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Kickoff für die erste “Female Founders”-Initiative im WERK1 – 30 Teilnehmer*innen erarbeiten Input für das nächste Jahr 🚀

Wie schon versprochen haben wir uns durch den Kickoff der #BayFiD-Kampagne bei uns inspirieren lassen: Jetzt haben wir unsere erste eigene Initiative gestartet und 30 Teilnehmer*Innen eingeladen, konkrete Maßnahmen für “Female Entrepreneurship” im WERK1 zu erarbeiten.

Dem Thema “Gender Gap in Entrepreneurship” begegnet man – nicht erst seit gestern – sehr häufig. Let’s face it: Es gibt ein Problem und das WERK1 möchte etwas dagegen tun! Laut dem Deutschen Startup Monitor 2018 sind nur 15,1% der Entrepreneure weiblich – auch das WERK1 ist da keine Ausnahme! Warum ist das so und wie kann das WERK1 – als der startup-freundlichste Ort in München – gegensteuern? Klare Zielsetzung dabei: Nicht einfach noch ein Programm zur Förderung von Frauen in digitalen Berufen, sondern ein schlüssiges Konzept für relevante Maßnahmen, die Frauen beim Gründen im WERK1 und darüber hinaus fördern und unterstützen. Dieser Aufgabe stellten sich 30 Teilnehmer*Innen bei unserem Kick-off Workshop zum Thema “Female Entrepreneurship”.

Idee und Konzeption stammen direkt aus der WERK1-Teamfeder, in diesem Fall vertreten durch Marlene Eder, Vanessa Provenzano und Maike Wursthorn. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gemacht, ihre Fähigkeiten aus verschiedenen Disziplinen zu nutzen und im neuen Jahr Themen im Bereich “Female Entrepreneurship” im WERK1 offensiv voran zu treiben.

Probleme erkennen & Einstiegshürden senken

Gemeinsam mit den anhand von Qualifikation und passenden Erfahrungen ausgewählten Teilnehmer*Innen ging es im ersten Schritt um das Entwickeln konkreter Ideen und Konzepte, die Frauen als Gründerinnen in der Realität wirklich helfen. Dazu wurde Input gesammelt und anhand aktueller Studienlage ermittelt, wo die tatsächlichen Probleme und Einstiegshürden liegen könnten. Das wurde mit den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer*Innen “gematcht”, um so einen möglichst ausführlichen “Status Quo” zu erheben.

Nach den einleitenden Worten des WERK1-Teams und einer Vorstellungsrunde, eröffnete Verhandlungsexpertin Claudia Kimich den thematischen Teil des Workshops und gab einen kurzen Impuls-Vortrag darüber, wie Auftreten und Selbstbewusstsein auf die Wahrnehmung von Frauen im Geschäftsumfeld Einfluss nehmen. Anschließend hieß es Brainstorming: In wechselnden Gruppen wurden Ideen gesammelt, wie sich die „typischen“ Herausforderungen im “Female Entrepreneurship” am besten meistern lassen. Wo liegen die Probleme? Was hilft wirklich?

Die Themen-Boards reichten dabei von Verbesserungen im Bereich der Finanzierungsmöglichkeiten, bis zu Ideen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Aufbrechen etablierter gesellschaftlicher Rollenverteilung. Zum Ende des Workshops wurden die verschiedenen Boards vorgestellt, nochmal in der ganzen Gruppe diskutiert und fertiggestellt.

Jetzt ist das WERK1-Team wieder am Zug, mit dem überwältigenden Input und den vielen Ideen konkrete Maßnahmen im neuen Jahr zu entwickeln – wir halten Euch auf dem Laufenden! 

Neue Gesichter und neue (alte) Formate – Games/Bavaria startet in ein abwechslungsreiches Jahresfinale

Lena Fischer hat die Nachfolge von Robin Kocaurek angetreten und als ob das nicht schon Veränderung genug wäre, stellt sich auch Robin Nummer 2 ab 2020 neuen Herausforderungen. Doch dafür kommt auch altbewährtes zurück: So findet dieses Jahr nach einem Jahr Pause das X-Mas-Pitching als Warm-Up zur Games/Bavaria-Weihnachtsfeier wieder statt!

Neue Gesichter bei Games/Bavaria

Mittlerweile ja schon kein neues Gesicht mehr, aber trotzdem sei nochmal erwähnt, dass sich Lena Fischer ja seit September von und für Games/Bavaria die Zeit vertreibt. Nach drei tollen Jahren beim FFF-Bayern hat sie die Nachfolge von Robin Kocaurek angetreten und arbeitet dort aktuell noch an der Seite von Projektleiter Robin Hartmann. Noch? Ja, ganz genau. Zum Ende des Jahres verlässt auch Robin Nummer 2 das WERK1 und damit das Projekt Games/Bavaria, um sich privat wie beruflichen neuen Aufgaben zu widmen.

Diese Entscheidung hat Lena ihm natürlich längst verziehen und gemeinsam arbeiten sie grade an einem spannenden Jahresendspurt für Games/Bavaria, mit der abschließenden Weihnachtsfeier am 13. Dezember hier bei uns im WERK1. Und wie sie uns im Gespräch verraten hat, freut sie sich schon riesig auf die gamescom im nächsten Jahr und vielen anderen Formate, die fix im Games/Bavaria-Eventkalender stehen. Doch sie möchte natürlich auch eigene Akzente setzen und hat schon Pläne für neue Projekte und Initiativen, um die Games-Branche in Bayern weiter voran zu bringen. Welche? Das wollte sie uns jetzt leider noch nicht verraten, aber es lohn sich sicher, im neuen Jahr einen regelmäßigen Blick in den Games/Bavaria-Newsletter zu werfen.

Doch eine Sache ist natürlich entscheidend: Um alles nach Plan in die Wege zu leiten und auch Zeit für neue Projekte zu haben, braucht Lena Verstärkung an ihrer Seite! Die Stelle für unseren Projektleiter Games ist noch offen und wir möchten natürlich gerne für einen fließenden Übergang im neuen Jahr sorgen. Wer also jemanden kennt, der jemanden kennt, der Erfahrung und Kontakte in der Games-Branche hat, gerne Events organisiert und auch das nötige Gespür für die politische Ebene hat, kann die Stelle noch immer gerne weiterempfehlen. Und auch wer etwas weniger Erfahrung mitbringt und tatsächlich eher den Start in die deutsche Games-Branche machen möchte, kann sich bei uns als Werkstudent/in bewerben – Details gibt’s auf unserer Webseite.

Projektleiter Games

Werkstudent/in

Das Games/Bavaria Xmas-Pitching kommt zurück

Nach einem Jahr Pause findet es wieder statt, das Games/Bavaria X-Mas Pitching – diesmal aber in einem neuen Format: Am Nachmittag, bevor die Weihnachtsfeier stattfindet, könnt ihr euer Projekt vorstellen. Ganz ohne Publikum, dafür mit etwas mehr Zeit für euren Pitch und für das Feedback ausgewählter Juroren.

Ihr arbeitet an einem Spiel, zu dem ihr professionelles Feedback sucht? Ihr hättet einfach gerne mehr Erfahrung darin, euer Game zu pitchen? Wir geben ausgewählten Teams die Möglichkeit, einer Fachjury ihre Ideen zu präsentieren: Ihr könnt eure Idee so auf den Prüfstand stellen, professionelles Feedback auf Projekt und Präsentation erhalten und wichtige Erfahrung in einem sicheren Umfeld sammeln. Jeder Pitch soll als Übungssession fungieren und nicht zwingend ein echter Verkaufspitch sein.

Email an: mail@games-bavaria.com

  • Wann: 13. Dezember 2019, nachmittags
  • Wo: WERK1, München
  • Wer: Indie-Entwickler und junge Teams mit Games-Projekt
  • Was: Ohne Zuschauer pitcht jedes Team vor der Jury und erhält direkt im Anschluss

Feedback-Pitches sollen zwischen 5-10 Minuten dauern und müssen auf Englisch gehalten werden.

Bewerbungsschluss ist der 29.11.2019

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahresende für und mit Games/Bavaria und sind schon sehr gespannt, was sich Lena mit dann hoffentlich neuem Kollegen für 2020 so einfallen lässt.

Das „Innovation Program“ vom InsurTech Hub Munich startet in Kooperation mit WERK1 #5

Im Vernetzen von Startups mit Mittelstand- und Corporate-Partnern sehen wir im WERK1 einen entscheidenden Faktor für den Erfolg der Digitalisierung in Bayern. Hier nutzen wir unsere Erfahrungen und unser Netzwerk, um aufwändige Accelerator oder themenspezifische Programme zu beiderseitigem Nutzen zu gestalten.

Der InsurTech Hub Munich ist aus einem dieser Programme hervorgegangen und sitzt seit dem auch bei uns im WERK1. Hier treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche mit großen Schritten voran. Die unternehmerische Plattform bringt die verschiedenen Spieler in der Industrie zusammen und inspiriert sowie organisiert, um gemeinsam an bahnbrechenden, innovativen Versicherungsprodukten und -dienstleistungen zu arbeiten, um so die Zukunft des Versicherungssektors zu revolutionieren.

Das Accelerator-Programm ist von Anfang an ein elementarer Baustein dieser Bemühungen und hat schon mehr als 65 nationalen und internationalen Startups den Zugang zur deutschen Versicherungsbranche ermöglicht.

Durch den ITHM war es uns möglich nicht nur sehr wertvolle insights über die Branche zu sammeln, sondern auch mit spannenden Kunden und Partnern Projekte zu starten!

Fabian Beringer – ebot7

Jetzt für das Innovation Program #5 bewerben!

Mit #5 geht das Accelerator-Programm unter neuem Namen „Innovation Program“ in die nächste Runde. Während in den letzten Jahren nur 8-10 Startups pro #Batch aufgenommen worden sind, bringt der InsurTech Hub das Programm jetzt auf eine völlig neue Ebene: Bis zu 40 Startups sollen die Möglichkeit bekommen, sich für die 1. Phase des Programms zu qualifizieren. Man wolle keine Möglichkeit verpassen, motivierten Gründern mit tollen Ideen Zugang zum Programm zu geben, so Programm-Manager Ben Shaw.

„Wir freuen uns auf viele Bewerbungen von Gründerinnen und Gründern, die sich im Bereich “Pre-Seed” bis “Series A” mit ihrem Startup befinden und mit uns an Lösungen für die Versicherungsbranche – aber auch darüber hinaus – arbeiten wollen.“

Was ist neu am „Innovation Program“

Nicht nur der Name des Programms ist neu, auch beim Inhalt ist auf Basis des Feedbacks aus den vergangenen Programmen viel passiert: Alleine der Zeitrahmen wird auf über 16 Wochen verlängert und damit im Vergleich zum Batch vorher mehr als verdoppelt. Das ist einerseits der größeren Teilnehmerzahl geschuldet, aber auch auf Wunsch von Partnern und Startups so geplant worden.

Während des Programms werden die Unternehmer jetzt angelehnt an das MIT-Curriculum ausgebildet und durchlaufen ein auf Basis dessen entwickeltes 24-Step-System. „Wir möchten in Zukunft noch stärker auf die Ausbildung erfolgreicher Unternehmer setzen“, so Ben Shaw.  Außerdem gibt es ein erweitertes Mentoren-Matching. Über 150 Mentoren aus dem InsurTech-Netzwerk werden den Startups zur Seite stehen. Das Thema Netzwerk ist nach wie vor das zentrale Alleinstellungsmerkmal des Programms: 21 internationale Corporate-Partner, davon 15 namenhafte Versicherer im deutschen und internationalen Markt begleiten das Programm und bringen ihre Kontakte im Sinne der Startups ein. Eine einmalige Chance für internationale Startups einen Einstieg in den europäischen Markt zu finden oder für nationale Startups, das eigene Produkt für internationale Märke weiterzuentwickeln.  

Der letzte Baustein betrifft das Thema Finanzierung: Zum ersten Mal begleiten 10 ausgewählte VC-Partner das Programm, geben Feedback und unterstützen geplante Finanzierungsrunden. Hier nochmal alle Infos auf einen Blick:

Im WERK1 freuen wir uns schon den Start des Programms und den Einzug der ersten Startups bei uns im Haus. Bis dahin drücken wir allen Bewerbern die Daumen, ihren Weg ins Programm zu finden.

Startup Safari 2019 im WERK1 – An expedition though the whole ecosystem

Die Startup Safari 2019 im WERK1: Mehr als 20 von 110 Sessions im Haus, 2500+ Teilnehmer*Innen, eine E-Roller-Teststrecke (Niu) und mit einer Flotte aus E-Scootern (Bird & Circ) und etron-Fahrzeugen von Audi gelebte E-Mobilität. Nach dem großen Erfolg von 2018 hat das Team der Startup Safari gemeinsam mit dem WERK1 das Münchner Startup Ökosystem wieder um ein echtes Highlight bereichert und die “Familie” nochmal näher zusammen gebracht.

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Events von Gründern für Gründer

Die Startup Safari hat in München in diesem Jahr zum 2. Mal stattgefunden und wieder waren wir mit dem WERK1 bei der Organisation mitten drin. Der Grund dafür ist simpel: Mit dem Ansatz auf große Speaker zu verzichten und statt dessen Sessions von den Gründerinnen und Gründern in München hosten zu lassen, steht bei der Safari der gleiche Community-Gedanke, auf den wir auch bei uns großen Wert legen. Unter dem Hashtag “StrongerTogether” haben mehr als 100 Sessions, verteilt über die ganze Stadt stattgefunden. Es wurden unzählige neue Kontakte unter den 2500 Teilnehmenden geknüpft und KnowHow sowie Kompetenzen untereinander ausgetauscht – das ganze über 3 Tage.

Am Thema E-Mobilität kommt aktuell keiner vorbei und so haben sich auch im Rahmen der Safari diverse Startups aus diesem Bereich präsentiert. Aus der Corporate-Reihe unterstützt durch Audi, die Fahrzeuge aus der eTron-Flotte zur Verfügung gestellt haben. Doch auch die Scooter-Startups Circ und Bird haben den Teilnehmenden Freiminuten zur Verfügung gestellt und so waren ganze Safari-Gruppen auf ihren Rollern quer durch die Stadt zu Sessions im WERK1, aber auch bei google, EY oder den Büros von Freelatics und Flixbus unterwegs.

Auch am Abend wurde es mit dem Safari-Ticket nicht langweilig. Von der Opening-Party im WERK1 am Dienstag, bis zur großen Abschluß-Sause im Flimcasino in der Innenstadt, war an allen Tagen bis spät in die Nacht etwas geboten – ein Konzept was sich auch im nächsten Jahr sicher wiederholen lässt. Der Termin für die nächste Safari steht auch schon fest: Vom 20. – 23. Oktober öffnet die Community wieder ihre Tore und für “Super Crazy Early Birds” gibt es auch schon Tickets – das WERK1-Team freut sich schon drauf!

Lange Safari Tage im WERk1

Neben Platz für die WERK1-Residents, haben wir auch anderen Startups unsere Räume angeboten, um Sessions im Rahen der Safari zu organisieren. Insgesamt sind so mehr als 20 Sessions in 3 Tagen zusammengekommen. Einen Tag mit Themenfokus AI, inklusive abendlichem Meetup und am Freitag mit einer kleinen Ausgabe des Startup-Work-Formats, um den vielen Job-Suchenden der Safari auf einen Schlag mit die vielen Startups der Safari zu vernetzen. Aber nur ein kleiner Vorgeschmack, was wir da im nächsten Jahr noch vor haben.

Und natürlich haben auch unsere beliebten WERK1-Formate wie AfterWERK und WERKsFrühstück im Rahmen der Safari stattgefunden. Beide passen vom Spirit wie das WERK1 allgemein perfekt zur Safari und so finden wir auch im nächsten Jahr sicher passende Möglichkeiten, uns an der Safari zu beteiligen.

Bis dahin wünschen wir uns allen und der ganzen Familie ein erfolgreiches Jahr!

Das war der ProChile Innovation Summit München im WERK1

Die traumhaft gelegene Metropole am Rande des größten Gebirges des Kontinents ist ein wahrer Hidden Champ in Sachen starke Gründerszene. Nicht nur die Jungen Wilden zeigen sich hier von ihrer erfolgreichsten Seite. Die alt-eingesessenen Größen der Wirtschaft ergeben zusammen die Hauptstadt des nationalen Aktienindex. Dieses imposante Intro könnte fast ebenso für München stehen. Gemeint ist aber Santiago de Chile. Der ProChile Innovation Summit war als einziges europäisches Event der Art also scheinbar mit gutem Grund in der Isarmetropole anzutreffen.

Exportförderung mit Bayrischer Unterstützung

Um die eigene Wirtschaft noch stärker an der Exportfront aufzustellen, hat Chile mit seinen 56 internationalen Exportförderungsbüros eine lange Historie diplomatischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit vorzuweisen. Seit Beginn des Jahres steht auch München wieder auf der langen Liste der interessanten Märkte. In der Eröffnungsrede des ProChile Direktors, Jorge O’Ryan, wurde klar, dass es ihm ein persönliches Anliegen ist, die kurzfristige Abwesenheit einer örtlichen Dependance rückgängig zu machen. Nachdem der ehemalige Botschafter Chiles sein neues Amt bekleidet hatte, wurde ihm klar, dass München mit seinen exzellenten B2B Möglichkeiten nicht nur unbedingt auf die Liste der Handelsvertretungen gehört, sondern sich auch gleich bestens als europäischer Veranstaltungsort für das wichtigste Networking-Event der Behörde eignet. Es gehört nicht zwangsläufig zur 45-jährigen DNA von ProChile, den Fokus auf die Startups des Landes zu richten. Zu lang die Liste an vergangenen Exportschlagern. Aber eine solide Entrepreneur-Szene ist die wichtigste Säule des Social Economic Development Chiles und somit auch für Jorge O’Ryan.

Zweitägiger Gipfel im WERK1

Nachdem für den Asiatischen und Amerikanischen Kontinent bereits Events in Peking und Miami stattgefunden haben, wollte ProChile mit dem Innovation Summit nun sowohl die bayrische, als auch die eigene Gründerszene mit der Münchner Politik und Wirtschaft vernetzen. Entsprechend las sich die Gästeliste der Speaker, ranghohe Diplomaten, Politiker und Investoren. Zwei Tage lang wurden im WERK1 Workshops, Panel, Keynotes und Social Events abgehalten. Gesondert geladene Gäste hatten darüber hinaus die Gelegenheit, dem Microsoft Headquarter Germany und dem BMW Werk mit einer privaten Tour einen Besuch abzustatten. Abschluss für den zweiten Tag bildete eine zweistündige Venture Capital & Pitch Session. Auch wenn die 48-stündige Veranstaltung für alle Teilnehmer ein straffes Programm bedeutete, kamen die nötigen Networking-Gespräche in geselliger Atmosphäre im WERK1 nicht zu kurz.

Die „homebase“ der Startups

Dass der erste ProChile Innovation Summit auf europäischem Boden am Startup-freundlichsten Ort Münchens stattfand, war quasi die logische Konsequenz. Das WERK1 hat dabei nicht nur das passende Ökosystem aus Gründerspirit und Vernetzung zur Wirtschaft und Wirtschaftspolitik des Landes geliefert, sondern auch die gewohnte Gastfreundschaft. Clemens Baumgärtner als Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München (und Wiesn Chef, soviel Zeit muss sein) bezog sich bei seiner Eröffnungsrede genauso gerne auf die Gastgeberattribute Bayerns und München im Speziellen. So ist für ihn völlig klar, dass Chile mit der Landeshauptstadt nicht nur einen starken Handelspartner zu erwarten hat, sondern auch den richtigen Ort, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Stadt hat mit seinen 17 Universitäten zum Einen eine extrem starke akademische Gründerszene, zum Anderen aber auch die entsprechenden Unternehmen von relevanter Größe und Marktplatzierung, die für ein vitales B2B-Umfeld wichtig sind. Jedes noch so gute Geschäftsmodell braucht am Ende eben auch zahlungswillige Kunden.

Die Münchner Mischung macht’s!

Am Schluss war Baumgärtner noch wichtig zu erwähnen, dass die „Münchner Mischung“ nichts ist, was die Stadt in die Wiege gelegt bekam. Die ausgewogene Verteilung unterschiedlicher Wirtschafts- und Unternehmensstrukturen liegt München besonders am Herzen. Nur wenn KMU’s, Konzerne und Kleinstunternehmen sich gleichermaßen das Feld teilen wie die unterschiedlichen Branchen und Sektoren, kann eine Stadt stabil durch Krisenzeiten gehen. Das Jahr 2008 habe einfach gezeigt, wie wichtig eine vielfältige Wirtschaft sei, wie wir sie in München haben. Insofern sei völlig klar, welche Stellung auch die Münchner Startup-Kultur habe. Nur dort wo Neues wächst, könne Altes auch gedeihen.

Entrepreneurship international vernetzen

Nicht weniger zufrieden zeigte sich auch WERK1 CEO Dr. Florian Mann während des ProChile Innovation Summit. Für ihn stelle sich sowieso gar nicht erst die Frage, welche Stellung München als Startup-Spot habe. Immerhin haben wir zwei Eliteuniversitäten, eine extrem hohe Talent-Dichte, Headquarter aus IT, Automotive, Aerospace, Beratung und vieles mehr. Auch wenn hier nur ein Drittel der VC’s anzutreffen sei, also im Vergleich zu Berlin und Co. recht wenig, habe die Stadt schlicht ein innovatives Ökosystem. Umso schöner, wenn in einem solchen Umfeld das WERK1 als Brand funktioniere und sich internationales Entrepreneurship bei uns vernetzen wolle. Für Florian Mann steht auf jeden Fall noch im November die nächste Reise nach Santiago auf dem Plan. Dort wird er als Gastjuror in einer nationalen Pitch Session einen Platz im WERK1 zu vergeben haben. Wir dürfen also gespannt bleiben, was uns der landestypische Gründergeist aus der Ferne noch so ins WERK1 bringt…

Im WERK1 zum “europäischen Tech-Champion”: Frank Thelen investiert Millionen in Smartlane

Zum Ende ihrer Zeit im WERK1 ist das Team von Smartlane der eigenen Vision einer vollständigen Digitalisierung der Logistik-Branche einen großen Schritt näher gekommen!

Startup-Investor Frank Thelen und sein Freigeist-Team halten Smartlane für einen “europäischen Tech-Champion”, was ihnen das bisher größte Einzelinvestment wert war. Das Team rund um die Gründerin Monja Mühling möchte jetzt das eigene Wachstum beschleunigen und eine internationale Marke aufbauen.

Doch die Münchener Unternehmerin entschied sich für den Bonner Gründer und Investor Frank Thelen und seinen Wagniskapitalfonds Freigeist Capital, der nun mit einem hohen einstelligen Millionenbetrag in die 2015 gegründete Firma investiert, wie das Handelsblatt exklusiv erfuhr.

In kein anderes Unternehmen hat Thelen, bekannt durch das TV-Duell „Höhle der Löwen“, bislang mehr investiert. Aus gutem Grund, wie er findet. „Smartlane hat das Potenzial, ein europäischer Tech-Champion zu werden“, sagt er.

Handelsblatt Online am 6. Oktober 2019

Update: 7. Oktober 2019


Wenn Erfahrung, Unternehmergeist, die richtige Idee und das nötige Knowhow aus den Bereichen IT, Logistik und Verkehr zusammenkommen, ist der Rahmen für ein erfolgreiches digitales Startup-Projekt abgesteckt – so auch im Fall von Smartlane. Zusammen mit ein wenig Starthilfe aus dem WERK1, wird daraus eine gemeinsame Erfolgsgeschichte.

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Seit Mitte 2015 entwickelt das Gründerteam eine Lösung für automatisiertes, digitales Liefermanagement. Die zugrundeliegende Technologie basiert auf dem vereinten Wissen von mehr als 20 Jahren Forschung an der Schnittstelle zwischen IT und Verkehr an der TU München. Smartlane nutzt Big-Data-Technologien zur Integration von hochdynamischen unternehmensinternen und externen Daten. Routen können somit in Echtzeit – im Hinblick auf die Ressourcenauslastung der Flotte, Benzinkosten, das Verkehrsaufkommen uvm. optimiert und Fahrer gezielt gesteuert werden. Das Ziel des Teams ist es, mit der intelligentesten und benutzerfreundlichsten Software den Standard für die moderne Liefer- und Dienstleistungslogistik zu etablieren. Das Ergebnis ist simpel und beeindruckt die Kunden zugleich: Zuverlässig hohe Servicequalität, Umsatzsteigerung, Kostenreduktion und Entlastung der Mitarbeiter.

Die Vision von Smartlane: Die vollständige Automatisierung der Logistik-Branche.
Florian Schimandl, Mitgründer und Geschäftsführer von Smartlane:

Smartlane vereint mit seiner SaaS-Lösung maximale Automatisierung, herausragende Intelligenz und modernste Usability in nur einem Produkt. Mit unserer cloudbasierten Software bieten wir mittelständischen Unternehmen im Bereich Lieferlogistik den einfachsten Einstieg in die Digitalisierung. Unseren Kunden ist es möglich, den Trend der On-Demand-Logistik nicht als unüberwindbare Herausforderung, sondern als große und vor allem auch nachhaltige Chance zu begreifen und gewinnbringend zu nutzen.

GUT GEWACHSEN IM WERK1

Mit Einzug in das WERK1 im Januar 2016, stand Smartlane auch das Finanzierungscoaching zur Verfügung – ausgeführt durch BayStartUP. Mit Erfolg: Ende 2016 konnte das Startup eine erfolgreiche erste Finanzierungsrunde durch ein Family Office vorweisen. Nach Umwandlung der UG in eine GmbH wurde auch das Team größer – die ersten Mitarbeiter in den Bereichen Marketing/PR und Design/Branding wurden eingestellt und ein größerer Büroraum im WERK1 wurde bezogen. Neben dem Team ist natürlich auch die Software mitgewachsen und Mitte des Jahres 2017 wurde die erste Version von Smartlane auf den Markt gebracht. Auch das mit Erfolg. Denn mittlerweile ist Smartlane deutschlandweit vertreten, Partner von DER KURIER (der Expresssparte von GLS) und auch bei der Deutschen Bahn zur Optimierung der Touren von Lastenrädern mit involviert. Um weiter den Vertrieb und die Entwicklung auszubauen – und somit wachsen zu können – steht nun eine zweite Finanzierungsrunde bevor, die erneut durch BayStartUP begleitet wird.

SMARTLANE UND DAS WERK1

Smartlane ist für uns im WERK1 ein tolles Beispiel, wie wir ambitionierten Gründern bei der Verwirklichung ihrer Vision unterstützen möchten: Attraktive und erschwingliche Büroräume in jeder Größe und die Möglichkeit, auch kurzfristig mehr Platz für wachsende Unternehmen zu bieten, Zugang zu unserer Community und effektives Coaching, um Schwierigkeiten in der Anfangsphase einer Gründung zu überwinden. Doch fragen wir die Gründer von Smartlane selbst:

Warum habt Ihr Eure Büroräume im WERK1 und würdet Ihr anderen Startups aus dem digitalen Bereich diesen Schritt empfehlen?

Florian Schimandl – CEO Smartland

Florian von Smartlane: Definitiv. Das Werk1 und die dazugehörige Infrastruktur können wir durchweg empfehlen. Sei es das regelmäßig stattfindende leckere Werksfrühstück, das Angebot von Workshops und Events, die Atmosphäre im Allgemeinen, … das WERK1 bietet unserer Meinung nach für Startups eine super Plattform, um sich auszutauschen. Auch wenn die Themenbereiche der einzelnen Startups im WERK1 breit gefächert sind, müssen wir trotzdem immer wieder feststellen, dass die Probleme doch größtenteils die gleichen sind und ein Austausch untereinander daher sehr wertvoll ist. Neben dem Austausch bietet das WERK1 zudem die Möglichkeit zu wachsen – auch wieder für Startups ein sehr wichtiger Aspekt. Daher können wir der Aussage „das WERK1 ist der wohl Startup-freundlichste Ort in München“ nur zustimmen.

Startup: Smartlane
Webseite: https://www.smartlane.de/
Kontakt: https://www.smartlane.de/kontakt/

Cliniserve im WERK1 – mit Digitalisierung den Pflege-Notstand beheben

„Das Schönste an unserer Arbeit: Die Pflegekräfte sind einfach unheimlich dankbar. Endlich setzt sich mal jemand mit ihren Problemen auseinander.“ Bevor Jaakko Nurkka, einer der Gründer hinter den digitalen Pflege-Organisations-Tools von Cliniserve, zu seinem letzten Termin des Tages losstartet, treffen wir ihn im WERK1-Café zum Interview. Jaakkos Tage sind meistens lang. Denn Cliniserve hat sich einer Mammut-Aufgabe verschrieben: Märkte mit komplexen und veralteten Strukturen, bei gleichzeitig enormem Volumen anzugehen – die Gesundheitssysteme weltweit.

Mit Digitalisierung das „Pflege-Problem“ angehen

Etwa 100.000 Pflegekräfte fehlten zurzeit in deutschen Kliniken. Und die Arbeit derer, die „den Gesundheitsladen am Laufen halten“, falle mitunter chaotisch aus, erzählt uns Jaakko. Er wisse das aus eigener Erfahrung. Vor der Gründung des Startups Anfang 2018 absolvierten er und seine beiden Co-Founder, Quirin Körner und Julian Nast-Kolb, mehrere Praktika in Kliniken und Pflegeheimen und erfuhren so aus erster Hand, welcher Belastung Pflegekräfte im regulären Schichtbetrieb ausgesetzt sind. „Ein großes Problem ist die rein binäre Kommunikation: Der Patient klingelt oder klingelt nicht. Ob er nur etwas zu trinken braucht oder Atemnot hat, weiß die Pflegekraft vorher nicht, muss aber trotzdem immer laufen“, sagt Jaakko. Genau hier setze Cliniserve an. Genauer gesagt die App. Der Patient kann sie über einen QR-Code am Bett – natürlich datenschutzkonform – auf sein eigenes Smartphone laden und über intuitive Buttons konkret kommunizieren, was er in der jeweiligen Situation brauche. Das Pflegeteam organisiert die Aufgaben dann über ihr eigenes Cliniserve Smartphone, delegiert nach Qualifikationsstufen und spart die wichtigste Ressource in der Pflege: Zeit!

Pflege & Digitalisierung: Echtes Neuland!

In der Praxis organisieren deutsche Krankenhäuser die meisten Abläufe noch via Stift und Papier. Das Team von Cliniserve kann bei der Digitalisierung der Pflege also auf grüne Wiese blicken – weitestgehend ungestört, aber auch ohne nennenswerte Unterstützung. Eine jüngere Generation von Pflegekräften fordere aber zunehmend digitale Prozesse bei der Arbeit. Und wenn der aktuelle Pflegenotstand zumindest ein Gutes habe, dann ist es die Tatsache, dass diese Bedürfnisse der Pflegekräfte nun gehört würden. Gute Aussichten für Cliniserve!

Mehrwert auch ohne IT-Integration

Wir sind gerade in der guten Situation, dass unsere Kunden mit ihren Problemen auf uns zukommen, erklärt Jaakko weiter. Cliniserve entwickle daher das System weiter mit Funktionen, die über die Vereinfachung der Patientenkommunikation weit hinausgehen. Mit einer Einschränkung: „Die hauseigene Klinik-IT ist meistens zu komplex, als dass wir schnell ein integriertes System aufsetzen könnten. Wir stellen daher sowohl Soft- als auch Hardware und bieten Integration nur als langfristigen Mehrwert an.“ Langfristig soll Cliniserve – so die Vision der drei Gründer – aber tatsächlich das vollintegrierte Betriebssystem der Pflege werden. Und damit die Arbeit in der Pflege grundlegend verändern.

Hilfe beim Wachsen

Mit dieser Vision konnte gerade die erste Runde zur Seed-Finanzierung erfolgreich abgeschlossen werden. Heißt: Vollzeit-Verstärkung für Jaakko, Julian, Quirin und ihre aktuell drei weiteren Mitarbeiter. Sowohl die damit notwendige Erweiterung der Büroräume im Oktober 2019, als auch ein weiterer Umzug innerhalb des WERK1 Anfang 2020 ist damit gesichert und terminlich festgezurrt. „Das Team vom WERK1 ist da immer sehr, sehr bemüht“, betont Jaakko zufrieden.

Bestätigt: Der ‘Startup-freundlichste’ Ort in München

Und überhaupt – die anfängliche Skepsis der Cliniserve-Gründer, ob das hier nicht alles ein wenig zu „startup-hip“ werden könnte, sei schnell vergessen gewesen: „Im WERK1 herrscht eine angenehme Mischung aus Ruhe zum Arbeiten und vielen Gelegenheiten, um Rat zu Suchen und zu Networken.“ Dazu zählen Jaakko und sein Team auch Branchen-Events, wie den Health Accelerator von Roche, über den Cliniserve selbst zum WERK1 kam. Events wie die Recruiting-Messe oder einfach ein unkompliziertes Mittagessen mit anderen Gründern. „Seinem Anspruch, der ‘Startup-freundlichste’ Ort in München zu sein, wird das WERK1 aus unserer Sicht mehr als gerecht“, lobt der Gründer. Und muss dann aber wirklich los zu seinem Termin…

Bleibt uns noch die Zeit, um für das interessante Gespräch zu danken. Und für einen Wunsch: Möge die Businessidee von Cliniserve genau den positiven Impact auf die Gesellschaft haben, für den die Crew so brennt. Sodass wir alle in einigen Jahren mit gutem Gefühl alt werden können. Weil wir wissen, dass wir im Notfall in der Pflege gut aufgehoben sind.

WERK1 - Resident - Cliniserve - Logo

Startup: Cliniserve
Kontakt:  info@cliniserve.de
Webseite: www.cliniserve.de

Kick-off der #BayFiD-Kampagne im WERK1 – Initiatorin Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach

Mit dem Kick-off der Kampagne “#BayFiD – Bayerns Frauen in Digitalberufen” will die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach gezielt Frauen auf ihrem Weg in digitale Berufe unterstützen. Die Initiative läuft unter der Schirmherrschaft von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Der Start des Programms fand im WERK1 statt und zur Unterstützung ist auch die Bundesministerin Dorothee Bär extra aus Berlin angereist.

Eine Frauenquote von über 95% für eine Veranstaltung: Das ist auch unter Gründern im WERK1 eine Seltenheit und generell ist der Anteil von Frauen in Digitalberufen mit knapp 20% deutlich zu gering. So sieht das in jedem Fall Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, die hier auch eine große Verschwendung von Potential im Zuge des Fachkräftemangels in Digitalberufen in Bayern sieht. Die von ihr initiierte #BayFiD-Kampagne soll das ändern. Ein 2-Jahres-Programm mit fachkundiger Begleitung, Erfahrungsaustausch und vielen Möglichkeiten zum Netzwerken soll den Anfang machen und viele neue “Rolemodels” für junge Frauen hervor bringen.

„Ich wünsche mir, dass Frauen schon bei der Berufswahl und Berufseinstieg eine Begeisterung für digitale Themen besitzen. Hier müssen wir die nötige Vorarbeit leisten: Interesse für digitale Themen frühzeitig wecken, Frauenanteil in der Forschung stärken, Frauen bei Aus- und Weiterbildung für digitale Berufe unterstützen und digitale Gründerinnen fördern.“

Judith Gerlach Bayerische Staatsministerin für Digitales
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Kick-Off Event des ersten Jahrgangs von BayFiD „Bayerns Frauen in Digitalberufen“ – Bayern

Der Kick-Off im WERK1 – ein inspirierender Start

Zum Start hat Gastgeberin Judith Gerlach die Teilnehmerinnen in das WERK1 eingeladen. Besonderer Gast war außerdem Bundesministerin Dorothee Bär, die ebenfalls aus Bayern kommt und extra den langen weg aus Berlin für die Veranstaltung gemacht hat. In ihrer kurzen Rede betonte sie, welche Signalwirkung von der Initiative ausgehe und lud alle Beteiligten ein, ihre Erfahrungen auf Bundesebene mit nach Berlin zu bringen. Für sie läge grade in der Digitalisierung eine große Chance für Frauen, ihre Karriere mit ihrer Rolle in der Familie zu verbinden, da “remote” arbeiten in Digitalberufen an der Tagesordnung sei. Außerdem müssten mehr Frauen aktiv an der Digitalisierung mitgestalten und aktive Vorbildfunktion für andere übernehmen.

Eine Rolle die beide Power-Frauen jetzt schon gerne übernehmen. Sie selbst wünschten sich aber noch viele weitere, die zeigen, wie Frauen erfolgreich Unternehmen & Produkte gestalten. So wurden im anschließenden Talk noch weitere weibliche “Rolemodels” auf die Bühne geholt, die von ihren Erfahrungen und Erfolgen in digitalen Berufen berichteten.

Auch das WERK1 sieht das Potential und die Notwendigkeit der Initiative

Vom WERK1 war es uns natürlich eine große Freude Gastgeber für die Kick-Off-Veranstaltung der Initiative zu sein und die vielen kreativen Impulse aufzugreifen. Denn auch inhaltlich begrüßen wir die Initiative. WERK1-Geschäftsführer Dr. Florian Mann dazu: “Das gesamte Team und auch ich persönlich sehen die Notwendigkeit für diese Initiative, um auf diesem Weg mehr Diversität in digitale Berufe und letztendlich auch digitale Gründerteams, die wir ja im besonderen fördern wollen, zu bekommen.”

So ist es durchaus möglich, dass sich das WERK1 im nächsten Jahren mit eigenen Projekten und Initiativen zum Thema “Female Founders” am Diskurs beteiligt. Für die aktuelle #BayFiD-Kampagne wünschen wir schon mal viel Erfolg – der Start weckt Vorfreude auf mehr.

Bilder: www.joergkochfoto.de / copyright StMD / Jörg Koch

fulfin – erfolgreich mit E-Commerce-Knowhow im WERK1

Ein Klick bei Amazon und unser gewünschtes Produkt liegt einen Tag später vor der Haustüre. Bequem, schnell und einfach. Der Onlinehandel und vor allem Amazon boomt, besonders dank des Marktplatz-Konzepts. Auch für Verkäufer schafft der Marktplatz neue Möglichkeiten. Aber viele neue Händler stoßen auf Wachstumshürden, welche mit Eigenkapital nicht zu überwinden sind. fulfin geht bei der Kreditversorgung von Online-Händlern neue Wege. Von ihrer neu durchdachten Warenfinanzierung für Online Händler
konnten sie jetzt auch namhafte Fintech-Investoren überzeugen: Hevella und Lakeside haben einen 7-stelligen Betrag aus Eigen- und Fremdkapital in das Startup investiert.

Mangelnde Kreditversorgung im Onlinehandel

Der E-Commerce-Markt wächst jedes Jahr um mehr als 12%. Amazon dominiert diesen Markt mit 60% – Tendenz steigend. Der Marktplatz von Amazon bietet neue Möglichkeiten für junge Unternehmer, ihre Produkte einfach zu vermarkten. Der Weg von der Herstellung des Produkts, zur Lagerung, Lieferung und letztendlich zum Verkauf über Amazon ist allerdings sehr langwierig und mit erheblichen Liquiditätsbedarf verbunden. Herkömmliche Finanzdienstleister und Banken stoßen hier mit ihren Angeboten auf Probleme, da sie Risiken und vorhandene Sicherheiten nicht angemessen abschätzen können. Damit ist es für Online-Seller schwierig, einen passenden Kredit zu bekommen.

Individuelle Darlehen für Händler im E-Commerce

Mit Experten-Knowhow aus E-Commerce und der Finanzwirtschaft lösen Fredi Gruber und Nathan Evans von fulfin dieses Problem. Durch digitale Schnittstellen macht sich fulfin ein exaktes Bild über den Verkäufer, das Produkt und die Logistikstrecke und kann so das Darlehen individuell, passgenau und effizient ausrichten. Durch die Verzahnung der Finanzierung mit dem Logistikprojekt, kann der vorhandene Warenbestand zur Besicherung herangezogen werden und oftmals können sogar noch die Kosten des „fulfilments“ reduziert werden. Dadurch bekommen ambitionierte Online-Händlern die Möglichkeit, auf dem Amazon-Markplatz oder auch bei ihrem eigenen Online-Shop mit einem individuellen Darlehen zu expandieren.

Fredi und Nathan haben zusammen über 40 Jahre Erfahrung im Finanzmanagement und E-commerce. Ende 2017 kam Nathan aus dem Silicon Valley zurück und brachte den richtigen Impuls mit ins Coworking vom WERK1. Anfang 2018 gründeten die beiden dann fulfin, nachdem sie schon lange den Wunsch hatten, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen.

fulfin founder

WERK1 hat Authentizität wie kein anderer Ort in München

Nach eineinhalb Jahren fühlt sich das Gründerteam im WERK1 und dem Hub München Ost so wohl, dass sie am liebsten noch viele weitere Jahre bleiben möchten. Kein Ort ist so authentisch in München wie das WERK1 erzählt uns Nathan, und deswegen hätten sie auch ihr „Seller Barcamp“ mit über 120 Amazon Händlern und Experten im WERK1 veranstaltet. Bei einem Barcamp gibt es keine Referenten, sondern alle Teilnehmer stellen zusammen ein gemeinsames Programm auf. Das Event kam so gut an, dass es als eines der besten Events der Branche deutschlandweit betitelt wurde.

Mit den Investoren im Rücken werden sie nicht nur die Idee des Seller Barcamps auf weitere deutsche Städte ausweiten, sondern auch als Team ausbauen und gemeinsam erfolgreich in die Zukunft gehen.

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Webseite: fulfin.io

Sommerparty 2019 – WILD WILD WERK1 – von Kinderschminken bis Flammenwerfer

Zwei große Feiern haben sich mittlerweile fest im WERK1-Kalender etabliert: Die Weihnachtsfeier zum Ende des Jahres ist immer eine Chance kurz inne zu halten, das Jahr Revue passieren zu lassen und das gemeinsam erreichte zu feiern. Dagegen ist die Sommerparty eher das Zusammengekommen der gesamten Community: Wir lernen uns besser kennen, Freunde, Familie, Alumni, Mentoren und viele weitere aus dem WERK1-Umfeld kommen zusammen und gemeinsam starten wir in die 2. Hälfte des Jahres. Am Donnerstag den 11. Juli war es wieder soweit. Unter dem Motto WILD WILD WERK1 haben wir vom WERK1 eingeladen und knapp 200 Besucher sind gekommen, um eine große Sommerfeier zu starten.

Start für zukünftige Startup-Gründer mit Kinderschminken – dann wurde es „wild“

Den Start machen die Jüngsten schon ab 16 Uhr. Dank der grandiosen Hilfe von unserem WERK1-Startup Artmasters wurden Kinder und später auch die Erwachsenen passend für den Rest des Abends rausgeputzt. Kurze Zeit später, konnten sich am frühen Abend alle Cowboys und -girls beim Bull Riding beweisen – der Gewinner hat mit über einer Minute später am Abend eine Fahrt für zwei im Riesenrad High Sky hier am Werksviertel bekommen. Um Punkt 18 Uhr betrat dann Sheriff & Geschäftsführer Florian Mann die Theke: Nach ein paar Worten zur Begrüßung wurde das Catering eröffnet und alle Gäste mit Burger, Hot Dog oder Ofenkartoffel auf den Rest des Abends vorbereitet. Um 21 Uhr hat der DJ im WERK1 Café da den lauten Teil des Abends eingeläutet und bis zum Ende für Stimmung gesorgt.

Später am Abend wurde es „heiß“

Zwischenzeitig zog ein Hauch Silicon Valley durch die Veranstaltung: Ein Flammenwerfer der von Elon Musk gegründeten „The Boring Company“ hat dank unserer Residents von Curiosity.ai seinen Weg zu den Gästen gefunden und sorgte für spektakuläre Bilder – von „boring“ keine Spur.

Eine Bühne für Nachschwärmer

Startup’ler können nicht nur bis spät in die Nacht arbeiten, auch beim Feiern gehen einige nicht eine Minute zu früh nach Hause. So wurde es gemeinsam mit dem WERK1 Team und vielen Gästen aus der Community eine lange Nacht und gemeinsam starten wir jetzt in die zweite Hälfte des Jahres, in der sicher noch viele weitere Erfolgsgeschichten auf uns alle warten.

Flammenwerfer in Action
Business Development mal anders: Vanessa als Feuerteufel unterwegs