Werk1 Stories

Vom WERK1 auf große Tour: Smartlane liefert die intelligente Lösung für die Logistik-Branche

Wenn Erfahrung, Unternehmergeist, die richtige Idee und das nötige Knowhow aus den Bereichen IT, Logistik und Verkehr zusammenkommen, ist der Rahmen für ein erfolgreiches digitales Startup-Projekt abgesteckt – so auch im Fall von Smartlane. Zusammen mit ein wenig Starthilfe aus dem WERK1, wird daraus eine gemeinsame Erfolgsgeschichte.

Seit Mitte 2015 entwickelt das Gründerteam eine Lösung für automatisiertes, digitales Liefermanagement. Die zugrundeliegende Technologie basiert auf dem vereinten Wissen von mehr als 20 Jahren Forschung an der Schnittstelle zwischen IT und Verkehr an der TU München. Smartlane nutzt Big-Data-Technologien zur Integration von hochdynamischen unternehmensinternen und externen Daten. Routen können somit in Echtzeit – im Hinblick auf die Ressourcenauslastung der Flotte, Benzinkosten, das Verkehrsaufkommen uvm. optimiert und Fahrer gezielt gesteuert werden. Das Ziel des Teams ist es, mit der intelligentesten und benutzerfreundlichsten Software den Standard für die moderne Liefer- und Dienstleistungslogistik zu etablieren. Das Ergebnis ist simpel und beeindruckt die Kunden zugleich: Zuverlässig hohe Servicequalität, Umsatzsteigerung, Kostenreduktion und Entlastung der Mitarbeiter.

Smartlane

Die Vision von Smartlane: Die vollständige Automatisierung der Logistik-Branche.
Florian Schimandl, Mitgründer und Geschäftsführer von Smartlane:

Smartlane vereint mit seiner SaaS-Lösung maximale Automatisierung, herausragende Intelligenz und modernste Usability in nur einem Produkt. Mit unserer cloudbasierten Software bieten wir mittelständischen Unternehmen im Bereich Lieferlogistik den einfachsten Einstieg in die Digitalisierung. Unseren Kunden ist es möglich, den Trend der On-Demand-Logistik nicht als unüberwindbare Herausforderung, sondern als große und vor allem auch nachhaltige Chance zu begreifen und gewinnbringend zu nutzen.

Gut gewachsen im WERK1

Mit Einzug in das WERK1 im Januar 2016, stand Smartlane auch das Finanzierungscoaching zur Verfügung – ausgeführt durch BayStartUP. Mit Erfolg: Ende 2016 konnte das Startup eine erfolgreiche erste Finanzierungsrunde durch ein Family Office vorweisen. Nach Umwandlung der UG in eine GmbH wurde auch das Team größer – die ersten Mitarbeiter in den Bereichen Marketing/PR und Design/Branding wurden eingestellt und ein größerer Büroraum im WERK1 wurde bezogen. Neben dem Team ist natürlich auch die Software mitgewachsen und Mitte des Jahres 2017 wurde die erste Version von Smartlane auf den Markt gebracht. Auch das mit Erfolg. Denn mittlerweile ist Smartlane deutschlandweit vertreten, Partner von DER KURIER (der Expresssparte von GLS) und auch bei der Deutschen Bahn zur Optimierung der Touren von Lastenrädern mit involviert. Um weiter den Vertrieb und die Entwicklung auszubauen – und somit wachsen zu können – steht nun eine zweite Finanzierungsrunde bevor, die erneut durch BayStartUP begleitet wird.

Smartlane und das WERK1

Smartlane ist für uns im WERK1 ein tolles Beispiel, wie wir ambitionierten Gründern bei der Verwirklichung ihrer Vision unterstützen möchten: Attraktive und erschwingliche Büroräume in jeder Größe und die Möglichkeit, auch kurzfristig mehr Platz für wachsende Unternehmen zu bieten, Zugang zu unserer Community und effektives Coaching, um Schwierigkeiten in der Anfangsphase einer Gründung zu überwinden. Doch fragen wir die Gründer von Smartlane selbst:

Warum habt Ihr Eure Büroräume im WERK1 und würdet Ihr anderen Startups aus dem digitalen Bereich diesen Schritt empfehlen?

Florian Schimandl
Florian Schimandl – CEO Smartlane

Florian von Smartlane: Definitiv. Das Werk1 und die dazugehörige Infrastruktur können wir durchweg empfehlen. Sei es das regelmäßig stattfindende leckere Werksfrühstück, das Angebot von Workshops und Events, die Atmosphäre im Allgemeinen, … das WERK1 bietet unserer Meinung nach für Startups eine super Plattform, um sich auszutauschen. Auch wenn die Themenbereiche der einzelnen Startups im WERK1 breit gefächert sind, müssen wir trotzdem immer wieder feststellen, dass die Probleme doch größtenteils die gleichen sind und ein Austausch untereinander daher sehr wertvoll ist. Neben dem Austausch bietet das WERK1 zudem die Möglichkeit zu wachsen – auch wieder für Startups ein sehr wichtiger Aspekt. Daher können wir der Aussage „das WERK1 ist der wohl Startup-freundlichste Ort in München“ nur zustimmen.

Startup: Smartlane
Webseite: https://www.smartlane.de/
Kontakt: https://www.smartlane.de/kontakt/

WERK1 und Roche starten gemeinsam ersten Accelerator für Digital Health in München

WERK1 und Roche treiben gemeinsam die Digitalisierung des Gesundheitswesens voran und etablieren am Standort München den ersten Accelerator für Startups zum Thema „Digital Health“ in München. Das Programm soll digitale Innovation, kreatives Denken und den offen Austausch zwischen Industrie und der Startup-Szene fördern – Grundlage sind Erfahrungen und Kontakte, die Roche im Rahmen von „Future X Healthcare“ sammeln konnte.

Das WERK1 als Hotspot der digitalen Gründerszene und als bereits erfolgreicher Organisator des W1>>Forward-InsurTech Accelerators, bietet zusätzlich das notwendige Know How, um einen leistungsstarken und für alle Beteiligten gewinnbringenden Accelerator ins Leben zu rufen.

„Mit dem Accelerator ‚Digital Health‘, der heute offiziell seine Arbeit aufnimmt, stärken wir die Gründerszene in Bayern. Mit Roche steht uns dafür ein kompetenter Partner zur Seite. Ich erhoffe mir digitale Innovation, kreatives Denken und einen offenen Austausch zwischen Industrie und Start-ups.“
Ilse AIgner, Bayerns Wirtschafts- und Technologieministerin

„Wir freuen uns über die Möglichkeit, so hervorragende Startups und Branchenexperten bei uns begrüßen zu können und vom WERK1 aus neue Ideen und Konzepte im Bereich Digital Healthcare entwickeln zu können.“
Dr. Florian Mann, Geschäftsführer im WERK1.

Internationale Startups im WERK1

„Batch Zero“ des Programms startete am 5. Februar 2018 und bis Ende Juni werden grandiose internationale Startups die Räumlichkeiten im WERK1 kostenfrei nutzen können, um mit Hilfe von Roche-Mentoren sowie Experten vom WERK1 an ihren Konzepten zu arbeiten. Unsere neuen Residents sind: FibriCheck aus Belgien, Inveox hier aus München, Medicus aus Österreich, Sagivtech aus Israel und StethoMe aus Polen – alles Startups mit enormem disruptivem Potential für die gesamte Branche.

Zum Start konnten alle Startups ihre Konzepte einem interessierten Publikum vorstellen und im Anschluss fanden auch schon die ersten Arbeitsrunden mit den Mentoren statt.

Bei erfolgreichem Verlauf der Pilotphase, soll der Accelerator mit weiteren Partnern aus dem Healthcare-Bereich strategisch auf- und ausgebaut werden.

Aktuelle Bilder und Informationen finden Sie laufend auf Facebook und Twitter unter dem Hastag #w1digitalhealth.

Hier erste Impressionen vom Kick-Off am 5. Februar

 

Pressestimmen

 

Global Game Jam im WERK1 – Ein weltweit organisierter Hackatron

Wieder einmal stand der Global Game Jam auf dem Programm: Ein weltweit organisierter Hackatron, bei dem Anfänger und Profis von Freitag bis Sonntag gemeinsam Videospiele entwickeln konnten. Das Team von Games/Bavaria hat die Veranstaltung über ein gesamtes Wochenende im WERK1 organisiert. Insgesamt haben 804 Standorte – weltweit vernetzt – an der Veranstaltung teilgenommen. Besonderes Highlight: Durch die professionelle Umsetzung des Livestreams war der Münchener Stream über mehrere Stunden Teil des offiziellen Livestreams der Veranstalter und wurde dort mehrfach gezeigt und erwähnt.

Unser Dank gilt Games/Bavaria für die professionelle Organisation. Einige fabelhafte Spiele wurden entwickelt, die Sie hier sehen können: Website
Insgesamt sind 10 teils aufwendig geplant und ausgeführte Spiele entstanden.

Im Jahr 2018 stand bei der Global Game Jam ein Jubiläum an: Seit nunmehr zehn Jahren findet diese besondere Form der kreativen Spielentwicklung einmal im Jahr rund um den Globus verteilt statt. Die Teilnehmenden machen es sich zur Aufgabe, in 48 Stunden gemeinschaftlich ein Spiel zu entwickeln und mit der Welt zu teilen. Das WERK1 war in München der einzige Veranstaltungsort – dementsprechend groß war die Begeisterung und der Enthusiasmus der Teilnehmenden – ein wichtiger Tag für den Spieleentwickler-Standort Bayern.

Neben den technischen Themen sind die gemischten Teams ein wichtiger Bestandteil des Events. Anfänger können mit Branchenveteranen zusammen arbeiten und so erste Einblicke bekommen und wichtige Kontakte knüpfen. Gleichzeitig haben Profis die Chance „Out of the box“ zu denken und neben ihren alltäglichen Projekten völlig neue Genres oder Mechaniken auszuprobieren. Sicher einer der wesentlichen Gründe, warum der Global Game Jam seit Jahren eine der beliebtesten Veranstaltungen dieser Art ist.

Dank Cipsoft und Elgato konnten wir auch dieses Jahr eine voll-verpflegten Austragungsort mit 48h Livestream stellten, Ausschnitte davon gibt es hier.

Süddeutsche Games/Bavaria
Süddeutsche Zeitung Online: 28. Januar 2018

Startup-Coaching für Teens von myChipsBox, Flixbus & TheSimpleClub – VIPs: Ilse Aigner und Philipp Lahm

So sehen wir unser WERK1 am liebsten: Volles Haus und junge Leute, mit kreativen Ideen und unternehmerischem Ehrgeiz im Erfahrungsaustausch mit erfolgreichen Startups.

Die Startup Teens waren am 22. Januar 2018 zu Besuch im WERK1 und haben ein exklusives Meet-Up für über 180 geladene Gäste, davon ca. 100 Teenager und Startup-Unternehmern von myChipsBox, Flixbus und TheSimpleClub organisiert. Auch viele Prominente Gäste fanden sich unter den Besuchern: Unter anderem waren die bayrische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien Ilse Aigner und der Ex-Fußballer und heutiger Unternehmer Philipp Lahm vor Ort, um das Event tatkräftig zu unterstützen. Für die jungen Gäste war außerdem die Social Media Influencerin Diana zu Löwen zu Gast.

WERK1 als Gastgeber

Startup Teens Gallery
Philipp Lahm, Ilse Aigner, Hauke Schwiezer, Dr. Florian Mann

Unser WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann durfte die Veranstaltung als Gastgeber eröffnen und freute sich nach kurzer Begrüßung über die Gelegenheit, junge kreative Köpfe mit der Erfahrung bereits erfolgreicher Unternehmer im WERK1 zusammen zu bringen.  Genau das sei es auch, wofür er persönliche brenne und welche Vision er für das WERK1 habe: Junge Unternehmer mit ambitionierten Ideen für die Zukunft arbeiten im WERK1 unter dem Dach, unter dem seit über einem halben Jahrhundert klassisches Unternehmertum Zuhause ist und erwecken diese Mauern mit einem digitalen Gründergeist zu neuem Leben.

Im Anschluss ging das Wort an die Gründer selbst. Jeder stellte seine persönliche Motivation vor, ein eigenes Unternehmen zu gründen und welche besondernden Herausforderungen persönlich und unternehmerisch auf dem Weg gemeistert werden mussten. Ilse Aigner riet den Jugendlichen anschließend „immer neugierig zu bleiben“ und nicht vor neuen Herausforderungen zurückzuschrecken und Philipp Lahm schlug den Bogen zu seiner sportlichen Karriere und versuchte so die Jugendlichen für große Aufgaben zu motivieren.

Eine Stunde lang durften dann die Jugendlichen selber ihren unternehmerischen Vorbildern Fragen stellen. Einige nutzen das, um eher allgemeine Fragen zum unternehmerischen Spirit oder dem schrittweisen Aufbau eines Startups zu stellen. Andere wurden direkt sehr konkret und nutzen die Gelegenheit, um eigene Ideen den Experten vorzustellen und sich konkrete Tipps zu weiteren Schritten zu holen. Schnell wurde klar, wie digital versiert das junge Publikum war: Mit Themen wie Kyrptowährungen oder Blockchain war die volle digitale Expertise der Experten gefragt. Frau Aigner verwies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der digitalen Gründerzentren in Bayern, wie dem WERK1 hin: Dort gäbe es die entsprechenden Angebote, um sich Unterstützung wie Coaching oder Mentoring für das eigene Startup-Projekt zu suchen.

Bei Getränken und entspanntem Networking im Café des WERK1 ging dann die erste gemeinsame Veranstaltung des bayrischen Wirtschaftsministeriums und der Startup Teens Initiative zu Ende. Wir vom WERK1 freuen uns, dass wir die Gastgeber sein konnten.

Pressestimmen

Bild – München (Print): 23. Januar 2018
Süddeutsche Clipping
Süddeutsche Online: 23. Januar 2018

Vom WERK1 in den Supermarkt: myChipsBox erzählt seine Erfolgsgeschichte

Viele Startups beginnen mit einem ganz persönlichen Problem der Gründer. Auch Erol und Ebru Kaynak von myChipsBox haben aus diesem Grund ihre Mission gestartet, die Chipswelt nachhaltig zu verändern: Enttäuscht vom Angebot in ihrem lokalen Supermarkt, hat das Paar die Initiative ergriffen und eigene Produktreihe hochwertiger Chips entwickelt – nur die besten biologischen Zutaten und viel Kreativität bei den Rezepturen. Unerwünschte Zusatzstoffe wie Glutamat oder Hefeextrakt sucht man in diesen Chips vergeblich. Statt dessen purer Geschmack der akribisch ausgewählten Zutaten. Je nach Sorte findet man neben dem klassischen Chip auch Gemüse- oder Obstchips in der Box, was für den besonderen Geschmackskick sorgt.

Auch die Box selbst ist Teil der neuen Chips-Generation: Zu jedem guten Produkt gehört ein modernes Marketing und eine Vertriebsidee. Statt der üblichen Tüte sind die Chips in der praktischen Box vor Druck von außen geschützt und beim Kinoabend mit Freunden wird sie praktisch zum lautlosen Knabberspaß. Das Ergebnis ist ein modernes Bio-Chips-Duette, passend zum aktuellen Zeitgeist, umwerfend knusprig, aufregend und köstlich.

Der Weg dahin war weit: Für 12 schmackhafte Variationen mussten auch 88 Fehlschläge verkraftet werden. Doch auch Scheitern gehört zu Erfolg dazu. Das wissen die beiden Gründer aus langjähriger Erfahrung. Jeder ausgewiesener Experte auf seinem Gebiet und zusammen ein perfektes Team: Ebru sorgt als Lebensmitteltechnikerin und Ökotrophologin dabei für die Einhaltung der höchsten Qualitätsstandards, während Erol als Diplom-Kaufmann und ehemaliger Investment Banker den Vertrieb und die Finanzen kontrolliert.

Die Höhle der Löwen

Bei einem TV-Auftritt in der Sendung die „Die Höhle der Löwen“ konnte sich das junge Startup sich und seine Chips einem Millionen-Publikum präsentieren und so schnell seinen Bekanntheitsgrad landesweit steigern. Ganze drei der fünf Löwen konnten die Gründer für ihr Produkt begeistern: Die Entscheidung fiel auf den Einzelhandels-Experten Ralf Dümmel, der im Anschluss an die Sendung für finanzielle und fachliche Unterstützung sorgte.

myChipsBox im WERK1

Wie kaum ein anderes Startup passt myChipsBox in das Werksviertel und damit in das WERK1. In den Räumlichkeiten der alten Kartoffel-Werke mitten in München arbeitet das Team direkt neben dem alten Kartoffelgleis und führt die Geschichte des Geländes auf seine Eigene Art und Weise weiter.

Und im WERK1 ist das junge Unternehmen weiter auf Erfolgskurs. Zusammen mit den beiden Gründern kreieren mittlerweile 10 Personen täglich einmalige Genussmomente. Gemeinsam verwirklichen sie die Vision der Gründer, für mehr Abwechslung im Chipsregal zu sorgen. Und diese Mission ist noch nicht vollendet. Von der Kreation weiterer Sorten bis zur Herstellung eigener Zutaten, hat das Startup noch große Ziele.

Startup: myChipsBox
Webseite: https://mychipsbox.de/
Kontakt: https://mychipsbox.de/kontakt/

Mission abgeschlossen! InsurTech Hub auf der internationalen Messe DIA

Zahlreiche hochinformative Gespräche, intensiver Austausch und enge Kontakte zu bestehenden und potenziellen Partnern: Der Kongress Digital Insurance Agenda (DIA), auf dem sich der InsurTech Hub Munich e.V. sich als einer der Messepartner präsentierte , war ein tolles Ereignis für das gesamte Netzwerk. Wir haben einmal mehr gezeigt, wie attraktiv München für InsurTech-Unternehmen ist. Es ist beeindruckend zu sehen, dass Teilnehmer aus allen Branchen, große Rückversicherer und Versicherer, Startups, Technologieunternehmen, Journalisten und Politiker sich einig sind und sagen: Wir werden die Versicherungsbranche digitalisieren und wir werden es gemeinsam tun“, so Tom Van den Brulle, 1st Chairman des InsurTech Hubs, mit durchweg positiver Bilanz.

Nicht weniger als 1.000 Entscheider aus 42 Ländern der Welt, von Australien bis Kanada und von Argentinien bis Japan, verwandelten die dritte Ausgabe der DIA in eine InsurTech-Veranstaltung der Superlative. Einer der Höhepunkte war zweifellos der Auftritt von Daniel Schreiber, Gründer von Lemonade und eine Art Steve Jobs in der InsurTech-Branche. Aber auch die zahlreichen Vorträge anderer Existenzgründer haben das Publikum in ihren Bann gezogen.

Die gute Stimmung spiegelte sich auch in der Atmosphäre am InsurTech Hub-Stand wider. Hochkarätige Gäste und Gespräche prägten die beiden DIA-Tage. Internationale Investoren auf der Suche nach innovativen Startups sowie Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner informierten sich vor Ort über die Ideen für die Zukunft. Ein weiteres Highlight war der Demo-Tag des W1 Forward InsurTech Accelerator. Die fünf Startups des zweiten Batchs präsentierten sich dem Fachpublikum und erhielten viel Lob. Die gesammelten Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der InsurTech Hub München seine feste Position als führendes InsurTech-Netzwerk gefunden hat.

Weitere Kommentare

„Die Kopplung des Demo Days unseres W1 Forward Accelerator Programms mit DIA bot unseren Startups eine außergewöhnliche Plattform. Sie konnten ihre Produkte einem Publikum von mehr als 1.000 hochspezialisierten InsurTech-Experten präsentieren. Dadurch verfügen sie jetzt über äußerst wertvolle Kontakte zu Investoren, Unternehmenspartnern, Branchenführern und internationalen Peer-Startups. All dies spiegelt sehr schön wider, worum es beim InsurTech Hub Munich und WERK1 geht: Connecting the dots”.

Dr. Florian Mann, CEO WERK1

“InsurTech Hub München und DIA: Was für eine tolle Veranstaltung, bei der uns viele neue Versicherungsideen in den Sinn gekommen sind. Wir sind rundum zufrieden. Die Live-Präsentationen sowie der direkte Austausch waren großartig. 35 Visitenkarten und rund 50 wichtige Gespräche am Stand sind die besten Beweise.”
Andreas Gensch, CEO und Co-founder treefin AG

“Wir haben uns bewusst für München als Austragungsort des DIA entschieden. Laut unserer Datenbank ist München bereits heute de facto die Hauptstadt der Insurtech-Welt. Mit dem nun teilnehmenden Insurtech Hub München steht fest, dass die zentrale Position weiter ausgebaut wird.”
Roger Peverelli und Reggy De Feniks, DIA Gründer

Quelle: N  auf www.insurtech-munich.com

Erfolgreiche Arbeit im W1>> Forward InsurTech Accelerator: Rückblick auf den Demo Day 2016

Erst vor wenigen Monaten begannen die fünf Finalisten ihre harte und sehr erfolgreiche Arbeit im W1 Forward InsurTech Accelerator. Wie Sie sich vielleicht erinnern werden, wird der W1 Forward InsurTech Accelerator im WERK1 gehostet und von den Versicherungsgesellschaften Allianz, ARAG, Die Bayerische, Generali, HUK-Coburg, LV1871, Munich RE, Nürnberger, Swiss RE, VKB unterstützt.

Kein Wunder also, dass das „Technikum“, nur wenige Schritte von WERK1 entfernt, von illustren Gästen aus der bayerischen Politik, Top-Führungskräften aus der Versicherungswirtschaft und natürlich von vielen Gründern und Startups gefüllt war. Mehr als 150 Gäste wurden auf dem ersten“W1 Forward InsurTech Demo Day“ begrüßt, um zu sehen, was die Startups präsentieren werden.

Nach einer kurzen und unterhaltsamen Rede, in der das“kleine Wunder“, die vermeintlich altmodische Versicherungswirtschaft mit schnellen und agilen Startups zusammenzubringen, hervorgehoben wurde, begrüßte Franz Glatz die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und die Mitinitiatoren auf der Bühne. Die Wirtschaftsministerin hielt eine kurze, aber prägnante Rede darüber, dass Bayern das richtige, wenn nicht sogar das beste Ökosystem für Gründer und Startups habe.

Es folgten weitere Reden: Zuerst Dr. Robert Heene von der VKB und Torsten Jeworrek von der Münchener Rück. Die an den Anfängen des W1 Forward InsurTech Accelerators beteiligt waren. Wiederum ging es um den kulturellen Konflikt zwischen der sich langsam bewegenden Versicherungswelt und der lebendigen Startup-Szene. Doch wie Dr. Heene betonte, lernt die Branche schnell: Vom ersten Entwurf bis zum endgültigen Nachweis des W1 Forward InsurTech-Vertrages vergingen nur zehn Tage. Auch die Arbeit mit den Startups in Workshops und Mentoring hat ihnen Spaß gemacht.

Schließlich teilte der bayerische Staatssekretär Franz Josef Pschierer seinen aktuellen Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums: Die Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft voranzutreiben, indem er unter anderem die besten Rahmenbedingungen für Existenzgründer schaffe. Er erläuterte die Arbeit und wie Initiativen wie W1 Forward Accelerators dazu beitragen, diese Umgebungen zu schaffen.

Schließlich war die Bühne für die Startups und mit dem ersten Pitch begann der Höhepunkt des Abends. Wir haben ein paar Highlights notiert:

Snapsure

Snapsure Logo

 

 

 

 

Der Pitch: Ein Versicherungs-Bot und eine KI-Plattform, die es der Versicherungsbranche ermöglicht, maßgeschneiderte und sofortige Angebote auf Basis von Bildinformationen zu erstellen. Versicherer können „Snapsures“ White-Label-API in ihre Frontends wie Kundenapps, Broker-Apps, Marktplätze, interaktive Werbebanner oder Verkaufskampagnen integrieren.

Kernaussage: „Versicherungen sind kompliziert, unverständlich, altmodisch und unsexy. Das wollen wir mit Snapsure ändern!

Minnosphere

Minnosphere Logo

Der Pitch: Ein“Next Generation Underwriting“-System (NGUW), das die bestehenden Underwriting-Prozesse im Versicherungsgeschäft vereinfacht und verbessert. Die innovative Lösung kombiniert die Leistungsfähigkeit von maschinellen Lernalgorithmen und Geschäftsregeln. Das Ziel von NGUW ist es, große Datenmengen in automatische Entscheidungen umzuwandeln.

Kernaussage: „Wenn Sie es endlich geschafft haben, eine Versicherung zu bekommen, dann sollten wir es eine Beziehung nennen. Aber ich wage zu sagen, dass Versicherungen keine Beziehungen zu ihren Kunden haben und umgekehrt.“

MotionsCloud

Motions Cloud Logo

Der Pitch: Eine mobile und künstliche Intelligenz bietet Schadenlösungen für Sachversicherer und Schadenbearbeitungsunternehmen mit dem Ziel, die Schadendurchlaufzeit zu verkürzen, die Schadenkosten zu senken und die Kundenzufriedenheit am Schadenort zu verbessern. Eine kundenzentrierte mobile KI-Lösung zur Regulierung von Versicherungsansprüchen, die den Erwartungen der Kunden in der digitalen Welt entsprechen.

Kernaussage: „The point of claim is the point of pain!“

Leonhard-MacDonald Ventures

Leonhard MacDonald Logo

Der Pitch: Eine B2B-SaaS-Lösung namens AdaEngine. Ein blitzschnelles Echtzeit-Tool zur Analyse und Vorhersage großer Datenmengen. Die AdaEngine verwandelt Versicherungs- und Finanzanalysten in Datenwissenschaftler, indem sie es ihnen ermöglicht, AI-basierte Echtzeit-Modellierungs- und Simulationsanwendungen aus Excel-Tabellen zu erstellen.

Kernaussage: ‚Unsere Zukunft bietet Ihnen die neuesten Big Data-Technologien und fortschrittliche KI- und Machine Learning-Algorithmen, um Ihre Prognosen und Prognosen einfacher, unterhaltsamer und zeitnäher zu machen.‘

Nect – Smart Digital Identity

Nect Logo

 

 

 

 

Der Pitch: Nect, eine einzige, verifizierte, digitale ID für Kunden, die global für alle Versicherer nutzbar sein wird, um sich sicher einzuloggen, sich anzumelden, zu registrieren, verschlüsselte Daten zu senden oder zu empfangen und eine Versicherung mit einem Klick zu ermöglichen. Nect zielt aber auch auf andere Branchen ab, die zu branchenübergreifenden Datentransaktionsmöglichkeiten führen sollen, die Wege für neue Geschäftsmöglichkeiten und innovative Versicherungsprodukte eröffnen.

Kernaussage: „Ich kann es auch anders sagen: Ich kann mich nicht an all diese beschissenen Passwörter erinnern. Kennen Sie den meistgenutzten Menüpunkt auf Kundenbetreuungsportalen? Ja, es ist“Ich habe mein Passwort vergessen.“

Was ist also das Fazit? Nun, alle Pitches waren bemerkenswert professionell und alle waren sich einig, dass die fünf Finalisten sicher erfolgreich sein werden.

Und wie profitierten die Startups neben Coachings und der Unterstützung des Accelerators? Während der Q&A-Session nach den Pitches schienen sich alle Startups in einem Punkt einig zu sein: Ohne den W1 Forward InsurTech Accelerator hätten sie niemals die tiefen Branchenkontakte erhalten, die sie in den letzten Monaten gewonnen haben. Das allein schien es wert zu sein.

Natürlich gab es mehr als nur Reden und Pitches. Danach gab es genügend Zeit für einen Drink oder zwei und natürlich für Networking. Außerdem hatte jeder der fünf Finalisten einen kleinen Stand, an dem die Besucher Demos der verschiedenen Lösungen sehen und sich mit den Gründern unterhalten konnten. Am Ende erlebten alle einen interessanten und wertvollen Abend.