Werk1 Stories

Der Games/Bavaria Road Trip vom WERK1 zur “Ludicious” in Zürich 2019

Die Games-Szene boomt – fast jeder zweite Deutsche spielt heute regelmäßig an Konsole, Smartphone und Co. – das ergaben aktuelle Studien der Spieleindustrie. Gaming zählt längst nicht mehr zu den Special-Interest-Hobbies, bei dem die Öffentlichkeit die Nase rümpft. Mehr und mehr wird die Kreation von digitalen Spielen als Kunst- und Kulturgut wahrgenommen, ebenso wie als Innovations- und Marketingtool. Dafür, dass sich auch die lokale SpieleIndustrie weiterentwickeln und vernetzen kann, sorgen Menschen wie Robin Hartmann & Robin Kocaurek von Games/Bavaria. Im Auftrag des Staatsministeriums für Digitales fördert das ans WERK1 angeschlossene und hier beheimatete Team von Games/ Bavaria die Sichtbarkeit der bayrischen Spieleindustrie auf internationalem Parkett. Dazu gehören über 30 Projekte im Jahr, davon einige Reisen zu internationalen Events auf denen sie junge Kreative aus der Szene mit Entwicklern, Big Playern und Co. vernetzen. Vor kurzem stand das Gamesfestival Ludicious in Zürich an – Robin und Robin machten kurzerhand einen Roadtrip daraus. Wie der aussah und wie solche Aktionen letztlich die Games-Industrie in Bayern fördern, haben sie uns im Recap-Interview verraten.

WERK1: Für alle, die es nicht wissen – fasst doch bitte einmal zusammen, was genau ihr hier im WERK1 macht. Was ist eure Mission?

Robin Hartmann: Wir sind offiziell Teil vom WERK1, wir betreuen aber ein eigenes Projekt, das nicht beim Wirtschaftsministerium aufgehängt ist, so wie das WERK1 selbst, sondern beim Staatsministerium für Digitales. Bei einem Großkonzern würde man sagen, es ist wie ein „Profit Center“. Wir kümmern uns nicht nur um Startups hier am Standort, sondern auch in ganz Bayern – aber eben speziell aus der Videospielindustrie. Dabei geht‘s um Startups, aber auch um Studenten, um Veteranen, um Publisher, Entwickler etc. Wir unterstützen auch das Digitale Ministerium bei der Projektumsetzungen, wenn Fragen aufkommen zur Spieleindustrie. Und eine unserer Aufgaben ist eben auch internationale Sichtbarkeit, ein bisschen Standort-Marketing und Unternehmen der Branche zu unterstützen. Und deswegen sind wir Ende Januar nach Zürich gefahren, auf das Gamesfestival Ludicious und haben gesagt: Das ist so nah dran, da können wir auch einen Roadtrip draus machen!

WERK1: Was habt ihr auf dem Festival genau gemacht?

Robin Hartmann: Wir wollten unseren Standort Bayern als Entwicklungs- und Publisherstandort vertreten. Aber das können wir natürlich nicht allein machen. Wir beide kommen zwar aus der Spieleindustrie – Robin von der Entwicklerseite, ich von der Publishingseite – aber wenn man irgendwo einen Standort repräsentieren will, dann brauch man immer Unternehmer im Gepäck. Also haben wir einfach in die Community reingefragt, wer uns begleiten möchte. Auf der Messe geht es uns auch nicht darum, dass man ausschließlich Business-Termine macht, sondern darum, zu zeigen, was die Unternehmen zu bieten haben. Wir hatten vier Unternehmen dabei, die jeweils in Zweier-Teams an unserem Stand ausgestellt haben. Am ersten Tag, dem quasi Business-Tag, kamen sie hauptsächlich mit anderen Entwicklern ins Gespräch und ab dem zweiten Tag kamen dann die Gamer dazu. Für die Teams war es natürlich schön, Feedback von den Besuchern zu bekommen, aber auch die Möglichkeit zum Meet-to-Match zu haben, wo sie sich dann mit Publishern treffen und erste Business-Kontakte schließen konnten.

WERK1: Was hatte denn der Roadtrip als solches für einen Mehrwert?

Robin Kocaurek: Wir haben das das letztes Jahr schon gemacht, nur hatten wir da noch keinen Stand auf dem Festival. Auch damals haben wir Leute dabeigehabt und festgestellt, dass tatsächlich die Anreise einer der interessantesten Intra-Networking-Dinge war, die wir machen konnten. Die Leute sehen sich teilweise zwar zum ersten Mal, aber trotzdem können sie extrem interessante Gespräche führen – jeder hat Zeit zu erzählen wo er herkommt und was er so macht. Keiner denkt, dass eine 3 ½ Stunden Busfahrt eine tolle Networking Gelegenheit ist, aber das ist es tatsächlich – immerhin sitzt man zusammen auf kleinem Raum. Deswegen machen wir das auch als Roadtrip und zahlen nicht einfach die Anfahrt. Es ist eine unkomplizierte Unterstützung, die nicht viel Vorbereitung braucht, die aber für alle einen sehr hohen Effekt hat.

WERK1: Liegt es da nicht nahe, beim nächsten Festival auch eine gemeinsame Unterkunft zu beziehen?

Robin Kocaurek: Das ist gar nicht so abwegig. Wir kennen tatsächlich viele Entwickler, die das sowieso schon machen. Das macht viel Sinn und fürs nächste Mal haben wir das auch auf der Liste. Fakt ist: Ohne uns wären viele unserer Partner wahrscheinlich gar nicht nach Zürich gefahren. Aber wir konnten genau dieses Stückchen Anschub leisten. Es war zwar schon ein Drang da, die Veranstaltung zu besuchen, aber wir konnten mit dem Roadtrip eben die letzte Hürde überbrücken.

Robin Hartmann: In der Games-Industrie machst du in der Regel kein Spiel nur für den deutschen Markt, sondern bist eigentlich sofort international unterwegs und musst größer denken. Aber du hast natürlich trotzdem alle Probleme, die auch andere Firme haben, wenn sie gerade neu anfangen. Und dazu gehört natürlich auch, dass es schwer ist, mal eben ein paar 1000 Euro dafür auszugeben, um zum Beispiel nach San Francisco zu fliegen oder einige Tage im teuren Zürich unterzukommen. Noch ein größeres Problem als für Startups, ist das für Studententeams. Die denken vielleicht darüber nach zu gründen oder sind schon in der Gründungsphase, haben aber noch einmal deutlich weniger Mittel und müssen das alles von ihrem Ersparten bezahlen.

WERK1: Für eure Partner war der Roadtrip also ein voller Erfolg. Wie sieht denn euer internes Fazit aus?

Robin Kocaurek:

Zürich ist teuer! (lacht) Wir werden es definitiv wieder machen. Weil wir auch gesehen haben, dass es für die Leute, die mit dabei waren, ein voller Erfolg war. Und die Ludicious in Zürich ist einfach eine tolle Gelegenheit, weil es in der Nähe ist, aber man die Leute trotzdem so effektiv international verknüpfen kann. Es herrscht eine produktive Atmosphäre, schön familiär, aber trotzdem mit hochwertigem Anspruch. Das ist eine Veranstaltung, die wir sehr effizient bespielen können.

WERK1: Die nächste Ludicious ist in eurem Terminplan also schon gesetzt. Was steht denn sonst so als nächstes für Games/ Bavaria an?

Robin Hartmann: Ja, wir haben über 31 Veranstaltungen und Projekte, die wir dieses Jahr noch neben dem Daily Business bespielen. Spannend wird zum Beispiel im Mai das Gamecamp: Eine lokale Konferenz, die zum elften Mal stattfindet – mit rund 200 Personen. Das ist ein Barcamp, also ein Konferenzformat, welches darauf basiert, dass die Teilnehmer selbst die Inhalte kreieren. Bei uns ist das Thema „Gaming“ – und damit sind wir eines der größten Barcamps in Europa – und inzwischen auch ziemlich erfolgreich damit. Das ist wirklich eine super Veranstaltung, da ist von Veteranen bis hin zu Hobbyisten, Studenten, Professionals, alles mit dabei.

Robin Kocaurek: Wir haben viele Baustellen. Gerade im WERK1– wo wir mit vielen Partnern aus der lokalen Community einen Treffpunkt und Events anbieten. Hier in München organisieren und unterstützen wir viele Initiativen: Von ganz kleinen Usergroups bis hin zu mittelgroßen Konferenzen. Hinzu kommen Projekte auf nationaler Ebene – ganz groß im August natürlich die gamescom, wo wir mit Partnern einen großen Gemeinschaftsstand haben. International stehen sonst noch die GDC in San Francisco, die Reboot und die Nordic Game an. Bei der Nordic Game sind viele skandinavischen Länder unterwegs und die Reboot ist eine Entwicklerkonferenz in Kroatien – wir sind also viel unterwegs und tanzen auf vielen Hochzeiten. Aber es ist eine gesunde Mischung aus regional, national und international.

WERK1: Hört sich extrem spannend an. Und nach viel Arbeit! Umso mehr danken wir euch für eure Zeit und für den kleinen Einblick in euer Daily (and not so daily) Business.

Games/Bavaria im WERK1

Ihr wollt noch mehr über die Events und Aktionen von Games/Bavaria erfahren? Die beiden Robins stellen alle Details regelmäßig auf ihre Webseite – ein Blick lohnt sich.

Games/Bavaria Webseite

Außerdem sucht Games/Bavaria noch einen Projektmanager in Elternzeit-Vertretung. Klingt interessant? Hier geht es zur Stellenbeschreibung.

Projektmanager Games/Bavaria 

Coworking im WERK1 – Früher Kartoffelwerkstatt, heute Kreativquartier mit Sinn für Gemeinschaft

Der Laptop wird da aufgeklappt, wo man sich wohlfühlt. Einen festen Arbeitsplatz gibt es nicht, aber das stört hier im WERK1 Coworking Space niemanden. Im Gegenteil: Zu einem flexiblen Job gehört eben auch ein flexibles Büro und damit auch wechselnde Kollegen. So wie Steffi, David und Martin. Drei der mehr als 130 Coworker im WERK1 kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeitswelt. Ihren Büroalltag bestreiten sie allerdings gemeinsam – wir möchten Sie Euch vorstellen.

Über der kleinen Kaffeeküche hängt ein gerahmtes Bild voll mit Sprüchen. Einer davon: „Open your mind, arms and heart to new things and people.“ Eine schöne Aufforderung der amerikanischen Grafikerin Rachael Beresh, die wir für unseren Coworking-Space im WERK1 aufgegriffen haben.

Steffi Resch – Freiberufliche Übersetzerin

„Als ich hier neu war, wurde ich gleich von einer größeren Gruppe Coworkern mit zum Mittagessen genommen. Das war toll. Ohne jeden Mehraufwand, nur durch das tägliche Dasein, kann man sich schon ein Netzwerk aufbauen“, schwärmt Steffi Resch. Die 34-jährige Fachübersetzerin und Konferenzdolmetscherin hat über zwei Jahre von zu Hause aus gearbeitet. Mittlerweile schätzt die Freiberuflerin die Struktur, die sie durch das Arbeiten im Coworking Space bekommt und vor allem „die Ruhe hier oben“. Der „Silent Space“ befindet sich unterm Dach des WERK1 Gebäudes. Von hier aus erledigt Steffi ihre Aufträge. Zum Beispiel Übersetzungsarbeiten für das Europäische Parlament.

David Maus – Webentwickler & Gründer

Auch David Maus ist bereits in seine Arbeit vertieft. Seit zwei Jahren kommt er täglich ins WERK1. Der selbstständige Webentwickler und Gründer betreibt von hier aus sein Startup. Ein Publishing System für digitale Magazine namens Webmag (www.webmag.io). Die Idee: Mithilfe eines einfachen Content Management Systems können, ohne gestalterische und technische Kenntnisse, digitale Magazine erstellt werden. Es ist das urbane und industrielle, was David an seinem Arbeitsplatz im WERK1 so gerne mag. Ein bisschen was von dem ehemaligen Charme der alten Pfanni-Werke ist eben doch noch erhalten geblieben. „Vor allem mag ich aber auch die Vielfalt der Coworker hier. Mit anderen Branchen zu diskutieren fördert die eigene Kreativität.“ Deshalb versucht der 34-Jährige aus Konstanz auch bei möglichst vielen Events und Workshops dabei zu sein, die im WERK1 angeboten werden. Gut netzwerken lässt es sich zum Beispiel beim Werksfrühstück oder bei einem Feierabenddrink beim „AfterWERK“.

Aktuell gibt es knapp 130 Coworker im WERK1. Die einen kommen fünf Tage die Woche, die anderen nur tage- oder stundenweise. Coworker im WERK1 haben einen 24-Stunden Zugang. Hilfreich, wenn es doch mal in die Nachtschicht geht, oder die Kollegen mit Zeitverschiebung im Ausland sitzen.

Martin Schmidt – Unternehmensberater & Gründer

„Im WERK1 kann man sehr gut „outside the box“ denken. Hier entspricht relativ wenig einem Standardbüroarbeitsplatz.“ Martin Schmidt ist 45 Jahre alt und seit Januar 2018 im WERK1 als Coworker. Zuvor hat er 14 Jahre bei einem großen Telefonanbieter gearbeitet. Heute vermittelt er sein Wissen über Supply Chain Management, Materialwirtschaft und Distribution als freiberuflicher Unternehmensberater. Martin schätzt vor allem die Impulse, die er im WERK1 durch Coworking-Kollegen bekommt. Einer hat sogar dazu geführt, dass er jetzt auch noch unter die Gründer gegangen ist. Gemeinsam mit zwei Kollegen hat er eine Firma ins Leben gerufen – Smart Access Solutions UG (www.smart-access-solutions.com). Zentral verwaltbare elektronischen Verschlusssysteme für Transport und Aufbewahrung von sensiblen Waren.

Zurück in die klassische Geschäftswelt und zurück ins Einzelbüro kann sich Martin heute nicht mehr vorstellen. Dafür hat er zu viel Spaß in seinem aktuellen Job und Kollegen gibt es ja trotzdem. Das ist Coworking: Man arbeitet allein und irgendwie doch gemeinsam.

Coworking hat ein Zuhause in München

Unter einem Dach mit ca. 40 digitalen Startups und unserem Café arbeitet Ihr im WERK1 in einzigartiger Atmosphäre und direkt am Puls der digitalen Startup-Szene. Mit flexiblen Preismodellen und unserer einzigartigen Gründer-Community, haben wir passende Angebote für alle, die auf der Suche nach Kollegen sind – vom Freelancer bis zum ambitionierten Gründer.

Alle Infos über unseren Coworking-Space findet Ihr auf unserer Webseite. Dort könnt Ihr Euch auch für eine Tour anmelden, bei der Ihr unser Team kennenlernen und Euch die Abläufe in unserem Haus selber angucken könnt – wir freuen uns auf Euren Besuch!

WERK1 Coworking

Der Insurtech Hub Munich startet die vierte Ausgabe des W1 Forward InsurTech Accelerators

Ab sofort bis zum 7. März 2019 nimmt der InsurTech Hub Munich (ITHM) Bewerbungen für die vierte Ausgabe des W1 Forward InsurTech Accelerators entgegen. Das seit 2015 bestehende achtwöchige Programm richtet sich an internationale Early-Stage Startups, die digitale Lösungen für die Versicherungsbranche – aber auch darüber hinaus – entwickeln. Der Accelerator bietet Workshops sowie persönliche Mentoring- und Coaching-Sessions und die Vermittlung von Versicherungs-Wissen. Die Startups werden dabei unterstützt, ihre Ideen reif für den Markt und potenzielle Investoren zu machen, gemeinsam mit den Partnerunternehmen des ITHM entwickeln sie Piloten.

“Wir suchen wirkliche Disruptoren, die sich nicht scheuen, unkonventionell und in großen Dimensionen zu denken”, sagt Manuel Holzhauer, Managing Director des ITHM. “Die etablierten Versicherungsgesellschaften erkennen mittlerweile, dass Konkurrenz künftig nicht mehr allein aus ihren eigenen Reihen erwächst, sondern die Tech Big 5 wie Amazon, Apple oder Alphabet und erfolgreiche InsurTechs mit Macht in den Markt eindringen.“ Holzhauer zählt auf, was der InsurTech Hub Startups bietet: “Wir haben ein weites Netzwerk aus Experten und Coaches, Investoren, Hochschulen und natürlich unseren Alumni. Unser größter USP ist aber, dass wir Startups die Türen zu unseren 12 Partnern aus der Versicherungsbranche – von international führenden Unternehmen bis hin zu lokalen Champions – sowie PwC and Roche öffnen können.“

Accelerator W1 Forward

Starkes Netzwerk an einem starken Branchen-Standort

Der W1 Forward InsurTech Accelerator wird in Zusammenarbeit mit dem WERK1, ‘dem Startup-freundlichsten Ort Münchens‘, betrieben. Das WERK1 fördert als branchenübergreifendes Startup Hub das Gründer-Ökosystem in der bayerischen Landeshauptstadt. Der von den Partnerunternehmen und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geförderte ITHM veranstaltet Events, Workshops und Meetups und ist Partner international bekannter Veranstaltungsformate wie der Konferenz Digital Insurance Agenda (DIA).

Sobald Startups eine fortgeschrittene Wachstumsphase erreicht haben (Later-Stage), bietet ihnen das zweite der Accelerator-Programme des ITHM, InsurTech Europe powered by Plug&Play, weitere Unterstützung. Der ITHM arbeitet eng mit fünfzehn weiteren digitalen Hubs in ganz Deutschland zusammen. Über dieses de:hub-Netzwerk werden unterschiedliche Branchen abgebildet, gemeinsames Ziel ist es, Deutschland als Digitalisierungs-Standort zu positionieren. Zu den Alumni der vorangegangenen drei W1 Forward InsurTech Accelerator-Programme gehören zum Beispiel das Verkehrssicherheits-Startup Kruzr, das sich im Januar 2019 ein Seed Funding in Höhe von 1,3 Millionen Dollar sichern konnte sowie das Münchner Startup e-bot7, das Künstliche Intelligenz-Lösungen für den Kundenservice entwickelt.

Anmeldung & weitere Details:
W1>>InsurTech Accelerator

„Valley of the Boom“ Premierenscreening im WERK1 mit anschließendem Panel

Am Sonntag, den 20. Januar, um 21 Uhr startet das globale Serien-Event „Valley of the Boom“ auf National Geographic. In einem höchst unterhaltsamen Mix aus Dokumentar- und Spielszenen zeichnet die sechsteilige Mini-Serie den Urknall der Digitalisierung nach, das Silicon Valley der 90er Jahre. Bereits vier Tage zuvor lud National Geographic zur exklusiven Deutschland-Premiere der ersten beiden Folgen im WERK1 ein. Über das Thema „Gründen damals und heute – Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung“ wurde im anschließenden Panel diskutiert.

© National Geographic / Sebastian Gabriel

Die Zeit der DotCom-Blase zuM anfassen

Leidenschaftliche, von ihrer Idee ganz versessene Gründer, abgeklärte, erfolgshungrige Investoren, aggressive Vertreter der Marktmächte oder auch abgedrehte Hochstapler – im „Valley of the Boom“ spielen sie alle ihre ganz eigene Rolle. Vom anfänglichen Hype, über das Platzen der DotCom-Blase, bis hin zur spekulationsbereinigten Wiederauferstehung dieser jüngsten großen Technologie-Revolution portraitiert die Serie deren Protagonisten. Sowohl in Form von echten Interviews, als auch in lebhaft nachgespielten Szenen.

In 2 x 45 Minuten bekam das Publikum bei der Premiere einen sehr guten Eindruck von der Dynamik – sowohl der Serie, als auch der tatsächlichen Ereignisse. Für die vier weiteren Folgen müssen sich Fans die Ausstrahlung bei National Geographic abwarten.

Nah an der Wahrheit? Diskussion im Experten-Panel

Direkt im Anschluss erzählten die vier Panel-Teilnehmer von ihren ganz persönlichen Erlebnissen aus den Anfängen des Internets:

  • Constantin Schwaab (Unternehmer und Gründer von Plain Energy, Kinoheld und Wirelane)
  • Jean-Paul Schmetz (Chief Scientist Burda Forward, Gründer & COO Cliqz)
  • Axel Gundolf (Director TV der FOX NETWORKS GROUP GERMANY)
  • Dr. Florian Mann (CEO WERK1 & Mitgründer von FERTILA)

Moderiert wurde die Diskussion von der Markenstrategin und Organisationstrainerin Anais Bock.

© National Geographic / Sebastian Gabriel

Jean-Paul Schmetz war damals im Auftrag der Burda Digital GmbH als Investment-Scout tätig und kennt daher jeden der Protagonisten. Sowohl er, als auch Constantin Schwaab, der 2008 im Silicon Valley nach Businesspartnern suchte, benannten das einzigartige, hochverdichtete Ecosystem im Valley als Schlüsselfaktor seines Erfolgs. Gleichzeitig begünstigten die amerikanische Gesetzgebung und der riesige, amerikanische Binnenmarkt die Bedingungen für dort ansässige Startups. Doch auch in Deutschland würde die Gründerkultur mittlerweile sehr stark gefördert. Aufholbedarf sehen alle Panelisten allerdings im Bereich der Gründermentalität: Liberalismus, Toleranz, Agilität, Netzwerk und „Groß-Denken“. Hier hinke Deutschland noch signifikant hinterher und vergrabe sich lieber in Excel-Listen, anstatt auch jenes ganz entscheidende Startup-Mindset selbstbewusst zu kultivieren.

Gründen im 21. Jahrhundert und im WERK1

An dieser Stelle kommt das WERK1 ins Spiel. Denn als Ecosystem sind Startup-Hubs wie das WERK1, in denen sich Gründer vernetzen, austauschen und gegenseitig unterstützen können, beinahe unverzichtbar. Hier entstehen und wachsen Ideen. Die Idee zu dieser Veranstaltung zum Beispiel! Denn das Team von National Geographic ist im WERK3 ansässig. Da war eine Kooperation mit dem WERK1 im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend. Und wer weiß, welch fruchtbare Gespräche erst im Anschluss an Screenings und Panel bei Feinkost-Burgern und Hotdogs geführt wurden …!

Curiosity.ai im WERK1 – Die Mission: Das Wissen aus Firmendokumenten befreien

Einen kompletten Tag pro Arbeitswoche – so viel Zeit vergeudet ein Mitarbeiter laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey durchschnittlich mit der Suche nach Informationen, bevor er seine eigentlichen Aufgaben angehen kann. Die WERK1-Residents Leon Zucchini und Rafael Fernandes stießen in ihrem Arbeitsalltag selbst auf dieses Problem und entwickelten daraufhin eine Lösung. Ihr Startup Curiosity.ai hilft Unternehmen dabei, das über Jahre angehäufte Wissen aus unstrukturierten Dokumenten wie E-Mails, Präsentationen, und Co. herauszulösen und damit bisher ungenutzte Potentiale auszuschöpfen.

Was bietet Curiosity.ai?

Leon erklärt: „Stellt euch das Internet einmal ohne Google vor. In den meisten Unternehmen sieht der Arbeitsalltag genau so aus. Du bist umgeben von Protokollen, Präsentationen, Textfeldern in Datenbanken, aber du kannst nichts finden, wenn du nicht den genauen Begriff kennst, unter dem dein Kollege vor 20 Jahren das Dokument abgespeichert hat.“ Nach hilfreichen Inhalten suchen kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch frustrierend. Die KI-Technik der beiden hilft dabei das zu verhindern, sowie Doppelarbeit zu vermeiden und versteckte Zusammenhänge aufzuzeigen.

Das funktioniert, indem die KI-Software die Informationen aus allen Dokumenten des Unternehmens extrahiert und zu einem so genannten Knowledge-Graph zusammenfügt, der das komplette Firmenwissen abbildet. Auf Basis dieser Technologie können Mitarbeiter auf das Wissen zugreifen: Über Kognitive Suchfunktionen, automatisches Tagging und Dokumentenanalyse. Das Besondere an dem System erklärt Co-Founder Rafael: „Keine künstliche Intelligenz ist von Anfang an perfekt, Fehler sind normal. Denn die unstrukturierte Sprache, die in Firmen vorherrscht, ist extrem komplex. Unser Ansatz war es, ein System zu entwickeln, das sich immer weiter verbessert, indem es von den Nutzern lernt. Sie sind schließlich die Experten! Und durch sie wird es mit der Zeit immer intelligenter.“

Hintergründe und Entwicklung des Startups

Aber warum eigentlich gründen, wenn man schon einen spannenden Job hat? Das wollten wir von Leon und Rafael wissen, als wir sie in ihrem Büro trafen. „Wir haben in den letzten Jahren als Kollegen bei einem großen Industrieunternehmen festgestellt, dass diese Problematik in vielen Unternehmen herrscht und dass wir wissen, wie man sie branchenübergreifend lösen kann“, sagt Leon. „Das eigene Unternehmen zu gründen war uns wichtig, um alle Entscheidungen drumherum selber fällen zu können und die Freiheit zu haben, ein Produkt zu entwickeln, das das Problem optimal löst.“

Standort WERK1 – die Motive

Vor sechs Monaten begann die Startup-Reise – erst in Leons Wohnzimmer. Ein wichtiger Meilenstein sei der Umzug ins WERK1 gewesen. „Das war ein großer Fortschritt. Es haben sich schon in den ersten Tagen interessante Gespräche und Kontakte zu anderen Startups und Investoren ergeben. Und man hat uns von Anfang an freundlich aufgenommen.“ Hinzu kämen die Vorteile des Standorts München: Gute Anbindungen, Kapital und eine hohe Lebensqualität. „Nicht umsonst wird München immer wieder zu den lebenswertesten Städten gewählt. Das haben wir auch bei den ersten Jobausschreibungen gemerkt“, erzählt Leon. „Die Bewerbungen kamen aus 20 verschiedenen Ländern.“

What’s next? –  Ein Ausblick

Das gute Feedback auf die Stellenausschreibungen trifft sich gut für Leon und Rafael. „Wir benötigen natürlich sehr speziell ausgebildete Mitarbeiter. Und wir brauchen sie sehr bald. Denn Curiosity wächst stetig: Erste Kunden sind im Boot und erste Produktversionen gehen live.“ Trotz vollem Terminplan ist es wichtig für Rafael und Leon, sich in die WERK1-Community einzubringen und ihr etwas zurückzugeben. Leon: „Wir haben schon viele Ideen, die man gemeinsam umsetzen könnte. Bis hierhin aber erst einmal vielen Dank an euch vom WERK1, ihr macht einen wirklich tollen Job!“

curiosity logo

 

 

 

 

Startup: Curiosity.ai
Webseite:  www.curiosity.ai
Kontakt: hello@curiosity.ai

Danke für ein tolles Jahr 2018 – wir freuen uns auf weitere Abenteuer

Ein tolles Jahr geht für uns alle bei WERK1 zu Ende: 29 neue Startups sind im Laufe des Jahres eingezogen und die Zahl der Coworker hat sich in nur einem Jahr von 74 auf 130 mehr als verdoppelt. Dank des neuen Slack Channels und einer Freelancer-Plattform profitieren beide Seiten so stark voneinander wie nie zuvor. Mit einem neuen Coworking Space und Office RnD als Werkzeug haben wir die Infrastruktur auf ein völlig neues Niveau gehoben und die technischen Voraussetzungen für das im Herbst eingeführte Programm „Perks & Benefits“ Programm geschaffen. Mit der Einstellung von Tina wurde auch das Mentoring-Programm im WERK1 gestartet. Darüber hinaus haben wir über 200 Veranstaltungen für die Community im Haus organisiert.

NEUE STARTUPS 2018

WERK1 Team WÄCHST WEITER

Auch das WERK1-Team ist 2018 sehr stark gewachsen. Vor allem durch den Aufbau des neuen InsurTech Hubs hier im Haus arbeiten nun 22 Mitarbeiter vom Café bis zur Startup-Betreuung.

Erfolgreiche Accelerator Programme

Neben der Startup-Förderung und dem Coworking sind die Accelerator-Programme ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit bei WERK1. Nach den Erfolgen im Bereich InsurTech haben wir 2018, basierend auf dem erfolgreichen Start des „Future X Healthcare Events“, Digital Health als neues Thema für uns entdeckt. Gemeinsam mit Roche, einem der führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche, und Plug and Play, dem weltweit größten Anbieter von Accelerator-Programmen, haben wir den ersten Digital Health Accelerator für München gestartet.

Fünf Monate lang haben die Startups mit Hilfe von Mentoren an ihren Projekten im WERK1 gearbeitet.

Und auch beim Thema InsurTech waren wir nicht faul: Im Jahr 2018 haben wir gemeinsam mit dem InsurTech Hub München und den beteiligten Versicherern den 3. Batch des erfolgreichen W1 Forward InsurTech Accelerator durchgeführt.

Das Besondere an diesem Batch war, dass er fast doppelt so groß war wie seine Vorgänger. 75 Startups haben sich in diesem Jahr für das Programm beworben. Neun internationale Teams, darunter eines aus Australien und zwei aus Indien, wurden am Ende ausgewählt.

Auch die Anforderungen an diesen Batch waren von Anfang bis Ende höher. Allein der Recruiting-Prozess war komplexer und internationaler denn je. Inzwischen hat sich unser Konzept aus München herumgesprochen. Dies ist ein großartiges Zeichen dafür, dass wir eine weltweite Attraktion entwickelt haben.

In jedes Startup wurden rund 50.000 Euro in Form von Infrastruktur, erstklassigem Mentoring und direkter Anbindung an mehr als ein Dutzend weltweit tätiger Versicherungsunternehmen investiert. Mit diesem „Rundum-Sorglos-Paket“ wurden aus Ideen im Handumdrehen skalierbare Geschäftsmodelle.

Die erste Startup Safari in München

WERK1 wurde nicht nur zu einem wichtigen Partner der ersten Startup-Safari in München, sondern auch zum Hauptsponsor und Gastgeber von rund 20 Sessions und der Pre-Opening-Party, wie Daniel Kilger, der Creative Director der Veranstaltung, sagte.

Eine Expedition durch das gesamte Ökosystem der Startup-Szene sollte es sein. Vom 23. bis 26.10. konnten sich die Teilnehmer ihr individuelles Programm mit nur einem Ticket aus einem Zeitplan von 75 Sessions an 25 startupfreundlichen Orten in der Stadt nach ihren persönlichen Interessen zusammenstellen. Weit über 80 Partner aus der Startup-Szene sowie von Behörden, Initiativen und Medien waren beteiligt. Darunter waren viele Big Player, berühmte und aufstrebende Startups wie Flixbus, Celonis oder Freeletics, Großinvestoren und Accelerator, bis hin zu globalen Konzernen wie Google.

Games/Bavaria Im WERK1

Auch für unser Games-Team ging es in diesem Jahr rund. RobinRobin von Games/Bavaria hier im WERK1: sind gemeinsam mit einer Gruppe an Entwickler*innen nach Zürich zur Ludicious gefahren, zelebrierten das zehnte GameCamp, hatten eine großartige, ausgebuchte gamescom in Köln, kuratierten und eröffneten eine Ausstellung in Nürnberg und konnten mit dem Career Day im WERK1 viele Bewerber und offene Stellen miteinander verbinden.

Auch freuen wir uns sehr über die Ansiedlung einer neuen Spiele-Entwicklerschmiede aus Großbritannien: Bulkhead Darkhorse residiert inzwischen im WERK1 und plant seinen Standort in Bayern auszubauen.

Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr

Heute möchten wir uns bei allen Residents, Partnern und Unterstützern bedanken! Nur durch Euch, Eure Ideen und Euer Engagement wird unsere Vision vom „Startup-freundlichsten Ort in München“ Wirklichkeit. Und schon jetzt freuen wir uns auf unsere neuen Abenteuer im kommenden Jahr.

Das WERK1-Team macht vom 24. Dezember bis 6. Januar eine Pause – wir freuen uns darauf, Euch alle im nächsten Jahr wiederzusehen.

„DIE HÖHLE DER LÖWEN“-Panel im WERK1 – Keine Absprachen, kein Skript und kein zweiter Take!

Show oder Chance? Hoher Input, schwacher Output? Oder doch ein „Kickstart“, um mit dem eigenen Startup richtig durchzustarten? Mit ca. 3 Millionen Zuschauern erfreut sich die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ auch in der fünften Staffel großer Beliebtheit beim deutschen TV-Publikum. Doch gilt das auch für die Startups, die mit ihren Ideen um die Gunst der fünf Investoren buhlen? Folgt auf den ergatterten „Deal“ dann auch tatsächlich ein Vertrag? Oder ist alles nur Fake und wenn überhaupt gut für die PR? Drei Startups mit einschlägigen Erfahrungen zu dem TV-Format erzählten im Rahmen eines „Höhle der Löwen-Panels“ im WERK1 aus dem Nähkästchen.

Während im Nebenraum gehackt und über die Stadt verteilt an über 20 weiteren Locations genetworkt wurde, konnten sich Startup Safari-Teilnehmer bei diesem speziellen Panel Tipps und Insights von denen abholen, die sich den Löwen bereits erfolgreich gestellt haben. Mit dabei: Katharina Mayer vom Münchner Social Startup „kuchentratsch“, welches von Rentnern gebackene Kuchen an Privatkunden, Firmen und Gastronomie vertreibt und gerade frisch aus der Höhle kommt. Sebastian Niewöhner, der mit „talentcube“ das Video zum neuen Bewerbungsstandard machen will. Und Malte Janduda vom Smarthome-Plugin-Startup „Parce“, einem WERK1 Resident. Beide waren 2017 in der Höhle der Löwen. Die Fragen, die wohl jedem im Publikum auf den Lippen brannten, stellte Florian Mann, WERK1 CEO, der an dem Abend die Moderation übernahm.

Höhle der Löwen im WERK1

Wie kommt man rein in die Höhle der Löwen?

Für Talentcube war die Empfehlung durch ein anderes Startup der Schlüssel zur Höhle. Parce und kuchentratsch bewarben sich ganz klassisch. Auf die Fragen der Investoren (v.a. zu Zahlen und Skalierbarkeit) bereitete man sich besonders gründlich vor, indem man vorherige Staffeln analysierte. Außerdem wurde der Webshop mittels shopify für den erwarteten Ansturm fit gemacht. PR und Mitarbeiter müssen ebenfalls gut vorbereitet werden.

Wie lief die Produktion ab?

Alle drei Startups wurden ins kalte Wasser geworfen und mussten sich für die ca. zweistündige Aufnahme selbst vorbereiten und organisieren. Hilfe oder Tipps von VOX gab es keine, Kontakt zu den Investoren tatsächlich auch erst während des Drehs. Keine Absprachen, kein Skript. Und kein zweiter Take! Mit TV hatten sie alle keine Erfahrung und dementsprechend auch etwas „Bammel“ vor der ungewohnten Situation, bzw. vor der Herangehensweise in der Postproduktion. Die Bedenken der Gründer: Dass völlig zusammenhanglose Takes nach Belieben kombiniert werden, so wie es für die Dramaturgie eben passt. Tipp an der Stelle von Katharina Mayer: Immer schön lächeln, Gesicht unter Kontrolle behalten, auf keinen Fall traurig oder enttäuscht gucken. Übrigens: ganze 11 Monate Abstand hatte talentcube zwischen Dreh und Ausstrahlung – für das zu dieser Zeit gerade einmal 2 Jahre alte Startup eine Ewigkeit. Gut, dass der Investorenvertrag direkt nach der Produktion geschlossen wurde…

Was waren eure Erwartungen?… Und was lief ganz anders als erwartet?

Erwartungsgemäß lag der Fokus auf Entertainment, resümierten die Gründer. Obgleich die Deals beim Pitch realitätsgetreu knallhart verhandelt werden, überzeugt man als Startup allen voran durch mediale Performance bzw, durch eine mitreißende Story – und „ja“, die Produzenten von Sony casteten schon im Vorfeld auch nach optischer Eignung.

Während sich parce und talentcube schon vorher auf einen oder zwei Investoren fokussierten, ging kuchentratsch ganz offen in die Verhandlung. Alle drei kamen aber mit „ihrem“ passenden Investor auf eine gute Einigung.

Wie ging es nach der Show weiter?

Auch in puncto Resonanz erfüllten sich die Erwartungen der Startups, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Tendenziell hätten sie alle jedoch mit mehr unmittelbarem Ansturm gerechnet. Die Vertragsverhandlungen verliefen für kuchentratsch und talentcube, die beide Carsten Maschmeyer als Investor gewonnen hatten, sehr erfreulich. Auch über das Geschäftliche hinaus unterstützt Carsten Maschmeyer sie nach wie vor mit wertvollen Tipps und einer lebendigen Investment-Community. Parce hingegen kam mit Frank Thelen leider zu keiner Einigung. Allerdings konnten sie mit ihrem bestehenden Investor einen deutlichen Fortschritt erzielen. Seltener Schaden, wo kein Nutzen.

Würdet ihr nochmal mitmachen?

Sowohl Katharina als auch ihre männlichen Gründer-Kollegen lobten die steile Lernkurve, die aus der Teilnahme an der Show resultierte. All die Aufregung und all die neuen Erfahrungen boten neben dem finanziellen Gewinn einen solchen Mehrwert, dass v.a. kuchentratsch und talentcube jederzeit wieder dabei wären. Der Hauptgrund für Parce, dies nicht zu tun, liegt allen voran in ihrem Produkt. Der Emotionsfaktor war bei ihrem Smarthome-Gadget einfach nicht quotenförderlich genug. Das betonen auch die beiden anderen: Die Höhle der Löwen ist ein geniales Sprungbrett für massentaugliche, leicht verständliche „Consumer Goods“ – in Form einer ausgewogenen Mischung aus Show und Business. Was manch televisionsverdrossener „Millenial“ nicht unbedingt vermuten würde. Katharinas, Sebastians und Maltes Fazit zur Showteilnahme fiel beim Panel dem entsprechend positiv aus.

An der Stelle danken wir vom WERK1 den Dreien noch einmal ganz herzlich für den spannenden und unterhaltsamen Einblick und damit für die Unterstützung bei der Startup Safari im Allgemeinen.

Startup Safari 2018 im WERK1 – von der „verrückten Idee“ zum Event für 1.500 Teilnehmer

Drei Tage voller Events rund um Themen, die die Startup-Szene bewegen. Veranstaltungsort ist GANZ München, rund 20 Locations über die Stadt verteilt. Los geht’s schon in 12 Wochen. „Eigentlich eine völlig verrückte Idee“, resümierte Initiator Daniel Kilger am letzten Abend der Startup Safari. „Florian Mann und Oliver Halbig vom WERK1 haben als erste von meinem Plan erfahren. Und sie meinten direkt: „Cool, lass uns loslegen!“ So wurde das WERK1 nicht nur zum wichtigen Partner der ersten Startup Safari in München, sondern als Hauptsponsor und Host von rund 20 Sessions und der Pre-Opening-Party bei der Durchführung des mehrtägigen Events „federführend“, wie Ideengeber Daniel Kilger es formulierte.

Große „Range“ an Partnern & facettenreiche Themen

Eine Expedition durch das ganze Ökosystem der Startup Szene sollte es werden. Vom 23. bis 26.10. konnten sich Teilnehmer mit nur einem Ticket aus einem Timetable von 75 Sessions an 25 Startup freundlichen Orten in der Stadt ihr individuelles Programm je nach persönlichen Interessensgebieten zusammenstellen. Weit über 80 Partner sowohl aus der Startup-Szene, als auch von offiziellen Stellen, Initiativen und Medien waren beteiligt. Darunter viele Big Player, berühmte und aufstrebende Startups wie Flixbus, Celonis oder Freeletics, große Investoren und Acceleratoren, bis hin zu globalen Konzernen wie Google. Sie alle boten so genannte „Sessions“ zu diversen Themen an und öffneten sich damit den interessierten Teilnehmern zum Wissensaustausch und zum Networking. Das Angebot der Sessions reichte vom Workshop, über den Vortrag und die Diskussionsrunde, bis hin zum informellen „Connecten“ bei Drinks und Co und direktes Matchmaking für knapp 250 „Job Seeker“.

Die Sessions: thematischer Tiefgang & „hands on“

Dabei war es Daniel Kilger – selber Gründer des Digital Health Sartups Smokeless – und seinen Unterstützern wichtig, dass die einzelnen Veranstaltungen eine hohe Qualität haben. Möglichst kleine Gruppen sollten dafür sorgen, dass die Teilnehmer interaktiv untereinander und mit den Experten arbeiten konnten.

Wie zum Beispiel beim Workshop „Live Hacking“ durch den WERK1 Resident Crashtest Security, der am Freitagabend stattfand. Ziel für die Teilnehmer war es, in einer Art „Escape the Room Challenge“ eine Website zu entdecken und zu verstehen, wie ein Hacker denkt. „Die Webseite, die ich im Vorhinein programmiert habe, enthält Sicherheitslücken“, erklärt Workshop-Leiter und Co-Founder von Crashtest Security, Janosch Maier. „Die sollen die Teilnehmer finden. Im Anschluss schalten wir die Sicherheitslücken zusammen aus. Wir arbeiten hier also wirklich „Hands On“ mit dem Thema Sicherheit.“

Auch die Partner profitierten von der Teilnahme

Die Range der Teilnehmer war wie bei der Startup Safari generell sehr gemischt – was den Background aber auch das Knowhow betrifft. Vom Studenten bis zum Softwareentwickler war alles vertreten. Egal bei welchem Thema – „The Art of Pitching“, „Storytelling im Kontext einer Präsentation“, „Der Weg vom Angestellten zum Gründer“ und viele mehr – immer ging es darum, Wissen zu teilen, aber auch in den Aspekten Recruiting und Netzwerk von einander zu profitieren. Das Motiv für den WERK1 Resident Crashtest Security lag aber vor allem im Community-Gedanken, wie Mitgründer Janosch Maier sagt: „Wir wollten dem Startup Netzwerk mit unserer Beteiligung als Workshop-Ausrichter und damit als Partner der Startup Safari einfach etwas zurückgeben. Ich persönlich finde die Idee dahinter super, dass man wirklich die Möglichkeit hat, sich total flexibel genau das herauszupicken, was einen als Teilnehmer interessiert. Und wir Startups haben auf der anderen Seite die Chance, uns während der drei Tage einem breiten Publikum zu präsentieren.“

Startup Safari 2018 - WERK1

initiator Daniel Kilger ist „Mega Happy“

Auch Daniel Kilger sieht die Startup Safari eher als Gelegenheit für Gründer und die Szene an sich, etwas an die Community zurückgeben. „Das Ganze ist für mich als eine Art Hobbyprojekt entstanden. Weil ich der Überzeugung bin, dass die Startup Familie hier in München Großes leisten kann.“ Damit scheint er Recht zu haben, schaut man sich die Ausmaße an, die das eigentlich erst einmal als „Pilot“ geplante Event schon innerhalb kürzester Zeit genommen hat. „Wir haben gar nicht erwartet, dass es so groß wird. Ursprünglich wollten wir einfach mal gucken, welche Partner im Boot wären und ob das überhaupt ein interessantes Thema für die Leute ist“, witzelt Kilger. „Und dann ist es ehrlich gesagt völlig eskaliert. Wir haben in acht Tagen mehr als 1500 Tickets verkauft und in nur 12 Wochen 75 Session an 25 Locations an den Start gebracht. Alle wichtigen Accelerator und Partner sind dabei. Dafür möchten wir an der Stelle noch einmal ganz herzlich danke sagen. Natürlich auch dem WERK1 als Hauptsponsor, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre. Wir sind mega happy!“

Und was sagen die Teilnehmer?

Auch das Feedback der Teilnehmer, der am Freitagabend zum abschließenden Get-together – dem Silicon Drinkabout – im prall gefüllten WERK1 Café unter dem Motto „No talks, no bullshit, just networking and free beer“ mit den WERK1 Residents zusammenkamen, fiel durchweg positiv aus. Studentin Kim Nike Wiedenhold: „Ich hab leider nur am letzten Tag teilnehmen können, aber gleich mehrere Veranstaltungen besucht, weil ich mich mit dem Thema Gründen gerade stark beschäftige. Ich fand es vor allem super, dass man so easy in Kontakt kommt mit Experten aus vielen Bereichen, aber auch Gleichgesinnte trifft, mit denen man sich austauschen kann.“ Andere Teilnehmer hoben besonders die gute Organisation während der drei Tage hervor, den Facettenreichtum der Themen und Inhalte sowie die Qualität der Sessions. Letztere lag den Initiatoren besonders am Herz, betonte Daniel Kilger kurz vor dem kollektiven Aufbruch zur Closing Party im „Enter the Dragon“ am Lehnbachplatz in München. „In der Planung haben wir speziell Wert auf „nischige“ Themen und kleine Gruppen gelegt, sodass die Teilnehmer nicht nur zuhören, sondern interaktiv miteinander arbeiten können. Wo hat man denn schon die Möglichkeit, mal vor Profis zu pitschen, die einen sofort verbessern? Oder wann hast du mal die Chance zu Google reinzugehen und ganz locker mit ein paar der Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen?!“

 What’s next?!

Gute Frage… Wer keine Antwort auf sie weiß und auch leider die Startup Safari 2018 selber verpasst hat, darf aber jetzt ganz beruhigt sein: Es wir eine Wiederholung geben. Auch dafür haben Daniel Kilger und seine Supporter schon „große Pläne“. Wie die konkret aussehen, wird aber noch nicht verraten. Nur so viel lässt der Hauptinitiator blicken: „Wir werden das Ganze ausbauen, noch mehr in die Tiefe gehen.“ Fest steht: Das WERK1 wird als wichtiger Unterstützer der Startup Safari auch bei der Neuauflage maßgeblich involviert sein. Also: Stay tuned!

Die Bits & Pretzels Startup Night: Im WERK1 war Networking und Pokern angesagt

Wenn aus dem beliebten Poker-Startkommando „shuffle up and deal“ ein „shuffle up and connect“ wird, dann ist Gründerpoker Zeit. Bereits zum zweiten Mal durften wir im WERK1 das legendäre Gründerpokern als Side-Event der Gründerkonferenz „Bits & Pretzels“ veranstalten und so wurde der Eventspace für einen Abend zum Casino.

Rund 80 Gründer, Unternehmer, Investoren und Coworker sind gekommen, um in entspannter Atmosphäre ein paar Poker-Chips, aber vielleicht auch die ein oder andere Visitenkarte auszutauschen. Das Besondere am Gründerpokern: Wer die Spielregeln nicht kennt, bekommt kurz vor dem Event bei den professionellen Pokerdealer eine kleine Einführung und kann anschließend mit Profis und anderen Einsteigern an einem Tisch spielen. Wer früh seine Chips verspielt, bekommt über eine „2. Chance“ die Möglichkeit, nochmal an einem Tisch der Hauptrunde Platz zu nehmen.

Spaß beim Netzwerken

Um 20 Uhr ging es dann für alle Teilnehmer an den Pokertischen los und mit dem Spiel begannen auch die ersten Gespräche. „Das Schöne ist, der Einstieg ist leicht. Mit Poker hat man gleich mal ein gemeinsames Thema. Man hat Spaß und nebenher laufen die Kontakte“, verrät uns Coworker Carl Steinbeißer, der sichtlich Spaß an der Veranstaltung hat.

Und genau darum geht es beim Gründerpokern. Gegeneinander spielen, aber miteinander reden. Ein Vorteil: Am Pokertisch lernt man nicht nur eine Person, sondern gleichzeitig auch den Charakter dazu kennen. Von Emotionsausbrüchen bis Pokerface konnte man an dem Abend alles beobachten.

„Das Besondere am Gründerpokern ist für mich die Atmosphäre. Das ist eine ganz unaufgeregte Art von Networking. Es ist ruhiger als bei anderen Meetup-Events. Gleichzeitig merkt man aber, die Ruhe ist eher oberflächlich. Im Inneren sieht es vielleicht ganz anders aus. Die einen können eine Rolle spielen, bei den anderen kommt das wahre „Ich“ zum Vorschein. Der persönliche Ehrgeiz, der viele erfolgreiche Gründer antreibt, kommt hier natürlich voll zum Tragen.“

Dr. Florian Mann, Geschäftsführer im WERK1

Es geht natürlich aber auch um den Wettbewerb, bei dem man auch mal den ein oder andern Investor, der einem gegenübersitzt ein bisschen ärgern kann, sagt Daniel Kilger von Smokeless mit einem Augenzwinkern. Außerdem organsiert er mit dem WERK1 als Partner in diesem Jahr erstmalig die Startup Safari in München.

Erste Startup Safari in München

Auch im Rahmen der Safari wird das WERK1 vom 23. bis zum 26. Oktober wieder ein wichtiger Gastgeber für Startups und Investoren der lokalen Startup Szene sein. Insgesamt 19 Sessions werden in diesen Tagen bei uns im Haus stattfinden. Welche das sind, erfahrt ihr hier: https://www.werk1.com/event/startup-safari-munich/

Die Startup-Safari ist wie ein großer Tag der offenen Tür, mit der Besonderheit, dass es nicht an einem, sondern an vielen namhaften Orten in München stattfindet. Jeder Teilnehmer kann sich seinen individuellen Reiseplan quer durch München zusammenstellen und bei Flixbus, Google oder im WERK1 vorbeischauen. Das international schon sehr erfolgreiche Eventformat findet in diesem Jahr zum erstmal in München statt.

Wer am heutigen Abend beim Gründerpokern am Tisch verloren hat, konnte noch an der Cocktail-Bar Platz nehmen und hier mit anderen Teilnehmern ein bisschen plaudern und netzwerken.

Es wurde späte Nacht, bis dann am „Final Table“ mit den besten Zehn die letzte Runde ausgespielt und die glücklichen Gewinner ihre Preise entgegennehmen konnten. Besonders freuen konnte sich der App-Entwickler Jonas Hackenberg, der mit dem ersten Platz ein Ticket für die Bits & Pretzels 2019 abräumte.

Die Eventreihe Gründerpokern findet in anderen Städten übrigens immer in wechselnden Locations statt. In München kommt das Team immer wieder im WERK1 vorbei – in diesem Jahr waren wir neben der Bits & Pretzels noch 2 Mal Gastgeber für knapp 100 Teilnehmer. „Weil es hier einfach so schön, dass wir immer wieder gerne hierherkommen“, so Sascha Bevet, CEO Gründerpokern.

Wer jetzt Lust auf Poker und Networking bekommen hat: Das nächste Gründerpokern findet am 30.November statt – natürlich bei uns im WERK1.

gasido im WERK1 – Aus dem Coworking in das eigene Büro

Als die Münchnerin Cornelia Klaubert – damals angestellt bei der Linde Group – mit ihrer Idee, die Möglichkeiten der Digitalisierung für den Vertrieb von Industriegasen zu nutzen, auf taube Ohren stieß, kündigte sie und setze ihre Vision kurzerhand selbst um – parallel zur Schwangerschaft und Geburt ihres Kindes. Durchhaltevermögen ‚par excellence‘ und das hat sich ausgezahlt. Nach rund 1,5 Jahren besteht das Team ihres Startups gasido aus vier Leuten und zusätzlich zu ersten Kundenbeziehungen, gibt es Gespräche mit großen Lebensmittelkonzernen, die von gasido Stickstoff beziehen wollen. Eine Success Story, wie sie im Buche steht und eng mit dem WERK1 verwoben. Vom Coworking aus haben sie es mittlerweile in das eigene Büro geschafft.

gasido team

Gase online verkaufen – warum?

„Nach fünf Jahren in der Branche habe ich gemerkt, wie wenig digital-affin die Branche tickt. Der B2B-Vertrieb läuft noch komplett analog und über persönliche Kontakte“, erklärt uns Cornelia, als wir sie zum Interview im WERK1 Café treffen. „Das Potential der digitalen Betriebswege wurde bisher noch gar nicht angezapft.“ Genau das wollte und will Cornelia ändern. Denn: Von Sauerstoff in Krankenhäusern für die Beatmung von Patienten, über Bars, die Stickstoff zum Bier zapfen nutzen, bis hin zum Schweißarbeiten – der Markt umfasse viele Produkte, mit denen wir alle täglich zu tun haben. „Ich glaube daran, dass das Produkte sind, die langfristig digital verkauft werden. Und ich bin der Meinung, dass wir jetzt damit anfangen müssen. Darum habe ich damals gekündigt und gegründet.“

Team und Kunden

Die größte Nachfrage bestehe derzeit nach Schweißgasen. Zu den bisherigen gasido-Kunden zählen zum Beispiel Werkstätten oder Redereien, die die Spezialgase für Schiffe benötigen. Der nächste Schritt sei es nun, so die Gründerin, an Großkunden heranzutreten. Dabei unterstützt sie in erster Linie ihr CTO Thomas Obkircher, der von Berlin aus am gemeinsamen Startup arbeitet. Außerdem sind da noch die Entwicklerin Julie Fang und Kollegin Karin Stopp, die sich um den Kundensupport und um das Marketing kümmert. Cornelia selber hat an der TU München studiert und promoviert. Dass sie auch hier gründen möchte, war für sie selbstverständlich.

Warum das WERK1?

„Ich halte ein Netzwerk für sehr wichtig. Und das habe ich hier. Im Studium habe ich gerne in der Bibliothek gelernt – geteiltes Leid ist halbes Leid. Darum habe ich auch von Anfang an meinen Arbeitsplatz hier in den Coworking-Space verlegt. Am WERK1 finde ich super, dass hier viele Startups mit digitalem Hintergrund zusammenkommen und man von so vielen spannenden Lebensläufen inspiriert wird.“ Das Networking vor Ort funktioniert offensichtlich: Schließlich hat Cornelia im WERK1 ihren CTO Thomas kennengelernt. Der nächster Meilenstein war der „Next Commerce Accelerator“, den gasido gewonnen hat. Next Steps: Der Relaunch des Online-Shops mit verbesserten Funktionen ist gerade durch, neue Kunden sind in der Pipeline.

Gründen? Irgendwie macht man alles und alles gleichzeitig

Wenn man gründet, hat man es mit einer Vielzahl von Aufgaben zu tun: SEO, Marktanalysen, Vertrieb, Buchhaltung…die Liste ist lang. Es muss einem also liegen, sich schnell in viele Dinge einzuarbeiten und zu akzeptieren, dass man nicht alles im Detail versteht. Wenn jemand lieber an einer Sache, dann aber in der Tiefe arbeitet, ist man in etablierten Firmen sicher besser aufgehoben.“

Das Gründen einer Firma und gleichzeitig einer Familie schließt sich für Cornelia nicht aus. „Ich habe mal gelesen, dass Gründer in Deutschland im Durchschnitt 35 Jahre alt sind. Und in diesem Alter ist das Thema Familie natürlich relevant. Außerdem wollen wir mit unseren Firmen ja die zukünftige Arbeitswelt gestalten und da sollten wir eine Lösung finden wie man Familie und Firma vereint. Klar sind auch schlaflose Nächste dabei. Die nehme ich aber gerne in Kauf, wenn sich dafür meine Familie und gasido zusammen gut entwickeln“

Es ist also nicht immer alles nur „glossy“ und heile in der innovativen Startup-Welt. Aber Durchhalten und an seine Idee glauben lohnt sich. Cornelia Klaubert und ihr Ihre B2B Plattform gasido liefern den Beweis dafür.

Startup: gasido
Webseite:  https://www.gasido.de/
Kontakt: service@gasido.com