Autor: Oliver Halbig

Reparaturanleitungen und Ersatzteile bei Clonck: Alles für Auto-Schrauber in einer App

„Pascal ist ein begeisterter Autoschrauber“, sagt Joshua Worger über seinen Mitgründer Pascal Walter. „In seiner Freizeit bastelt er an seinem Wagen, macht Reparaturen, baut Ersatzteile ein.“ Als die beiden vor zwei Jahren eine gemeinsame Fahrt im FlixBus machen, erzählt Pascal von seinem Hobby, seiner Leidenschaft. Und auch von den Problemen, die Schrauber haben: Reparaturanleitungen gibt es entweder als Buch und nur mit viel Glück passend für das eigene Fahrzeug, oder in Internetforen und Youtube-Videos – inklusive der Gefahr, das geliebte Auto mit dem gelieferten Halbwissen erst recht reparaturbedürftig zu machen.

Joshua erkennt schnell die zentrale Herausforderung für die Szene: Es gibt kein Angebot, das die Bedürfnisse der Autobastler schnell und zuverlässig abdeckt. Als Pascal im FlixBus erzählt, wie gerne er eine Plattform für die Schrauber etablieren würde, ist Joshua dennoch zunächst skeptisch: „Ich dachte, da geht es um 10.000 Leutchen oder so.“ Pascal belehrt ihn eines Besseren – Millionen Menschen gestalten ihre Freizeit, indem sie an ihrem Allerliebsten arbeiten: dem Auto. „Schon fand ich das Thema interessant“, lacht Joshua. Zudem erkannten sie einen zweiten Pain Point: Die Bestellung der passenden Ersatzteile ist in gängigen Online-Shops für Kfz-Ersatzteile oft sehr schwierig. Bei Clonck werden diese Probleme gelöst, indem der Ersatzteilkauf für den Kunden so leicht wie nie zuvor gemacht wird. In der Clonck App wählt der Nutzer anhand einer Grafik seines Fahrzeugs das Bauteil aus, das er repariereren/austauschen möchte und bekommt sofort das passende Ersatzteil angezeigt, das er dann direkt in der App bestellen kann. Der Kunde, der bei Clonck bestellt, braucht kein Fachwissen um das richtige Ersatzteil zu bestellen.

Clonck ist die Rettung der Hobbyschrauber

Und schon ist auch ein Geschäftsmodell geboren: zusammen mit Christian Reimann gründen Worger und Walter, ein Start-up, das die Bedürfnisse der Schrauber-Gemeinschaft erfüllen soll: online, unkompliziert, schnell und verlässlich. Heute steht Clonck kurz vor dem Markteintritt. Über die Clonck-App können Hobbybastler ein Modell ihres Fahrzeugs abrufen und genau auswählen, welches Ersatzteil sie benötigen. Langfristig soll das Auto sogar als 3D-Modell abrufbar sein – damit findet sich der Kunde noch leichter zurechtfindet.

Es bestehen Kooperationen mit unterschiedlichen Teilehändlern. Die Wahl zwischen Originalteil und Zubehörteile trifft der Nutzer innerhalb der Clonck App. Nachdem die Entscheidung – welches Teil er kaufen möchte – getroffen ist, wird der Nutzer auf die Seite des Partner weitergeleitet. Sie erhalten garantiert das richtige Teil – passend genau für ihr Fahrzeug. Dies geschieht über die Entschlüsselung der Fahrgestellnummer (FIN). Aktuell läuft die Partnerschaft als Affiliate-Lösung, im Frühsommer will Clonck sich zum Marktplatz entwickelt haben und den Kauf direkt abwickeln. Außerdem bietet das Team auch Original-Reparaturanleitungen an. Damit hat der Schrauber eine umfassende und garantiert verlässliche Hilfe. „Langfristig wollen wir eine Community aufbauen, damit Nutzer sich austauschen können“, sagt Worger. „Wir möchten es den Leuten ermöglichen, alle gängigen Reparaturarbeiten an ihrem Auto selbst zu erledigen, ohne teure Werkstatt.“

Warum nicht auch selbst gründen?

Für Worger ist das Start-up nicht die erste Gründung. Nach einigen Stationen im Vertrieb war er bis 2017 bei Invest in Bavaria tätig und hat dort erstmals die Start-up-Szene kennengelernt. „Irgendwann dachte ich mir: Es macht natürlich Spaß, die Entrepreneure zu unterstützen – aber noch mehr Spaß macht es ja vielleicht, selbst zu gründen. So kam eines zum anderen“, erklärt Worger. 2017 startet er 18points, eine Gesetze-App für Jurastudenten.

Flügge-Förderung als Starthilfe

Damals sichert er sich ein Exist-Gründerstipendium. Das will er mit Clonck möglichst wiederholen – und wird abgelehnt. „Das hat uns natürlich alle sehr traurig gemacht“, sagt Worger. Lange allerdings hat er keinen Grund, Trübsal zu blasen. Denn schnell tut sich eine Alternative auf: Die Flügge-Förderung, das Bayerische Förderprogramm zur Unterstützung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz. „Wir haben unsere Exist-Anträge noch einmal überarbeitet und komprimiert und uns dann beworben“, erzählt Worger. Diesmal klappt es mit der Förderung. Über Flügge erhalten Worger und sein Team jeweils 2.500 Euro „Gehalt“ im Monat über
ein Stipendium, zudem werden bestimmte Sachausgaben finanziert.
„Wir hätten unsere Idee auch ohne die Förderung vorangetrieben“, sagt der Clonck-Gründer. „Aber Flügge ermöglicht es uns, dass alle Team-Mitglieder Vollzeit an unserem Projekt arbeiten können, dass wir alle verfügbaren Kompetenzen stets nutzen können, das ist eine große Hilfe.“

Lass uns noch ein bisschen bleiben – Clonck im Werk1

Die Förderung also hat Joshua bereitwillig gewechselt. Anders sieht es mit dem Arbeitsplatz aus. Seit dem Start von 18Points sitzt er mit seinem Team im Werk1 – und will so gar nicht gehen: „Ich weiß, die Regeln sind die Regeln“, sagt der Gründer. „Man darf nur zwei Jahre bleiben. Deswegen müssen wir bald ausziehen. Aber ich will nicht weg!“ Die Werk1-Family, so Joshua, bietet alles, was das Herz begehrt. „Das ist in München der beste Platz für Start-ups“, sagt er. „Hier gibt es super Räumlichkeiten zum fairen Preis, das Ökosystem aus Gründern stimmt perfekt, der Kontakt zu den anderen Start-ups ist super.“ Und sogar der Kaffee schmeckt, erklärt Joshua. Er kann als alter Hase im Werk1 natürlich auch einschätzen, welche Benefits die Community gerade für junge Gründungen mit sich bringt: Start-Hilfe in Form von Mentoring und Netzwerk-Events zum Beispiel.

WERK1 - Resident - CLOCK - Logo

Startup: Clonck
Kontakt:  contact@clonck.com
Webseite:  www.clonck.com

Mit KI die Welt der Forstwirtschaft und der Versicherungen revolutionieren – OCELL macht smarte Analysen von Luftbildern

Ein Förster geht in den Wald und beurteilt den Bestand seiner Bäume. Dabei kann er sich auf seine Ausbildung und Erfahrungswerte verlassen. Das ist im Jahr 2020 wichtiger denn je, denn die trockenen Sommer der Jahre 2018/2019 haben besonders den heimischen Fichten sehr zugesetzt. Der Qualitätsverlust dieses Rohstoffes wirkt sich bereits auf den internationalen Holzhandel aus.Infolgedessen müssen tausende Hektar große Bestände regelmäßig auf Schäden und Befall von Borkenkäfern überwacht werden. Normalerweise würde man hier mit viel Manpower vorgehen, was mit hohen Personalkosten, unbeständiger Qualität und viel Zeit verbunden ist.

DIE DIGITALISIERTE LÖSUNG VON OCELL

Der sich an dieser Stelle zuspitzende Pain Point der Forstwirtschaft wird durch das Startup OCELL aufgegriffen. Die drei Gründer bieten eine auf KI basierte Analyse von Luftbildern an. Aber warum haben sie sich gerade für die deutsche Forstwirtschaft als Use Case entschieden? “Der Forstbereich war für uns einfach ein super Startbereich. Wir können an Leute herantreten, die ein Problem haben und händeringend nach Lösungen suchen”, verriet uns David Dohmen von OCELL. Das Startup verfügt über ein großes Netzwerk an Piloten, die für sie die Luftaufnahmen machen, welche wiederum von der von OCELL entwickelten Machine Learning Software analysiert werden.“Anfangs haben die Großwaldbesitzer ganz schnell verstanden: Die Jungs haben wenig Ahnung von Wald, aber: Wir aus der Forstwirtschaft haben kaum Erfahrung mit Big Data und künstlicher Intelligenz. Man hilft sich hier gegenseitig. ​Wir konnten extrem viel von unseren Pilotkunden lernen und bieten heute ein Produkt an, das sehr gut angenommen und sogar weiterempfohlen wird.”, ​so David.“In der Forstbranche geht es um Aspekte wie ​Baumartenverteilung, Baumhöhen und potenziellen Zuwachs.​ Da kommen auch Themen wie CO2-Up take auf: Also falls eine Umlage kommt, kann man ermitteln wie viel CO2 der Wald überhaupt verspeist. Das ist eines der Zukunftsthemen zusammen mit Borkenkäfer-Früherkennung, um in diesem Bereich auch rechtzeitig agieren zu können, bevor der ganze Waldstrich weg ist.”Im Feldeinsatz konnte sich die OCELL Software bereits beweisen.

DER PROOF POINT DES STARTUPS

“Einerseits klassifizieren wir die Bäume. Wir können genau sagen, wo welcher Baum steht und anhand der Höhen können wir auch Alter und Holzvolumen abschätzen.” David erklärt, dass es OCELL auch möglich ist, zu analysieren, in welchem Alter der Baum wie schnell wächst. Ebenso lässt sich mit den analysierten Daten eine Aussage darüber treffen, wie vieler im nächsten Jahr wachsen wird. Für die Zuwächse gibt es Ertragstafeln.Die von OCELL entwickelte KI ist auch voll vernetzt. Die sehr gute Datenlage, lässt sich mit einer sehr guten wissenschaftlichen Basis fundiert kombinieren. “Wir arbeiten auch mit Harvester zusammen. Das sind die Maschinen, welche die Bäume herausschneiden. Deren Daten werden direkt in unsere Modelle zurück gefüttert. Das ist alles auch wieder Training und verbessert das Modell kontinuierlich mit jedem neuen Kunden.”

WIE IMMER GILT: HAUPTSACHE GUT VERSICHERT

In der Forstbranche kam das Startup sehr gut an, der nächste Markt, den sie erobern wollen sind Versicherungen: “Das ist eine ganz andere Branche. Aber auch hier gibt es relevante Erkenntnisse aus Luftdaten zu extrahieren und effizient anzubieten.” Den Kunden interessieren an dieser Stelle zwei Aspekte: Zum einen das vorherige Risiko – wie hoch ist beispielsweise das Risiko für ein Gebäude. Hat man ein normales, oder ein Flachdach, eine Versicherung für letzteres ist teurer.Hier verbirgt sich viel potenzieller Schaden und Risiko. Diese Infos stehen, laut David, den Erstversicherern teilweise nicht oder nur sehr unzureichend zur Verfügung. OCELLs Ansatz ist es, über die Objekt-Standorte die Gebäude-Parameter wie Flachdach, Steildach, nahestehende Bäume, Solarzellen oder auch die Materialqualität des Daches an die Versicherungen weiterzugeben. Der zweite Aspekt befasst sich im Nachhinein mit der Schadensanalyse. Wenn beispielsweise drei Ortschaften von einem Sturm heimgesucht werden, fliegt OCELL drüber und erstellt die Bilder mit einem Flugzeug, welches auch unter der Wolkendecke fliegen kann – anders als der Satellit – und erfasst die Daten. Hier liegt auch der große Vorteil von OCELL: Luftaufnahmen und Analyse aus einer Hand.

OCELL UND DAS WERK1

Zwei der drei Gründer von OCELL haben einen Date Science Background und kommen aus einem anderen Startup. Alle drei schnuppern schon seit längerem die berühmte“Startup-Luft”, ​aber konnten vorher auch in Großkonzernen Erfahrungen sammeln.“Die riesen Motivation ist eher das eigene Ding aufzubauen, mehr und schneller bewegen zu können. ​Mit unserer Data Science Qualifikation haben wir den Luxus auf viele faszinierende Probleme zu stoßen und innovative Lösungen anbieten zu dürfen, was uns immer enorm antreibt!​”, so David.

Das Team wurde auf WERK1 per Empfehlung von Crashtest Security aufmerksam, einem weiteren im WERK1 gewachsenem Startup. Beide Teams kamen auf einem Alumni-Event von XPRENEURS ins Gespräch. “Die meinten, sie sitzen jetzt dort und lieben das WERK1. Da haben wir uns dann auch einfach direkt beworben. Wir sind hier auch absolut happy.”

Wir von WERK1 freuen uns darauf, dass wir OCELL in ihrer nächsten Entwicklungsphase begleiten dürfen.

Ocell

Startup: OCELL
Kontakt:  info@ocell.io
Webseite:  ocell.io

Eine Welt ohne Schranken – das Startup Peter Park digitalisiert das Parkraummanagement

Genug Parkplätze für alle und das auch im Zentrum von Großstädten? Keine Warteschlangen beim Automaten, keine verzweifelten Suchen nach freien Parkplätzen nach der Arbeit? – Was sich erst einmal utopisch anhört, ist bereits Realität. Die Gründer des WERK1-Startups Peter Park erkannten, wie die Branche des Parkraummanagements durch Digitalisierung eine optimale und stressfreie Parkflächennutzung erzielen kann.

Mit der Cloud-basierten B2B-Plattform für Betreiber ermöglicht der Software Dienstleister Peter Park einfaches Verwalten und die effiziente Nutzung von Parkflächen und Parkhäusern. Die Idee dahinter: Parkflächen können mit der Peter Park Software digitalisiert werden – beim Ein- und Ausfahren werden die Kennzeichen gescannt und die Parkdauer automatisch ermittelt. Der Parkende kann entweder per App oder am Automaten nach Angabe des Kennzeichens ganz bequem die Parkgebühr bezahlen. In der Branche werden Parkräume oft als statisch verstanden. Bei Peter Park begreift man Parkplätze als flexibel nutzbare Flächen, die mithilfe digitaler Abbildungen zu Tag und Nachtzeiten unterschiedlich genutzt werden können – ein bisschen wie Airbnb für Parkplätze also.

Die Vision eines derartigen Software-Services für Betreiber ist einmalig in Deutschland. „Die Software-zentrierte Herangehensweise hat deutliche Vorteile“, zeigt Florian Schaule, CTO bei Peter Park. „Sie ist flexibel und skalierbar, lohnt sich also für große Parkhäuser genauso wie für kleinere Parkflächen, bei welchen sich die Installation teurer Hardware-Systeme, die zudem regelmäßig gewartet werden müssen, nicht rentieren.“ Das Software-System funktioniert über eine vollautomatisierte Cloud – damit entfallen die Anschaffungs- und Wartungskosten von Servern, teure Updates und zeitaufwändigen Backups.

Startup vs. Festanstellung im Konzern

Die Gründer kennen sich bereits seit ihrer Arbeit für ein Projekt im Bereich Mobility App Development und entdeckten in der aktuellen Parkplatz-Situation einen Pain Point. Anfang 2019 entwickelten sie ihre Idee zum Produkt. Das System hat sich inzwischen bereits bundesweit in 50 Städten bewährt, von Garmisch bis Hamburg.

COO Patrick Bartler schätzt die Flexibilität und die Freiheit im Startup, etwas Eigenes zu entwickeln und aufzubauen. „Das Interessante am Gründen ist, dass man sich einerseits wahnsinnig reinhängen kann, aber auch ziemlich viele Freiheiten durch die eigene Priorisierung hat und dadurch sehr effizient arbeitet“, schilderte CEO Maximilian Schlereth. In Konzernen wird man oft mit dem Fakt konfrontiert, dass Probleme immer nur von einer Sichtweise betrachtet werden. Bei einem Startup hingegen hat man die Möglichkeit, „Probleme aus einer komplett neuen Perspektive anzugehen“, so Maximilian.

Peter Park und das WERK1

Seit einigen Monaten ist Peter Park nun Teil der WERK1 Family – doch wie sind sie eigentlich auf das WERK1 aufmerksam geworden? Für Maximilian, Florian und Patrick war das wichtigste Kriterium, einen Officespace mit einer guten Startup-Nachbarschaft zu finden: „Wir wollten wohin, wo es mehr nach Startup riecht“, so Patrick. Im WERK1 bekommen sie genau das: „Der Austausch mit der WERK1 Community, der direkte Zugang zu den Teams sowie die Chance, Beziehungen auf einer persönlichen Ebene aufzubauen“ waren für Maximilian Grund genug, die Office-Zelte von Peter Park im WERK1 aufzuschlagen. Auch von anderen Startups hatten sie bereits von der Möglichkeit gehört, hier eine starke Community aufzubauen, in der man sich gegenseitig unterstützt und von der Erfahrung anderer Startups profitiert. Als Start-Hilfe unterstützt das System von WERK1 mit Mentoring und Events. Die Community, die Location, die Räume sind einfach genial!“ kommentiert Maximilian. „Wo kriegt man in München schon sowas?“

Recruiting für Startups: Vernetzt euch!

Jedes Startup kommt früher oder später an den Punkt, an dem Recruiting eine immer wichtiger werdende Rolle spielt. Vor allem als Startup ist es eine Herausforderung, junge, hochqualifizierte Talente zu begeistern. Die bisherigen Anstellungen bei Peter Park funktionierten hauptsächlich über ihr eigenes Netzwerk und Abwerbungen aus den Kaderschmieden der deutschen Wirtschaft. Vor allem Leute, die direkt mit den Gründern zusammenarbeiten wollen, an einem Startup mitwirken oder den direkten Effekt und Erfolg sehen wollen, sind die besten Kandidaten. Der Standortvorteil Münchens ist sowohl in Hinblick auf die Anwerbung hochqualifizierter Talente als auch in Hinblick auf die Kundengewinnung herausragend. Die Möglichkeit des persönlichen Kontakts zwischen Gründer und potenziellen Mitarbeitern oder Talenten ist schneller realisierbar. Ebenso wichtig wie das Netzwerk ist auch die Sichtbarkeit des Startups, da zwar das positive Startup-Image vorliegt, aber der Bekanntheitsgrad, wie z.B. bei einem alteingesessenen Dax Konzern, gerade am Anfang nicht so hoch ist. „Aus diesem Grund muss die Sichtbarkeit von jungen, ambitionierten Startups gefördert werden, um geeignete Mitarbeiter anzuziehen“, so Peter Park. Das sehen wir ebenso.

Wir von WERK1 freuen uns darauf, Peter Park in ihrer nächsten Entwicklungsphase zu begleiten!

Peter Park Logo

Startup: peter park
Kontakt: info@peter-park.de
Webseite: www.peter-park.de

“Wir müssen reden” – Logopädie-App-Entwickler neolexon überzeugt 45 Krankenkassen

Update: 3. Februar 2020 |

neolexon Artikulations-App: Mehr als jede dritte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland erstattet seit 1. Februar die App von Neolexon. 

Die ersten Wörter sind besondere Momente, für Kinder und ihre Eltern. Aber nicht jedes Kind spricht gleich problemfrei, bei 1,12 Millionen Kindern in Deutschland ist die Sprach- entwicklung beeinträchtigt. Meistens hakt es an der Aussprache. Wird eine Artikulations- störung beim Kind frühzeitig erkannt und sprachtherapeutisch betreut, lässt sich diese gut behandeln. 

Entscheidend für einen Behandlungserfolg ist regelmäßiges Üben. Herkömmliche Übungs- aufgaben und -blätter sind für Kinder meist wenig motivierend. Die neolexon Artikulations-App setzt auf Gamification. Zusammen mit der Spielfigur feilen Kinder in fünf abwechslungsreichen Spielmodulen an ihrer Aussprache. Die Übungsaufgaben werden vorher von einem Sprachtherapeuten eingestellt und je nach Therapieerfolg angepasst. Somit kann die Aussprache zielgenau therapiert werden. Das Ziel: Die App soll den Kindern Spaß machen, ihre Lust an der Sprachtherapie steigern und die Therapie schneller zum Erfolg führen. 

Die App wurde von Sprachtherapeutinnen und Wissenschaftlern der neolexon UG entwi- ckelt. Die neolexon UG ist eine Ausgründung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nachdem das Münchner Startup in den vergangenen Monaten bereits die ersten Kranken- kassen für eine Kostenübernahme der neolexon Artikulations-App gewinnen konnte, verkündet es nun einen weiteren großen Erfolg: Zum 1. Februar unterstützen auf einen Schlag 45 Betriebs- krankenkassen das neue Versorgungsangebot. Für Versicherte, die sich in einer logopädi- schen Behandlung befinden, übernehmen somit aktuell bundesweit 46 gesetzliche und 3 private Krankenkassen die Kosten. 

Die neolexon Artikulations-App ist die erste Sprachtherapie-App in Deutschland, die als Medizinprodukt eingetragen ist. Sie wird bereits von zahlreichen Logopäden in ganz Deutschland als Er- gänzung zur Therapie angeboten. Sowohl der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. sowie der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. berichten positiv über die Innovationen der neolexon UG, die bereits zahlreiche Auszeichnungen auf Bundes- und Landesebene erhalten hat.


Neolexon im WERK1

Wir müssen reden. Wir alle. Sprechen ist unsere Verbindung zur Welt. Doch für viele Menschen ist das „leichter gesagt als getan“. Wie wichtig das für unseren Alltag ist, merkt man besonders, wenn zum Beispiel durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu Sprechen verloren geht und man sich mühsam in die Welt der akustischen Kommunikation zurückkämpfen muss. Das WERK1-Startup Neolexon hilft dabei – mit der modernsten Logopädie-App auf dem Markt.

Üben – der Schlüssel zum Therapie-Erfolg – Eigentlich

10 Stunden Sprachtherapie pro Woche empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Neurologie. Die Realität sieht anders aus: In der Therapie üben Patienten in der Regel gerade einmal eine Stunde pro Woche. Viel zu wenig und aktuelle Angebote sind wenig auf Alltagssituationen zugeschnitten. Da muss eine Lösung her, fand Hanna Jakob. Als sie während ihres Sprachtherapie-Studiums in einer Klinik als Sprachtherapeutin arbeitete, war oft nicht einmal Zeit für diese so wichtige Übungssession, weil die Patienten erst einmal den Schluckreflex trainieren mussten. Auch die bereits vorhandenen, therapiebegleitenden Apps waren nicht benutzerfreundlich und damit wenig hilfreich. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse gründete Hanna 2017 deshalb zusammen mit ihrer Sprachtherapeuten-Kollegin Mona Späth Neolexon.

Neolexon – Smartes Sprachtraining

Das digitale Logopädie-Therapiesystem Neolexon umfasst sowohl eine App für Therapeuten, als auch eine zum Eigentraining für Patienten und ist als Medizinprodukt zertifiziert. Basis ist eine einzigartige Datenbank, mit rund 10.000 Übungsbegriffen mit zugehörigen Bildern und Aussprache-Videoclips. Daraus können Logopäden ein individuelles Set an Begriffen erstellen, die sich sowohl unter therapeutischen Aspekten, als auch hinsichtlich ihrer Alltagsrelevanz für den jeweiligen Patienten am besten eignen. Mit diesem wissenschaftlich fundierten, höchst flexiblen System hebt sich Neolexon deutlich von anderen Sprachtraining-Apps ab. Darüber hinaus sind  viele Motivationselemente eingereiht, damit das Üben auch zuhause Spaß macht und effektiv ist. Im April 2019 folgte die Version neolexon Artikulations-App für Kinder mit Artikulationsstörungen. Ideen zu weiteren Anwendungsfeldern gehen den beiden Gründerinnen so schnell nicht aus – auch dank ihrer nach wie vor engen Bindung zum Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung der LMU München.

Neolexon zum Fliegen bringen

Jetzt gilt es allerdings, das bestehende, System an den Mann und die Frau zu bringen. Aufgrund unterschiedlichster Interessensgruppen wie Therapeuten, Patienten, Angehörigen, Kliniken und Krankenkassen, muss Neolexon auf vielerlei Ebenen agieren. Letztere sind dabei das wichtigste und gleichzeitig aufwendigste Projekt. Einen ersten großen Milestone hat Neolexon bereits hinter sich: Die Aufnahme der neolexon Artikulations-App in das Programm der Techniker Krankenkasse.

Ins WERK1 gekommen, um (so lange wie möglich) zu bleiben

Nach mehreren Förderprogrammen wie EXIST und FLÜGGE steht das insgesamt vierköpfige Gründerteam mit ihrem Startup nun auf eigenen Beinen. Nach der ersten Phase an der Uni konnten sie, wie Hanna noch immer sichtlich erleichtert erzählt, „sehr kurzfristig“ ins WERK1 umziehen. Die Kombination aus eigenem Büro plus Austausch mit anderen Startups – entweder im WERK1-Alltag oder auf diversen Inhouse-Events wie z.B. dem „AfterWERK“ – bildet für sie das ideale Wachstumsumfeld. Und wenn dementsprechend der Platzbedarf bei Neolexon in nächster Zeit wächst, findet sich im WERK1 auf jeden Fall eine Lösung. Da ist sich Hanna sicher. So schnell wollen sie und ihr Team hier definitiv nicht weg! Im Gegenzug tragen sie als eines der wenigen Medi-Startups fleißig zur Diversität in der WERK1-Community bei.

Neolexon - Logo

Startup: Neolexon
Kontakt: info@neolexon.de
Webseite: www.neolexon.de

Zahlen aus dem WERK1 für 2019: Von kreativen Startups bis Millionen-Investments 📈

Zur Weihnachtsfeier am 11. Dezember wurde das Thema „Science Fiction“ ausgegeben und passend dazu hat sich WERK1-Captain Dr. Florian Mann auf die Brücke, bzw. Bühne gestellt und sich bei allen Anwesenden für erfolgreiches Jahr 2019 bedankt. Neben den unzähligen Erfolgsgeschichten, spannenden Interviews und fantastischen Events haben wir aber auch zum ersten Mal Zahlen und Daten gesammelt, die den gefühlten Erfolg sehr beeindruckend unterstreichen.

Im WERK1 werden Millionen gesammelt

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit im WERK1 ist die öffentliche Förderung. Sie lässt uns unabhängig von privat-wirtschaftlichen Einflüssen arbeiten und ermöglicht es, unseren Service für Startups ohne große Kosten anzubieten. Doch das gilt nur für unseren Betrieb. Startups wollen und müssen natürlich eigene Gelder einsammeln, um ihr Wachstum zu finanzieren. Das haben unsere Residents 2019 sehr beeindruckend gemacht.

15 Millionen - Hurra

Gemeinsam haben alle Startups im Haus 15 Millionen Euro an Investments eingesammelt. Eine beeindruckende Zahl, besonders wenn man bedenkt, dass im WERK1 hauptsächlich früh-phasige Startups ein Büro haben. So stolz wir auf diese Leistung sind, wir glauben an noch viel größeres Potential unserer Residents und werden für 2020 unsere Anstrengungen in diesem Bereich weiter ausbauen.

Ein besonderes Highlight zum Ende des Jahres hat das Startup Smartlane geliefert. Das Team um Gründerin Monja Mühling hat den aus der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bekannten Investor Frank Thelen gewinnen können. Smartlane ist Stand heute sein größtes Einzel-Investment und er lässt sich im Handelsblatt mit den Worten „Smartlane hat das Potenzial, ein europäischer Tech-Champion zu werden“ zitieren. Wir drücken die Daumen!

Gelebte Startup-Kultur und lebendige Community

Der Erfolg von Smartlane heißt für uns auch, dass unsere Aufgabe als Incubator getan ist und wir uns bald von diesem Team verabschieden müssen, um Platz für neue Teams zu machen. Doch damit sind sie keine Ausnahme. Aktuell haben 35 spannende Startups ihr Büro im WERK1, davon sind 18 im Laufe des Jahres neu eingezogen und bereits im Januar 2020 erwarten wir die nächsten drei neuen Residents. Das ist Teil der gelebten und lebendigen Startup-Kultur im WERK1. Stetiger Wandel und immer wieder neue Herausforderungen machen unsere Arbeit so faszinierend und bestimmen unseren Alltag. Wir freuen uns auf viele neue Geschichten im nächsten Jahr.

Öffentliche Gelder für Startups

Speziell für die früh-phasigen Startups ist Unterstützung aus öffentlich finanzierten Programmen entscheidend, um ihr Produkt auf den Weg zu bringen. Mit der Hilfe unseres Startup-Coaches und über entsprechende Info-Events ist auch das unseren Residents hervorragend gelungen. Knapp 2 Millionen Euro sind aktuell über Programme wie Exist, Flügge und andere in WERK1-Startups investiert. Hier wollen wir 2020 noch vielen weiteren helfen, mit ihrem Startup die ersten Schritte zu machen.

Nach dem Geld kommen die Mitarbeiter

Und wer es geschafft hat das erste Geld einzusammeln, stellt dann natürlich auch die ersten Mitarbeiter ein, wodurch das WERK1 zum regelrechten Job-Motor für Tech-Jobs in München geworden ist. Mit den Gründer-Teams, die in der Regel aus 2-4 Personen bestehen, arbeiten derzeit mehr als 310 Personen an, mit und für unsere WERK1-Startups. Dazu kommen mehr als 150 Coworker in unserem Coworking-Space – also auch hier herrscht immer ordentlich Bewegung bei uns im Haus.

Insgesamt Zahlen und Entwicklungen, auf die das gesamte WERK1-Team sehr stolz ist, auf denen wir uns aber nicht ausruhen wollen. Auch wir haben ambitionierte Pläne für 2020 und freuen uns viele spannende Entwicklungen im nächsten Jahr.

Kickoff für die erste “Female Founders”-Initiative im WERK1 – 30 Teilnehmer*innen erarbeiten Input für das nächste Jahr 🚀

Wie schon versprochen haben wir uns durch den Kickoff der #BayFiD-Kampagne bei uns inspirieren lassen: Jetzt haben wir unsere erste eigene Initiative gestartet und 30 Teilnehmer*Innen eingeladen, konkrete Maßnahmen für “Female Entrepreneurship” im WERK1 zu erarbeiten.

Dem Thema “Gender Gap in Entrepreneurship” begegnet man – nicht erst seit gestern – sehr häufig. Let’s face it: Es gibt ein Problem und das WERK1 möchte etwas dagegen tun! Laut dem Deutschen Startup Monitor 2018 sind nur 15,1% der Entrepreneure weiblich – auch das WERK1 ist da keine Ausnahme! Warum ist das so und wie kann das WERK1 – als der startup-freundlichste Ort in München – gegensteuern? Klare Zielsetzung dabei: Nicht einfach noch ein Programm zur Förderung von Frauen in digitalen Berufen, sondern ein schlüssiges Konzept für relevante Maßnahmen, die Frauen beim Gründen im WERK1 und darüber hinaus fördern und unterstützen. Dieser Aufgabe stellten sich 30 Teilnehmer*Innen bei unserem Kick-off Workshop zum Thema “Female Entrepreneurship”.

Idee und Konzeption stammen direkt aus der WERK1-Teamfeder, in diesem Fall vertreten durch Marlene Eder, Vanessa Provenzano und Maike Wursthorn. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gemacht, ihre Fähigkeiten aus verschiedenen Disziplinen zu nutzen und im neuen Jahr Themen im Bereich “Female Entrepreneurship” im WERK1 offensiv voran zu treiben.

Probleme erkennen & Einstiegshürden senken

Gemeinsam mit den anhand von Qualifikation und passenden Erfahrungen ausgewählten Teilnehmer*Innen ging es im ersten Schritt um das Entwickeln konkreter Ideen und Konzepte, die Frauen als Gründerinnen in der Realität wirklich helfen. Dazu wurde Input gesammelt und anhand aktueller Studienlage ermittelt, wo die tatsächlichen Probleme und Einstiegshürden liegen könnten. Das wurde mit den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer*Innen “gematcht”, um so einen möglichst ausführlichen “Status Quo” zu erheben.

Nach den einleitenden Worten des WERK1-Teams und einer Vorstellungsrunde, eröffnete Verhandlungsexpertin Claudia Kimich den thematischen Teil des Workshops und gab einen kurzen Impuls-Vortrag darüber, wie Auftreten und Selbstbewusstsein auf die Wahrnehmung von Frauen im Geschäftsumfeld Einfluss nehmen. Anschließend hieß es Brainstorming: In wechselnden Gruppen wurden Ideen gesammelt, wie sich die „typischen“ Herausforderungen im “Female Entrepreneurship” am besten meistern lassen. Wo liegen die Probleme? Was hilft wirklich?

Die Themen-Boards reichten dabei von Verbesserungen im Bereich der Finanzierungsmöglichkeiten, bis zu Ideen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Aufbrechen etablierter gesellschaftlicher Rollenverteilung. Zum Ende des Workshops wurden die verschiedenen Boards vorgestellt, nochmal in der ganzen Gruppe diskutiert und fertiggestellt.

Jetzt ist das WERK1-Team wieder am Zug, mit dem überwältigenden Input und den vielen Ideen konkrete Maßnahmen im neuen Jahr zu entwickeln – wir halten Euch auf dem Laufenden! 

Neue Gesichter und neue (alte) Formate – Games/Bavaria startet in ein abwechslungsreiches Jahresfinale

Lena Fischer hat die Nachfolge von Robin Kocaurek angetreten und als ob das nicht schon Veränderung genug wäre, stellt sich auch Robin Nummer 2 ab 2020 neuen Herausforderungen. Doch dafür kommt auch altbewährtes zurück: So findet dieses Jahr nach einem Jahr Pause das X-Mas-Pitching als Warm-Up zur Games/Bavaria-Weihnachtsfeier wieder statt!

Neue Gesichter bei Games/Bavaria

Mittlerweile ja schon kein neues Gesicht mehr, aber trotzdem sei nochmal erwähnt, dass sich Lena Fischer ja seit September von und für Games/Bavaria die Zeit vertreibt. Nach drei tollen Jahren beim FFF-Bayern hat sie die Nachfolge von Robin Kocaurek angetreten und arbeitet dort aktuell noch an der Seite von Projektleiter Robin Hartmann. Noch? Ja, ganz genau. Zum Ende des Jahres verlässt auch Robin Nummer 2 das WERK1 und damit das Projekt Games/Bavaria, um sich privat wie beruflichen neuen Aufgaben zu widmen.

Diese Entscheidung hat Lena ihm natürlich längst verziehen und gemeinsam arbeiten sie grade an einem spannenden Jahresendspurt für Games/Bavaria, mit der abschließenden Weihnachtsfeier am 13. Dezember hier bei uns im WERK1. Und wie sie uns im Gespräch verraten hat, freut sie sich schon riesig auf die gamescom im nächsten Jahr und vielen anderen Formate, die fix im Games/Bavaria-Eventkalender stehen. Doch sie möchte natürlich auch eigene Akzente setzen und hat schon Pläne für neue Projekte und Initiativen, um die Games-Branche in Bayern weiter voran zu bringen. Welche? Das wollte sie uns jetzt leider noch nicht verraten, aber es lohn sich sicher, im neuen Jahr einen regelmäßigen Blick in den Games/Bavaria-Newsletter zu werfen.

Doch eine Sache ist natürlich entscheidend: Um alles nach Plan in die Wege zu leiten und auch Zeit für neue Projekte zu haben, braucht Lena Verstärkung an ihrer Seite! Die Stelle für unseren Projektleiter Games ist noch offen und wir möchten natürlich gerne für einen fließenden Übergang im neuen Jahr sorgen. Wer also jemanden kennt, der jemanden kennt, der Erfahrung und Kontakte in der Games-Branche hat, gerne Events organisiert und auch das nötige Gespür für die politische Ebene hat, kann die Stelle noch immer gerne weiterempfehlen. Und auch wer etwas weniger Erfahrung mitbringt und tatsächlich eher den Start in die deutsche Games-Branche machen möchte, kann sich bei uns als Werkstudent/in bewerben – Details gibt’s auf unserer Webseite.

Projektleiter Games

Werkstudent/in

Das Games/Bavaria Xmas-Pitching kommt zurück

Nach einem Jahr Pause findet es wieder statt, das Games/Bavaria X-Mas Pitching – diesmal aber in einem neuen Format: Am Nachmittag, bevor die Weihnachtsfeier stattfindet, könnt ihr euer Projekt vorstellen. Ganz ohne Publikum, dafür mit etwas mehr Zeit für euren Pitch und für das Feedback ausgewählter Juroren.

Ihr arbeitet an einem Spiel, zu dem ihr professionelles Feedback sucht? Ihr hättet einfach gerne mehr Erfahrung darin, euer Game zu pitchen? Wir geben ausgewählten Teams die Möglichkeit, einer Fachjury ihre Ideen zu präsentieren: Ihr könnt eure Idee so auf den Prüfstand stellen, professionelles Feedback auf Projekt und Präsentation erhalten und wichtige Erfahrung in einem sicheren Umfeld sammeln. Jeder Pitch soll als Übungssession fungieren und nicht zwingend ein echter Verkaufspitch sein.

Email an: mail@games-bavaria.com

  • Wann: 13. Dezember 2019, nachmittags
  • Wo: WERK1, München
  • Wer: Indie-Entwickler und junge Teams mit Games-Projekt
  • Was: Ohne Zuschauer pitcht jedes Team vor der Jury und erhält direkt im Anschluss

Feedback-Pitches sollen zwischen 5-10 Minuten dauern und müssen auf Englisch gehalten werden.

Bewerbungsschluss ist der 29.11.2019

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahresende für und mit Games/Bavaria und sind schon sehr gespannt, was sich Lena mit dann hoffentlich neuem Kollegen für 2020 so einfallen lässt.

Startup Safari 2019 im WERK1 – An expedition though the whole ecosystem

Die Startup Safari 2019 im WERK1: Mehr als 20 von 110 Sessions im Haus, 2500+ Teilnehmer*Innen, eine E-Roller-Teststrecke (Niu) und mit einer Flotte aus E-Scootern (Bird & Circ) und etron-Fahrzeugen von Audi gelebte E-Mobilität. Nach dem großen Erfolg von 2018 hat das Team der Startup Safari gemeinsam mit dem WERK1 das Münchner Startup Ökosystem wieder um ein echtes Highlight bereichert und die “Familie” nochmal näher zusammen gebracht.

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Events von Gründern für Gründer

Die Startup Safari hat in München in diesem Jahr zum 2. Mal stattgefunden und wieder waren wir mit dem WERK1 bei der Organisation mitten drin. Der Grund dafür ist simpel: Mit dem Ansatz auf große Speaker zu verzichten und statt dessen Sessions von den Gründerinnen und Gründern in München hosten zu lassen, steht bei der Safari der gleiche Community-Gedanke, auf den wir auch bei uns großen Wert legen. Unter dem Hashtag “StrongerTogether” haben mehr als 100 Sessions, verteilt über die ganze Stadt stattgefunden. Es wurden unzählige neue Kontakte unter den 2500 Teilnehmenden geknüpft und KnowHow sowie Kompetenzen untereinander ausgetauscht – das ganze über 3 Tage.

Am Thema E-Mobilität kommt aktuell keiner vorbei und so haben sich auch im Rahmen der Safari diverse Startups aus diesem Bereich präsentiert. Aus der Corporate-Reihe unterstützt durch Audi, die Fahrzeuge aus der eTron-Flotte zur Verfügung gestellt haben. Doch auch die Scooter-Startups Circ und Bird haben den Teilnehmenden Freiminuten zur Verfügung gestellt und so waren ganze Safari-Gruppen auf ihren Rollern quer durch die Stadt zu Sessions im WERK1, aber auch bei google, EY oder den Büros von Freelatics und Flixbus unterwegs.

Auch am Abend wurde es mit dem Safari-Ticket nicht langweilig. Von der Opening-Party im WERK1 am Dienstag, bis zur großen Abschluß-Sause im Flimcasino in der Innenstadt, war an allen Tagen bis spät in die Nacht etwas geboten – ein Konzept was sich auch im nächsten Jahr sicher wiederholen lässt. Der Termin für die nächste Safari steht auch schon fest: Vom 20. – 23. Oktober öffnet die Community wieder ihre Tore und für “Super Crazy Early Birds” gibt es auch schon Tickets – das WERK1-Team freut sich schon drauf!

Lange Safari Tage im WERk1

Neben Platz für die WERK1-Residents, haben wir auch anderen Startups unsere Räume angeboten, um Sessions im Rahen der Safari zu organisieren. Insgesamt sind so mehr als 20 Sessions in 3 Tagen zusammengekommen. Einen Tag mit Themenfokus AI, inklusive abendlichem Meetup und am Freitag mit einer kleinen Ausgabe des Startup-Work-Formats, um den vielen Job-Suchenden der Safari auf einen Schlag mit die vielen Startups der Safari zu vernetzen. Aber nur ein kleiner Vorgeschmack, was wir da im nächsten Jahr noch vor haben.

Und natürlich haben auch unsere beliebten WERK1-Formate wie AfterWERK und WERKsFrühstück im Rahmen der Safari stattgefunden. Beide passen vom Spirit wie das WERK1 allgemein perfekt zur Safari und so finden wir auch im nächsten Jahr sicher passende Möglichkeiten, uns an der Safari zu beteiligen.

Bis dahin wünschen wir uns allen und der ganzen Familie ein erfolgreiches Jahr!

Das war der ProChile Innovation Summit München im WERK1

Die traumhaft gelegene Metropole am Rande des größten Gebirges des Kontinents ist ein wahrer Hidden Champ in Sachen starke Gründerszene. Nicht nur die Jungen Wilden zeigen sich hier von ihrer erfolgreichsten Seite. Die alt-eingesessenen Größen der Wirtschaft ergeben zusammen die Hauptstadt des nationalen Aktienindex. Dieses imposante Intro könnte fast ebenso für München stehen. Gemeint ist aber Santiago de Chile. Der ProChile Innovation Summit war als einziges europäisches Event der Art also scheinbar mit gutem Grund in der Isarmetropole anzutreffen.

Exportförderung mit Bayrischer Unterstützung

Um die eigene Wirtschaft noch stärker an der Exportfront aufzustellen, hat Chile mit seinen 56 internationalen Exportförderungsbüros eine lange Historie diplomatischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit vorzuweisen. Seit Beginn des Jahres steht auch München wieder auf der langen Liste der interessanten Märkte. In der Eröffnungsrede des ProChile Direktors, Jorge O’Ryan, wurde klar, dass es ihm ein persönliches Anliegen ist, die kurzfristige Abwesenheit einer örtlichen Dependance rückgängig zu machen. Nachdem der ehemalige Botschafter Chiles sein neues Amt bekleidet hatte, wurde ihm klar, dass München mit seinen exzellenten B2B Möglichkeiten nicht nur unbedingt auf die Liste der Handelsvertretungen gehört, sondern sich auch gleich bestens als europäischer Veranstaltungsort für das wichtigste Networking-Event der Behörde eignet. Es gehört nicht zwangsläufig zur 45-jährigen DNA von ProChile, den Fokus auf die Startups des Landes zu richten. Zu lang die Liste an vergangenen Exportschlagern. Aber eine solide Entrepreneur-Szene ist die wichtigste Säule des Social Economic Development Chiles und somit auch für Jorge O’Ryan.

Zweitägiger Gipfel im WERK1

Nachdem für den Asiatischen und Amerikanischen Kontinent bereits Events in Peking und Miami stattgefunden haben, wollte ProChile mit dem Innovation Summit nun sowohl die bayrische, als auch die eigene Gründerszene mit der Münchner Politik und Wirtschaft vernetzen. Entsprechend las sich die Gästeliste der Speaker, ranghohe Diplomaten, Politiker und Investoren. Zwei Tage lang wurden im WERK1 Workshops, Panel, Keynotes und Social Events abgehalten. Gesondert geladene Gäste hatten darüber hinaus die Gelegenheit, dem Microsoft Headquarter Germany und dem BMW Werk mit einer privaten Tour einen Besuch abzustatten. Abschluss für den zweiten Tag bildete eine zweistündige Venture Capital & Pitch Session. Auch wenn die 48-stündige Veranstaltung für alle Teilnehmer ein straffes Programm bedeutete, kamen die nötigen Networking-Gespräche in geselliger Atmosphäre im WERK1 nicht zu kurz.

Die „homebase“ der Startups

Dass der erste ProChile Innovation Summit auf europäischem Boden am Startup-freundlichsten Ort Münchens stattfand, war quasi die logische Konsequenz. Das WERK1 hat dabei nicht nur das passende Ökosystem aus Gründerspirit und Vernetzung zur Wirtschaft und Wirtschaftspolitik des Landes geliefert, sondern auch die gewohnte Gastfreundschaft. Clemens Baumgärtner als Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München (und Wiesn Chef, soviel Zeit muss sein) bezog sich bei seiner Eröffnungsrede genauso gerne auf die Gastgeberattribute Bayerns und München im Speziellen. So ist für ihn völlig klar, dass Chile mit der Landeshauptstadt nicht nur einen starken Handelspartner zu erwarten hat, sondern auch den richtigen Ort, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Stadt hat mit seinen 17 Universitäten zum Einen eine extrem starke akademische Gründerszene, zum Anderen aber auch die entsprechenden Unternehmen von relevanter Größe und Marktplatzierung, die für ein vitales B2B-Umfeld wichtig sind. Jedes noch so gute Geschäftsmodell braucht am Ende eben auch zahlungswillige Kunden.

Die Münchner Mischung macht’s!

Am Schluss war Baumgärtner noch wichtig zu erwähnen, dass die „Münchner Mischung“ nichts ist, was die Stadt in die Wiege gelegt bekam. Die ausgewogene Verteilung unterschiedlicher Wirtschafts- und Unternehmensstrukturen liegt München besonders am Herzen. Nur wenn KMU’s, Konzerne und Kleinstunternehmen sich gleichermaßen das Feld teilen wie die unterschiedlichen Branchen und Sektoren, kann eine Stadt stabil durch Krisenzeiten gehen. Das Jahr 2008 habe einfach gezeigt, wie wichtig eine vielfältige Wirtschaft sei, wie wir sie in München haben. Insofern sei völlig klar, welche Stellung auch die Münchner Startup-Kultur habe. Nur dort wo Neues wächst, könne Altes auch gedeihen.

Entrepreneurship international vernetzen

Nicht weniger zufrieden zeigte sich auch WERK1 CEO Dr. Florian Mann während des ProChile Innovation Summit. Für ihn stelle sich sowieso gar nicht erst die Frage, welche Stellung München als Startup-Spot habe. Immerhin haben wir zwei Eliteuniversitäten, eine extrem hohe Talent-Dichte, Headquarter aus IT, Automotive, Aerospace, Beratung und vieles mehr. Auch wenn hier nur ein Drittel der VC’s anzutreffen sei, also im Vergleich zu Berlin und Co. recht wenig, habe die Stadt schlicht ein innovatives Ökosystem. Umso schöner, wenn in einem solchen Umfeld das WERK1 als Brand funktioniere und sich internationales Entrepreneurship bei uns vernetzen wolle. Für Florian Mann steht auf jeden Fall noch im November die nächste Reise nach Santiago auf dem Plan. Dort wird er als Gastjuror in einer nationalen Pitch Session einen Platz im WERK1 zu vergeben haben. Wir dürfen also gespannt bleiben, was uns der landestypische Gründergeist aus der Ferne noch so ins WERK1 bringt…

Im WERK1 zum “europäischen Tech-Champion”: Frank Thelen investiert Millionen in Smartlane

Zum Ende ihrer Zeit im WERK1 ist das Team von Smartlane der eigenen Vision einer vollständigen Digitalisierung der Logistik-Branche einen großen Schritt näher gekommen!

Startup-Investor Frank Thelen und sein Freigeist-Team halten Smartlane für einen “europäischen Tech-Champion”, was ihnen das bisher größte Einzelinvestment wert war. Das Team rund um die Gründerin Monja Mühling möchte jetzt das eigene Wachstum beschleunigen und eine internationale Marke aufbauen.

Doch die Münchener Unternehmerin entschied sich für den Bonner Gründer und Investor Frank Thelen und seinen Wagniskapitalfonds Freigeist Capital, der nun mit einem hohen einstelligen Millionenbetrag in die 2015 gegründete Firma investiert, wie das Handelsblatt exklusiv erfuhr.

In kein anderes Unternehmen hat Thelen, bekannt durch das TV-Duell „Höhle der Löwen“, bislang mehr investiert. Aus gutem Grund, wie er findet. „Smartlane hat das Potenzial, ein europäischer Tech-Champion zu werden“, sagt er.

Handelsblatt Online am 6. Oktober 2019

Update: 7. Oktober 2019


Wenn Erfahrung, Unternehmergeist, die richtige Idee und das nötige Knowhow aus den Bereichen IT, Logistik und Verkehr zusammenkommen, ist der Rahmen für ein erfolgreiches digitales Startup-Projekt abgesteckt – so auch im Fall von Smartlane. Zusammen mit ein wenig Starthilfe aus dem WERK1, wird daraus eine gemeinsame Erfolgsgeschichte.

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Seit Mitte 2015 entwickelt das Gründerteam eine Lösung für automatisiertes, digitales Liefermanagement. Die zugrundeliegende Technologie basiert auf dem vereinten Wissen von mehr als 20 Jahren Forschung an der Schnittstelle zwischen IT und Verkehr an der TU München. Smartlane nutzt Big-Data-Technologien zur Integration von hochdynamischen unternehmensinternen und externen Daten. Routen können somit in Echtzeit – im Hinblick auf die Ressourcenauslastung der Flotte, Benzinkosten, das Verkehrsaufkommen uvm. optimiert und Fahrer gezielt gesteuert werden. Das Ziel des Teams ist es, mit der intelligentesten und benutzerfreundlichsten Software den Standard für die moderne Liefer- und Dienstleistungslogistik zu etablieren. Das Ergebnis ist simpel und beeindruckt die Kunden zugleich: Zuverlässig hohe Servicequalität, Umsatzsteigerung, Kostenreduktion und Entlastung der Mitarbeiter.

Die Vision von Smartlane: Die vollständige Automatisierung der Logistik-Branche.
Florian Schimandl, Mitgründer und Geschäftsführer von Smartlane:

Smartlane vereint mit seiner SaaS-Lösung maximale Automatisierung, herausragende Intelligenz und modernste Usability in nur einem Produkt. Mit unserer cloudbasierten Software bieten wir mittelständischen Unternehmen im Bereich Lieferlogistik den einfachsten Einstieg in die Digitalisierung. Unseren Kunden ist es möglich, den Trend der On-Demand-Logistik nicht als unüberwindbare Herausforderung, sondern als große und vor allem auch nachhaltige Chance zu begreifen und gewinnbringend zu nutzen.

GUT GEWACHSEN IM WERK1

Mit Einzug in das WERK1 im Januar 2016, stand Smartlane auch das Finanzierungscoaching zur Verfügung – ausgeführt durch BayStartUP. Mit Erfolg: Ende 2016 konnte das Startup eine erfolgreiche erste Finanzierungsrunde durch ein Family Office vorweisen. Nach Umwandlung der UG in eine GmbH wurde auch das Team größer – die ersten Mitarbeiter in den Bereichen Marketing/PR und Design/Branding wurden eingestellt und ein größerer Büroraum im WERK1 wurde bezogen. Neben dem Team ist natürlich auch die Software mitgewachsen und Mitte des Jahres 2017 wurde die erste Version von Smartlane auf den Markt gebracht. Auch das mit Erfolg. Denn mittlerweile ist Smartlane deutschlandweit vertreten, Partner von DER KURIER (der Expresssparte von GLS) und auch bei der Deutschen Bahn zur Optimierung der Touren von Lastenrädern mit involviert. Um weiter den Vertrieb und die Entwicklung auszubauen – und somit wachsen zu können – steht nun eine zweite Finanzierungsrunde bevor, die erneut durch BayStartUP begleitet wird.

SMARTLANE UND DAS WERK1

Smartlane ist für uns im WERK1 ein tolles Beispiel, wie wir ambitionierten Gründern bei der Verwirklichung ihrer Vision unterstützen möchten: Attraktive und erschwingliche Büroräume in jeder Größe und die Möglichkeit, auch kurzfristig mehr Platz für wachsende Unternehmen zu bieten, Zugang zu unserer Community und effektives Coaching, um Schwierigkeiten in der Anfangsphase einer Gründung zu überwinden. Doch fragen wir die Gründer von Smartlane selbst:

Warum habt Ihr Eure Büroräume im WERK1 und würdet Ihr anderen Startups aus dem digitalen Bereich diesen Schritt empfehlen?

Florian Schimandl – CEO Smartland

Florian von Smartlane: Definitiv. Das Werk1 und die dazugehörige Infrastruktur können wir durchweg empfehlen. Sei es das regelmäßig stattfindende leckere Werksfrühstück, das Angebot von Workshops und Events, die Atmosphäre im Allgemeinen, … das WERK1 bietet unserer Meinung nach für Startups eine super Plattform, um sich auszutauschen. Auch wenn die Themenbereiche der einzelnen Startups im WERK1 breit gefächert sind, müssen wir trotzdem immer wieder feststellen, dass die Probleme doch größtenteils die gleichen sind und ein Austausch untereinander daher sehr wertvoll ist. Neben dem Austausch bietet das WERK1 zudem die Möglichkeit zu wachsen – auch wieder für Startups ein sehr wichtiger Aspekt. Daher können wir der Aussage „das WERK1 ist der wohl Startup-freundlichste Ort in München“ nur zustimmen.

Startup: Smartlane
Webseite: https://www.smartlane.de/
Kontakt: https://www.smartlane.de/kontakt/