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“Wir müssen reden” – Logopädie-App-Entwickler Neolexon im WERK1

Wir müssen reden. Wir alle. Sprechen ist unsere Verbindung zur Welt. Doch für viele Menschen ist das „leichter gesagt als getan“. Wie wichtig das für unseren Alltag ist, merkt man besonders, wenn zum Beispiel durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu Sprechen verloren geht und man sich mühsam in die Welt der akustischen Kommunikation zurückkämpfen muss. Das WERK1-Startup Neolexon hilft dabei – mit der modernsten Logopädie-App auf dem Markt.

Üben – der Schlüssel zum Therapie-Erfolg – Eigentlich

10 Stunden Sprachtherapie pro Woche empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Neurologie. Die Realität sieht anders aus: In der Therapie üben Patienten in der Regel gerade einmal eine Stunde pro Woche. Viel zu wenig und aktuelle Angebote sind wenig auf Alltagssituationen zugeschnitten. Da muss eine Lösung her, fand Hanna Jakob. Als sie während ihres Sprachtherapie-Studiums in einer Klinik als Sprachtherapeutin arbeitete, war oft nicht einmal Zeit für diese so wichtige Übungssession, weil die Patienten erst einmal den Schluckreflex trainieren mussten. Auch die bereits vorhandenen, therapiebegleitenden Apps waren nicht benutzerfreundlich und damit wenig hilfreich. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse gründete Hanna 2017 deshalb zusammen mit ihrer Sprachtherapeuten-Kollegin Mona Späth Neolexon.

Neolexon – Smartes Sprachtraining

Das digitale Logopädie-Therapiesystem Neolexon umfasst sowohl eine App für Therapeuten, als auch eine zum Eigentraining für Patienten und ist als Medizinprodukt zertifiziert. Basis ist eine einzigartige Datenbank, mit rund 10.000 Übungsbegriffen mit zugehörigen Bildern und Aussprache-Videoclips. Daraus können Logopäden ein individuelles Set an Begriffen erstellen, die sich sowohl unter therapeutischen Aspekten, als auch hinsichtlich ihrer Alltagsrelevanz für den jeweiligen Patienten am besten eignen. Mit diesem wissenschaftlich fundierten, höchst flexiblen System hebt sich Neolexon deutlich von anderen Sprachtraining-Apps ab. Darüber hinaus sind  viele Motivationselemente eingereiht, damit das Üben auch zuhause Spaß macht und effektiv ist. Im April 2019 folgte die Version neolino für Kinder mit Artikulationsstörungen. Ideen zu weiteren Anwendungsfeldern gehen den beiden Gründerinnen so schnell nicht aus – auch dank ihrer nach wie vor engen Bindung zum Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung der LMU München.

Neolexon zum Fliegen bringen

Jetzt gilt es allerdings, das bestehende, System an den Mann und die Frau zu bringen. Aufgrund unterschiedlichster Interessensgruppen wie Therapeuten, Patienten, Angehörigen, Kliniken und Krankenkassen, muss Neolexon auf vielerlei Ebenen agieren. Letztere sind dabei das wichtigste und gleichzeitig aufwendigste Projekt. Einen ersten großen Milestone hat Neolexon bereits hinter sich: Die Aufnahme von neolino in das Programm der Techniker Krankenkasse.

Ins WERK1 gekommen, um (so lange wie möglich) zu bleiben

Nach mehreren Förderprogrammen wie EXIST und FLÜGGE steht das insgesamt vierköpfige Gründerteam mit ihrem Startup nun auf eigenen Beinen. Nach der ersten Phase an der Uni konnten sie, wie Hanna noch immer sichtlich erleichtert erzählt, „sehr kurzfristig“ ins WERK1 umziehen. Die Kombination aus eigenem Büro plus Austausch mit anderen Startups – entweder im WERK1-Alltag oder auf diversen Inhouse-Events wie z.B. dem „AfterWERK“ – bildet für sie das ideale Wachstumsumfeld. Und wenn dementsprechend der Platzbedarf bei Neolexon in nächster Zeit wächst, findet sich im WERK1 auf jeden Fall eine Lösung. Da ist sich Hanna sicher. So schnell wollen sie und ihr Team hier definitiv nicht weg! Im Gegenzug tragen sie als eines der wenigen Medi-Startups fleißig zur Diversität in der WERK1-Community bei.

Neolexon - Logo

Startup: Neolexon
Kontakt: info@neolexon.de
Webseite: www.neolexon.de

W1>> Accelerator #4 im WERK1 – Innovationspotential in der Versicherungsbranche entfalten

Das Stichwort „Accelerator“ ist in der Regel mit einer Vorstellung über finanzielle Förderung und Überarbeitung von Business Modellen verknüpft. Dass ein Programm zur Förderung von innovationsfreudigen Startups auch anders funktionieren kann, zeigt das W1 Forward Accelerator-Programm, initiiert vom InsurTech Hub Munich im WERK1. Beim achtwöchigen, frühphasigen Programm setzen die Macher in erster Linie auf fundierte, zielgerichtete Gründungsberatung und die intensive Nutzung des Branchennetzwerks.

Der Insurtech Hub – ein Pool an Möglichkeiten für Startups & Versicherer

 „Der InsurTech Hub ist eine Plattform, die die verschiedenen Spieler in der Industrie zusammenbringt“, erklärt Ben Shaw, Director Program & Strategie. Vierzehn große Versicherer, Großunternehmen, Wirtschafts- und Strategie-Consultants und Universitäten wie die LMU oder die Bundeswehrhochschule gehören zum Netzwerk. „Die Vorstellung ist, dass all diese Institutionen ein Interesse daran haben, Innovation im Versicherungskontext zusammen zu betreiben. Und ein Part, um diese Innovation voranzutreiben, ist eben auch das Accelerator Programm, das die verschiedenen Versicherer in direkten Kontakt mit kleinen, innovativen Projekten und Startups bringt.“

Programm USP & Benefits für die Startups

An welche Startups richtet sich das Programm wollen wir von Ben wissen, den wir für’s Interview zum seit Mitte Mai laufenden Programm im WERK1 Café treffen. In einigen Fällen sei erst die Businessidee da, gegründet wurde bisher noch nicht – frühphasig eben. „Wichtig ist: Wir suchen die Startups nicht nur nach der Idee aus, sondern auch danach, ob wir das Gefühl haben, dass sie sie umsetzen können.“ Heraus kamen beim Selection-Event zehn Jungunternehmen. Erst zwei von ihnen haben bereits ein Funding bekommen. „Über acht Wochen werden wir ihnen alle Mittel mitgegeben, um ihr Business auf- und auszubauen – sprich Beratung im Business Modelling, Financial Moddeling, Marketing & Sales etc.“, so Ben zum USP des Accelerator-Programms. „Und wir bringen sie in Kontakt mit 14 großen Versicherungen, die ihnen dann direktes Enterprise Feedback geben, also versicherungsrelevantes Feedback. Das ist extrem wertvoll und unbezahlbar.“

Programmfinale: Demo Day

Am Ende der acht Wochen – so das Ziel der Bemühungen rund um die regelmäßigen Termine mit den Big Playern aus der Versicherungsbranche – sollen die jungen Unternehmen aus dem Programm und den Kontakten resultierende Pilot-Projekte in der Pipeline haben. Zum Finale wartet auf alle nach amerikanischem Vorbild der Demo Day mit rund 400 Gästen. „Diese Veranstaltung gibt den Startups die Möglichkeit sich u.a. vor potentiellen Investoren zu präsentieren und ihre Geschichte zu erzählen. Warum kann mein Startup die Branche verändern? Dafür haben sie vier Minuten.“

Businessideen, von denen Versicherer & Versicherte profitieren

Und verändern wollen die Jung-Unternehmen einiges! Sieben B2B-Startups sind dabei. Unter ihnen zum Beispiel eine Firma, die eine Software zur Unterstützung der Rehabilitation nach Krankheiten und Verletzungen entwickelt. „Das ist unter anderem interessant für private Krankenversicherer, die sichergehen wollen, dass die Kosten durch eine falsch umgesetzte Physiotherapie nicht ins Unermessliche steigen“, erklärt Ben Shaw. „Außerdem ist solch ein Angebot auch im Interesse der Versicherten, weil es direkte Rückmeldung gibt, ob die Übungen richtig ausgeführte wurden.“ Ein weiteres Beispiel sei eine App zur Raucherentwöhnung, entwickelt von einem Team aus Experten mit jahrelanger Erfahrung im Health Sektor. Aber auch drei B2C-Startups nehmen an dem Programm teil. „Unser internationalstes Team kommt aus Thailand und befasst sich mit On-Demand-Insurance, also der Versicherung von Autofahrern auf Stundenbasis. So bleiben die Kosten weitaus geringer und die Abwicklung ist extrem easy und kundenfreundlich“, berichtet Ben. Andere Teams kommen aus Österreich, San Francisco oder Barcelona.

Innovationspotential im Versicherungsmarkt

Das Innovationspotential in der Versicherungsbranche sei riesig, und die Nachfrage nach jungen umdenkenden Unternehmen groß, führt Ben die Hintergründe zum Accelerator Programm aus. „Vor etwa zwei Jahren gab es bei den Versicherern den Aha-Moment. Da wurde der Branche bewusst, dass wir im Bereich Financial Services technologisch einfach noch nicht so weit sind. Und dass man so viel mehr mit digitalen Banken machen könne. Informationen über Privatpersonen, die deren persönliches Risiko wiederspiegeln, können wir jetzt viel einfacher über Data Mining und Data Science umsetzen“, erklärt Ben. Durch die schnelle und präzise Datenverarbeitung haben die Versicherungen heute eine extrem gute Ausgangslage, um sich zu digitalisieren. Und genau da setze der Insurtech Hub mit dem Accelerator Programm an. Ben: „Diese Digitalisierung ist unglaublich schwierig und die großen Versicherer lösen das über Partnerschaften mit externen Experten, unseren Startups.

Tipp vom Branchenkenner

Wer es am Ende wirklich schafft? Das hängt laut Ben nicht nur daran, ob man an dem Programm teilnimmt. Sondern vor allem ob die Gründer das vielfältige Feedback umsetzen können, das sie während der acht Wochen bekommen. „Ein erfolgreicher Gründer ist immer auch ein Hustler, jemand der seine Sache stetig vorantreibt. Auch wenn sich die Kernidee ändert – und das tut sie sowieso immer – wichtige ist dran zu bleiben, mit Willenskraft und Flexibilität. Dann kommt man auch ans Ziel.“ Und das gilt sicher nicht nur für die Versicherungsbranche.

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister mit Startup Teens im WERK1

Am 9. Mai 2019 war das WERK1 Gastgeber für die Startup Teens. Über 100 Teenager verfolgten einen spannenden Talk mit Startup-Unternehmern von TheSimpleClub und Inveox, unserem WERK1 Geschäftsführer Dr. Florian Mann sowie dem diesjährigen Ehrengast, Landwirt und Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Startup-Coaching für Teens

Unser Geschäftsführer Dr. Florian Mann eröffnete die Veranstaltung: Er freue sich immer wieder die Startup Teens bei uns im WERK1 begrüßen zu dürfen und Jugendliche dabei zu unterstützen den Traum vom eigenen Startup wahr werden zu lassen. Bei der Frage, wer zukünftig ein Unternehmen gründen wolle, schnellten die Finger hoch – die beste Voraussetzung für einen tollen Abend!

Rubin Lind, selbst Gewinner der Startup Teens Challenge und Gründer von „Skills4School“, führte durch den Abend.  In einer Talkrunde stellten sich die Unternehmer vor und sprachen darüber, wie man den Weg von der Idee bis zur Gründung am besten meistert. Das wichtigste sei es hinter den Ideen zu stehen immer am Ball zu bleiben, selbst wenn es mal Bergab gehe, motivierten die Experten. Wenn man den Wunsch habe etwas zu verwirklichen, stehe der Umsetzung der Idee nichts im Wege. Die Unternehmer gaben den Jugendlichen außerdem mit auf den Weg, sich im Internet zu Informieren und eine Reichweite sowie Community über die Sozialen Medien aufzubauen und Veranstaltungen wie die Startup-Coaching Programme und Events von Startup Teens wahrzunehmen.

„Startup Initiativen sind unsere Zukunft“

Hubert Aiwanger appellierte an die Schüler und Schülerinnen, mehr Risiko einzugehen, selbst anzupacken und sich selbst zu verwirklichen. Er sprach von einer heutigen „Wohlstands Gesellschaft“ wo es wichtig sei, das Gründerdenken am Laufen zu halten und immer wieder anzustoßen. Der Freistaat Bayern stehe hinter Startups und jungen Unternehmern. Dabei wieß der Bayerische Wirtschaftsminister auf die 7 neuen digitale Gründerzentren hin, welche den jungen Gründern Hilfestellung für das eigene Startup-Projekt böten. Er versicherte „Wir wollen anpacken!“ und spricht damit den Jugendlichen Mut zu, ihre Ideen zu verwirklichen.

Anschließend durften die Jugendlichen selbst Fragen an den bayerischen Wirtschaftsminister sowie den Startup-Unternehmern stellen. Hier kam neben dem allgemeinen unternehmerischen Kontext auch Fragen zum aktuellen Schulsystem auf. Die Schüler und Schülerinnen wünschen sich, auch in der Schule mehr über das Gründen und der Arbeitgeberseite zu erfahren und nicht nur die Arbeitnehmerseite gelehrt zu bekommen. Herr Aiwanger bestätigt die Sicht der Schüler und sei für Anregungen offen, wie diese Inhalte in Zukunft besser vermittelt werden können.


Die zukünftigen Jung-Unternehmer hatten ihr Ziel eines eigenen Startups klar vor Augen und wendeten sich an die Startup-Experten auf der Bühne. Wie lange dauert es eigentlich ein Startup zu gründen? Und wie baue ich mir ein Netzwerk auf? Diese und viele weitere Fragen wurden bis zum Ende der Veranstaltung ausführlich beantwortet.

Anschließend hatten die Schüler und Schülerinnen bei Drinks und Snacks Zeit, persönlich mit ihren unternehmerischen Vorbildern zu sprechen und sich untereinander zu vernetzen. Wir freuen uns, dass wir als WERK1 ein weiteres Mal Gastgeber der tollen Veranstaltung sein durften!

Limehome – Ein WERK1 Startup revolutioniert die Hotellerie

Wer hin und wieder geschäftlich unterwegs ist, kennt das Problem: Unterschreitet die Einwohnerzahl der bereisten Stadt die 700.000, siehts in der Hotellandschaft schnell düster aus. Was es gibt, ist teuer und unter qualitativen wie ästhetischen Gesichtspunkten häufig nicht überzeugend. Das WERK1-Startup Limehome löst dieses Problem.

ERSATZ-ZUHAUSE STATT HOTEL

Limehome bietet Geschäftsreisenden und Touristen voll ausgestattete Appartements als Wohlfühl-Alternative zum unpersönlichen Hotel. Dank eines eigens entwickelten, geschmackvollen und hochwertigen Designkonzepts, fühlt sich jeder Gast wie Zuhause. Derzeit finden sich Limehome Apartments an 14 Standorten in Deutschland. Allen voran in sogenannten „B-Städten“ wie Aachen, das mit einer Million Übernachtungen eine durchaus nennenswerte Nachfrage aufweist, die für große Hotelketten als Standort dennoch als unrentabel gilt. Diese Märkte würden überwiegen von in die Jahre gekommene Familienhotels á la „Goldener Hirsch“ bedient, wie sie die beiden Limehome-Gründer Lars Stäbe und Josef Vollmayr recht treffend bezeichnen.

HOTELBUSINESS NEU GEDACHT

Als ehemalige McKinsey-Berater wussten sie ganz genau, wo sie beim klassischen Hotel-Geschäftsmodell den Rotstift ansetzen müssen, um eine vielversprechende Nische zu erschließen. Alles, was nicht unmittelbar vor Ort geschehen muss, wird zentral vom Münchener Office aus gesteuert. Das elektronische Zugangssystem, mit dem der Gast jederzeit selbstständig einchecken kann, ersetzt den Kostenfaktor Servicepersonal. Die Reinigung übernimmt ein lokaler Dienstleister. Dabei koordiniert eine „State of the Art“-IT sämtliche internen und externen Schnittstellen. Und zu guter Letzt gewährleistet ein ausgeklügeltes, agiles Pricing eine Auslastung weit über dem Branchendurchschnitt. „Statt der für Februar üblichen 53 Prozent, liegen wir aktuell bei 78 Prozent“, erklärt Josef.

Dank dieses hocheffizienten Geschäftsmodells sei man auch bei der Immobilienakquise viel flexibler. Limehome brauche nicht 150-Betten-Einheiten, um profitabel zu sein. Stattdessen würden ganz normale, in B-Städten häufig leerstehende Gewerbeeinheiten genutzt, um die ideale Anzahl von 10 bis 20 Appartements unterzubringen.

WERK1 – HIER ENTSTEHEN ECHTE UNTERNEHMEN

Die Idee zu Limehome hatten die Gründer bereits während ihrer Zeit bei McKinsey. Nach einem ersten Testlauf Anfang 2018 und einer erfolgreichen Seed-Runde im Herbst, starteten sie dann voll durch. Bis heute konnten sie über 2.000 Übernachtungen vermitteln – und stoßen mit mehr als 20 Mitarbeitern schon jetzt an die Grenzen ihrer WERK1-Bürofläche. Doch die wird genutzt, solange es geht! Noch vor der offiziellen Gründung haben sich Lars und Josef auf einen Office-Space im WERK1 beworben. Obgleich schon in der konkreten Umsetzungsphase befindlich, mögen und schätzen Lars, Josef und ihr Team die starke Community im WERK1 sehr. Ganz anders als im Coworking-Space in der Innenstadt, in dem sie zuerst kurz ansässig waren, herrscht hier im WERK1 genau die Anpack-Atmosphäre, die so ein ambitioniertes Startup brauche. Schließlich will man die Anzahl der Standorte und Mitarbeiter in 2019 geschmeidig verdoppeln. In diesem Sinne spiegelt die WERK1-Nachbarschaft hervorragend den Dauerzustand bei Limehome wider: Viele, viele Baustellen … und eine spannende Zukunft!

KARRIERE BEI LIMEHOME?

Wollt Ihr diese Zukunft mitgestalten? Werft einen Blick in das Limehome-Karriereportal!  

WERK1 - Resident - limehome - Logo

Startup: Limehome
Webseite: https://www.limehome.de/
Kontakt:info@limehome.de

Startup Work – erste Startup-Jobmesse für München im WERK1

It‘s a Match! Diese frohe Botschaft konnten die Startups und Besucher der „Startup Work“ am 30. März nach der Messe verkünden! Die erste Jobmesse in München speziell für die Bedürfnisse von Startups hat aus dem Stand funktioniert und wurde von allen Seiten überragend angenommen.

Startup Work in Zahlen

Das Matchmaking-Event im WERK1 bot mit 51 Startups, über 340 Stellenausschreibungen und knapp 300 Jobsuchenden den idealen Rahmen für vielversprechende Gespräche und neue Karriere-Optionen und damit mehr als einen potentiellen Job für jeden Teilnehmer! Mit dem „Rundgang-Ticket“ konnten alle Besucher mit Gründern oder Personalverantwortlichen verschiedenster Startups, die sich überall im WERK1 präsentierten, direkt ins Gespräch kommen. Inhaber des „Matchmaking-Tickets“ wurden darüber hinaus mittels vorab hochgeladenem CV direkt mit passenden Ausstellern in Kontakt gebracht und hatten die Möglichkeit, das Workshop-Programm zu Themen wie „Arbeiten in einem Startup“ oder „Dos and Dont‘s im Social Media“ zu nutzen.

NETWORKING FÜR STARTUPS

Die ausstellenden Startups setzten sich zu etwa einem Drittel aus Residents des WERK1 und zu zwei Dritteln aus externen Teilnehmern zusammen. Die Branchen reichten von Software im Bereich Technik, Mobilität, Health, HR, Gastronomie und Housing bis hin zu Freizeit Gadgets. Und auch hinsichtlich Entwicklungsphase war die komplette Bandbreite vertreten: Vom Early-Stage-Startup, welches gerade seine EXIST-Förderung bekommen hat und nun erste Praktikanten sucht, bis zum „Grown-Up“ mit 150 Mitarbeitern, welches Bodenkontakt halten und dafür kreative Professionals gewinnen möchte. Vom WERK1 vorausgesetztes, verbindendes Element: Startup-Sprit und damit einhergehender kreativer Gründergeist müssen vorhanden sein. So ist auch der Austausch der Gründer untereinander zu bewegenden Themen wie Recruiting nicht zu kurz gekommen.

Das war dann auch das Thema für das abschließende Panel: Moderiert von WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann berichteten Sebastian Schuon (Gründer von Alasco), Ankit Khare (UX Designer bei Ginlo by Brabbler), Leon Zucchini (Gründer von Curiosity.ai), Magdalena Reith (Startup Coach & Partnership Manager bei Unicorn Pitch) und Daniel Schosser (Mit-Gründer von Crashtest Security) davon, was die Arbeit in einem Startup so besonders macht.

EIN JOB FÜR JEDEN DABEI

Spätestens danach waren alle Anwesenden überzeugt, dass ein Job in einem Startup das Richtige für die Zukunft ist: Und auf der Startup Work konnten sie vom Co-Founder bis zum Werkstudenten, von IT/Development bis Marketing/Sales den passenden Job für die eigene Qualifikation finden. Selten zuvor war es für Startups und Bewerber so transparent, welche Positionen in jungen stark wachsenden Unternehmen zu besetzen sind.

POSITIVES FAZIT VON ALLEN SEITEN

So fiel die Bilanz des Messetages durchweg positiv aus: Alle Startups freuten sich über vielversprechende Gespräche mit ernsthaft interessierten Job-Suchenden. Auch die Job-Sucher verließen mit bester Laune die Veranstaltung: Inspirierende und durchweg motivierte Gründer waren für sie einen ganzen Tag mit samt ihrer innovativen Produkte greifbar. Und das trotz oder vllt. grade wegen des strahlenden Frühlingswetters, dass die Messe begleitete und zum anschließenden Burger-Essen in der Sonne einlud. Eine gelungene erste Ausgabe der Startup Work und die Verantwortlichen waren sich schnell einig: Fortsetzung folgt…

DIE STARTUP-AUSSTELLER

ArtMasters im WERK1 – Vom Unternehmensberater zum Gastgeber von kreativen Events

Im WERK1 sind sie der „bunte Vogel“ unter den Startups, im realen Leben bringen Alexander Eloe und Oliver Breiter mit ihrem Team Farbe in den Alltag vieler Menschen, die Feierabend, Teamevent und Co. mal ganz anders gestalten wollen: Mit sogenannten „Paint Partys“. Die ArtMasters sind wohl das einzige Startup im WERK1, das sich mit Mal- und Kreativtechniken bestens auskennt. Und dass, obwohl die Gründer selbst gar keinen künstlerischen Hintergrund haben. Wo liegt die Motivation zur Gründung eines Startups und was ist das Erfolgsrezept von ArtMasters? Diese und andere Fragen haben wir Mitgründer Alex bei einer Tasse Kaffee im WERK1-Café gefragt.

Kreative Erlebnisse für jeden

Die Idee ist schnell erklärt: Die ArtMasters Oliver und Alex schmeißen mit Hilfe ihres Teams aus begabten und ausgebildeten Künstlern abwechslungsreiche Kreativ-Partys in außergewöhnlichen Locations. Ihre Mission ist dabei zum einen kreative Erlebnisse zu schaffen und zum anderen unterschiedliche Charaktere in ungezwungener Atmosphäre zusammenzubringen. Unter professioneller Anleitung können die Teilnehmer ein vorgegebenes Motiv ihrer Wahl nachzeichnen, oder ihre ganz eigene Version kreieren. Der künstlerischen Freiheit sind im Rahmen des ArtMasters-Events keine Grenzen gesetzt – Vorkenntnisse sind auch nicht notwendig.

Vom Unternehmensberater zum Gründer von ArtMasters

Aber wie kommt man überhaupt auf die Idee, von der Unternehmensberatung aus ein eigenes Startup zu gründen und dann noch mit kreativem Hintergrund? Die beiden ehemaligen Unternehmensberater schnappten den ersten Impuls im Rahmen einer gemeinsamen Geschäftsreise in die USA auf. „Die Amerikaner sind ja schon ein bisschen… crazy“, lacht Alex, der sich am Anfang übrigens gar nicht so sicher war, ob diese Art von Freizeitvergnügen in Deutschland überhaupt Anklang fände. Was allerdings „aus einer Laune heraus“ und als „eventuelle Alternative zur Unternehmensberatung“ entstanden ist, wurde innerhalb von knackigen drei Monaten in die Tat umgesetzt. Mittlerweile arbeiten die beiden Unternehmer in Vollzeit mit einem festen Team an ihrem Startup: Rund 70 Künstler und ca. 10 Teammitglieder, die die Geschäftsführer bei allen Punkten rund um Event-Planung, Technik, Marketing und Co. unterstützen.

Qualität & Zufriedenheit sind die Schlüssel zum Erfolg

Bei der Auswahl der Künstler, nimmt man es bei den ArtMasters ganz genau. Denn Talent alleine reicht nicht aus. Alex und Oliver legen großen Wert auf spannende Persönlichkeiten mit passenden Social Skills – sie müssen Geduld haben, mit einem Talent für Entertainment und gleichzeitig hilfsbereite Lehrer sein. Die ArtMasters-Crew nimmt sich also Zeit, um neue Bewerber über ihre Fähigkeiten mit Pinsel und Leinwand hinaus zu checken. So kommen sie auf ein buntes Potpourri aus professionellen Malern mit eigener Galerie, eifrigen Kunststudenten und begabten Hobby-Zeichnern – die für viel Abwechslung bei Events sorgen.

Was die ArtMasters können, können andere noch lange nicht: Neben den klassischen Nachmal-Motiven, erweitern die anspruchsvollen Gründer ihre Palette stetig um originelle Angebote. Seit kurzem können handwerksaffine Teilnehmer zum Beispiel auch „Foto Transfer“-Events buchen: Hier wird das eigene Lieblingsfoto in Handarbeit auf Objekte wie einen Holzklotz übertragen. Außerdem können die Teilnehmer sich mit Kohle und Pastellfarben auf unterschiedlichen Leinwandgrößen austoben. Genau durch diese Abwechslung und die Auswahl qualitativ hochwertiger Utensilien, wie großer Leinwand, guten Farben etc., wollen sich die ArtMasters von der Konkurrenz auf dem Markt klar abgrenzen.

ArtMasters fühlen sich wohl im WERK1

Das Marketing ist für langfristiges Wachstum enorm wichtig: Und nicht nur in dem Punkt gilt es gerade für Startups, das Wissen aus den verschiedenen Bereichen zu bündeln. Und genau das ist es, was die ArtMasters am WERK1 als Standort so mögen, sagt uns Alex. „Wir nutzen die Academy Angebote vom WERK1 sehr gerne – das ist schon ein großer Vorteil.“ Auch das flexible Coworker-Netzwerk schätzen die ArtMasters sehr. Die Möglichkeit sich auszutauschen, wenn für einen Bereich das Verständnis fehlt. „Das ist schon ganz praktisch, wenn man zum Beispiel Unterstützung beim Thema Programmierung braucht.“ Nur mehr Platz müssten sie so langsam haben – denn bei dem Kreativ-Startup stehen alle Zeichen auf Wachstum.

Mit Vollgas in die Zukunft

Von der Zukunft haben die zuversichtlichen Gründer genaue Vorstellungen: Sie wollen ihr Produkt und die Marke auch über die deutschen Grenzen hinweg bekannt machen. Den ersten Schritt haben sie bereits getan: Nach Ungarn, sollen jetzt auch Österreich und die Schweiz dem ArtMaster-Kunstfieber verfallen.

Aber der Standort München bringt für sie als Startup auch Probleme mit sich: „Es ist schon schwer, in München passende Leute zu finden. Die großen Konzerne saugen viel auf.“ Und dann wäre da ja auch noch die Thematik der Finanzen. Bis dato finanziert sich ArtMasters durch einen Privatinvestor und durch eigene Mittel. Ob sich das in nächster Zeit mit Hilfe eines weiteren Investors ändert, wird sich herausstellen. Was aber feststeht: Das Team will auf seinem Expansionskurs weiter Vollgas geben.

WERK1 - Resident - ART MASTERS - Logo

Startup: ArtMasters
Webseite: https://www.artmasters.co/
Kontakt: info@artmasters.co

Coworking im WERK1 – Früher Kartoffelwerkstatt, heute Kreativquartier mit Sinn für Gemeinschaft

Der Laptop wird da aufgeklappt, wo man sich wohlfühlt. Einen festen Arbeitsplatz gibt es nicht, aber das stört hier im WERK1 Coworking Space niemanden. Im Gegenteil: Zu einem flexiblen Job gehört eben auch ein flexibles Büro und damit auch wechselnde Kollegen. So wie Steffi, David und Martin. Drei der mehr als 130 Coworker im WERK1 kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeitswelt. Ihren Büroalltag bestreiten sie allerdings gemeinsam – wir möchten Sie Euch vorstellen.

Über der kleinen Kaffeeküche hängt ein gerahmtes Bild voll mit Sprüchen. Einer davon: „Open your mind, arms and heart to new things and people.“ Eine schöne Aufforderung der amerikanischen Grafikerin Rachael Beresh, die wir für unseren Coworking-Space im WERK1 aufgegriffen haben.

STEFFI RESCH – FREIBERUFLICHE ÜBERSETZERIN

„Als ich hier neu war, wurde ich gleich von einer größeren Gruppe Coworkern mit zum Mittagessen genommen. Das war toll. Ohne jeden Mehraufwand, nur durch das tägliche Dasein, kann man sich schon ein Netzwerk aufbauen“, schwärmt Steffi Resch. Die 34-jährige Fachübersetzerin und Konferenzdolmetscherin hat über zwei Jahre von zu Hause aus gearbeitet. Mittlerweile schätzt die Freiberuflerin die Struktur, die sie durch das Arbeiten im Coworking Space bekommt und vor allem „die Ruhe hier oben“. Der „Silent Space“ befindet sich unterm Dach des WERK1 Gebäudes. Von hier aus erledigt Steffi ihre Aufträge. Zum Beispiel Übersetzungsarbeiten für das Europäische Parlament.

DAVID MAUS – WEBENTWICKLER & GRÜNDER

Auch David Maus ist bereits in seine Arbeit vertieft. Seit zwei Jahren kommt er täglich ins WERK1. Der selbstständige Webentwickler und Gründer betreibt von hier aus sein Startup. Ein Publishing System für digitale Magazine namens Webmag (www.webmag.io). Die Idee: Mithilfe eines einfachen Content Management Systems können, ohne gestalterische und technische Kenntnisse, digitale Magazine erstellt werden. Es ist das urbane und industrielle, was David an seinem Arbeitsplatz im WERK1 so gerne mag. Ein bisschen was von dem ehemaligen Charme der alten Pfanni-Werke ist eben doch noch erhalten geblieben. „Vor allem mag ich aber auch die Vielfalt der Coworker hier. Mit anderen Branchen zu diskutieren fördert die eigene Kreativität.“ Deshalb versucht der 34-Jährige aus Konstanz auch bei möglichst vielen Events und Workshops dabei zu sein, die im WERK1 angeboten werden. Gut netzwerken lässt es sich zum Beispiel beim Werksfrühstück oder bei einem Feierabenddrink beim „AfterWERK“.

Aktuell gibt es knapp 130 Coworker im WERK1. Die einen kommen fünf Tage die Woche, die anderen nur tage- oder stundenweise. Coworker im WERK1 haben einen 24-Stunden Zugang. Hilfreich, wenn es doch mal in die Nachtschicht geht, oder die Kollegen mit Zeitverschiebung im Ausland sitzen.

MARTIN SCHMIDT – UNTERNEHMENSBERATER & GRÜNDER

„Im WERK1 kann man sehr gut „outside the box“ denken. Hier entspricht relativ wenig einem Standardbüroarbeitsplatz.“ Martin Schmidt ist 45 Jahre alt und seit Januar 2018 im WERK1 als Coworker. Zuvor hat er 14 Jahre bei einem großen Telefonanbieter gearbeitet. Heute vermittelt er sein Wissen über Supply Chain Management, Materialwirtschaft und Distribution als freiberuflicher Unternehmensberater. Martin schätzt vor allem die Impulse, die er im WERK1 durch Coworking-Kollegen bekommt. Einer hat sogar dazu geführt, dass er jetzt auch noch unter die Gründer gegangen ist. Gemeinsam mit zwei Kollegen hat er eine Firma ins Leben gerufen – Smart Access Solutions UG (www.smart-access-solutions.com). Zentral verwaltbare elektronischen Verschlusssysteme für Transport und Aufbewahrung von sensiblen Waren.

Zurück in die klassische Geschäftswelt und zurück ins Einzelbüro kann sich Martin heute nicht mehr vorstellen. Dafür hat er zu viel Spaß in seinem aktuellen Job und Kollegen gibt es ja trotzdem. Das ist Coworking: Man arbeitet allein und irgendwie doch gemeinsam.

COWORKING HAT EIN ZUHAUSE IN MÜNCHEN

Unter einem Dach mit ca. 40 digitalen Startups und unserem Café arbeitet Ihr im WERK1 in einzigartiger Atmosphäre und direkt am Puls der digitalen Startup-Szene. Mit flexiblen Preismodellen und unserer einzigartigen Gründer-Community, haben wir passende Angebote für alle, die auf der Suche nach Kollegen sind – vom Freelancer bis zum ambitionierten Gründer.

Alle Infos über unseren Coworking-Space findet Ihr auf unserer Webseite. Dort könnt Ihr Euch auch für eine Tour anmelden, bei der Ihr unser Team kennenlernen und Euch die Abläufe in unserem Haus selber angucken könnt – wir freuen uns auf Euren Besuch!

Der Insurtech Hub Munich startet die vierte Ausgabe des W1 Forward InsurTech Accelerators

Ab sofort bis zum 7. März 2019 nimmt der InsurTech Hub Munich (ITHM) Bewerbungen für die vierte Ausgabe des W1 Forward InsurTech Accelerators entgegen. Das seit 2015 bestehende achtwöchige Programm richtet sich an internationale Early-Stage Startups, die digitale Lösungen für die Versicherungsbranche – aber auch darüber hinaus – entwickeln. Der Accelerator bietet Workshops sowie persönliche Mentoring- und Coaching-Sessions und die Vermittlung von Versicherungs-Wissen. Die Startups werden dabei unterstützt, ihre Ideen reif für den Markt und potenzielle Investoren zu machen, gemeinsam mit den Partnerunternehmen des ITHM entwickeln sie Piloten.

“Wir suchen wirkliche Disruptoren, die sich nicht scheuen, unkonventionell und in großen Dimensionen zu denken”, sagt Manuel Holzhauer, Managing Director des ITHM. “Die etablierten Versicherungsgesellschaften erkennen mittlerweile, dass Konkurrenz künftig nicht mehr allein aus ihren eigenen Reihen erwächst, sondern die Tech Big 5 wie Amazon, Apple oder Alphabet und erfolgreiche InsurTechs mit Macht in den Markt eindringen.“ Holzhauer zählt auf, was der InsurTech Hub Startups bietet: “Wir haben ein weites Netzwerk aus Experten und Coaches, Investoren, Hochschulen und natürlich unseren Alumni. Unser größter USP ist aber, dass wir Startups die Türen zu unseren 12 Partnern aus der Versicherungsbranche – von international führenden Unternehmen bis hin zu lokalen Champions – sowie PwC and Roche öffnen können.“

STARKES NETZWERK AN EINEM STARKEN BRANCHEN-STANDORT

Der W1 Forward InsurTech Accelerator wird in Zusammenarbeit mit dem WERK1, ‘dem Startup-freundlichsten Ort Münchens‘, betrieben. Das WERK1 fördert als branchenübergreifendes Startup Hub das Gründer-Ökosystem in der bayerischen Landeshauptstadt. Der von den Partnerunternehmen und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geförderte ITHM veranstaltet Events, Workshops und Meetups und ist Partner international bekannter Veranstaltungsformate wie der Konferenz Digital Insurance Agenda (DIA).

Sobald Startups eine fortgeschrittene Wachstumsphase erreicht haben (Later-Stage), bietet ihnen das zweite der Accelerator-Programme des ITHM, InsurTech Europe powered by Plug&Play, weitere Unterstützung. Der ITHM arbeitet eng mit fünfzehn weiteren digitalen Hubs in ganz Deutschland zusammen. Über dieses de:hub-Netzwerk werden unterschiedliche Branchen abgebildet, gemeinsames Ziel ist es, Deutschland als Digitalisierungs-Standort zu positionieren. Zu den Alumni der vorangegangenen drei W1 Forward InsurTech Accelerator-Programme gehören zum Beispiel das Verkehrssicherheits-Startup Kruzr, das sich im Januar 2019 ein Seed Funding in Höhe von 1,3 Millionen Dollar sichern konnte sowie das Münchner Startup e-bot7, das Künstliche Intelligenz-Lösungen für den Kundenservice entwickelt.

Anmeldung & weitere Details:

„Valley of the Boom“ Premierenscreening im WERK1 mit anschließendem Panel

© National Geographic / Sebastian Gabriel

Am Sonntag, den 20. Januar, um 21 Uhr startet das globale Serien-Event „Valley of the Boom“ auf National Geographic. In einem höchst unterhaltsamen Mix aus Dokumentar- und Spielszenen zeichnet die sechsteilige Mini-Serie den Urknall der Digitalisierung nach, das Silicon Valley der 90er Jahre. Bereits vier Tage zuvor lud National Geographiczur exklusiven Deutschland-Premiere der ersten beiden Folgen im WERK1 ein. Über das Thema „Gründen damals und heute – Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung“ wurde im anschließenden Panel diskutiert.

DIE ZEIT DER DOTCOM-BLASE ZUM ANFASSEN

Leidenschaftliche, von ihrer Idee ganz versessene Gründer, abgeklärte, erfolgshungrige Investoren, aggressive Vertreter der Marktmächte oder auch abgedrehte Hochstapler – im „Valley of the Boom“ spielen sie alle ihre ganz eigene Rolle. Vom anfänglichen Hype, über das Platzen der DotCom-Blase, bis hin zur spekulationsbereinigten Wiederauferstehung dieser jüngsten großen Technologie-Revolution portraitiert die Serie deren Protagonisten. Sowohl in Form von echten Interviews, als auch in lebhaft nachgespielten Szenen.

In 2 x 45 Minuten bekam das Publikum bei der Premiere einen sehr guten Eindruck von der Dynamik – sowohl der Serie, als auch der tatsächlichen Ereignisse. Für die vier weiteren Folgen müssen sich Fans die Ausstrahlung bei National Geographic abwarten.

NAH AN DER WAHRHEIT? DISKUSSION IM EXPERTEN-PANEL

Direkt im Anschluss erzählten die vier Panel-Teilnehmer von ihren ganz persönlichen Erlebnissen aus den Anfängen des Internets:

  • Constantin Schwaab (Unternehmer und Gründer von Plain Energy, Kinoheld und Wirelane)
  • Jean-Paul Schmetz (Chief Scientist Burda Forward, Gründer & COO Cliqz)
  • Axel Gundolf (Director TV der FOX NETWORKS GROUP GERMANY)
  • Dr. Florian Mann (CEO WERK1 & Mitgründer von FERTILA)

Moderiert wurde die Diskussion von der Markenstrategin und Organisationstrainerin Anais Bock.

© National Geographic / Sebastian Gabriel

Jean-Paul Schmetz war damals im Auftrag der Burda Digital GmbH als Investment-Scout tätig und kennt daher jeden der Protagonisten. Sowohl er, als auch Constantin Schwaab, der 2008 im Silicon Valley nach Businesspartnern suchte, benannten das einzigartige, hochverdichtete Ecosystem im Valley als Schlüsselfaktor seines Erfolgs. Gleichzeitig begünstigten die amerikanische Gesetzgebung und der riesige, amerikanische Binnenmarkt die Bedingungen für dort ansässige Startups. Doch auch in Deutschland würde die Gründerkultur mittlerweile sehr stark gefördert. Aufholbedarf sehen alle Panelisten allerdings im Bereich der Gründermentalität: Liberalismus, Toleranz, Agilität, Netzwerk und „Groß-Denken“. Hier hinke Deutschland noch signifikant hinterher und vergrabe sich lieber in Excel-Listen, anstatt auch jenes ganz entscheidende Startup-Mindset selbstbewusst zu kultivieren.

GRÜNDEN IM 21. JAHRHUNDERT UND IM WERK1

An dieser Stelle kommt das WERK1 ins Spiel. Denn als Ecosystem sind Startup-Hubs wie das WERK1, in denen sich Gründer vernetzen, austauschen und gegenseitig unterstützen können, beinahe unverzichtbar. Hier entstehen und wachsen Ideen. Die Idee zu dieser Veranstaltung zum Beispiel! Denn das Team von National Geographic ist im WERK3 ansässig. Da war eine Kooperation mit dem WERK1 im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend. Und wer weiß, welch fruchtbare Gespräche erst im Anschluss an Screenings und Panel bei Feinkost-Burgern und Hotdogs geführt wurden …!

Curiosity.ai im WERK1 – Die Mission: Das Wissen aus Firmendokumenten befreien

Einen kompletten Tag pro Arbeitswoche – so viel Zeit vergeudet ein Mitarbeiter laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey durchschnittlich mit der Suche nach Informationen, bevor er seine eigentlichen Aufgaben angehen kann. Die WERK1-ResidentsLeon Zucchini und Rafael Fernandes stießen in ihrem Arbeitsalltag selbst auf dieses Problem und entwickelten daraufhin eine Lösung. Ihr Startup Curiosity.ai hilft Unternehmen dabei, das über Jahre angehäufte Wissen aus unstrukturierten Dokumenten wie E-Mails, Präsentationen, und Co. herauszulösen und damit bisher ungenutzte Potentiale auszuschöpfen.

WAS BIETET CURIOSITY.AI?

Leon erklärt: „Stellt euch das Internet einmal ohne Google vor. In den meisten Unternehmen sieht der Arbeitsalltag genau so aus. Du bist umgeben von Protokollen, Präsentationen, Textfeldern in Datenbanken, aber du kannst nichts finden, wenn du nicht den genauen Begriff kennst, unter dem dein Kollege vor 20 Jahren das Dokument abgespeichert hat.“ Nach hilfreichen Inhalten suchen kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch frustrierend. Die KI-Technik der beiden hilft dabei das zu verhindern, sowie Doppelarbeit zu vermeiden und versteckte Zusammenhänge aufzuzeigen.

Das funktioniert, indem die KI-Software die Informationen aus allen Dokumenten des Unternehmens extrahiert und zu einem so genannten Knowledge-Graph zusammenfügt, der das komplette Firmenwissen abbildet. Auf Basis dieser Technologie können Mitarbeiter auf das Wissen zugreifen: Über Kognitive Suchfunktionen, automatisches Tagging und Dokumentenanalyse. Das Besondere an dem System erklärt Co-Founder Rafael: „Keine künstliche Intelligenz ist von Anfang an perfekt, Fehler sind normal. Denn die unstrukturierte Sprache, die in Firmen vorherrscht, ist extrem komplex. Unser Ansatz war es, ein System zu entwickeln, das sich immer weiter verbessert, indem es von den Nutzern lernt. Sie sind schließlich die Experten! Und durch sie wird es mit der Zeit immer intelligenter.“

HINTERGRÜNDE UND ENTWICKLUNG DES STARTUPS

Vor sechs Monaten begann die Startup-Reise – erst in Leons Wohnzimmer. Ein wichtiger Meilenstein sei der Umzug ins WERK1 gewesen. „Das war ein großer Fortschritt. Es haben sich schon in den ersten Tagen interessante Gespräche und Kontakte zu anderen Startups und Investoren ergeben. Und man hat uns von Anfang an freundlich aufgenommen.“ Hinzu kämen die Vorteile des Standorts München: Gute Anbindungen, Kapital und eine hohe Lebensqualität. „Nicht umsonst wird München immer wieder zu den lebenswertesten Städten gewählt. Das haben wir auch bei den ersten Jobausschreibungen gemerkt“, erzählt Leon. „Die Bewerbungen kamen aus 20 verschiedenen Ländern.“

WHAT’S NEXT? –  EIN AUSBLICK

Das gute Feedback auf die Stellenausschreibungen trifft sich gut für Leon und Rafael. „Wir benötigen natürlich sehr speziell ausgebildete Mitarbeiter. Und wir brauchen sie sehr bald. Denn Curiosity wächst stetig: Erste Kunden sind im Boot und erste Produktversionen gehen live.“ Trotz vollem Terminplan ist es wichtig für Rafael und Leon, sich in die WERK1-Community einzubringen und ihr etwas zurückzugeben. Leon: „Wir haben schon viele Ideen, die man gemeinsam umsetzen könnte. Bis hierhin aber erst einmal vielen Dank an euch vom WERK1, ihr macht einen wirklich tollen Job!“

WERK1 - Resident - curiosity.ai - Logo

Startup: Curiosity.ai
Webseite: www.curiosity.ai
Kontakt: hello@curiosity.ai