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Startup Safari 2018 im WERK1 – von der „verrückten Idee“ zum Event für 1.500 Teilnehmer

Drei Tage voller Events rund um Themen, die die Startup-Szene bewegen. Veranstaltungsort ist GANZ München, rund 20 Locations über die Stadt verteilt. Los geht’s schon in 12 Wochen. „Eigentlich eine völlig verrückte Idee“, resümierte Initiator Daniel Kilger am letzten Abend der Startup Safari. „Florian Mann und Oliver Halbig vom WERK1 haben als erste von meinem Plan erfahren. Und sie meinten direkt: „Cool, lass uns loslegen!“ So wurde das WERK1 nicht nur zum wichtigen Partner der ersten Startup Safari in München, sondern als Hauptsponsor und Host von rund 20 Sessions und der Pre-Opening-Party bei der Durchführung des mehrtägigen Events „federführend“, wie Ideengeber Daniel Kilger es formulierte.

Große „Range“ an Partnern & facettenreiche Themen

Eine Expedition durch das ganze Ökosystem der Startup Szene sollte es werden. Vom 23. bis 26.10. konnten sich Teilnehmer mit nur einem Ticket aus einem Timetable von 75 Sessions an 25 Startup freundlichen Orten in der Stadt ihr individuelles Programm je nach persönlichen Interessensgebieten zusammenstellen. Weit über 80 Partner sowohl aus der Startup-Szene, als auch von offiziellen Stellen, Initiativen und Medien waren beteiligt. Darunter viele Big Player, berühmte und aufstrebende Startups wie Flixbus, Celonis oder Freeletics, große Investoren und Acceleratoren, bis hin zu globalen Konzernen wie Google. Sie alle boten so genannte „Sessions“ zu diversen Themen an und öffneten sich damit den interessierten Teilnehmern zum Wissensaustausch und zum Networking. Das Angebot der Sessions reichte vom Workshop, über den Vortrag und die Diskussionsrunde, bis hin zum informellen „Connecten“ bei Drinks und Co und direktes Matchmaking für knapp 250 „Job Seeker“.

Die Sessions: thematischer Tiefgang & „hands on“

Dabei war es Daniel Kilger – selber Gründer des Digital Health Sartups Smokeless – und seinen Unterstützern wichtig, dass die einzelnen Veranstaltungen eine hohe Qualität haben. Möglichst kleine Gruppen sollten dafür sorgen, dass die Teilnehmer interaktiv untereinander und mit den Experten arbeiten konnten.

Wie zum Beispiel beim Workshop „Live Hacking“ durch den WERK1 Resident Crashtest Security, der am Freitagabend stattfand. Ziel für die Teilnehmer war es, in einer Art „Escape the Room Challenge“ eine Website zu entdecken und zu verstehen, wie ein Hacker denkt. „Die Webseite, die ich im Vorhinein programmiert habe, enthält Sicherheitslücken“, erklärt Workshop-Leiter und Co-Founder von Crashtest Security, Janosch Maier. „Die sollen die Teilnehmer finden. Im Anschluss schalten wir die Sicherheitslücken zusammen aus. Wir arbeiten hier also wirklich „Hands On“ mit dem Thema Sicherheit.“

Auch die Partner profitierten von der Teilnahme

Die Range der Teilnehmer war wie bei der Startup Safari generell sehr gemischt – was den Background aber auch das Knowhow betrifft. Vom Studenten bis zum Softwareentwickler war alles vertreten. Egal bei welchem Thema – „The Art of Pitching“, „Storytelling im Kontext einer Präsentation“, „Der Weg vom Angestellten zum Gründer“ und viele mehr – immer ging es darum, Wissen zu teilen, aber auch in den Aspekten Recruiting und Netzwerk von einander zu profitieren. Das Motiv für den WERK1 Resident Crashtest Security lag aber vor allem im Community-Gedanken, wie Mitgründer Janosch Maier sagt: „Wir wollten dem Startup Netzwerk mit unserer Beteiligung als Workshop-Ausrichter und damit als Partner der Startup Safari einfach etwas zurückgeben. Ich persönlich finde die Idee dahinter super, dass man wirklich die Möglichkeit hat, sich total flexibel genau das herauszupicken, was einen als Teilnehmer interessiert. Und wir Startups haben auf der anderen Seite die Chance, uns während der drei Tage einem breiten Publikum zu präsentieren.“

Startup Safari 2018 - WERK1

initiator Daniel Kilger ist „Mega Happy“

Auch Daniel Kilger sieht die Startup Safari eher als Gelegenheit für Gründer und die Szene an sich, etwas an die Community zurückgeben. „Das Ganze ist für mich als eine Art Hobbyprojekt entstanden. Weil ich der Überzeugung bin, dass die Startup Familie hier in München Großes leisten kann.“ Damit scheint er Recht zu haben, schaut man sich die Ausmaße an, die das eigentlich erst einmal als „Pilot“ geplante Event schon innerhalb kürzester Zeit genommen hat. „Wir haben gar nicht erwartet, dass es so groß wird. Ursprünglich wollten wir einfach mal gucken, welche Partner im Boot wären und ob das überhaupt ein interessantes Thema für die Leute ist“, witzelt Kilger. „Und dann ist es ehrlich gesagt völlig eskaliert. Wir haben in acht Tagen mehr als 1500 Tickets verkauft und in nur 12 Wochen 75 Session an 25 Locations an den Start gebracht. Alle wichtigen Accelerator und Partner sind dabei. Dafür möchten wir an der Stelle noch einmal ganz herzlich danke sagen. Natürlich auch dem WERK1 als Hauptsponsor, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre. Wir sind mega happy!“

Und was sagen die Teilnehmer?

Auch das Feedback der Teilnehmer, der am Freitagabend zum abschließenden Get-together – dem Silicon Drinkabout – im prall gefüllten WERK1 Café unter dem Motto „No talks, no bullshit, just networking and free beer“ mit den WERK1 Residents zusammenkamen, fiel durchweg positiv aus. Studentin Kim Nike Wiedenhold: „Ich hab leider nur am letzten Tag teilnehmen können, aber gleich mehrere Veranstaltungen besucht, weil ich mich mit dem Thema Gründen gerade stark beschäftige. Ich fand es vor allem super, dass man so easy in Kontakt kommt mit Experten aus vielen Bereichen, aber auch Gleichgesinnte trifft, mit denen man sich austauschen kann.“ Andere Teilnehmer hoben besonders die gute Organisation während der drei Tage hervor, den Facettenreichtum der Themen und Inhalte sowie die Qualität der Sessions. Letztere lag den Initiatoren besonders am Herz, betonte Daniel Kilger kurz vor dem kollektiven Aufbruch zur Closing Party im „Enter the Dragon“ am Lehnbachplatz in München. „In der Planung haben wir speziell Wert auf „nischige“ Themen und kleine Gruppen gelegt, sodass die Teilnehmer nicht nur zuhören, sondern interaktiv miteinander arbeiten können. Wo hat man denn schon die Möglichkeit, mal vor Profis zu pitschen, die einen sofort verbessern? Oder wann hast du mal die Chance zu Google reinzugehen und ganz locker mit ein paar der Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen?!“

 What’s next?!

Gute Frage… Wer keine Antwort auf sie weiß und auch leider die Startup Safari 2018 selber verpasst hat, darf aber jetzt ganz beruhigt sein: Es wir eine Wiederholung geben. Auch dafür haben Daniel Kilger und seine Supporter schon „große Pläne“. Wie die konkret aussehen, wird aber noch nicht verraten. Nur so viel lässt der Hauptinitiator blicken: „Wir werden das Ganze ausbauen, noch mehr in die Tiefe gehen.“ Fest steht: Das WERK1 wird als wichtiger Unterstützer der Startup Safari auch bei der Neuauflage maßgeblich involviert sein. Also: Stay tuned!

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer mit dem BR zu Besuch im WERK1

Im WERK1 haben wir ja häufiger Besuch von Vertretern aus der Politik und des Wirtschaftsministeriums. Doch das der frischgebackene bayerische Staatsminister für Wirtschaft das WERK1 als Location für einen seiner ersten offiziellen Termine auswählte, freute uns dann doch nochmal besonders. Und es unterstreicht nochmal, welche Bedeutung Gründer, Startups und ihre Unterstützung für das Ministerium in den letzten Jahren hatten und auch in Zukunft haben werden. Gemeinsam mit einem Team vom Bayerischen Rundfunk war der Minister am 27. März auffallend leger und gut gelaunt für über eine Stunde bei uns im Haus unterwegs, um im digitalen Gründerzentrum im Herzen von München auf Tuchfühlung mit jungen Startups zu gehen. Letztendlich nutze er sicher auch die Gelegenheit, sich von der kreativen und ambitionierten Atmosphäre im Gebäude inspirieren zu lassen.

„Die Bedeutung der Gründer für die wirtschaftliche Zukunft in Bayern erkennen wir schon daran, dass wir mittlerweile 12 digitale Gründerzentren an 22 Standorten in ganz Bayern geschaffen haben. Das WERK1 gehört dabei natürlich zu unseren Vorzeigeprojekten, worauf wir sehr stolz sind.“
Franz Josef Pschierer, Staatsminister in Bayern für Wirtschaft, Energie und Technologie

Während des Rundgangs bei uns im Haus hatten unsere Startups Smartlane, Crashtest Secruity und myChipsBox kurz die Möglichkeit, ihre Arbeit im WERK1 vorzustellen und nochmal zu erklären, welche Vorteile sie durch die Arbeit in einem digitalen Gründerzentrum haben – auch welche Bedeutung sie aus ihrer Sicht für die digitale Entwicklung der bayerischen Wirtschaft haben. Mit der Digitalisierung des Mittelstands, Datensicherheit und bewusster Ernährung bzw. ökologischer Verpackung konnte dem Minister auch an drei großen Beispielen veranschaulicht werden, mit welchen Herausforderungen sich Gründer in Bayern derzeit konkret befassen. Anschließend führte der Weg noch an einem Hackathon vorbei, der zufällig grade im Rahmen unseres Digital Health Accelerators veranstaltet wurde. So erlebte der Minister einmal live, wie sich im WERK1 praktisch hinter jeder Ecke eine neue Überraschung, ein weiteres Team oder ein Whiteboard mit kreativen Ideen versteckt.

Im Anschluss wurde dann unser Coworking-Space zur Interviewfläche: Herr Pschierer stand dem Bayerischen Rundfunk Rede und Antwort für ein paar Fragen zu seinen Plänen für die Entwicklung der bayerischen Wirtschaft in den nächsten Jahren und welche Schwerpunkte er auch im Bereich der Entwicklung der Automobilindustrie in den nächsten Jahren setzen möchte. Danach kam dann auch noch unser WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann zu Wort, um aus seiner Sicht zu schildern, was notwendig ist, um die Bedingungen für Gründer in Bayern weiter zu verbessern. Natürlich nutze er auch die Chance, dem Minister einige Wünsche aus Sicht des WERK1 mit auf den Weg zu geben: „Insofern würden wir uns da wünschen, dass wir mit dieser Entschlossenheit weiter machen, nicht da stehen bleiben, wo wir jetzt sind und eine größere Durchschlagskraft entwickeln können.“

Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch und eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem bayerischen Staatsministerium unter neuer Führung durch Herrn Pschierer.

Pressebericht & Social MEdia

Pschierer im BR
BR24 – 28. März 2018 – Franz Josef Pschierer bei jungen Start Ups unterwegs

Mission abgeschlossen! InsurTech Hub auf der internationalen Messe DIA

Zahlreiche hochinformative Gespräche, intensiver Austausch und enge Kontakte zu bestehenden und potenziellen Partnern: Der Kongress Digital Insurance Agenda (DIA), auf dem sich der InsurTech Hub Munich e.V. sich als einer der Messepartner präsentierte , war ein tolles Ereignis für das gesamte Netzwerk. Wir haben einmal mehr gezeigt, wie attraktiv München für InsurTech-Unternehmen ist. Es ist beeindruckend zu sehen, dass Teilnehmer aus allen Branchen, große Rückversicherer und Versicherer, Startups, Technologieunternehmen, Journalisten und Politiker sich einig sind und sagen: Wir werden die Versicherungsbranche digitalisieren und wir werden es gemeinsam tun“, so Tom Van den Brulle, 1st Chairman des InsurTech Hubs, mit durchweg positiver Bilanz.

Nicht weniger als 1.000 Entscheider aus 42 Ländern der Welt, von Australien bis Kanada und von Argentinien bis Japan, verwandelten die dritte Ausgabe der DIA in eine InsurTech-Veranstaltung der Superlative. Einer der Höhepunkte war zweifellos der Auftritt von Daniel Schreiber, Gründer von Lemonade und eine Art Steve Jobs in der InsurTech-Branche. Aber auch die zahlreichen Vorträge anderer Existenzgründer haben das Publikum in ihren Bann gezogen.

Die gute Stimmung spiegelte sich auch in der Atmosphäre am InsurTech Hub-Stand wider. Hochkarätige Gäste und Gespräche prägten die beiden DIA-Tage. Internationale Investoren auf der Suche nach innovativen Startups sowie Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner informierten sich vor Ort über die Ideen für die Zukunft. Ein weiteres Highlight war der Demo-Tag des W1 Forward InsurTech Accelerator. Die fünf Startups des zweiten Batchs präsentierten sich dem Fachpublikum und erhielten viel Lob. Die gesammelten Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der InsurTech Hub München seine feste Position als führendes InsurTech-Netzwerk gefunden hat.

Weitere Kommentare

„Die Kopplung des Demo Days unseres W1 Forward Accelerator Programms mit DIA bot unseren Startups eine außergewöhnliche Plattform. Sie konnten ihre Produkte einem Publikum von mehr als 1.000 hochspezialisierten InsurTech-Experten präsentieren. Dadurch verfügen sie jetzt über äußerst wertvolle Kontakte zu Investoren, Unternehmenspartnern, Branchenführern und internationalen Peer-Startups. All dies spiegelt sehr schön wider, worum es beim InsurTech Hub Munich und WERK1 geht: Connecting the dots”.

Dr. Florian Mann, CEO WERK1

“InsurTech Hub München und DIA: Was für eine tolle Veranstaltung, bei der uns viele neue Versicherungsideen in den Sinn gekommen sind. Wir sind rundum zufrieden. Die Live-Präsentationen sowie der direkte Austausch waren großartig. 35 Visitenkarten und rund 50 wichtige Gespräche am Stand sind die besten Beweise.”
Andreas Gensch, CEO und Co-founder treefin AG

“Wir haben uns bewusst für München als Austragungsort des DIA entschieden. Laut unserer Datenbank ist München bereits heute de facto die Hauptstadt der Insurtech-Welt. Mit dem nun teilnehmenden Insurtech Hub München steht fest, dass die zentrale Position weiter ausgebaut wird.”
Roger Peverelli und Reggy De Feniks, DIA Gründer

Quelle: N  auf www.insurtech-munich.com