Capmo digitalisiert die Baubranche

Header: Capmo digitalisiert die Baubranche. Die Capmo Software in Anwendung

Baukräne, Gerüste, Bauarbeiter*innen mit gelben Helmen – ein bekanntes Bild für uns alle. Wie viel administrative Arbeit und (unnötiger) E-Mail-Verkehr dahinter steckt, ahnen allerdings wohl nur die wenigsten. Nach Jagen und Fischen ist die Baubranche die am wenigsten digitalisierte Branche. Das will das 4-köpfige Gründerteam um Capmo ändern! Im Interview mit Florian haben wir über das Team, ihr Produkt und ihre Zeit im WERK1 gesprochen.

Erst das Team, dann die Lösung

Die vier Capmo-Gründer lernten sich am CDTM kennen und merkten schnell, dass sie als Team gut zusammenarbeiten können. Die vier, das sind Florian B., Patrick, Florian E. und Sebastian. Während Florian B. einen BWL-Hintergrund hat, schlugen die anderen drei einen technischen Studiengang ein. 

Als Team hatten sie sich beim CDTM bewährt und schnell wurde ihnen klar, sie wollen zusammen gründen. Nur die Idee blieb noch aus. Wichtig war ihnen allen, dass sie eine Lösung mit großem Hebel entwickeln wollen, weshalb sie nach einer Industrie ohne Digitalbezug suchten. Da Florians Familie im Bauwesen tätig ist und die Digitalisierung auf Baustellen quasi nicht vorhanden war, fiel ihre Entscheidung auf die Baubranche.

Von der Baustelle zum Büro

Besuche auf etwa 40 Baustellen haben ihre Vermutung bestätigt, dass die Büros zwar digital sind, die Baustellen selbst allerdings nicht. So haben die 4 im Februar 2018 Capmo gegründet und sind mittlerweile schon auf über 30 Mitarbeiter angewachsen.

Ihr Produkt: eine cloud-basierte SaaS-Lösung für die digitale Bauausführung für Tablet, Smartphone und PC. So können die Bauleiter auch auf der Baustelle direkt dokumentieren. Und aber auch im Büro mit der Software arbeiten. Das Produkt schafft nicht nur Transparenz für den Bau- und Projektleiter auf der Baustelle, sondern steigert auch die Effizienz des Projekts.

Ziel des Startups ist es, datenbasiertes Bauen zu ermöglichen. Am Bau werden unzählige Daten erzeugt, die jedoch nicht genutzt werden. Mit der Software von Capmo werden die Daten digitalisiert. Dadurch können die Fachkräfte am Bau langfristig ihre Performance datenbasiert verbessern. Die Software ist für alle Architekturbüros, Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Projektentwickler und Handwerker relevant.

Capmo ist in ganz Deutschland im Einsatz

Im Schnitt sparen sich die Bau- und Projektleiter auf der Baustelle mit der Capmo-Software rund zwei Stunden Arbeit am Tag ein. Aufgrund der Digitalisierung können Unternehmen am Bau langfristig Ressourcen sparen und außerdem einen Beitrag zur CO2-Reduktion in der Branche leisten. Eine Kundenumfrage hat außerdem ergeben, dass 80% der Capmo-Kunden ihr Unternehmensimage dank der Software verbessern konnten. 

Kein Wunder, dass die Software bereits bei über 5000 Bauprojekten in ganz Deutschland im Einsatz ist. Darunter sind bekannte Kunden wir der Flughafen Düsseldorf, Max Bögl und Zech Bau. 

Auch in München wird Capmo in einigen Bauprojekten verwendet, z.B. beim Deutschen Museum, beim Umbau vom Marienplatz und dem Sendlinger Tor, beim Münchner Olympiapark und bei der Alten Akademie. 

Wo soll’s hingehen in den nächsten Monaten, Capmo?

Für das Team ist klar: Der Fokus soll auf jeden Fall in der Baubranche bleiben. Der Markt ist groß, macht er doch 10% der Wirtschaftsleistung aus. Aus diesem Grund will das Team in den nächsten Monaten das Produkt weiter ausbauen.

Dabei konzentrieren sie sich zunächst auf den deutschsprachigen Raum, das Ausrollen auf weitere Länder ist aber künftig fest eingeplant.

Außerdem will das jetzt schon sehr diverse Team weiter wachsen. So sollen dieses Jahr noch 15 weitere Stellen besetzt werden. 

Capmo im WERK1 – Be proud of what you build

Das Arbeiten im WERK1 hatte für das Team einen besonderen Reiz, gehört das Werksviertel-Mitte doch mit zu einem der größten und prestigeträchtigsten Immobilienentwicklungsprojekte Europas. Voller Stolz erzählt uns Florian, dass das WERK12 mit Hilfe der Capmo-Software gebaut wurde. Aus Mitarbeiterperspektive war das natürlich besonders motivierend: Jeden Tag sieht das Team, dass mit der erarbeiteten Software wirklich etwas Großes entsteht.

Den größten Vorteil der Startup Offices im WERK1 war für Capmo die Flexibilität. Mit dem Heranwachsen des Teams konnten sie innerhalb des WERK1 ihre Räumlichkeiten erweitern. So mussten sie nicht gleich zu Beginn ein großes und damit zu teures Büro mieten, sondern sind im WERK1 die verschiedenen Wachstumsphasen durchlaufen.  

Nach knapp zwei Jahren verlässt Capmo leider das WERK1 und zieht in ein – wie könnte es anders sein – mit der eigenen SaaS-Lösung umgebautes Büro. Das tolle für die Mitarbeiter: Sie können live mitverfolgen, wie es auf der Baustelle voran geht und so die Software, an der sie täglich arbeiten, in Aktion sehen.

Wir wünschen dem gesamten Capmo-Team alles Gute und viel Erfolg!

WERK1

WERK1 Team
hello@werk1.com
+49 89 995299-0

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