skeptisch: „Ich dachte, da geht es um 10.000 Leutchen oder so.“ Pascal belehrt ihn eines Besseren – Millionen Menschen gestalten ihre Freizeit, indem sie an ihrem Allerliebsten arbeiten: dem Auto. „Schon fand ich das Thema interessant“, lacht Joshua. Zudem erkannten sie einen zweiten Pain Point: Die Bestellung der passenden Ersatzteile ist in gängigen Online-Shops für Kfz-Ersatzteile oft sehr schwierig. Bei Clonck werden diese Probleme gelöst, indem der Ersatzteilkauf für den Kunden so leicht wie nie zuvor gemacht wird. In der Clonck App wählt der Nutzer anhand einer Grafik seines Fahrzeugs das Bauteil aus, das er repariereren/austauschen möchte und bekommt sofort das passende Ersatzteil angezeigt, das er dann direkt in der App bestellen kann. Der Kunde, der bei Clonck bestellt, braucht kein Fachwissen um das richtige Ersatzteil zu bestellen.

Clonck ist die Rettung der Hobbyschrauber

Und schon ist auch ein Geschäftsmodell geboren: zusammen mit Christian Reimann gründen Worger und Walter, ein Start-up, das die Bedürfnisse der Schrauber-Gemeinschaft erfüllen soll: online, unkompliziert, schnell und verlässlich. Heute steht Clonck kurz vor dem Markteintritt. Über die Clonck-App können Hobbybastler ein Modell ihres Fahrzeugs abrufen und genau auswählen, welches Ersatzteil sie benötigen. Langfristig soll das Auto sogar als 3D-Modell abrufbar sein – damit findet sich der Kunde noch leichter zurechtfindet.

Es bestehen Kooperationen mit unterschiedlichen Teilehändlern. Die Wahl zwischen Originalteil und Zubehörteile trifft der Nutzer innerhalb der Clonck App. Nachdem die Entscheidung – welches Teil er kaufen möchte – getroffen ist, wird der Nutzer auf die Seite des Partner weitergeleitet. Sie erhalten garantiert das richtige Teil – passend genau für ihr Fahrzeug. Dies geschieht über die Entschlüsselung der Fahrgestellnummer (FIN). Aktuell läuft die Partnerschaft als Affiliate-Lösung, im Frühsommer will Clonck sich zum Marktplatz entwickelt haben und den Kauf direkt abwickeln. Außerdem bietet das Team auch Original-Reparaturanleitungen an. Damit hat der Schrauber eine umfassende und garantiert verlässliche Hilfe. „Langfristig wollen wir eine Community aufbauen, damit Nutzer sich austauschen können“, sagt Worger. „Wir möchten es den Leuten ermöglichen, alle gängigen Reparaturarbeiten an ihrem Auto selbst zu erledigen, ohne teure Werkstatt.“

Warum nicht auch selbst gründen?

Für Worger ist das Start-up nicht die erste Gründung. Nach einigen Stationen im Vertrieb war er bis 2017 bei Invest in Bavaria tätig und hat dort erstmals die Start-up-Szene kennengelernt. „Irgendwann dachte ich mir: Es macht natürlich Spaß, die Entrepreneure zu unterstützen – aber noch mehr Spaß macht es ja vielleicht, selbst zu gründen. So kam eines zum anderen“, erklärt Worger. 2017 startet er 18points, eine Gesetze-App für Jurastudenten.

Flügge-Förderung als Starthilfe

Damals sichert er sich ein Exist-Gründerstipendium. Das will er mit Clonck möglichst wiederholen – und wird abgelehnt. „Das hat uns natürlich alle sehr traurig gemacht“, sagt Worger. Lange allerdings hat er keinen Grund, Trübsal zu blasen. Denn schnell tut sich eine Alternative auf: Die Flügge-Förderung, das Bayerische Förderprogramm zur Unterstützung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz. „Wir haben unsere Exist-Anträge noch einmal überarbeitet und komprimiert und uns dann beworben“, erzählt Worger. Diesmal klappt es mit der Förderung. Über Flügge erhalten Worger und sein Team jeweils 2.500 Euro „Gehalt“ im Monat über
ein Stipendium, zudem werden bestimmte Sachausgaben finanziert.
„Wir hätten unsere Idee auch ohne die Förderung vorangetrieben“, sagt der Clonck-Gründer. „Aber Flügge ermöglicht es uns, dass alle Team-Mitglieder Vollzeit an unserem Projekt arbeiten können, dass wir alle verfügbaren Kompetenzen stets nutzen können, das ist eine große Hilfe.“

Lass uns noch ein bisschen bleiben – Clonck im Werk1

Die Förderung also hat Joshua bereitwillig gewechselt. Anders sieht es mit dem Arbeitsplatz aus. Seit dem Start von 18Points sitzt er mit seinem Team im Werk1 – und will so gar nicht gehen: „Ich weiß, die Regeln sind die Regeln“, sagt der Gründer. „Man darf nur zwei Jahre bleiben. Deswegen müssen wir bald ausziehen. Aber ich will nicht weg!“ Die Werk1-Family, so Joshua, bietet alles, was das Herz begehrt. „Das ist in München der beste Platz für Start-ups“, sagt er. „Hier gibt es super Räumlichkeiten zum fairen Preis, das Ökosystem aus Gründern stimmt perfekt, der Kontakt zu den anderen Start-ups ist super.“ Und sogar der Kaffee schmeckt, erklärt Joshua. Er kann als alter Hase im Werk1 natürlich auch einschätzen, welche Benefits die Community gerade für junge Gründungen mit sich bringt: Start-Hilfe in Form von Mentoring und Netzwerk-Events zum Beispiel.

WERK1 - Resident - CLOCK - Logo

Startup: Clonck
Kontakt:  contact@clonck.com
Webseite:  https://home.clonck.com/

Mit KI die Welt der Forstwirtschaft und der Versicherungen revolutionieren – OCELL macht smarte Analysen von Luftbildern

Ein Förster geht in den Wald und beurteilt den Bestand seiner Bäume. Dabei kann er sich auf seine Ausbildung und Erfahrungswerte verlassen. Das ist im Jahr 2020 wichtiger denn je, denn die trockenen Sommer der Jahre 2018/2019 haben besonders den heimischen Fichten sehr zugesetzt. Der Qualitätsverlust dieses Rohstoffes wirkt sich bereits auf den internationalen Holzhandel aus.Infolgedessen müssen tausende Hektar große Bestände regelmäßig auf Schäden und Befall von Borkenkäfern überwacht werden. Normalerweise würde man hier mit viel Manpower vorgehen, was mit hohen Personalkosten, unbeständiger Qualität und viel Zeit verbunden ist.

DIE DIGITALISIERTE LÖSUNG VON OCELL

Der sich an dieser Stelle zuspitzende Pain Point der Forstwirtschaft wird durch das Startup OCELL aufgegriffen. Die drei Gründer bieten eine auf KI basierte Analyse von Luftbildern an. Aber warum haben sie sich gerade für die deutsche Forstwirtschaft als Use Case entschieden? “Der Forstbereich war für uns einfach ein super Startbereich. Wir können an Leute herantreten, die ein Problem haben und händeringend nach Lösungen suchen”, verriet uns David Dohmen von OCELL. Das Startup verfügt über ein großes Netzwerk an Piloten, die für sie die Luftaufnahmen machen, welche wiederum von der von OCELL entwickelten Machine Learning Software analysiert werden.“Anfangs haben die Großwaldbesitzer ganz schnell verstanden: Die Jungs haben wenig Ahnung von Wald, aber: Wir aus der Forstwirtschaft haben kaum Erfahrung mit Big Data und künstlicher Intelligenz. Man hilft sich hier gegenseitig. ​Wir konnten extrem viel von unseren Pilotkunden lernen und bieten heute ein Produkt an, das sehr gut angenommen und sogar weiterempfohlen wird.”, ​so David.“In der Forstbranche geht es um Aspekte wie ​Baumartenverteilung, Baumhöhen und potenziellen Zuwachs.​ Da kommen auch Themen wie CO2-Up take auf: Also falls eine Umlage kommt, kann man ermitteln wie viel CO2 der Wald überhaupt verspeist. Das ist eines der Zukunftsthemen zusammen mit Borkenkäfer-Früherkennung, um in diesem Bereich auch rechtzeitig agieren zu können, bevor der ganze Waldstrich weg ist.”Im Feldeinsatz konnte sich die OCELL Software bereits beweisen.

DER PROOF POINT DES STARTUPS

“Einerseits klassifizieren wir die Bäume. Wir können genau sagen, wo welcher Baum steht und anhand der Höhen können wir auch Alter und Holzvolumen abschätzen.” David erklärt, dass es OCELL auch möglich ist, zu analysieren, in welchem Alter der Baum wie schnell wächst. Ebenso lässt sich mit den analysierten Daten eine Aussage darüber treffen, wie vieler im nächsten Jahr wachsen wird. Für die Zuwächse gibt es Ertragstafeln.Die von OCELL entwickelte KI ist auch voll vernetzt. Die sehr gute Datenlage, lässt sich mit einer sehr guten wissenschaftlichen Basis fundiert kombinieren. “Wir arbeiten auch mit Harvester zusammen. Das sind die Maschinen, welche die Bäume herausschneiden. Deren Daten werden direkt in unsere Modelle zurück gefüttert. Das ist alles auch wieder Training und verbessert das Modell kontinuierlich mit jedem neuen Kunden.”

WIE IMMER GILT: HAUPTSACHE GUT VERSICHERT

In der Forstbranche kam das Startup sehr gut an, der nächste Markt, den sie erobern wollen sind Versicherungen: “Das ist eine ganz andere Branche. Aber auch hier gibt es relevante Erkenntnisse aus Luftdaten zu extrahieren und effizient anzubieten.” Den Kunden interessieren an dieser Stelle zwei Aspekte: Zum einen das vorherige Risiko – wie hoch ist beispielsweise das Risiko für ein Gebäude. Hat man ein normales, oder ein Flachdach, eine Versicherung für letzteres ist teurer.Hier verbirgt sich viel potenzieller Schaden und Risiko. Diese Infos stehen, laut David, den Erstversicherern teilweise nicht oder nur sehr unzureichend zur Verfügung. OCELLs Ansatz ist es, über die Objekt-Standorte die Gebäude-Parameter wie Flachdach, Steildach, nahestehende Bäume, Solarzellen oder auch die Materialqualität des Daches an die Versicherungen weiterzugeben. Der zweite Aspekt befasst sich im Nachhinein mit der Schadensanalyse. Wenn beispielsweise drei Ortschaften von einem Sturm heimgesucht werden, fliegt OCELL drüber und erstellt die Bilder mit einem Flugzeug, welches auch unter der Wolkendecke fliegen kann – anders als der Satellit – und erfasst die Daten. Hier liegt auch der große Vorteil von OCELL: Luftaufnahmen und Analyse aus einer Hand.

OCELL UND DAS WERK1

Zwei der drei Gründer von OCELL haben einen Date Science Background und kommen aus einem anderen Startup. Alle drei schnuppern schon seit längerem die berühmte“Startup-Luft”, ​aber konnten vorher auch in Großkonzernen Erfahrungen sammeln.“Die riesen Motivation ist eher das eigene Ding aufzubauen, mehr und schneller bewegen zu können. ​Mit unserer Data Science Qualifikation haben wir den Luxus auf viele faszinierende Probleme zu stoßen und innovative Lösungen anbieten zu dürfen, was uns immer enorm antreibt!​”, so David.

Das Team wurde auf WERK1 per Empfehlung von Crashtest Security aufmerksam, einem weiteren im WERK1 gewachsenem Startup. Beide Teams kamen auf einem Alumni-Event von XPRENEURS ins Gespräch. “Die meinten, sie sitzen jetzt dort und lieben das WERK1. Da haben wir uns dann auch einfach direkt beworben. Wir sind hier auch absolut happy.”

Wir von WERK1 freuen uns darauf, dass wir OCELL in ihrer nächsten Entwicklungsphase begleiten dürfen.

Ocell

Startup: OCELL
Kontakt:  info@ocell.io
Webseite:  ocell.io

“Wir müssen reden” – Logopädie-App-Entwickler neolexon überzeugt 45 Krankenkassen

Update: 3. Februar 2020 |

neolexon Artikulations-App: Mehr als jede dritte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland erstattet seit 1. Februar die App von Neolexon. 

Die ersten Wörter sind besondere Momente, für Kinder und ihre Eltern. Aber nicht jedes Kind spricht gleich problemfrei, bei 1,12 Millionen Kindern in Deutschland ist die Sprach- entwicklung beeinträchtigt. Meistens hakt es an der Aussprache. Wird eine Artikulations- störung beim Kind frühzeitig erkannt und sprachtherapeutisch betreut, lässt sich diese gut behandeln. 

Entscheidend für einen Behandlungserfolg ist regelmäßiges Üben. Herkömmliche Übungs- aufgaben und -blätter sind für Kinder meist wenig motivierend. Die neolexon Artikulations-App setzt auf Gamification. Zusammen mit der Spielfigur feilen Kinder in fünf abwechslungsreichen Spielmodulen an ihrer Aussprache. Die Übungsaufgaben werden vorher von einem Sprachtherapeuten eingestellt und je nach Therapieerfolg angepasst. Somit kann die Aussprache zielgenau therapiert werden. Das Ziel: Die App soll den Kindern Spaß machen, ihre Lust an der Sprachtherapie steigern und die Therapie schneller zum Erfolg führen. 

Die App wurde von Sprachtherapeutinnen und Wissenschaftlern der neolexon UG entwi- ckelt. Die neolexon UG ist eine Ausgründung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nachdem das Münchner Startup in den vergangenen Monaten bereits die ersten Kranken- kassen für eine Kostenübernahme der neolexon Artikulations-App gewinnen konnte, verkündet es nun einen weiteren großen Erfolg: Zum 1. Februar unterstützen auf einen Schlag 45 Betriebs- krankenkassen das neue Versorgungsangebot. Für Versicherte, die sich in einer logopädi- schen Behandlung befinden, übernehmen somit aktuell bundesweit 46 gesetzliche und 3 private Krankenkassen die Kosten. 

Die neolexon Artikulations-App ist die erste Sprachtherapie-App in Deutschland, die als Medizinprodukt eingetragen ist. Sie wird bereits von zahlreichen Logopäden in ganz Deutschland als Er- gänzung zur Therapie angeboten. Sowohl der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. sowie der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. berichten positiv über die Innovationen der neolexon UG, die bereits zahlreiche Auszeichnungen auf Bundes- und Landesebene erhalten hat.


Neolexon im WERK1

Wir müssen reden. Wir alle. Sprechen ist unsere Verbindung zur Welt. Doch für viele Menschen ist das „leichter gesagt als getan“. Wie wichtig das für unseren Alltag ist, merkt man besonders, wenn zum Beispiel durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu Sprechen verloren geht und man sich mühsam in die Welt der akustischen Kommunikation zurückkämpfen muss. Das WERK1-Startup Neolexon hilft dabei – mit der modernsten Logopädie-App auf dem Markt.

Üben – der Schlüssel zum Therapie-Erfolg – Eigentlich

10 Stunden Sprachtherapie pro Woche empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Neurologie. Die Realität sieht anders aus: In der Therapie üben Patienten in der Regel gerade einmal eine Stunde pro Woche. Viel zu wenig und aktuelle Angebote sind wenig auf Alltagssituationen zugeschnitten. Da muss eine Lösung her, fand Hanna Jakob. Als sie während ihres Sprachtherapie-Studiums in einer Klinik als Sprachtherapeutin arbeitete, war oft nicht einmal Zeit für diese so wichtige Übungssession, weil die Patienten erst einmal den Schluckreflex trainieren mussten. Auch die bereits vorhandenen, therapiebegleitenden Apps waren nicht benutzerfreundlich und damit wenig hilfreich. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse gründete Hanna 2017 deshalb zusammen mit ihrer Sprachtherapeuten-Kollegin Mona Späth Neolexon.

Neolexon – Smartes Sprachtraining

Das digitale Logopädie-Therapiesystem Neolexon umfasst sowohl eine App für Therapeuten, als auch eine zum Eigentraining für Patienten und ist als Medizinprodukt zertifiziert. Basis ist eine einzigartige Datenbank, mit rund 10.000 Übungsbegriffen mit zugehörigen Bildern und Aussprache-Videoclips. Daraus können Logopäden ein individuelles Set an Begriffen erstellen, die sich sowohl unter therapeutischen Aspekten, als auch hinsichtlich ihrer Alltagsrelevanz für den jeweiligen Patienten am besten eignen. Mit diesem wissenschaftlich fundierten, höchst flexiblen System hebt sich Neolexon deutlich von anderen Sprachtraining-Apps ab. Darüber hinaus sind  viele Motivationselemente eingereiht, damit das Üben auch zuhause Spaß macht und effektiv ist. Im April 2019 folgte die Version neolexon Artikulations-App für Kinder mit Artikulationsstörungen. Ideen zu weiteren Anwendungsfeldern gehen den beiden Gründerinnen so schnell nicht aus – auch dank ihrer nach wie vor engen Bindung zum Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung der LMU München.

Neolexon zum Fliegen bringen

Jetzt gilt es allerdings, das bestehende, System an den Mann und die Frau zu bringen. Aufgrund unterschiedlichster Interessensgruppen wie Therapeuten, Patienten, Angehörigen, Kliniken und Krankenkassen, muss Neolexon auf vielerlei Ebenen agieren. Letztere sind dabei das wichtigste und gleichzeitig aufwendigste Projekt. Einen ersten großen Milestone hat Neolexon bereits hinter sich: Die Aufnahme der neolexon Artikulations-App in das Programm der Techniker Krankenkasse.

Ins WERK1 gekommen, um (so lange wie möglich) zu bleiben

Nach mehreren Förderprogrammen wie EXIST und FLÜGGE steht das insgesamt vierköpfige Gründerteam mit ihrem Startup nun auf eigenen Beinen. Nach der ersten Phase an der Uni konnten sie, wie Hanna noch immer sichtlich erleichtert erzählt, „sehr kurzfristig“ ins WERK1 umziehen. Die Kombination aus eigenem Büro plus Austausch mit anderen Startups – entweder im WERK1-Alltag oder auf diversen Inhouse-Events wie z.B. dem „AfterWERK“ – bildet für sie das ideale Wachstumsumfeld. Und wenn dementsprechend der Platzbedarf bei Neolexon in nächster Zeit wächst, findet sich im WERK1 auf jeden Fall eine Lösung. Da ist sich Hanna sicher. So schnell wollen sie und ihr Team hier definitiv nicht weg! Im Gegenzug tragen sie als eines der wenigen Medi-Startups fleißig zur Diversität in der WERK1-Community bei.

Neolexon - Logo

Startup: Neolexon
Kontakt: info@neolexon.de
Webseite: www.neolexon.de

Mit zentor auf dem richtigen Weg zu einem erfüllten Leben im WERK1

Neujahresvorsätze hat bzw. kennt jeder. Das neue Jahr beginnt und wir möchten etwas verändern: Öfter zum Sport gehen, in der Arbeit richtig durchstarten, endlich die große Liebe finden oder einfach wieder glücklicher sein. Doch wie definiert sich eigentlich Glück? Warum fühlen sich viele so rastlos und unzufrieden, obwohl die üblichen „Checkboxen“ im Leben wie Erfolg im Beruf, tolle Familie und Gesundheit abgehakt sind? Was genau fehlt?

Diese Erfahrung hat auch WERK1-Startup-Gründer Valentin Schellhaas gemacht. Die Frage nach „Glück“ im Leben sei gesellschaftlich und auch sprachlich im Deutschen sehr stigmatisiert und würde öffentlich nur sehr ungern gestellt. Wer sich dennoch mit dem Thema befassen wolle, findet aktuell wenig echten Input.

Mit dem Startup zentor möchte Valentin genau das ändern. Die Plattform soll ein „Digitaler Mentor“ für ein erfülltes Leben sein. Als promovierter Psychologe baut er dafür auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Glücksforschung, positiven Psychologie und Philosophie auf.

Vom Incubator in London in das WERK1 nach München

Ein Workshop nach dem anderen steht bei Dr. Valentin Schellhaas auf dem Plan, als wir den Gründer von zentor im WERK1 zum Interview treffen. Anfangs war das gar nicht geplant, doch sein „Purpose Bootcamp“ Workshop scheint auch bei Unternehmen den Nerv der Zeit zu treffen. Da die Workshops so gut ankommen, ist jetzt der Plan, die Inhalte in einem „Online Training“ anzubieten. Mit neuer Co-Founderin an der Seite, steht dem nichts im Wege und auch für die eigentliche zentor-Plattform bleibe weiter genug Zeit.

Die Erfahrungen aus den Workshops würden sogar mit in die Plattform einfließen. Auch wenn ihm das Gründer-Dasein sowie das vermitteln der Inhalte bei Workshops beides viel Spaß mache, soll die Plattform weiter im Fokus der Arbeit stehen.

Valentin gründete seinen digitalen Mentor zentor in einem Incubator in London. Er selbst hat Psychologie studiert, war dann in der Strategieberatung und im E-Commerce tätig und hat in einer spannenden Großstadt nach der anderen gelebt. Neben dem beruflichen Erfolg hat er auch seine eigene Familie gegründet – alles schien perfekt.

 „Je mehr man erreicht, umso mehr fehlt einem. Eine gesunde Work-Life-Balance war da nicht mehr gegeben“ erklärt uns der Gründer und wollte etwas ändern. Er habe immer viel über die Erfüllung des Glücks nachgedacht, wie man diese erreichen kann und sie am besten mit den Menschen teilt. Die Idee für zentor und die Gründung des Startups sei das Ergebnis daraus gewesen – einen digitalen Mentor zu kreieren, um Menschen zu helfen, Glück und Erfüllung im Leben zu finden.

„Das Streben nach Erfüllung im Leben“ – in der Arbeit sowie im Alltag

Nach aktuellem Stand der Forschung seien es im Wesentlichen 3 Komponenten, die für alle Menschen relevant seien: Sinn, Engagement und Wertschätzung, erklärt Valentin. Das alleine könne zentor natürlich nicht bieten, aber die Plattform inspiriere mit spannenden Erkenntnissen wie diesen und soll im nächsten Schritt Menschen zusammenbringen. Gemeinsam könne man sich engagieren, sinnvolle Projekte finden und diese zusammen starten. Das große Ziel sei es, durch Motivation jedes einzelnen, eine positivere und letztendlich glücklichere Gesellschaft zu bilden. Das sei auch sein persönlicher Ansatz für eine Reaktion auf vielen gesellschaftlichen und letztendlich auch politischen Herausforderungen unserer Zeit.

YouTube

By loading the video, you agree to YouTube’s privacy policy.
Learn more

Load video

Zentor W1 Forward Demo Day 2019

Große Community & Zusammenhalt im WERK1

Da die Idee für eine digitale Plattform den Ursprung in der psychischen Gesundheit hat und auch psychische Erkrankungen vorbeugen soll, wusste Valentin von Anfang an, dass die Versicherungsbranche Teil seiner Zielgruppe werden würde. Durch das WERK1 hat er letztes Jahr beim Accelerator-Programm vom InsurTech Hub Munich teilgenommen und so den Sprung wesentliche schneller geschafft, als anfangs erwartet.

Durch das große Netzwerk des Programms hat er viel Zuspruch bekommen und spannende Versicherer kennengelernt. Ohne das WERK1 sei es nicht so weit gekommen, und nicht nur das schätzt Valentin: „Das Ökosystem, die Community und die fantastischen Veranstaltungen von WERK1 sind großartig!“

Er könne den Schritt in das WERK1 jedem empfehlen und er freue sich darauf, dass er ja auch noch knapp ein Jahr sein Büro dort habe. Wir sind gespannt, wie sich zentor entwickeln wird.

WERK1 - Resident - Zentor - Logo

Startup: zentor
Kontakt:  info@zentor.me
Webseite: zentor.de

Zahlen aus dem WERK1 für 2019: Von kreativen Startups bis Millionen-Investments 📈

Zur Weihnachtsfeier am 11. Dezember wurde das Thema „Science Fiction“ ausgegeben und passend dazu hat sich WERK1-Captain Dr. Florian Mann auf die Brücke, bzw. Bühne gestellt und sich bei allen Anwesenden für erfolgreiches Jahr 2019 bedankt. Neben den unzähligen Erfolgsgeschichten, spannenden Interviews und fantastischen Events haben wir aber auch zum ersten Mal Zahlen und Daten gesammelt, die den gefühlten Erfolg sehr beeindruckend unterstreichen.

Im WERK1 werden Millionen gesammelt

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit im WERK1 ist die öffentliche Förderung. Sie lässt uns unabhängig von privat-wirtschaftlichen Einflüssen arbeiten und ermöglicht es, unseren Service für Startups ohne große Kosten anzubieten. Doch das gilt nur für unseren Betrieb. Startups wollen und müssen natürlich eigene Gelder einsammeln, um ihr Wachstum zu finanzieren. Das haben unsere Residents 2019 sehr beeindruckend gemacht.

15 Millionen - Hurra

Gemeinsam haben alle Startups im Haus 15 Millionen Euro an Investments eingesammelt. Eine beeindruckende Zahl, besonders wenn man bedenkt, dass im WERK1 hauptsächlich früh-phasige Startups ein Büro haben. So stolz wir auf diese Leistung sind, wir glauben an noch viel größeres Potential unserer Residents und werden für 2020 unsere Anstrengungen in diesem Bereich weiter ausbauen.

Ein besonderes Highlight zum Ende des Jahres hat das Startup Smartlane geliefert. Das Team um Gründerin Monja Mühling hat den aus der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bekannten Investor Frank Thelen gewinnen können. Smartlane ist Stand heute sein größtes Einzel-Investment und er lässt sich im Handelsblatt mit den Worten „Smartlane hat das Potenzial, ein europäischer Tech-Champion zu werden“ zitieren. Wir drücken die Daumen!

Gelebte Startup-Kultur und lebendige Community

Der Erfolg von Smartlane heißt für uns auch, dass unsere Aufgabe als Incubator getan ist und wir uns bald von diesem Team verabschieden müssen, um Platz für neue Teams zu machen. Doch damit sind sie keine Ausnahme. Aktuell haben 35 spannende Startups ihr Büro im WERK1, davon sind 18 im Laufe des Jahres neu eingezogen und bereits im Januar 2020 erwarten wir die nächsten drei neuen Residents. Das ist Teil der gelebten und lebendigen Startup-Kultur im WERK1. Stetiger Wandel und immer wieder neue Herausforderungen machen unsere Arbeit so faszinierend und bestimmen unseren Alltag. Wir freuen uns auf viele neue Geschichten im nächsten Jahr.

Öffentliche Gelder für Startups

Speziell für die früh-phasigen Startups ist Unterstützung aus öffentlich finanzierten Programmen entscheidend, um ihr Produkt auf den Weg zu bringen. Mit der Hilfe unseres Startup-Coaches und über entsprechende Info-Events ist auch das unseren Residents hervorragend gelungen. Knapp 2 Millionen Euro sind aktuell über Programme wie Exist, Flügge und andere in WERK1-Startups investiert. Hier wollen wir 2020 noch vielen weiteren helfen, mit ihrem Startup die ersten Schritte zu machen.

Nach dem Geld kommen die Mitarbeiter

Und wer es geschafft hat das erste Geld einzusammeln, stellt dann natürlich auch die ersten Mitarbeiter ein, wodurch das WERK1 zum regelrechten Job-Motor für Tech-Jobs in München geworden ist. Mit den Gründer-Teams, die in der Regel aus 2-4 Personen bestehen, arbeiten derzeit mehr als 310 Personen an, mit und für unsere WERK1-Startups. Dazu kommen mehr als 150 Coworker in unserem Coworking-Space – also auch hier herrscht immer ordentlich Bewegung bei uns im Haus.

Insgesamt Zahlen und Entwicklungen, auf die das gesamte WERK1-Team sehr stolz ist, auf denen wir uns aber nicht ausruhen wollen. Auch wir haben ambitionierte Pläne für 2020 und freuen uns viele spannende Entwicklungen im nächsten Jahr.

Kickoff für die erste “Female Founders”-Initiative im WERK1 – 30 Teilnehmer*innen erarbeiten Input für das nächste Jahr 🚀

Wie schon versprochen haben wir uns durch den Kickoff der #BayFiD-Kampagne bei uns inspirieren lassen: Jetzt haben wir unsere erste eigene Initiative gestartet und 30 Teilnehmer*Innen eingeladen, konkrete Maßnahmen für “Female Entrepreneurship” im WERK1 zu erarbeiten.

Dem Thema “Gender Gap in Entrepreneurship” begegnet man – nicht erst seit gestern – sehr häufig. Let’s face it: Es gibt ein Problem und das WERK1 möchte etwas dagegen tun! Laut dem Deutschen Startup Monitor 2018 sind nur 15,1% der Entrepreneure weiblich – auch das WERK1 ist da keine Ausnahme! Warum ist das so und wie kann das WERK1 – als der startup-freundlichste Ort in München – gegensteuern? Klare Zielsetzung dabei: Nicht einfach noch ein Programm zur Förderung von Frauen in digitalen Berufen, sondern ein schlüssiges Konzept für relevante Maßnahmen, die Frauen beim Gründen im WERK1 und darüber hinaus fördern und unterstützen. Dieser Aufgabe stellten sich 30 Teilnehmer*Innen bei unserem Kick-off Workshop zum Thema “Female Entrepreneurship”.

Idee und Konzeption stammen direkt aus der WERK1-Teamfeder, in diesem Fall vertreten durch Marlene Eder, Vanessa Provenzano und Maike Wursthorn. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gemacht, ihre Fähigkeiten aus verschiedenen Disziplinen zu nutzen und im neuen Jahr Themen im Bereich “Female Entrepreneurship” im WERK1 offensiv voran zu treiben.

Probleme erkennen & Einstiegshürden senken

Gemeinsam mit den anhand von Qualifikation und passenden Erfahrungen ausgewählten Teilnehmer*Innen ging es im ersten Schritt um das Entwickeln konkreter Ideen und Konzepte, die Frauen als Gründerinnen in der Realität wirklich helfen. Dazu wurde Input gesammelt und anhand aktueller Studienlage ermittelt, wo die tatsächlichen Probleme und Einstiegshürden liegen könnten. Das wurde mit den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer*Innen “gematcht”, um so einen möglichst ausführlichen “Status Quo” zu erheben.

Nach den einleitenden Worten des WERK1-Teams und einer Vorstellungsrunde, eröffnete Verhandlungsexpertin Claudia Kimich den thematischen Teil des Workshops und gab einen kurzen Impuls-Vortrag darüber, wie Auftreten und Selbstbewusstsein auf die Wahrnehmung von Frauen im Geschäftsumfeld Einfluss nehmen. Anschließend hieß es Brainstorming: In wechselnden Gruppen wurden Ideen gesammelt, wie sich die „typischen“ Herausforderungen im “Female Entrepreneurship” am besten meistern lassen. Wo liegen die Probleme? Was hilft wirklich?

Die Themen-Boards reichten dabei von Verbesserungen im Bereich der Finanzierungsmöglichkeiten, bis zu Ideen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Aufbrechen etablierter gesellschaftlicher Rollenverteilung. Zum Ende des Workshops wurden die verschiedenen Boards vorgestellt, nochmal in der ganzen Gruppe diskutiert und fertiggestellt.

Jetzt ist das WERK1-Team wieder am Zug, mit dem überwältigenden Input und den vielen Ideen konkrete Maßnahmen im neuen Jahr zu entwickeln – wir halten Euch auf dem Laufenden!