Kategorie: W1 – InsurTech

Das „Innovation Program“ vom InsurTech Hub Munich startet in Kooperation mit WERK1 #5

Im Vernetzen von Startups mit Mittelstand- und Corporate-Partnern sehen wir im WERK1 einen entscheidenden Faktor für den Erfolg der Digitalisierung in Bayern. Hier nutzen wir unsere Erfahrungen und unser Netzwerk, um aufwändige Accelerator oder themenspezifische Programme zu beiderseitigem Nutzen zu gestalten.

Der InsurTech Hub Munich ist aus einem dieser Programme hervorgegangen und sitzt seit dem auch bei uns im WERK1. Hier treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche mit großen Schritten voran. Die unternehmerische Plattform bringt die verschiedenen Spieler in der Industrie zusammen und inspiriert sowie organisiert, um gemeinsam an bahnbrechenden, innovativen Versicherungsprodukten und -dienstleistungen zu arbeiten, um so die Zukunft des Versicherungssektors zu revolutionieren.

Das Accelerator-Programm ist von Anfang an ein elementarer Baustein dieser Bemühungen und hat schon mehr als 65 nationalen und internationalen Startups den Zugang zur deutschen Versicherungsbranche ermöglicht.

Durch den ITHM war es uns möglich nicht nur sehr wertvolle insights über die Branche zu sammeln, sondern auch mit spannenden Kunden und Partnern Projekte zu starten!

Fabian Beringer – ebot7

Jetzt für das Innovation Program #5 bewerben!

Mit #5 geht das Accelerator-Programm unter neuem Namen „Innovation Program“ in die nächste Runde. Während in den letzten Jahren nur 8-10 Startups pro #Batch aufgenommen worden sind, bringt der InsurTech Hub das Programm jetzt auf eine völlig neue Ebene: Bis zu 40 Startups sollen die Möglichkeit bekommen, sich für die 1. Phase des Programms zu qualifizieren. Man wolle keine Möglichkeit verpassen, motivierten Gründern mit tollen Ideen Zugang zum Programm zu geben, so Programm-Manager Ben Shaw.

„Wir freuen uns auf viele Bewerbungen von Gründerinnen und Gründern, die sich im Bereich “Pre-Seed” bis “Series A” mit ihrem Startup befinden und mit uns an Lösungen für die Versicherungsbranche – aber auch darüber hinaus – arbeiten wollen.“

Was ist neu am „Innovation Program“

Nicht nur der Name des Programms ist neu, auch beim Inhalt ist auf Basis des Feedbacks aus den vergangenen Programmen viel passiert: Alleine der Zeitrahmen wird auf über 16 Wochen verlängert und damit im Vergleich zum Batch vorher mehr als verdoppelt. Das ist einerseits der größeren Teilnehmerzahl geschuldet, aber auch auf Wunsch von Partnern und Startups so geplant worden.

Während des Programms werden die Unternehmer jetzt angelehnt an das MIT-Curriculum ausgebildet und durchlaufen ein auf Basis dessen entwickeltes 24-Step-System. „Wir möchten in Zukunft noch stärker auf die Ausbildung erfolgreicher Unternehmer setzen“, so Ben Shaw.  Außerdem gibt es ein erweitertes Mentoren-Matching. Über 150 Mentoren aus dem InsurTech-Netzwerk werden den Startups zur Seite stehen. Das Thema Netzwerk ist nach wie vor das zentrale Alleinstellungsmerkmal des Programms: 21 internationale Corporate-Partner, davon 15 namenhafte Versicherer im deutschen und internationalen Markt begleiten das Programm und bringen ihre Kontakte im Sinne der Startups ein. Eine einmalige Chance für internationale Startups einen Einstieg in den europäischen Markt zu finden oder für nationale Startups, das eigene Produkt für internationale Märke weiterzuentwickeln.  

Der letzte Baustein betrifft das Thema Finanzierung: Zum ersten Mal begleiten 10 ausgewählte VC-Partner das Programm, geben Feedback und unterstützen geplante Finanzierungsrunden. Hier nochmal alle Infos auf einen Blick:

Im WERK1 freuen wir uns schon den Start des Programms und den Einzug der ersten Startups bei uns im Haus. Bis dahin drücken wir allen Bewerbern die Daumen, ihren Weg ins Programm zu finden.

W1>> Accelerator #4 im WERK1 – Innovationspotential in der Versicherungsbranche entfalten

Das Stichwort „Accelerator“ ist in der Regel mit einer Vorstellung über finanzielle Förderung und Überarbeitung von Business Modellen verknüpft. Dass ein Programm zur Förderung von innovationsfreudigen Startups auch anders funktionieren kann, zeigt das W1 Forward Accelerator-Programm, initiiert vom InsurTech Hub Munich im WERK1. Beim achtwöchigen, frühphasigen Programm setzen die Macher in erster Linie auf fundierte, zielgerichtete Gründungsberatung und die intensive Nutzung des Branchennetzwerks.

Der Insurtech Hub – ein Pool an Möglichkeiten für Startups & Versicherer

 „Der InsurTech Hub ist eine Plattform, die die verschiedenen Spieler in der Industrie zusammenbringt“, erklärt Ben Shaw, Director Program & Strategie. Vierzehn große Versicherer, Großunternehmen, Wirtschafts- und Strategie-Consultants und Universitäten wie die LMU oder die Bundeswehrhochschule gehören zum Netzwerk. „Die Vorstellung ist, dass all diese Institutionen ein Interesse daran haben, Innovation im Versicherungskontext zusammen zu betreiben. Und ein Part, um diese Innovation voranzutreiben, ist eben auch das Accelerator Programm, das die verschiedenen Versicherer in direkten Kontakt mit kleinen, innovativen Projekten und Startups bringt.“

Programm USP & Benefits für die Startups

An welche Startups richtet sich das Programm wollen wir von Ben wissen, den wir für’s Interview zum seit Mitte Mai laufenden Programm im WERK1 Café treffen. In einigen Fällen sei erst die Businessidee da, gegründet wurde bisher noch nicht – frühphasig eben. „Wichtig ist: Wir suchen die Startups nicht nur nach der Idee aus, sondern auch danach, ob wir das Gefühl haben, dass sie sie umsetzen können.“ Heraus kamen beim Selection-Event zehn Jungunternehmen. Erst zwei von ihnen haben bereits ein Funding bekommen. „Über acht Wochen werden wir ihnen alle Mittel mitgegeben, um ihr Business auf- und auszubauen – sprich Beratung im Business Modelling, Financial Moddeling, Marketing & Sales etc.“, so Ben zum USP des Accelerator-Programms. „Und wir bringen sie in Kontakt mit 14 großen Versicherungen, die ihnen dann direktes Enterprise Feedback geben, also versicherungsrelevantes Feedback. Das ist extrem wertvoll und unbezahlbar.“

Programmfinale: Demo Day

Am Ende der acht Wochen – so das Ziel der Bemühungen rund um die regelmäßigen Termine mit den Big Playern aus der Versicherungsbranche – sollen die jungen Unternehmen aus dem Programm und den Kontakten resultierende Pilot-Projekte in der Pipeline haben. Zum Finale wartet auf alle nach amerikanischem Vorbild der Demo Day mit rund 400 Gästen. „Diese Veranstaltung gibt den Startups die Möglichkeit sich u.a. vor potentiellen Investoren zu präsentieren und ihre Geschichte zu erzählen. Warum kann mein Startup die Branche verändern? Dafür haben sie vier Minuten.“

Businessideen, von denen Versicherer & Versicherte profitieren

Und verändern wollen die Jung-Unternehmen einiges! Sieben B2B-Startups sind dabei. Unter ihnen zum Beispiel eine Firma, die eine Software zur Unterstützung der Rehabilitation nach Krankheiten und Verletzungen entwickelt. „Das ist unter anderem interessant für private Krankenversicherer, die sichergehen wollen, dass die Kosten durch eine falsch umgesetzte Physiotherapie nicht ins Unermessliche steigen“, erklärt Ben Shaw. „Außerdem ist solch ein Angebot auch im Interesse der Versicherten, weil es direkte Rückmeldung gibt, ob die Übungen richtig ausgeführte wurden.“ Ein weiteres Beispiel sei eine App zur Raucherentwöhnung, entwickelt von einem Team aus Experten mit jahrelanger Erfahrung im Health Sektor. Aber auch drei B2C-Startups nehmen an dem Programm teil. „Unser internationalstes Team kommt aus Thailand und befasst sich mit On-Demand-Insurance, also der Versicherung von Autofahrern auf Stundenbasis. So bleiben die Kosten weitaus geringer und die Abwicklung ist extrem easy und kundenfreundlich“, berichtet Ben. Andere Teams kommen aus Österreich, San Francisco oder Barcelona.

Innovationspotential im Versicherungsmarkt

Das Innovationspotential in der Versicherungsbranche sei riesig, und die Nachfrage nach jungen umdenkenden Unternehmen groß, führt Ben die Hintergründe zum Accelerator Programm aus. „Vor etwa zwei Jahren gab es bei den Versicherern den Aha-Moment. Da wurde der Branche bewusst, dass wir im Bereich Financial Services technologisch einfach noch nicht so weit sind. Und dass man so viel mehr mit digitalen Banken machen könne. Informationen über Privatpersonen, die deren persönliches Risiko wiederspiegeln, können wir jetzt viel einfacher über Data Mining und Data Science umsetzen“, erklärt Ben. Durch die schnelle und präzise Datenverarbeitung haben die Versicherungen heute eine extrem gute Ausgangslage, um sich zu digitalisieren. Und genau da setze der Insurtech Hub mit dem Accelerator Programm an. Ben: „Diese Digitalisierung ist unglaublich schwierig und die großen Versicherer lösen das über Partnerschaften mit externen Experten, unseren Startups.

Tipp vom Branchenkenner

Wer es am Ende wirklich schafft? Das hängt laut Ben nicht nur daran, ob man an dem Programm teilnimmt. Sondern vor allem ob die Gründer das vielfältige Feedback umsetzen können, das sie während der acht Wochen bekommen. „Ein erfolgreicher Gründer ist immer auch ein Hustler, jemand der seine Sache stetig vorantreibt. Auch wenn sich die Kernidee ändert – und das tut sie sowieso immer – wichtige ist dran zu bleiben, mit Willenskraft und Flexibilität. Dann kommt man auch ans Ziel.“ Und das gilt sicher nicht nur für die Versicherungsbranche.

Der Insurtech Hub Munich startet die vierte Ausgabe des W1 Forward InsurTech Accelerators

Ab sofort bis zum 7. März 2019 nimmt der InsurTech Hub Munich (ITHM) Bewerbungen für die vierte Ausgabe des W1 Forward InsurTech Accelerators entgegen. Das seit 2015 bestehende achtwöchige Programm richtet sich an internationale Early-Stage Startups, die digitale Lösungen für die Versicherungsbranche – aber auch darüber hinaus – entwickeln. Der Accelerator bietet Workshops sowie persönliche Mentoring- und Coaching-Sessions und die Vermittlung von Versicherungs-Wissen. Die Startups werden dabei unterstützt, ihre Ideen reif für den Markt und potenzielle Investoren zu machen, gemeinsam mit den Partnerunternehmen des ITHM entwickeln sie Piloten.

“Wir suchen wirkliche Disruptoren, die sich nicht scheuen, unkonventionell und in großen Dimensionen zu denken”, sagt Manuel Holzhauer, Managing Director des ITHM. “Die etablierten Versicherungsgesellschaften erkennen mittlerweile, dass Konkurrenz künftig nicht mehr allein aus ihren eigenen Reihen erwächst, sondern die Tech Big 5 wie Amazon, Apple oder Alphabet und erfolgreiche InsurTechs mit Macht in den Markt eindringen.“ Holzhauer zählt auf, was der InsurTech Hub Startups bietet: “Wir haben ein weites Netzwerk aus Experten und Coaches, Investoren, Hochschulen und natürlich unseren Alumni. Unser größter USP ist aber, dass wir Startups die Türen zu unseren 12 Partnern aus der Versicherungsbranche – von international führenden Unternehmen bis hin zu lokalen Champions – sowie PwC and Roche öffnen können.“

STARKES NETZWERK AN EINEM STARKEN BRANCHEN-STANDORT

Der W1 Forward InsurTech Accelerator wird in Zusammenarbeit mit dem WERK1, ‘dem Startup-freundlichsten Ort Münchens‘, betrieben. Das WERK1 fördert als branchenübergreifendes Startup Hub das Gründer-Ökosystem in der bayerischen Landeshauptstadt. Der von den Partnerunternehmen und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geförderte ITHM veranstaltet Events, Workshops und Meetups und ist Partner international bekannter Veranstaltungsformate wie der Konferenz Digital Insurance Agenda (DIA).

Sobald Startups eine fortgeschrittene Wachstumsphase erreicht haben (Later-Stage), bietet ihnen das zweite der Accelerator-Programme des ITHM, InsurTech Europe powered by Plug&Play, weitere Unterstützung. Der ITHM arbeitet eng mit fünfzehn weiteren digitalen Hubs in ganz Deutschland zusammen. Über dieses de:hub-Netzwerk werden unterschiedliche Branchen abgebildet, gemeinsames Ziel ist es, Deutschland als Digitalisierungs-Standort zu positionieren. Zu den Alumni der vorangegangenen drei W1 Forward InsurTech Accelerator-Programme gehören zum Beispiel das Verkehrssicherheits-Startup Kruzr, das sich im Januar 2019 ein Seed Funding in Höhe von 1,3 Millionen Dollar sichern konnte sowie das Münchner Startup e-bot7, das Künstliche Intelligenz-Lösungen für den Kundenservice entwickelt.

Anmeldung & weitere Details:

InsurTech Cashwalk im WERK1: Ein Pitch-Event der Superlative

Vom mobilen Gesundheits-Check am Arbeitsplatz bis hin zum Full-Service-Partner für Drohnendienstleistungen. Auf dem ersten InsurTech Cashwalk im WERK1 buhlten 27 internationale Startups um die Gunst von mehr als 60 handverlesenen Investoren. Am Ende zeichnete die Jury drei Gewinner aus.

Der InsurTech Hub München hat gemeinsam mit dem LMU Entrepreneurship Center zum  Cashwalk geladen und die Startups, sie kamen zahlreich. Über 50 hatten sich im Vorfeld beworben, am Ende durfte sich rund die Hälfte von ihnen einem Publikum potentieller Investoren präsentieren. Die Herausforderung: Jedes Startup hatte gerade mal drei Minuten Zeit, um ein Problem, die Lösung und das Produkt vorzustellen.

Für uns ist das Besondere, dass es ein Pitchen im Staccato-Modus ist. Der Cashwalk ist eine ganz nette Anspielung auf den Catwalk, sozusagen ein Schaulaufen der Startups. Dieses Format haben wir sehr gezielt gewählt, dass man als Zuhörer, das sind ja vor allem Investoren, die Möglichkeit hat, in kürzester Zeit eine große Anzahl an Startups zu sehen und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Dr. Florian Mann, Geschäftsführer im WERK1

Wer dann auch noch einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollte, musste im Anschluss an den Pitch die passenden Antworten für die Jury parat haben. Die kritischen Fragen der zehn Jury-Mitglieder zielten vor allem darauf ab, die Gründer noch ein bisschen aus der Reserve zu locken und ihre Ideen genauestens zu prüfen.

Neben dem Blick auf Geschäftsmodell, Gründer und bisherige Traction bzw. Piloten interessiert mich vor allem auch, welche wirklich differenzierenden Capabilities das Unternehmen aufbaut und wie sich diese – beispielsweise mit einem Versicherer als Kooperationspartner – skalieren lassen und konkreter Impact generiert werden kann.

Dr. Volker Büttner, Head of Group Innovation im Generali-Headoffice in Mailand (Juror)

Mir ist vor allem auch wichtig zu sehen, wie das Team zusammengesetzt ist und welches Feuer sie mitbringen, also sind sie wirklich überzeugt von ihrer Idee?

Dr. Florian Mann, Geschäftsführer im WERK1 (Juror)

Am Ende zählte also nicht nur das Businesspotential, sondern auch die Begeisterung, die natürlich auch bei den Investoren spürbar sein musste, um zu überzeugen. Die gewünschte Investitionssumme der Startups reichte von 40.000, bis hin zu 2 Millionen Euro. Ambroise Fargère von +Simple ist für den InsurTech Cashwalk extra aus Frankreich angereist.

Ich habe erst vor vier Wochen in meiner Firma angefangen. Daher war der Pitch heute eine ganz schöne Herausforderung. Aber es ist super hier zu sein, Leute kennenzulernen und vor allem sich mit potentiellen Partnern zu connecten.

Ambroise Fargère / +Simple

Wir sind hier um interessante neue Startups aus dem InsurTech-Bereich kennenzulernen, weil das ein wichtiger Markt ist und sich die Branche im Umbruch befindet. Das Interessante bei diesem Event ist, dass zum einen sehr viele Startups aus einem Themenbereich da sind und zum anderen, dass auch die Investoren-Szene vertreten ist. Man kann sich also auch austauschen.

Stephan Mohrhardt / Ancore Finance Group

Interessante und außergewöhnliche Ideen gab es auf diesem exklusiven Pitch-Tag auf jeden Fall genug. Hier ein kleiner Auszug:

BODY-LABS: DER GESUNDHEITS-CHECK AM ARBEITSPLATZ

Ob Kontrolle von Herz, Blut, oder Atmung. Die Vision von Body-Labs ist es, mithilfe eines mobilen Labors Mitarbeitern in nur 15 Minuten einen ganzheitlichen Einblick in ihre wichtigsten Gesundheitswerte zu geben. Alles ganz bequem am Arbeitsplatz. Für Unternehmer könnte das in Zukunft eine interessante Möglichkeit sein, gezielt und
individuell in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu investieren.

IDANA: DIE DIGITALE ANAMNESE

Mit einem digitalen Fragebogen will das Startup wichtige Informationen bereits vor dem Arztgespräch erfassen. Die Fragebögen sind speziell auf die Beschwerden des Patienten zugeschnitten und können via Smartphone oder Tablet im Wartezimmer, oder bereits von zu Hause beantwortet werden. Der Arzt erhält die Daten verschlüsselt und kann sich so
vorab ein genaueres Bild von seinem Patienten machen.

DYNAMIC COMPONENTS: FRÜHERKENNUNG DER PROZESSRISIKEN VON FAHRSTÜHLEN

Das Startup aus München hat eine Soft- und Hardware zur vorausschauenden Wartung für Aufzüge und Fahrtreppen entwickelt. So sollen zum Beispiel Daten an Aufzügen oder Rolltreppen erfasst und daraus Trendanalysen abgebildet werden. Ziel ist es, die Wartungskosten für dem Kunden zu senken und Ausfälle zu vermeiden, die in Krankenhäusern sogar über Leben und Tot entscheiden können.

Am Ende dieses spannenden Pitch-Tages zeichnete Andy Goldstein vom Entrepeneurship Center der LMU München die Sieger aus. Platz 1 belegte Black Rock Insurance aus Großbritannien, gefolgt von Dynamic Components und FairFleet aus München. Die Geschenktüte für die Gewinner, eher symbolisch. Den viel größeren Wert hatte sicherlich die ein oder andere Visitenkarte eines Investors.

Demo Day im WERK1: Neun Startups präsentieren ihre Vision für eine moderne Versicherungswirtschaft

9 Start-ups. Rund 60 Mentoren. 13 Versicherungspartner. 8 Wochen. Man könnte es fast als ein kleines Boot-Camp der Startup-Szene bezeichnen, was sich in den letzten Wochen hier in den Räumen des WERK1 abgespielt hat. Das Ergebnis: Neun innovative Lösungen, welche die Zukunft der digitalen Versicherungsindustrie vorantreiben könnten. Mit den Live-Präsentationen der internationalen Teams endet erfolgreich der dritte Batch des W1>> InsurTech Accelerator.

Sie haben in den letzten acht Wochen ihr Herzblut investiert. Für die meisten Teilnehmer des Batch hieß das aber auch: Wenig Schlaf, dafür viel Kaffee. Doch Tage wie dieser sind die Belohnung für die harte und intensive Arbeitszeit, denn das Interesse an ihren Projekten war groß. Der Eventspace: Voll gefüllt mit knapp 200 begeisterten Startup-Kollegen, Investoren, Versicherern und Neugierigen.

W1>> INSURTECH ACCELERATOR BATCH 3

Die Besonderheit bei diesem Batch: Er ist fast doppelt so groß wie die Vorgänger. 75 Startups haben sich für das Programm in diesem Jahr beworben. Neun internationale Teams, darunter sogar eines aus Australien und zwei aus Indien wurden am Ende ausgewählt.

„Die Anforderungen an diesen Batch waren größer, von Anfang bis zum Ende. Allein der Recruitingprozess war aufwändiger und internationaler als je zuvor. Mittlerweile hat sich unser Konzept aus München herumgesprochen. Das ist ein schönes Signal, was wir da für eine weltweite Anziehungskraft entfaltet haben.“

Dr. Florian Mann, Geschäftsführer im WERK1

In jedes Startup wurden rund 50.000 € in Form von Infrastruktur, Mentoring der Extraklasse und direkten Anknüpfungspunkten zu mehr als einem Dutzend weltweit agierender Versicherungsgesellschaften investiert. Mit diesem „Rundum-sorglos-Paket“ wurden in kürzester Zeit aus Ideen skalierbare Geschäftsmodelle.

Nach Interviews auf der Bühne mit den W1>>Teammitgliedern und einer kurzen Ansprache von Tom Van den Brulle, Leiter globaler Innovation bei der Münchner Rück, wurde es für die Startups ernst. Jedes Team hatte genau fünf Minuten Zeit, um das eigene Projekt den anwesenden Experten vorzustellen. Hier ein paar Beispiele der Präsentationen:

JEDER KANN UND DARF PITCHEN

Ayan Srivastava präsentierte mit einem Video die App Kruzr, die das Smartphone zum Fahrassistenten werden lässt. Die Kruzr Sprachassistenz könnte ein hilfreicher Co-Pilot werden, indem sie z.B. auch bei erhöhter Geschwindigkeit oder schlechten Wetterbedingungen warnt, nach längerer Fahrzeit Pausenvorschläge macht, oder einfach die eingehenden Nachrichten verwaltet. Ziel ist es, so die Zahl der Autounfälle signifikant zu reduzieren.

Weiter ging es mit der intelligenten Gesundheitsplattform Docyet, die nicht nur mit den Patienten sprechen kann, sondern auch mithilfe von künstlicher Intelligenz für ihre Probleme passenden Lösungen parat hat. Petra und Samuel von Freya setzten sich mit dem Thema Fruchtbarkeit des Menschen und einer möglichen Versicherungsleistung auseinander und Marguerite von MedPayRx erklärte, wie die Blockchain Technologie in Zukunft Patienten beim Onlineeinkauf von Medikamenten unterstützen kann. Am Ende der Präsentationen bekamen alle feierlich ein Zertifikat überreicht. Für Gilberto aus Sydney eine schöne Erinnerung an eine aufregende und intensive Zeit.

„Since the first day I came for demo day, I felt like: this is the place. It was a really intense time, but I always wanted to get the most out of it! It was a huge opportunity to speak directly with a collection of insurance companies and it has really opened a lot of doors for us.“

Gilberto Spencer CEO & Gründer von Claimspace

ie harte Arbeit hat sich gelohnt. Alle neun Startups haben ihre Präsentationen auf der Bühne souverän und professionell gemeistert. Programm-Koordinator Daniel Nowack zeigt sich nach den Pitches sehr zufrieden, ja fast schon ein bisschen sentimental.

„Es war eine unglaublich dynamische Kohorte, mit der es sehr viel Spaß gemacht hat zusammenzuarbeiten. Jeder konnte von jedem lernen. An einem Tag wie heute zu sehen, wie sich Startups selbstbewusst präsentieren, die vorher sehr unsicher waren, ist ein riesen Geschenk!“

EIN ERFOLG FÜR DIE VERSICHERER

Der W1>> InsurTech Accelerator verbindet die Welt der Startups mit der Welt der großen Versicherungen und dabei profitieren nicht nur die Gründer. Auf dem Demo-Day verriet uns Johannes Wagner:


„Für uns Versicherer ist es ein stetiger Wettkampf um Premium-Innovationen. Wir müssen an die Top-Themen weltweit rankommen. W1>>InsurTech ist dafür ein Sammelbecken. Hier haben wir Zugang zu Premium-Innovationen, nicht aus dem Silicon Valley, sondern direkt aus München!“

Johannes Wagner, Vorstand InsureTech HUB München / Leiter Start-up Corporation Versicherungskammer Bayern

Neben Interviews, Reden und Pitches blieb an dem Abend aber natürlich auch noch genügend Zeit um zu Feiern und ein bisschen zu networken. An kleinen Ständen konnte sich jedes Startup nochmal im WERK1 Café interessierten Besuchern vorstellen und bei einem gemütlichen Drink, die Ideen der Startups noch genauer zu diskutieren. Unser Abend endet an dem Stand von Freya und mit den schönen Worten von Gründerin Petra:

„It was a unique program. We love it here in Munich. WERK1 has a super friendly atmosphere, we feel like home!“

Digital Health meets InsurTech – die Pioniere eines modernen Gesundheitssystems im WERK1

Es kommt nicht häufig vor, dass wir schon vor einer Veranstaltung ins Schwitzen kommen. Doch zum Event „InsurTech meets Digital Health“ waren wir von der Zahl der Anmeldungen zuerst positiv überrascht, fürchteten dann aber zwischenzeitig, dass wir nicht allen Interessierten Platz bieten können. Letztendlich präsentierten wir uns im WERK1 aber wiedermal als souveräner Gastgeber.

INSURTECH MEETS DIGITAL HEALTH

Doch von vorne: Die Themen InsurTech und Digital Health haben dank unserer W1>>Forward-Programme einen festen Platz im WERK1. Was läge da näher, als beide Welten zusammenzubringen und genau das haben wir gemacht. Am 19. Februar haben wir gemeinsam mit unseren Partnern, dem InsurTech Hub München und Roche im WERK1 das erste offizielle Meetup zur Digitalisierung der Versicherungsbranche und des Gesundheitswesens organisiert. Mit über 350 Anmeldungen – inklusive einer 70 Personen langen Warteliste – fürchteten wir schon, dass wir nicht allen interessierten Teilnehmenden Platz bieten können. Doch wir mussten niemanden abweisen und letztendlich kamen alle in unserem bis auf den letzten Platz gefüllten Eventspace unter.

VOM PITCH ZUR PANEL-DISKUSSION

Die Bühne gehörte zunächst vier aufstrebenden Startups: FibricheckOttonovaSkinVisionTeleclinic, teils schon bekannte Namen in Startup-Kreisen und alle pitchten ihre Konzepte vor versammelten Experten. Diese kamen teils von großen Unternehmen der Branche, aber auch potentielle Investoren waren unter den Besuchern. Kurze Keynotes von Munich Re und der Schön Klinik gaben einen Einblick in aktuelle Herausforderungen beider Branchen. Im folgenden Experten-Panel, moderiert von Dr. Dominik Pförringer, diskutierten Benedikt Zacher – CEO bei BK Ventures, Dr. Jochen Hurlebaus – Head of Central R&D Services – Innovation & IP Management bei Roche Diagnostics, Carol Wildhagen – CEO und Co-Founder von Ariana Health und Dr. Regina Vetters – Head of Digital and Innovation bei BARMER über den Bedarf zur Digitalisierung beider Branchen und gaben anwesenden Startup-Vertretern Tipps, um auf ihrem Gebiet erfolgreich zu sein. Insgesamt ein rundes Programm, in dem sich nahezu alle Anwesenden auf die ein oder andere Art wiederfanden.

Gegen 21 Uhr war das offizielle Programm dann vorbei und bei Snacks und Getränken konnten alle Anwesenden die vielen Informationen in netter Runde verdauen. Zeit für Networking und direkten Austausch untereinander war natürlich auch noch.

Wir freuen uns, auch weiterhin vom WERK1 aus mit kreativen Startup-Konzepten und einer Plattform für den direkten Austausch neue Impulse für die Versicherungswirtschaft und das Gesundheitswesen zu geben. Auch unsere WERK1-Community kann davon nur profitieren.

FEEDBACK ZUM EVENT

Dank Organisation via Meetup haben wir viel interessantes Feedback im direkten Anschluss an das Event bekommen – vielen Dank dafür. Hier ein paar Auszüge:

Mission abgeschlossen! InsurTech Hub auf der internationalen Messe DIA

Zahlreiche hochinformative Gespräche, intensiver Austausch und enge Kontakte zu bestehenden und potenziellen Partnern: Der Kongress Digital Insurance Agenda (DIA), auf dem sich der InsurTech Hub Munich e.V. sich als einer der Messepartner präsentierte , war ein tolles Ereignis für das gesamte Netzwerk. Wir haben einmal mehr gezeigt, wie attraktiv München für InsurTech-Unternehmen ist. Es ist beeindruckend zu sehen, dass Teilnehmer aus allen Branchen, große Rückversicherer und Versicherer, Startups, Technologieunternehmen, Journalisten und Politiker sich einig sind und sagen: Wir werden die Versicherungsbranche digitalisieren und wir werden es gemeinsam tun“, so Tom Van den Brulle, 1st Chairman des InsurTech Hubs, mit durchweg positiver Bilanz.

Nicht weniger als 1.000 Entscheider aus 42 Ländern der Welt, von Australien bis Kanada und von Argentinien bis Japan, verwandelten die dritte Ausgabe der DIA in eine InsurTech-Veranstaltung der Superlative. Einer der Höhepunkte war zweifellos der Auftritt von Daniel Schreiber, Gründer von Lemonade und eine Art Steve Jobs in der InsurTech-Branche. Aber auch die zahlreichen Vorträge anderer Existenzgründer haben das Publikum in ihren Bann gezogen.

Die gute Stimmung spiegelte sich auch in der Atmosphäre am InsurTech Hub-Stand wider. Hochkarätige Gäste und Gespräche prägten die beiden DIA-Tage. Internationale Investoren auf der Suche nach innovativen Startups sowie Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner informierten sich vor Ort über die Ideen für die Zukunft. Ein weiteres Highlight war der Demo-Tag des W1 Forward InsurTech Accelerator. Die fünf Startups des zweiten Batchs präsentierten sich dem Fachpublikum und erhielten viel Lob. Die gesammelten Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der InsurTech Hub München seine feste Position als führendes InsurTech-Netzwerk gefunden hat.

WEITERE KOMMENTARE

„Die Kopplung des Demo Days unseres W1 Forward Accelerator Programms mit DIA bot unseren Startups eine außergewöhnliche Plattform. Sie konnten ihre Produkte einem Publikum von mehr als 1.000 hochspezialisierten InsurTech-Experten präsentieren. Dadurch verfügen sie jetzt über äußerst wertvolle Kontakte zu Investoren, Unternehmenspartnern, Branchenführern und internationalen Peer-Startups. All dies spiegelt sehr schön wider, worum es beim InsurTech Hub Munich und WERK1 geht: Connecting the dots”.

Dr. Florian Mann, CEO WERK1

“InsurTech Hub München und DIA: Was für eine tolle Veranstaltung, bei der uns viele neue Versicherungsideen in den Sinn gekommen sind. Wir sind rundum zufrieden. Die Live-Präsentationen sowie der direkte Austausch waren großartig. 35 Visitenkarten und rund 50 wichtige Gespräche am Stand sind die besten Beweise.”
Andreas Gensch, CEO und Co-founder treefin AG

“Wir haben uns bewusst für München als Austragungsort des DIA entschieden. Laut unserer Datenbank ist München bereits heute de facto die Hauptstadt der Insurtech-Welt. Mit dem nun teilnehmenden Insurtech Hub München steht fest, dass die zentrale Position weiter ausgebaut wird.”
Roger Peverelli und Reggy De Feniks, DIA Gründer

Quelle: 29. November 2017 von Christian Krause auf www.insurtech-munich.com

Erfolgreiche Arbeit im W1>> Forward InsurTech Accelerator: Rückblick auf den Demo Day 2016

Erst vor wenigen Monaten begannen die fünf Finalisten ihre harte und sehr erfolgreiche Arbeit im W1 Forward InsurTech Accelerator. Wie Sie sich vielleicht erinnern werden, wird der W1 Forward InsurTech Accelerator im WERK1 gehostet und von den Versicherungsgesellschaften Allianz, ARAG, Die Bayerische, Generali, HUK-Coburg, LV1871, Munich RE, Nürnberger, Swiss RE, VKB unterstützt.

Kein Wunder also, dass das „Technikum“, nur wenige Schritte von WERK1 entfernt, von illustren Gästen aus der bayerischen Politik, Top-Führungskräften aus der Versicherungswirtschaft und natürlich von vielen Gründern und Startups gefüllt war. Mehr als 150 Gäste wurden auf dem ersten“W1 Forward InsurTech Demo Day“ begrüßt, um zu sehen, was die Startups präsentieren werden.

Nach einer kurzen und unterhaltsamen Rede, in der das“kleine Wunder“, die vermeintlich altmodische Versicherungswirtschaft mit schnellen und agilen Startups zusammenzubringen, hervorgehoben wurde, begrüßte Franz Glatz die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und die Mitinitiatoren auf der Bühne. Die Wirtschaftsministerin hielt eine kurze, aber prägnante Rede darüber, dass Bayern das richtige, wenn nicht sogar das beste Ökosystem für Gründer und Startups habe.

Es folgten weitere Reden: Zuerst Dr. Robert Heene von der VKB und Torsten Jeworrek von der Münchener Rück. Die an den Anfängen des W1 Forward InsurTech Accelerators beteiligt waren. Wiederum ging es um den kulturellen Konflikt zwischen der sich langsam bewegenden Versicherungswelt und der lebendigen Startup-Szene. Doch wie Dr. Heene betonte, lernt die Branche schnell: Vom ersten Entwurf bis zum endgültigen Nachweis des W1 Forward InsurTech-Vertrages vergingen nur zehn Tage. Auch die Arbeit mit den Startups in Workshops und Mentoring hat ihnen Spaß gemacht.

Schließlich teilte der bayerische Staatssekretär Franz Josef Pschierer seinen aktuellen Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums: Die Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft voranzutreiben, indem er unter anderem die besten Rahmenbedingungen für Existenzgründer schaffe. Er erläuterte die Arbeit und wie Initiativen wie W1 Forward Accelerators dazu beitragen, diese Umgebungen zu schaffen.

Schließlich war die Bühne für die Startups und mit dem ersten Pitch begann der Höhepunkt des Abends. Wir haben ein paar Highlights notiert:

Snapsure

WERK1 - Alumni - snapsure - Logo

Der Pitch: Ein Versicherungs-Bot und eine KI-Plattform, die es der Versicherungsbranche ermöglicht, maßgeschneiderte und sofortige Angebote auf Basis von Bildinformationen zu erstellen. Versicherer können „Snapsures“ White-Label-API in ihre Frontends wie Kundenapps, Broker-Apps, Marktplätze, interaktive Werbebanner oder Verkaufskampagnen integrieren.

Kernaussage: „Versicherungen sind kompliziert, unverständlich, altmodisch und unsexy. Das wollen wir mit Snapsure ändern!

Minnosphere

Der Pitch: Ein“Next Generation Underwriting“-System (NGUW), das die bestehenden Underwriting-Prozesse im Versicherungsgeschäft vereinfacht und verbessert. Die innovative Lösung kombiniert die Leistungsfähigkeit von maschinellen Lernalgorithmen und Geschäftsregeln. Das Ziel von NGUW ist es, große Datenmengen in automatische Entscheidungen umzuwandeln.

Kernaussage: „Wenn Sie es endlich geschafft haben, eine Versicherung zu bekommen, dann sollten wir es eine Beziehung nennen. Aber ich wage zu sagen, dass Versicherungen keine Beziehungen zu ihren Kunden haben und umgekehrt.“

MotionsCloud

WERK1 - Resident - MotionsCloud - Logo

Der Pitch: Eine mobile und künstliche Intelligenz bietet Schadenlösungen für Sachversicherer und Schadenbearbeitungsunternehmen mit dem Ziel, die Schadendurchlaufzeit zu verkürzen, die Schadenkosten zu senken und die Kundenzufriedenheit am Schadenort zu verbessern. Eine kundenzentrierte mobile KI-Lösung zur Regulierung von Versicherungsansprüchen, die den Erwartungen der Kunden in der digitalen Welt entsprechen.

Kernaussage: „The point of claim is the point of pain!“

Leonhard-MacDonald Ventures

Der Pitch: Eine B2B-SaaS-Lösung namens AdaEngine. Ein blitzschnelles Echtzeit-Tool zur Analyse und Vorhersage großer Datenmengen. Die AdaEngine verwandelt Versicherungs- und Finanzanalysten in Datenwissenschaftler, indem sie es ihnen ermöglicht, AI-basierte Echtzeit-Modellierungs- und Simulationsanwendungen aus Excel-Tabellen zu erstellen.

Kernaussage: ‚Unsere Zukunft bietet Ihnen die neuesten Big Data-Technologien und fortschrittliche KI- und Machine Learning-Algorithmen, um Ihre Prognosen und Prognosen einfacher, unterhaltsamer und zeitnäher zu machen.‘

Nect – Smart Digital Identity

Der Pitch: Nect, eine einzige, verifizierte, digitale ID für Kunden, die global für alle Versicherer nutzbar sein wird, um sich sicher einzuloggen, sich anzumelden, zu registrieren, verschlüsselte Daten zu senden oder zu empfangen und eine Versicherung mit einem Klick zu ermöglichen. Nect zielt aber auch auf andere Branchen ab, die zu branchenübergreifenden Datentransaktionsmöglichkeiten führen sollen, die Wege für neue Geschäftsmöglichkeiten und innovative Versicherungsprodukte eröffnen.

Kernaussage: „Ich kann es auch anders sagen: Ich kann mich nicht an all diese beschissenen Passwörter erinnern. Kennen Sie den meistgenutzten Menüpunkt auf Kundenbetreuungsportalen? Ja, es ist“Ich habe mein Passwort vergessen.“

Was ist also das Fazit? Nun, alle Pitches waren bemerkenswert professionell und alle waren sich einig, dass die fünf Finalisten sicher erfolgreich sein werden.

Und wie profitierten die Startups neben Coachings und der Unterstützung des Accelerators? Während der Q&A-Session nach den Pitches schienen sich alle Startups in einem Punkt einig zu sein: Ohne den W1 Forward InsurTech Accelerator hätten sie niemals die tiefen Branchenkontakte erhalten, die sie in den letzten Monaten gewonnen haben. Das allein schien es wert zu sein.

Natürlich gab es mehr als nur Reden und Pitches. Danach gab es genügend Zeit für einen Drink oder zwei und natürlich für Networking. Außerdem hatte jeder der fünf Finalisten einen kleinen Stand, an dem die Besucher Demos der verschiedenen Lösungen sehen und sich mit den Gründern unterhalten konnten. Am Ende erlebten alle einen interessanten und wertvollen Abend.